Archive for März 20th, 2021

20. März 2021

Coronamaßnahmen lockern – Impfstoffe und Medikamente aus Rußland, Kuba und China zulassen

Wir appellieren für eine sofortige und umsichtige Öffnung des Einzelhandels, der Kinos, Museen, Theater und Restaurants unter den seit dem vergangenem Sommer bestehenden und erprobten Hygienekonzepten. Für eine Öffnung der Kneipen, aber nur im Aussenbereich und mit ausreichendem Abstand. Gegen die Gentrifizierung und gegen die systematische Zerstörung der Existenzen von Gewerbetreibenden, Gastronomen, Selbstständigen und Künstlern. Gegen die unverschämte Bereicherung bestimmter Großkonzerne.

Und ein gleichzeitiger Appell gegen all die zumeist anti-chinesischen, anti-kommunistischen, anti-linken Prediger der Querdenker-Bewegung. Das heisst konkret Ballweg, Wodarg, Bhakdi, Eckert, Schiffmann, Hildmann, Ludwig, Fitzek, Elsässer, AFD, Jebsen, Selm, Schrang, Janich, Füllmich, Herman, Ganser und wie sie alle noch heissen mögen. Und für die sofortige, schnellstmögliche Zulassung russischer, chinesischer und kubanischer Impfstoffe und Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19 bei gleichzeitiger massiver Lohnerhöhung für Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Gesundheit darf keine Ware sein.

Stellungnahme: Appell für die Zulassung russischer, chinesischer und kubanischer Impfstoffe und Medikamente
https://cooptv.wordpress.com/2021/02/28/personliche-stellungnahme-appell-fur-die-zulassung-russischer-chinesischer-und-kubanischer-impfstoffe/

————————————————————

Posting von Oskar Lafontaine auf Facebook – und unter dem Bild mein Kommentar

Fieser Angriff auf Merkel, Drosten, Söder, Lauterbach und Co.Mathematikstudent wirft ihnen mit Blick auf Inzidenzwerte vor, sie könnten nicht rechnenEin bayerischer Mathematikstudent, Patrick Schönherr, hat den deutschen Pandemie-Lenkern vorgeworfen, dass sie nicht rechnen können. Das Video haben die für jeden, der selbst denken will, unverzichtbaren NachDenkSeiten veröffentlicht: https://www.nachdenkseiten.de/?p=70925#h04

Zurecht weist der Student darauf hin, dass Inzidenzwerte unbrauchbar sind, wenn man nicht die Anzahl der durchgeführten Tests angibt, und dass man die Inzidenzwerte der Länder und Landkreise nur miteinander vergleichen kann, wenn der gleiche prozentuale Anteil der Bevölkerung getestet wurde. Eigentlich sollte man meinen, das sei selbstverständlich. Aber seit einem Jahr erkennen Deutschlands lange Zeit gefeierte Steuerfrauen und Steuermänner in Politik und Wissenschaft nicht, dass sie die Pandemie nach unbrauchbaren „Inzidenzwerten“ steuern. Und die deutschen Medien veröffentlichen täglich Fake-News, wenn sie über die „Inzidenzwerte“ berichten und sie auch noch skandalisieren. Gott sei Dank gibt es Ausnahmen in Politik, Wissenschaft und Medien. Aber das ist die Minderheit.Die Moral von der Geschicht: Ans Steuerrad der Politik sollte man nur Leute lassen, die bis drei zählen können.

Mein Kommentar zum Post:

Der sogenannte Inzidenzwert wird seit Monaten von deutschen Regierenden wie eine Monstranz auf einer Prozession vorweggetragen, hinaus aus den Lockdowns und wieder hinein. Gut das dies hier endlich einmal so eindrucksvoll hinterfragt wird. Diese hier zu Recht angeführte mathematische Analyse sollte zur Grundlage einer weiteren intensiven Diskussion werden. Nur muss man darauf achten, wer diese und andere Diskussionen medial anführt.

Die Nachdenkseiten sind seit langer Zeit ein wichtiges Medienportal für mich, weil Themen von verschiedenen Seiten her beleuchtet werden. Nun fällt mir auf, dass beim Thema Covid-19 viele Skeptiker zu Wort kommen, die offensichtlich eine bestimmte Agenda zu bedienen scheinen. Die politischen und wirtschaftlichen Profiteure der Krise zu kritisieren ist eine Sache, nur wenn man sich hierbei immer wieder der Stimmen bedient, die vor allem auch anti-chinesische Positionen propagieren sollte das nachdenklich stimmen.

