Covid-19: Ausreichend Vitamin-D besser als Medikamente?

von Christian Wiechering, Kiel LINK

Was ich leider erst vor kurzem in einer Information zu einer Studie der EU aus Dänemark von 2010 gefunden habe ist dies:

…T-Zellen brauchen unbedingt ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend funktionieren zu können..
Wissenschaftler der Universität Kopenhagen in Dänemark haben nun herausgefunden, dass Vitamin- D von entscheidender Bedeutung für die Funktion der T-Zellen ist. Sind keine ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar – so die Forscher – blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher unfähig zur „Aktivierung“ und somit zur gezielten Bekämpfung fremder Krankheitskeime.“

Siehe „Sonne unverzichtbar für starkes Immunsystem“
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de

T-Zellen sind die Zellen, mit denen der Körper Viren und Keime bekämpft.
Wenn man dann noch weiß, das durch das Aktivieren von T-Zellen Vitamin-D verbraucht wird, lassen sich alle Verläufe der Covid-19 Erkrankung in 3 Sätzen beschreiben.

Zum aktivieren von T-Zellen wird Vitamin-D verbraucht. Ist der Vorrat aufgebraucht, wird die Produktion von T-Zellen eingestellt, da Vitamin-D dazu zwingend erforderlich ist. Sind dann noch Viren vorhanden gewinnen diese, oder verbleiben länger im Körper so das verspätete Folgen auftreten, und die Genesung lange dauern kann.

Das gilt für alle Erkrankungen, aber zum Bekämpfen des Covid-19 Virus wird anscheinend mehr Vitamin-D als üblich benötigt, so dass der Vorrat häufiger als sonst nicht reicht.

Das eine Verbindung der Schwere des Verlaufes einer COVID-19 Erkrankung mit dem Vitamin-D Spiegel besteht, haben nicht nur zahlreiche ausländische Studien festgestellt, sondern auch die Universitätsklinik Heidelberg, die Ihre Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht hat:
Wichtigster Satz der Studie:
„Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“
„Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients „
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757


Durch Vitamin-D Substitution hat man eine große Chance, im Falle einer COVID-19 Erkrankung nur milde zu erkranken.
Wie viel man nehmen sollte, kann man einem offenen Brief von Wissenschaftlern(rund 230 Unterschriften) entnehmen, die die Regierungen weltweit aufrufen, eine Vitamin-D Substitution zu fördern.
Diesen gibt es inzwischen in einer auf Deutsch übersetzten Version. 7.12.2020
https://vitamindforall.org/letter_DE.pdf

In dem offenen Brief, gibt es auch paar Zeilen, die sich mit der Behandlung im Krankenhaus befassen.
Da die Variante die man für zu Hause kennt, nämlich Vitamin-D3 in Form von Cholecalciferol im Körper erst umgesetzt werden muss, bevor es verwendet werden kann, macht es keinen Sinn dies im Krankenhaus zu geben, da das umsetzen zu lange dauert.
Dort muss Vitamin-D in Form von Calcidiol, gegeben werden, das direkt von den Zellen verarbeitet werden kann.

Dazu gibt es entsprechende Studienergebnisse. In Spanien, wo Calcidiol gegeben wurde, musste nur noch 1 Patient von 50 beatmet werden, in der Vergleichsgruppe 16 von 32.
In Sao Paulo wurde Cholecalciferol gegeben, das hat aus oben genannten Gründen nicht gewirkt, aber diese Studie wird gern genommen um zu erwähnen das Vitamin-D nicht hilft.

Die Regierungen von Großbritannien und Irland versorgen schon seit Januar 2021 2,7 Millonen Bürger aus Risikogruppen kostenlos mit Vitamin-D, und haben jedem empfohlen es zu nehmen.
Das ist der richtige Weg um, die Pandemie bis zu dem Zeitpunkt, an dem genügend geimpft sind zu überstehen.

Warten sie nicht darauf, dass auch von unserer Bundesregierung dazu etwas verkündet wird, denn das hätte schon vor Beginn der 2ten Welle der Fall sein müssen.
Der Bundestag hat sich nämlich durch politische Spieleren seit Juli 2020 bezüglich dieses Themas selbst blockiert( Google suche“ Vitamin-D Bundestag“) und hofft wohl das das keiner merkt. Also redet man nicht darüber damit das auch so bleibt, egal wie viele jetzt noch überflüssigerweise schwer erkranken.

Auch wenn die Fallzahlen sinken, sind kaum weniger Patienten in den Kliniken, da durch den seit Oktober fallenden Vitamin-D Spiegel Prozentual gesehen immer mehr schwere Erkrankungen auftreten. Dadurch, und durch die etwas mehr ansteckenden Mutationen, muss man die Inzidenzgrenze immer weiter senken.

Die Fallsterblichkeit lag im November bei 1,5% und ist jetzt bei 2,9%, hat sich also fast verdoppelt, und das geht so lange weiter, bis durch genügend Sonne der Vitamin-D Spiegel der Bevölkerung wieder steigt.

Deutschland ist dadurch auf dem besten Weg einen Platz unter den TOP 3 der westeuropäischen Länder mit der höchsten Fallsterblichkeit zu erobern.
Siehe dazu Grafik von „ourworldindata.org“
Googel Suche „Case fatality rate of the ongoing COVID-19 pandemic“

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