Die Nachdenkseiten und auch die deutschsprachigen Formate von RT und Sputniknews verweisen abwechselnd immer wieder auf Leute wie Ballweg, Wodarg, Bhakdi, Eckert Füllmich, Lenz, Schrang, Ganser, um hier nur einige Namen zu nennen.Diese Stimmen verharmlosen die tatsächliche Gefahr, die von Covid-19 ausgeht, sie sind zumeist generell gegen Impfungen und Masken. Zumeist bedienen sie auch die völlig abstruse Idee, China sei in diese Krise und das Konzept der Lockdowns verwickelt.

Als Betreiber des Coop Antikriegscafe Berlin weise ich diese Theorien vehement zurück. Zugleich wende ich mich auch gegen die Schließungen und viele andere unsinnige Maßnahmen. Aber die Bedrohung durch Covid-19 ist und bleibt real, es ist keine Erkrankung, die man mit einer Grippe vergleichen darf, viele Leute haben lange mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen. Und in geschlossenen Räumen Masken zu tragen ist absolut sinnvoll.

Vor allem internationale Solidarität in dieser Krise ist wichtig. Auch die Krise in anderen Ländern in Betracht zu ziehen und anzuerkennen. All die Toten, all die Kranken, vor allem ja auch unter Ärzten und Pflegepersonal sind doch keine Phantasien. Deshalb gilt es vor allem jetzt sich auch für die schnellstmögliche Zulassung russischer, chinesischer und kubanischer Impfstoffe und Medikamente einzusetzen.

20. März 2021

Russlands Corona-Impfstoff Sputnik V wird aus Sicht des staatlichen russischen Direktinvestmentfonds RDIF wohl keine rasche Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten. (FAZ)

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/liveticker-oesterreich-macht-tempo-beim-europaeischen-impfpass-17035419.html

20. März 2021

Witness For Peace Southwest, CODEPINK & Addicted To War Invite You To Join The:COLD WAR TRUTH COMMISSION – A Day of Education, Testimonials & Action / Sunday, March 21st 

Come Spend The Day With Us While We Put: “THE COLD WAR ON TRIAL” 

Tomorrow – Sunday, March 21st – 1:00 PM to 8:00 PM (PT) – 4:00 PM to 11:00 PM (ET)

Hosted by Rachel Bruhnke of Witness For Peace Southwest and Frank Dorrel of ADDICTED To WAR

FREE EVENT ON ZOOM

Register Here: www.codepink.org/03212021  

 For More Information Contact Rachel: sojournerrb@yahoo.com – 310-971-8280 or Frank at: frank.dorrel@gmail.com – 310-838-8131

The Program Schedule Is Listed here: https://www.codepink.org/coldwartruth

Sunday, March 21st, 1:00 PM to 8:00 PM (PST)

FREE EVENT ON ZOOM

Register Here:  www.codepink.org/03212021

If You Are on Facebook, Please Visit and Consider Joining Our Group: www.facebook.com/groups/235245374885960

20. März 2021

Elecciones en Perú – Mauro, CP Peru – Frente​​ Unido América Latina​ Berlin​​ – Marzo 20, 2021

20. März 2021

Priorität Friedenssicherung. Deutsch-russische Beziehungen müssen verbessert werden. Sowjetunion und BRD verpflichteten sich schon 1990 zu guter Nachbarschaft (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/398944.bilaterales-abkommen-priorit%C3%A4t-friedenssicherung.html

20. März 2021

Sputnik V-Chef: Wir können im April Impfstoff nach Europa liefern (Berliner Zeitung)

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/sputnik-v-chef-wir-koennen-im-april-impfstoff-nach-europa-liefern-li.147198

20. März 2021

„Krim-Plattform“: Ukraine sieht Deutschland in „moralischer Pflicht“ bei Rückführung der Krim (RT DE)


Die Ukraine plant ein großes Gipfeltreffen in Kiew, das die Rückführung der Krim an die Ukraine ermöglichen soll. Auch Deutschland sollte sich für die Rückgabe der Halbinsel starkmachen. Grund dafür sei die „moralische Pflicht“ gegenüber der Ukraine.

Hier weiterlesen; https://de.rt.com/europa/114652-krim-plattform-ukraine-sieht-deutschland-historischer-verantwortung-rueckfuehrung-krim/

20. März 2021

Ostukraine: Lage an Kontaktlinie spitzt sich weiter zu – Moskau warnt Kiew vor „Militärabenteuer“ (RT DE)

Hier weiterlesen: 
https://de.rt.com/europa/114581-ostukraine-lage-an-kontaktlinie-spitzt-sich-zu/

20. März 2021

Deutschlands Engagement in der Ukraine – um „Putin die Stirn zu bieten“ (RT DE)


Am Freitag fand das Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum statt. Es ging um Energiepartnerschaft, Wasserstofftechnologien und Digitalisierung. Kanzlerin Merkel rief zu Investitionen in der Ukraine auf – wegen der „Konfrontation mit Russland“ und „Zusagen an die USA“.

Mit massiver Werbung um deutsche Investitionen ist am Freitag das 4. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum in Berlin eröffnet worden, teilt das Redaktionsnetzwerk Deutschland mit. Denis Schmygal, Premierminister der Ukraine, hob hervor, dass Deutschland bereits zu den fünf wichtigsten Investoren in seinem Land gehört und der wichtigste Handelspartner ist.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zu dem Forum per Video zugeschaltet worden war, bilanzierte, dass schon 2.000 deutsche Unternehmen in der Ukraine präsent sind und dort 35.000 Mitarbeiter beschäftigten, beispielsweise in der Autozulieferindustrie. Sie bezifferte das Handelsvolumen zwischen Deutschland und der Ukraine im vergangenen Jahr auf 7,7 Milliarden Euro, brachte jedoch zum Ausdruck, dass hier noch mehr möglich sei, und rief deutsche Firmen zu Investitionen in der Ukraine auf.
Hier weiterlesen:https://de.rt.com/europa/114680-deutschlands-engagement-in-ukraine-putin-die-stirn-bieten/

20. März 2021

„Nato 2.0“: USA könnten bald Mitglied des EU-Verteidigungsbündnisses werden (SNA News)

https://snanews.de/20210320/usa-pesco-beitritt-1368676.html

20. März 2021

Brüssel will grünes Licht geben für Aufnahme der USA in EU-Verteidigungsinitiative (welt.de)

https://www.welt.de/politik/ausland/article228187561/Pesco-Militaerallianz-Bruessel-will-gruenes-Licht-geben-fuer-Aufnahme-der-USA-in-EU-Verteidigungsinitiative.html

20. März 2021

Covid-19 soll angeblich aus chinesischen Biolabor entwichen sein. Widerlegt durch Berichte über zeitlich weit zurückliegende Nachweise von COVID-19 Viren in Europa und den USA.

Die Mikrobiologin Rossana Segreto der Universität Innsbruck bestärkt erneut die Theorie eines Laborursprungs des Coronavirus im chinesischen Wuhan. Der Ko-Autor eines gemeinsamen Forschungsbeitrags ist Yuri Deigin.

Yuri Deigin hatte bereits Ende April 2020 einen Artikel mit dem folgenden Titel auf seiner Webseite veröffentlichte: Im Labor hergestellt? SARS-CoV-2-Genealogie durch die Linse der Funktionsgewinnforschung.

Und jetzt gibt es auch noch Äusserungen des US-Amerikaners Jamie Metzl zu dieser These. Metzl ist Publizist und war stellvertretender Stabschef des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten unter dem damaligen Senator Biden (2001-2003). Zuvor arbeitete er im Nationalen Sicherheitsrat (1997-1999) und im US-Außenministerium (1999-2001) unter dem damaligen US-Präsidenten Clinton.

Jamie Metzl, ein Atlantic-Council-Fellow äusserte jetzt ebenfalls Zweifel an der These, die unmittelbar nach Beginn der COVID-19-Pandemie aufkam. So erklärte er zuletzt gegenüber der kanadischen Tagezeitung Toronto Sun, dass die Verbreitung von SARS-CoV-2 „höchstwahrscheinlich“ bei einem „versehentlichen“ Unfall am Institut für Virologie in Wuhan erfolgt sei. Die Theorie, wonach die Ausbreitung des Coronavirus ihren Ursprung auf einem Tiermarkt in Wuhan hatte, bezeichnet Metzl als „Lüge“.

Aber all diese Hypothesen müssen massiv in Frage gestellt werden bzw. sogar als widerlegt gelten, wenn man die inzwischen wissenschaftlich belegten Berichte über zeitlich weit vor dem Ausbruch in Wuhan in China in Betracht zieht.

COVID-19 Viren wurden danach in Frankreich, Spanien, Italien und den USA wesentlich früher als der offizielle verlaubarte Beginn der Pandemie in China festgestellt. Danach wurden bereits im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, in gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Frankreich: Ein französisches Krankenhaus, das alte Proben von Patienten mit Lungenentzündungen erneut testete, hat festgestellt, dass es bereits am 27. Dezember 2019 einen Mann mit dem Coronavirus behandelte, fast einen Monat bevor die französische Regierung ihre ersten Fälle bestätigte.


Italien: Wissenschaftler in Italien haben erklärt, dass sie Beweise dafür gefunden haben, dass das Virus viel früher zirkuliert, indem sie Blutproben von Patienten überprüft haben, die an einer Krebsstudie teilgenommen haben.

Proben von vier Patienten, die bis Anfang Oktober 2019 zurückreichen, enthielten nach Angaben des Mailänder National Cancer Institute (NCI) Antikörper.

Die Ergebnisse bedeuten, dass sie im September an Coronavirus erkrankt wären – etwa fünf Monate bevor Italien am 21. Februar in einer Stadt in der Nähe von Mailand in der nördlichen Region der Lombardei seinen ersten offiziellen COVID-19-Patienten aufzeichnete.

Die vom NCI-Wissenschaftsmagazin Tumori Journal veröffentlichte Studie ergab, dass 11,6% der Blutproben von 959 gesunden Freiwilligen, die zwischen September 2019 und März 2020 an einer Lungenkrebs-Screening-Studie teilgenommen hatten, lange vor Februar Antikörper entwickelt hatten.


Spanien: Spanische Virologen haben in einer im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Das Team der Universität Barcelona, ​​das seit Mitte April 2020 Abwasser getestet hatte, um mögliche neue Ausbrüche zu identifizieren, beschloss, auch Tests an älteren Proben durchzuführen.

Sie stellten fest, dass das Virus am 15. Januar 2020 in Barcelona vorhanden war, 41 Tage bevor der erste Fall dort offiziell gemeldet wurde.

Anschließend führten sie Tests an Proben durch, die zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen wurden, und stellten fest, dass in einem von ihnen am 12. März 2019 gesammelten Virusgenom vorhanden war.

„Die SARS-CoV-2-Spiegel waren niedrig, aber positiv“, wurde der Forschungsleiter Albert Bosch von der Universität zitiert.


USA:
US-Studie identifizierte 106 Infektionen mit Corona aus 7.389 Blutproben, die zwischen dem 13. Dezember und dem 17. Januar von Spendern in neun US-Bundesstaaten entnommen wurden.

Die CDC-Studie ergab, dass es Mitte Dezember 2019 im westlichen Teil der USA vereinzelte Infektionen gab. Antikörper wurden auch Anfang Januar in anderen Staaten gefunden, bevor bekannt war, dass das Virus an diesen Orten eingeschleppt wurde.

Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich die Antikörper zur Eindämmung anderer Coronaviren entwickelten, da bei 84 Proben eine für SARS-CoV-2 spezifische neutralisierende Aktivität festgestellt wurde.

Die Spenden wurden in neun Bundesstaaten getätigt – Kalifornien, Connecticut, Iowa, Massachusetts, Michigan, Oregon, Rhode Island, Washington und Wisconsin. Spenden mit Antikörpern, die auf SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, reagieren, kamen von allen neun.

Es gibt Mutmassungen, dass wenn man eine statistische Größe von 1.4% Infizierten im Dezember ausgeht, es sich damit bereits im Dezember 2019 in den USA bereits um knapp 5 Millionen Infizierte in den USA gehandelt haben könnte. Natürlich handelt es sich hier nur um statstische Annahmen. An dem Datum, als es in China den ersten offiziellen Covid-19 Infizierten gab.

Bereits ab August 2019 sind aus den USA zahlreiche Meldungen bekannt, die über zahlreiche Todesfälle berichten. Dabei wurden Todesursachen beschrieben, die denen einer Erkrankung an Covid-19 ähnelten. Diese Fälle wurden damals E-Zigaretten zugeschrieben. Im Herbst wurde dann von vielen Menschen berichtet, die während einer Grippewelle verstarben. Auch dies sind sicherlich keine Beweise, aber doch Indizien dahingehend, dass tatsächlich schon Menschen in den USA im Herbst 2019 an Covid-19 verstorben sein könnten.

Siehe auch:
https://cooptv.wordpress.com/2021/01/30/moglicherweise-waren-bereits-im-dezember-2019-noch-vor-dem-ausbruch-in-wuhan-sehr-viele-us-amerikaner-covid-19-positiv/

20. März 2021

Möglicherweise waren bereits im Dezember 2019, noch vor dem Ausbruch in Wuhan, sehr viele US-Amerikaner Covid-19 positiv.

20. März 2021

Rede der Vereinigten Front Lateinamerika, 20. März 2021 – Von Axel Plasa

Der 18. März ist ein Gedenktag in der Geschichte, weil er der Beginn der Pariser Kommune von 1871 ist. So markiert dieses Ereignis einen Wendepunkt dessen, was zum Prototyp einer sozialen Revolution werden sollte, die von der französischen Regierung von Adolphe Thiers unterdrückt wurde, obwohl sie in der historischen Schlacht von Verdun 1871 vor den Deutschen kapituliert hatte.

Seitdem markiert diese Episode für jeden Marxisten-Leninisten ein Paradigma des sozialen Kampfes und einen Wendepunkt in der französischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Ebenso unterzeichnete der mexikanische Präsident General Lázaro Cárdenas del Río am 18. März 1938 das Dekret, das alle Ölvorkommen Mexikos enteignete. Dieser Akt war zweifellos von großem Mut und Tapferkeit geprägt, wenn man bedenkt, dass mehr als 95 Prozent der Industrie unter der Kontrolle der großen Welt-Öl-Konsortien jener Zeit standen, wie Shell oder Standard Oil, neben vielen anderen Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen, die an der Förderung, Raffination und dem Vertrieb von Rohöl beteiligt waren. All dies ging in die Hände des staatlichen Unternehmens Petróleos Mexicanos, Pemex, über.


Sehr zum Leidwesen von Präsident Felipe Calderon im Jahr 2008, der den mexikanischen Markt für ausländisches Kapital öffnete und mit dem historischen Monopol von Pemex brach, obwohl es in de Vergangenheit bereits in Teilen privatisiert worden war. Die neue Energiepolitik der Regierung AMLO zielt darauf ab, Energiesouveränität zu erreichen und die Abhängigkeit von Importen mexikanischen Rohöls zu beenden, das im Ausland raffiniert wird. Außerdem sollen die Verträge, die auf der Grundlage der Verfassungsreform von 2008 unterzeichnet wurden, so weit wie möglich aufgehoben werden. Wenn die neuen Raffinerien pünktlich fertig werden, wird zumindest mexikanisches Rohöl in Mexiko raffiniert, was an sich schon ein wichtiger Fortschritt wäre.

Bolivien seinerseits verhaftete daraufhin führende Köpfe der De-facto-Regierung von Jeanine Áñez, darunter den Anführer des Putsches, der auf Anordnung eines bolivianischen Richters wegen „Terrorismus, Verschwörung und Aufwiegelung“ für vier Monate in Präventivhaft sitzt. Damit sollen die Verantwortlichen für den ominösen Militärputsch, der Präsident Evo Morales am 11. November 2019 stürzte, vor Gericht gestellt werden. Dass diese Führer nun von einer repressiven Regierung sprechen und die OAS dazu bringen, für die Verhaftung von Áñez zu intervenieren, ist fast schon ironisch, wenn man sich an die Einmischung der unrühmlichen supranationalen Organisation, die auch als „Ministerium der Kolonien der Vereinigten Staaten“ bekannt ist, in die bolivianischen Wahlen 2019 und das Schweigen über die Massaker von Senkata und Sakaba erinnert, die zu den sichtbarsten gehören. Gegen diese grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Boliviens protestierten zwei Länder: Venezuela und Mexiko. Andere wie Brasilien, die USA, Ecuador und die EU forderten die sofortige Freilassung des ehemaligen Putschpräsidenten. Añez bat nicht nur um ihre Freilassung aus gesundheitlichen Gründen, sondern sagte auch, sie würde einen Hungerstreik beginnen, bis sie freigelassen wird.

Alex Saab Nain ist immer noch in Kap Verde inhaftiert und die Auslieferung an die Vereinigten Staaten wurde vom Obersten Gerichtshof von Kap Verde angeordnet. Im Juni 2020 wurde Saab Nain in dem afrikanischen Land auf Anordnung der Vereinigten Staaten verhaftet, weil er Gelder aus Venezuela veruntreut haben soll. Trotz der Einsprüche der Anwälte des venezolanischen Gesandten scheint seine Überstellung in die Vereinigten Staaten näher denn je, obwohl es keinen bilateralen Vertrag zwischen Kap Verde und den Vereinigten Staaten gibt, der dies unterstützt.

In Honduras wehrt sich Präsident Juan Orlando Hernandez gegen den von den USA ausgehenden Vorwurf des Drogenschmuggels. Die US-Justiz beschuldigte Hernández, ein Komplize im Kokainhandel nach Nordamerika zu sein, der von zwei kürzlich verhafteten Drogenhändlern betrieben wurde. Hernandez weist jedoch solche Anschuldigungen zurück und sagt, dass der Kampf gegen den Drogenhandel eine staatliche Politik sei, die Früchte trage. Es bleibt abzuwarten, wie Biden dieses Thema aufgreift und ob er den honduranischen Präsidenten trotzdem unterstützt, da er in der Region ein treuer Verbündeter der US-Außenpolitik in Lateinamerika ist.

In Paraguay gehen die Proteste gegen Präsident Mario Abdo Benítez weiter. Nicht nur auf der Straße ist die Unzufriedenheit mit seiner Regierung spürbar, sondern es gab einen zweiten Antrag auf Amtsenthebung im paraguayischen Parlament, den er mit nur wenigen Stimmen überlebte. Die Gewalt, die Paraguay in den letzten Wochen erschüttert hat, ist beispiellos, während sein Umgang mit der Covid-19-Pandemie wegen der angeblichen Abzweigung von Medikamenten, Krankenhausbetten und dem Mangel an Impfstoffen unter Beschuss geraten ist. Auch sein wirtschaftliches Management wird in einem Land, das zu den am wenigsten entwickelten in der Region zählt und unter einer hohen Korruptionsrate leidet, scharf kritisiert.

In El Salvador unterzeichnete Präsident Nayib Bukele einen Kredit mit dem Internationalen Währungsfonds über 1,3 Milliarden Dollar. Mit dieser Kreditlinie will die salvadorianische Regierung ihren Haushalt refinanzieren und im Gegenzug Haushaltskürzungen, die Streichung von Subventionen für Strom und Wasser für die Bevölkerung und den öffentlichen Nahverkehr sowie die Entlassung von Staatsbediensteten vornehmen. Diese Nation hat eine kolossale Verschuldung, die im Jahr 2020 auf 21,874 Milliarden Dollar geschätzt wird. Mit der Covid-19-Pandemie war die Regierung gezwungen, auf diese zusätzliche Injektion zurückzugreifen, mit den sozialen Kosten, die damit einhergehen können. In der Vergangenheit haben diese Kürzungen zu einer starken Verschlechterung der Wirtschaft und zu erheblicher sozialer Unzufriedenheit in den betroffenen Sektoren geführt. Nachdem das salvadorianische Parlament den diesjährigen Haushalt abgelehnt hat, droht eine Krise in dem mittelamerikanischen Land.

Lateinamerika leidet historisch gesehen unter Unterentwicklung und hoher Verarmung, die sich mit der Sars-Covid-2-Pandemie noch verschärft hat. Mit der Verschuldungspolitik der lateinamerikanischen Regierungen, die weit davon entfernt ist, die Probleme zu lösen, hat sich die Kluft zwischen Arm und Reich noch vergrößert. Indem das Gewicht des Staates noch mehr reduziert und die Märkte für internationale Investoren geöffnet werden, verlässt der produzierte Reichtum das Land und in vielen Fällen wächst die Informalität in abgrundtiefem Ausmaß. Diese Rezepte, die der IWF seit jeher zur Bedingung für die Vergabe von Krediten gemacht hat, haben es selten geschafft, ein Land aus der Unterentwicklung herauszuführen; vielmehr verstärken sie die Abhängigkeit des Landes von den Finanzorganisationen zum Nachteil seiner Volkswirtschaft.

Nein zur Einmischung der OAS in Lateinamerika!
Raus mit dem US-Imperialismus in Amerika!
Es lebe die Solidarität der Völker!
Hasta la victoria siempre.
Venceremos!

20. März 2021

„Ukraine hat die Krim selbst in Russlands Arme getrieben“ – Natalia Poklonskaja im RT-Gespräch

https://de.rt.com/europa/114626-ukraine-hat-krim-selbst-in-russlands-arme-getrieben-natalia-poklonskaja-rt-gespraech/

%d Bloggern gefällt das: