Archive for Januar 24th, 2021

24. Januar 2021

6. Januar 2021 und der Sturm auf das US-Capitol. 1/6 Fortsetzung von 9/11?

Wie soll es möglich sein, dass das US-Capitol am 6. Januar für mehrere Stunden von Trump-Anhängern besetzt werden konnte? Warum erschienen dort keine starken Polizeieinheiten? Washington DC ist die Hauptstadt der USA und nicht zuletzt deswegen auch eine der Städte mit den meisten Polizisten in den USA.

Ausserdem ist die Stadt von Einheiten des Militärs und der Nationalgarde umgeben. Es gibt auch starke Hubschrauberverbände. Wer hat den Befehl gegeben keine Polizeikräfte oder andere Einheiten zum Schutz des US-Capitols abzustellen? Diese Situation muss von höchster Stelle ermöglicht worden sein.

Donald Trump war selbst in der Stadt. Zum Zeitpunkt des Beginns des Auflaufs vor dem Capitol gibt es Videoaufnehmen, die zeigen, wie er in einem Zelt die Ereignisse vor dem Capitol auf großen Monitoren beobachtet. Er hätte später jederzeit die Gelegenheit gehabt einzugreifen und seine Anhänger aufzufordern, die Besetzung zu beenden. Er kann möglicherweise von der Lage überrascht worden sein, hätte aber zu jedem Augenblick telefonisch oder über die sozialen Netzwerke die Geschehnisse direkt beeinflussen können. Zumindest Leute aus Trumps Umfeld hatten unzweifelhaft Kontakte zu Personen, die sich im US-Kapitol befanden. Diese hätten seine Nachricht an die aufgebrachte Menge weitervermitteln können,

Es war keine spontane Demonstration, die plötzlich auftauchte, es war vielmehr eine geplante, bekannte Demonstration von Menschen, die in der Vergangenheit zu Gewalt und Drohungen zum Tragen von Waffen bereit war.

Gespräche auf rechten Plattformen werden vom Geheimdienst und Polizeikräften genaustens überwacht. Im September tauchte ein Berichtsentwurf des Ministeriums für innere Sicherheit auf, in dem weiße Supremacisten als größte die Bedrohung für die nationale Sicherheit identifiziert wurden.

Warnungen vor dem Angriff auf das Kapitol gab es schon vor dem Mittwoch überall in den sozialen Netzwerken – vielleicht nicht ganz genau über die geplante Zeit und den genauen Ort eines Angriffs auf das Kapitol, aber genug, um den Strafverfolgungsbehörden ein Gefühl über das Potenzial von Aktionen zu geben.

Über diese Vorwarnungen waren beide Lager zweifelsohne bestens informiert. Sowohl die Demokraten als auch das Trump Lager. Schon im Vorfeld hätte Trump deshalb zur Mässigung aufrufen können und vor allem auch noch in seiner Rede in unmittelbarer Nähe des US-Kapitols.

Sicher kann man das Interesse bestimmter Kreise der Demokraten voraussetzen, diese tatsächliche Besetzung stundenlang zu tolerieren um dann Trump die Schuld zuzuschieben und Exempel zu statuiren.

Aber auch Donald Trump trägt eine direkte Verantwortung. Er wirkte nach aussen hin zwar total überrascht, aber tatsächlich ist das kaum nachzuvollziehen. Tatsächlich muss hinter den Kulissen etwas abgesprochen worden sein.

Am 2. Juni – dem Tag der Vorwahlen in Washington – noch auf dem Höhepunkt der Black Lives Matter Bewegung waren überall in der Stadt Polizeibeamte, schwer bewaffnet und mit schwerster Ausrüstung. Humvees und andere militärische Fahrzeuge blockierten Kreuzungen. Busse voller Truppen kamen ins Zentrum. Später waren sie in Militärformation aufgestellt. Hubschrauber kreisten immer wieder im Tiefflug über den Demonstranten und erzeugten sehr starke Sturmböen.

Eine solche Dominanz von Polizei war am Mittwoch, dem Tag der Erstürmung des Capitols trotz einer fast vollständigen Sperrung der Innenstadt am Dienstagabend absolut nicht erkennbar. Trump-Anhänger fuhren mit ihren Autos direkt zum Kapitol und parkten teilweise auf Plätzen, die normalerweise für Kongressmitarbeiter reserviert waren. Einige Fahrzeuge waren sogar auf den Rasenflächen in der Nähe des Capitols geparkt.

Beide Seiten des politischen Spektrums waren sehr wahrscheinlich in die Duldung der Besetzung des US-Capitols involviert. Und beide Seiten hätten diese Bilder sehr wahrscheinlich verhindern können. Sehr wahrscheinlich muss es einen Deal gegeben haben. Alles andere ist wenig bis kaum glaubhaft.

Die Capitol Police, die für die Sicherung des US-Parlaments zuständig ist, hat ein Jahresbudget von 375 Millionen Euro und besitzt die Hoheitsrechte über das Kapitol und das angrenzende Gebiet, so dass die Nationalgarde oder die Stadtpolizei nur eingesetzt kann, wenn sie angefordert wird. Nach Medienberichten soll dies aber erst geschehen sein, als Trump-Anhänger bereits im Gebäude waren. Ausserdem gibt es Berichte, das Pentagon habe gezögert bewaffnete Soldaten zu entsenden.

Zunächst kamen nur 340 Nationalgardisten zum Einsatz und zwar unbewaffnet. Berittene Polizisten oder Polizeihunde kamen überhaupt nicht zum Einsatz.

Dass so viele Eindringlinge unbehelligt aus dem Kapitol herausgehen konnten und dabei nur 14 Trump-Unterstützer festgenommen wurden, wurde damit erklärt, dass die Polizei in der Unterzahl gewesen sei. In den sozialen Medien machen Videos die Runde, die Szenen der Verbrüderung zwischen Beamten der Capitol Police und den Randalierern zeigen. Washingtons Stadtpolizei nahm 68 Menschen fest – bei den „Black Lives Matter“-Protesten im Juni waren fast 300 Leute in Arrest genommen worden.

Anfang Juni standen hingegen Soldaten in Kampfmontur nicht nur vor dem Lincoln Memorial, sondern patrouillierten in gepanzerten Fahrzeugen durch die Straßen Washingtons und sogar Kampfhubschrauber kreisten über den Demonstranten.

Auch kamen weder berittene Polizisten noch Polizeihunde zum Einsatz.

Als Ergebnis sehen wir jetzt erneut die Begriffe „domestic terrorism“ oder inländischer Terrorismus in den Medien. Dies alles herbeizuführen, könnte eine abgekarterte Sache sein, oder irgendein Deal, der Trump aufgezwungen wurde. Schwer zu sagen.

Nur nochmal, ohne Trump wäre diese Entwicklung der Lage niemals möglich gewesen und die Demokraten haben es ohnehin geduldet.

24. Januar 2021

Die EU will den Euro zu einer führenden Weltwährung aufwerten und damit den Einfluss des US-Dollar zurückdrängen. (german-foreign-policy.com)

Newsletter – Euro gegen Dollar

(Eigener Bericht) – Die EU will den Euro zu einer führenden Weltwährung aufwerten und damit den Einfluss des US-Dollar zurückdrängen. Dies geht aus einem „Aktionsplan“ der EU-Kommission hervor, der am vergangenen Dienstag verabschiedet wurde – unmittelbar vor der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden. Die Absicht, der EU-Einheitswährung größeren Einfluss zu sichern, wird insbesondere mit dem Scheitern der Bestrebungen Berlins und Brüssels in Verbindung gebracht, die extraterritorialen US-Sanktionen gegen Iran abzuwehren. Entsprechende Schritte hat die Union bereits 2018 in Aussicht gestellt, dabei aber bislang noch kaum Fortschritte erzielt. Gegenwärtig biete nicht zuletzt der Corona-Wiederaufbauplan Aussichten, die Rolle des Euro zu stärken, heißt es: Schließlich avanciere die EU im Zusammenhang mit ihrem 750-Milliarden-Euro-Hilfspaket zu einer der „größten Institutionen der Schuldenausgabe“. Die Pläne, dem Euro größere globale Bedeutung zu verschaffen, gehen mit der Diskussion über weitere Maßnahmen zur Vorbereitung der EU auf künftige globale Wirtschaftskriege einher.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8499/

24. Januar 2021

Covid-19 soll angeblich aus chinesischen Biolabor entwichen sein. Widerlegt durch Berichte über zeitlich weit zurückliegende Nachweise von COVID-19 Viren in Europa und den USA.

Einhergehend mit einer massiven Kampagne gegen China, die zur Zeit auf verschiedenen Ebenen geführt wird, gibt es nicht nur schärfste Angriffe gegen Peking wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen in der Provinz Xinjiang sondern jetzt auch wieder im Umfeld von Schuldzuweisungen zum Thema Covid-19.

Jetzt gibt es ganz neue Äusserungen des US-Amerikaners Jamie Metzl zu dieser These. Metzl ist Publizist und war stellvertretender Stabschef des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten unter dem damaligen Senator Biden (2001-2003). Zuvor arbeitete er im Nationalen Sicherheitsrat (1997-1999) und im US-Außenministerium (1999-2001) unter dem damaligen US-Präsidenten Clinton.

Jamie Metzl, ein Atlantic-Council-Fellow äusserte jetzt ebenfalls Zweifel an der These, die unmittelbar nach Beginn der COVID-19-Pandemie aufkam. So erklärte er zuletzt gegenüber der kanadischen Tagezeitung Toronto Sun, dass die Verbreitung von SARS-CoV-2 „höchstwahrscheinlich“ bei einem „versehentlichen“ Unfall am Institut für Virologie in Wuhan erfolgt sei. Die Theorie, wonach die Ausbreitung des Coronavirus ihren Ursprung auf einem Tiermarkt in Wuhan hatte, bezeichnet Metzl als „Lüge“.

Die Mikrobiologin Rossana Segreto der Universität Innsbruck bestärkt erneut die Theorie eines Laborursprungs des Coronavirus im chinesischen Wuhan. Der Ko-Autor eines gemeinsamen Forschungsbeitrags ist Yuri Deigin.

Aber all diese Hypothesen müssen massiv in Frage gestellt werden bzw. sogar als widerlegt gelten, wenn man die inzwischen wissenschaftlich belegten Berichte über zeitlich weit vor dem Ausbruch in Wuhan in China in Betracht zieht. Und auch die Beweggründe der Verbreitung dieser Thesen müssen hinterfragt werden.

COVID-19 Viren wurden danach in Frankreich, Spanien, Italien und den USA wesentlich früher als der offizielle verlaubarte Beginn der Pandemie in China festgestellt. Danach wurden bereits im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, in gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Frankreich: Ein französisches Krankenhaus, das alte Proben von Patienten mit Lungenentzündungen erneut testete, hat festgestellt, dass es bereits am 27. Dezember 2019 einen Mann mit dem Coronavirus behandelte, fast einen Monat bevor die französische Regierung ihre ersten Fälle bestätigte.


Italien: Wissenschaftler in Italien haben erklärt, dass sie Beweise dafür gefunden haben, dass das Virus viel früher zirkuliert, indem sie Blutproben von Patienten überprüft haben, die an einer Krebsstudie teilgenommen haben.

Proben von vier Patienten, die bis Anfang Oktober 2019 zurückreichen, enthielten nach Angaben des Mailänder National Cancer Institute (NCI) Antikörper.

Die Ergebnisse bedeuten, dass sie im September an Coronavirus erkrankt wären – etwa fünf Monate bevor Italien am 21. Februar in einer Stadt in der Nähe von Mailand in der nördlichen Region der Lombardei seinen ersten offiziellen COVID-19-Patienten aufzeichnete.

Die vom NCI-Wissenschaftsmagazin Tumori Journal veröffentlichte Studie ergab, dass 11,6% der Blutproben von 959 gesunden Freiwilligen, die zwischen September 2019 und März 2020 an einer Lungenkrebs-Screening-Studie teilgenommen hatten, lange vor Februar Antikörper entwickelt hatten.


Spanien: Spanische Virologen haben in einer im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Das Team der Universität Barcelona, ​​das seit Mitte April 2020 Abwasser getestet hatte, um mögliche neue Ausbrüche zu identifizieren, beschloss, auch Tests an älteren Proben durchzuführen.

Sie stellten fest, dass das Virus am 15. Januar 2020 in Barcelona vorhanden war, 41 Tage bevor der erste Fall dort offiziell gemeldet wurde.

Anschließend führten sie Tests an Proben durch, die zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen wurden, und stellten fest, dass in einem von ihnen am 12. März 2019 gesammelten Virusgenom vorhanden war.

„Die SARS-CoV-2-Spiegel waren niedrig, aber positiv“, wurde der Forschungsleiter Albert Bosch von der Universität zitiert.


USA:
US-Studie identifizierte 106 Infektionen mit Corona aus 7.389 Blutproben, die zwischen dem 13. Dezember und dem 17. Januar von Spendern in neun US-Bundesstaaten entnommen wurden.

Die CDC-Studie ergab, dass es Mitte Dezember 2019 im westlichen Teil der USA vereinzelte Infektionen gab. Antikörper wurden auch Anfang Januar in anderen Staaten gefunden, bevor bekannt war, dass das Virus an diesen Orten eingeschleppt wurde.

Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich die Antikörper zur Eindämmung anderer Coronaviren entwickelten, da bei 84 Proben eine für SARS-CoV-2 spezifische neutralisierende Aktivität festgestellt wurde.

Die Spenden wurden in neun Bundesstaaten getätigt – Kalifornien, Connecticut, Iowa, Massachusetts, Michigan, Oregon, Rhode Island, Washington und Wisconsin. Spenden mit Antikörpern, die auf SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, reagieren, kamen von allen neun.

Es gibt Mutmassungen, dass wenn man eine statistische Größe von 1.4% Infizierten im Dezember ausgeht, es sich damit bereits im Dezember 2019 in den USA bereits um knapp 5 Millionen Infizierte in den USA gehandelt haben könnte. Natürlich handelt es sich hier nur um statstische Annahmen. An dem Datum, als es in China den ersten offiziellen Covid-19 Infizierten gab.

Bereits ab August 2019 sind aus den USA zahlreiche Meldungen bekannt, die über zahlreiche Todesfälle berichten. Dabei wurden Todesursachen beschrieben, die denen einer Erkrankung an Covid-19 ähnelten. Diese Fälle wurden damals E-Zigaretten zugeschrieben. Im Herbst wurde dann von vielen Menschen berichtet, die während einer Grippewelle verstarben. Auch dies sind sicherlich keine Beweise, aber doch Indizien dahingehend, dass tatsächlich schon Menschen in den USA im Herbst 2019 an Covid-19 verstorben sein könnten.

24. Januar 2021

Today Sunday, 15.00 NYC time, 21.00 Berlin time COVID-19 Global Solidarity Coalition @ World Social Forum!

This participatory session will allow audience members to discuss the COVID-19 Global Solidarity Manifesto and how to turn its principles into realities. Participants will discuss how the Manifesto can assist their own social movements and other movements worldwide. The session will strategize about disseminating the Manifesto more widely and how to ensure its greatest impact. Some of the authors of the Manifesto, from the COVID-19 Global Solidarity Coalition, will describe the Coalition’s upcoming campaigns, including a New Global Compact, a speaker series, and a campaign to thank nurses, doctors, teachers, social workers, and others serving humanity during the pandemic and beyond. 

More on the World Social Forum:
http://www.ipb.org/events/world-social-forum-2021-peace-day/ 

MODERATORS
Harry Cason (USA) Author/Lecturer in Sociology
Peter Kuznick (USA) Author/Professor of History
Sunshine Chie Miyagi (Okinawa) Interpreter/Artist
Randa Serhan (Palestine/USA) Author/Political Sociologist
David Vine (USA) Author/Political Anthropologist
Eirene Visvardi (Greece/USA) Author/Professor of Classics 

REGISTER: 
https://us02web.zoom.us/meeting

24. Januar 2021

Wer ist der russische Oppositionelle Nawalny? Ein Lügner im Dienste russlandfeindlicher Interessen!

Dass ein kleiner Teil der russischen Bevölkerung meint, Alexej Nawalny akzeptieren zu können, weil er angeblich alternativlos ist, ist schon schlimm genug. Was aber wirklich schockierend zu beobachten ist, dass so viele Deutsche derart viel Sympathie und Verständnis für diese russische Kopie von Björn Höcke aufbringen. Wie tief muss die Verachtung für die Russen und Russland sein?

Nawalny ist einer der wenigen Oppositionellen, der extreme fremdenfeindliche und antiliberale Positionen vertritt. Aber selbst liberale und allgemein unzufriedene Menschen scheinen seine unglaubliche Hetze zu akzeptieren.Acht Jahre, von 1999 bis 2007 war Alexej Nawalny Mitglied, und zeitweise sogar Vorstandsmitglied in der Partei „Jablonko“. Letztendlich entsorgte der Parteichef Grigori Jawlinski den Mitstreiter Nawalny und kommentierte später, dass nationalistische und rassistische Äußerungen zum Rauswurf geführt hätten.

Auf seinem eigenen Blog nannte Alexej Nawalny Bürgerrechtler „quasiliberale Wichser“ und Homosexuelle: „Schwuchteln“, die weggesperrt gehörten. 2008 sprach er sich für die Deportation aller Georgier aus Russland aus und forderte sogar dass „das Hauptquartier (Tiflis) der Nagetiere“ mit Marschflugkörpern zerstört werden sollte.Jährlich nahm Nawalny am „Russischen Marsch“ teil. Ein Treffpunkt für Konservative, Nationalisten, Monarchisten und offen rechtsextreme Gruppierungen. Nawalny war dort mehrfach als Redner auf der Bühne und gehörte zu den Organsisatoren.

Die von ihm gegründete Fortschrittspartei nannte sich „nationalistisch“. 2013 wollte Nawalny Bürgermeister von Moskau werden. Er bekam tatsächlich 27 Prozent der Stimmen und wurde zum prominentesten Oppositionellen. Die Wahl gewann er mit einer scharf antimigrantischen Agenda und behauptete dass die Hälfte der Kriminalität in Moskau von Einwanderern aus dem Kaukasus ausgehe.

Tschetschenen bezeichnete er als „Kakerlaken“, und riet sogar dazu, dass man sich gegen diese bewaffnen müsseRussische Frauen könnten „nicht mehr auf die Straße gehen“.

2013 paktierte er mit sogar mit den den Ultrarechten Krylow und Tor, verfasste mit ihnen gemeinsam eine Erklärung, in der die antitschetschenische Randale in der Stadt Pugatschow unterstützt wurde und Tschetschenen als Aggressoren bezeichnetet wurden.

24. Januar 2021

US-Streitkräfte 24 Stunden nach Amtsübernahme Bidens wieder zurück in Syrien

Ein großer Konvoi von US-Militärfahrzeugen zusammen mit Hunderten von US-Truppen nach Syrien zurück in Syrien.

Die syrische staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete, dass am Donnerstag ein Konvoi von etwa 40 Lastwagen und gepanzerten Fahrzeugen mit Unterstützung von Hubschraubern „in den Nordosten Syriens einfuhr“.

Der Konvoi reiste aus dem Irak in das Land ein, „um Waffen und logistische Ausrüstung zu Stützpunkten in den Provinzen Hasakeh und Deir Ezzor zu bringen“, erklärte die Nachrichtenagentur.

Es wurde berichtet, dass die zusätzlichen Truppen zum Schutz der nahe gelegenen Ölfelder im Land eingesetzt werden.

Ende letzten Jahres befahl der frühere Präsident Donald Trump, US-Streitkräfte in der Region in den benachbarten Irak zurückzuziehen.

Unterdessen haben israelische Kampfflugzeuge eine Reihe von Raketen über Zentralsyrien abgeschossen, berichtete The Associated Press unter Berufung auf staatliche Medien. Es wurde auch berichtet, der Angriff habe eine vierköpfige Familie getötet, darunter zwei Kinder. Staatlichen Medien berichteten dass die meisten Raketen durch die syrische Luftverteidigung abgeschossen wurden.

Ein syrischer Militärbeamter teilte SANA mit, dass der Militärschlag auf eine Reihe von Zielen in und um die Zentralprovinz Hama gerichtet sei. Israel hat im Laufe der Jahre Hunderte von Einsätzen gegen Ziele in Syrien durchgeführt, die mit dem Iran verbunden sein sollen

Im September behauptete der damalige demokratische Präsidentschaftskandidat Biden, er wolle die Truppenstärke senken, fügte jedoch hinzu, er werde die US-Streitkräfte nicht vollständig abziehen.

„Diese‚ für immerwährenden Kriege ‚müssen enden. Ich unterstütze den Abzug der Truppen. Aber hier ist das Problem, wir müssen uns immer noch um Terrorismus und [den islamischen Staat] besiegen “, sagte er in einem Interview

24. Januar 2021

Auch mit Joe Biden: Osteuropa bleibt im Visier der USA (RT DE)


23.1.2021

von Prof. Dr. Anton Latzo

Bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten hat Joe Biden den globalen Führungsanspruch der USA bekräftigt. Zu dessen Umsetzung ist die Vorherrschaft in Eurasien laut dem US-Strategen Brzezinski unerlässlich. Neben China steht dort vor allem Russland den US-Interessen im Weg – weshalb die neue Biden-Administration Osteuropa verstärkt ins Visier nehmen wird.

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/meinung/112093-osteuropa-bleibt-im-visier-usa/

24. Januar 2021

Xinjiang: Muslimische Gottesdienste gehen trotz provozierender Berichte über Chinas Entradikalisierung wie gewohnt weiter – In Xinjiang gibt es rund 24.000 Moscheen

Muslime in der autonomen Region Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas widerlegen Behauptungen von Medienberichten aus dem Ausland, dass China ihre Religionsfreiheit einschränke. Sie stellten klar, dass Chinas laufende Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung niemals auf regelmäßige religiöse Aktivitäten abzielten. Stattdessen üben sie ihren Glauben unter besseren Bedingungen aus.

Iminjan Keram, Imam in der Tuanjie-Moschee in Korla, sagte, dass die Regierung durch den Kampf gegen den Extremismus in Xinjiang tatsächlich regelmäßige religiöse Aktivitäten schützt.

„Wir alle denken, dass religiöser Extremismus unter dem Banner des Islam völlig gegen die religiösen Lehren verstößt – es ist nicht der wahre Islam. Es ist tatsächlich ein anti-menschlicher, asozialer, anti-zivilisatorischer und anti-religiöser bösartiger Tumor, der widerspricht den Glaubensbekenntnissen, die Patriotismus, Frieden, Solidarität, Mäßigung, Toleranz und Wohlwollen betreffen, die vom Islam und vielen anderen Religionen vertreten werden „, sagte Keram während einer Pressekonferenz der lokalen Regierung am Mittwoch.Foto: Jama Moschee im Landkreis Yecheng vor und nach der Renovierung / Regierung der Autonomen Region Xinjiang Uygur

Renovierung der Moscheen

Muslime in Xinjiang erwähnten auch, dass in den letzten Jahren mehrere Moscheen in der Region repariert oder wieder aufgebaut wurden. Einige westliche Medien haben jedoch berichtet, dass sie stattdessen abgerissen wurden. Die Fälle variieren von der Id Kah Moschee im Landkreis Yutian bis zur Jama Moschee im Landkreis Yecheng, die beide eine jahrhundertealte Geschichte haben.

Die Behauptungen erwiesen sich als falsch, als lokale Muslime in Yutian darauf hinwiesen, dass die Id-Kah-Moschee als nationales Kulturerbe ausgewiesen wurde und mit einer großen Summe staatlicher Mittel gut restauriert wurde. Während die Jama-Moschee verstärkt worden war, um einen besseren Service und Sicherheit zu bieten, ohne die historische Stätte zu beschädigen oder abzureißen, sagte der Imman der Moschee.

Obulhasan Tursunniyaz, Hatif in der Jamah-Moschee in Hotan, sagte, dass viele lokale Muslime die Reparatur und Renovierung alter und heruntergekommener Moscheen forderten. 

„Unsere Stimmen wurden gehört, und unser Vorschlag wurde von den örtlichen Behörden beachtet“, sagte er. „Jetzt hat die Moschee eine helle und geräumige Halle, die sauber, ordentlich und angenehm ist. Sie ist im Sommer mit Klimaanlagen, im Winter mit Heizungen und heißem Wasser ausgestattet.“

Laut Regierungsstatistiken gibt es in Xinjiang rund 24.000 Moscheen, das ist ungefähr eine pro 530 Muslime, ein höheres Verhältnis als in einigen Ländern mit muslimischer Mehrheit. Jede Moschee soll ein demokratisches Verwaltungskomitee haben, das sich aus Vertretern religiösen Personals und Gläubigen zusammensetzt, um an der Selbstverwaltung der Moschee und an religiösen Aktivitäten teilzunehmen.Ein Lehrer weist die Schüler an, den Koran in der Ili-Abteilung des Xinjiang Islamic Institute richtig zu singen. / Regierung der Autonomen Region Xinjiang Uygur

Religionsunterricht 

Neben einer Moschee haben muslimische Studenten in Xinjiang nun auch mehr Zugang zu islamischem Wissen von 103 islamischen Vereinigungen und 10 islamischen Institutionen in der Region.

„Dies ist der Ort, an dem wir beten, sowie ein weiteres Klassenzimmer, in dem wir die übliche religiöse Etikette lernen können“, sagte Daoletkhan Dalilhan, ein Student der Ili-Abteilung des Xinjiang Islamic Institute.

Andere Studenten des Instituts, von denen viele auch Imame in Moscheen sind, berichteten, dass sie ihre Fähigkeit, den Koran zu singen, verbessert und ein gründlicheres Verständnis der islamischen Lehren entwickelt haben, um die breite Masse besser bedienen zu können.

„Außerdem könnten viele Muslime auf der Website der China Islamic Association oder über Apps wie Wechat, Weibo und Douyin auf Smartphones studieren“, fügte Tursunbay Meyimhan hinzu, ein Student am Institut.Die Regierung der Autonomen Region Xinjiang Uygur hält am 9. Dezember 2020 eine Pressekonferenz in Xinjiang ab. / Regierung der Autonomen Region Xinjiang Uygur

Obwohl Xinjiang in diesem Jahr mehreren COVID-19-Ausbrüchen ausgesetzt war, gaben die Einheimischen an, dass ihre normalen religiösen Praktiken nicht beeinträchtigt wurden, da die Infektionen bald unter Kontrolle gebracht wurden. Sie fügten hinzu, dass es genügend Halal-Lebensmittel gibt, wobei die Preise immer noch angemessen sind. Wie in den vergangenen Jahren konnten auch die Muslime den Ramadan feiern – einen heiligen Monat des Gebets und des Fastens – diesmal mit Tee, Naan und Früchten, um das Fasten zu brechen, sowie mit zusätzlicher medizinischer Unterstützung.

Andere Beamte der Pressekonferenz betonten, dass die chinesische Verfassung die Bürger vor Religionsfreiheit und normalen religiösen Aktivitäten vor staatlichen Organen, öffentlichen Organisationen oder Diskriminierungen schützt.

„Xinjiangs Politik zur Achtung und zum Schutz der Religionsfreiheit hat in der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der muslimischen Länder, positive Kommentare erhalten. Der Außenministerrat der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat eine Resolution verabschiedet, in der Xinjiangs Bemühungen um die Versorgung seiner Muslime gelobt werden Bürger im März 2019. Im Laufe der Zeit wurde die OIC zweimal eingeladen, Delegationen nach Xinjiang zu entsenden. Die Delegationen lobten die Bemühungen von Xinjiang, dem Schutz der Rechte und Interessen der Muslime sowie der Terrorismusbekämpfung große Bedeutung beizumessen und Entradikalisierung „, sagte Ilijan Anayt, ein Sprecher der Regionalregierung.

Quelle: https://news.cgtn.com/news/2020-12-10/Xinjiang-Muslims-Worshipping-goes-on-as-usual–W6PL3rpsAg/index.html

24. Januar 2021

What’s China’s Policy in Xinjiang really about?


Fighting terrorism in Xinjiang
https://news.cgtn.com/news/2019-12-05/Fighting-terrorism-in-Xinjiang-MaNLLDtnfq/index.html


What’s the deal with Xinjiang, China?
https://youtu.be/EovpQE6dZeE

China Uncensored is Falun Gong (Cult)
https://youtu.be/_x15Cmhgb70

24. Januar 2021

Nach Nawalny-Protesten: Oppositionelle im Ausland um den Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski fordern weitere Sanktionen gegen Russland (SNA News)

https://snanews.de/20210124/nawalny-proteste-oppositionelle-ausland-sanktionen-russland-643622.html
24.1.2021

Nach den jüngsten Protesten für die Freilassung des inhaftierten Bloggers Alexej Nawalny gibt es Rufe nach weiteren EU-Sanktionen gegen Moskau. Wie dpa meldet, erklärten im Ausland lebende Oppositionelle um den Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski am Samstag, die Strafmaßnahmen müssten Oligarchen und Freunde von Kremlchef Wladimir Putin treffen.
Der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow sagte bei einer Online-Pressekonferenz: „Jagt sie, verfolgt ihre Geldströme.“ Die EU solle das Sanktionsinstrument nutzen, das sie im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen im Dezember beschlossen hatte.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell kündigte an, am Montag mit den Außenministern der EU-Staaten bei einem Treffen in Brüssel über die nächsten Schritte zu beraten. FDP-Chef Christian Lindner forderte ein Moratorium für den Weiterbau der deutsch-russischen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2.

Bei den Protesten hatten am Samstag Tausende Menschen in rund 100 Städten Russlands für die Freilassung Nawalnys und gegen Präsident Wladimir Putin demonstriert. Mancherorts kam es zu Ausschreitungen, mehrere Menschen wurden festgenommen, die genaue Zahl ist bislang aber nicht offiziell bekannt.

24. Januar 2021

Brasilien: Proteste im ganzen Land fordern Amtsenthebung von Bolsonaro

https://www.prensa-latina.cu/index.php?o=rn&id=425575&SEO=movilizaciones-en-todo-brasil-para-exigir-destitucion-de-bolsonaro

Brasilia – Politische Parteien, Gewerkschafts- und Sozialbewegungen sowie die Front von Brasil Popular und Pueblo sin Fiedo haben im ganzen Land 87 Kundgebungen organisiert, um die Absetzung des Präsidenten Jair Bolsonaro wegen seiner Verantwortungslosigkeit in der Covid-19 Krise zu fordern.

Neben der Amtsenthebung (als ein politischer Prozess) gegen den Ex-Militär Bolsonaro fand der Tag statt im Geist der Kampfes und der Konfrontation mit der Gesundheitskrise; Es wurden Impfungen für die gesamte Bevölkerung gefordert und die Ausweitung der Ressourcen für das Einheitliche Gesundheitssystem sowie die Verteidigung der Maßnahmen der sozialen Distanzierung.

Ebenso wurde gegen die Wirtschaftskrise mit der Wiederaufnahme der Soforthilfe, das Beschäftigungsschutzprogramm, der Kampf gegen die Ausgabenobergrenze und die Verwaltungsreform protestiert.

‚Wir werden im ganzen Land Mobilisierungen durchführen, um den Impfstoff für alle zu verteidigen, Nothilfe zu leisten und für die Amtsenthebung von Bolsonaro zu kämpfen. Gehen wir zum Kampf und organisieren Aktionen in Ihrer Stadt “, rief der Präsident der Arbeiterpartei, Gleisi Hoffman, im sozialen Netzwerk Twitter auf.

Die ersten Demonstrationen und öffentlichen Veranstaltungen für die Amtsenthebung des rechtsextremen Präsidenten begannen in San Luis, der Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão (Nordosten).

Das Rede von Brasil Atual-Portal stellte sicher, dass die Covid-19-Pandemie „die Verachtung der gegenwärtigen Regierung für das Leben offenbarte“.

Er prangert an, dass Bolsonaro die Gefahren des SARS-CoV-2-Coronavirus, der Ursache von Covid-19, systematisch ignoriert, was zu einer Explosion von Fällen und Todesfällen in Brasilien führte.

Infolgedessen alarmieren mehr als 215.000 Todesfälle und 8,5 Millionen Infizierte. Brasilien ist weltweit das zweite Land der Welt mit den meisten Todesfällen durch Krankheitserreger.

Bolsonaro hat nicht nur die Auswirkungen menschlicher Verluste auf Familien minimiert und unwirksame Medikamente gegen das Virus verschrieben, von denen nur Partisanenunternehmen profitieren, sondern auch gegen Impfstoffe.

In diesem Sinne ermutigte der ehemalige Armeekapitän Bolsonaro die Verleugnung der Krise, indem er die Wissenschaft angriff, und weiterhin Lügen über die Krankheit verbreitete.

Erneut stellte der Herrscher die Wirksamkeit der vom chinesischen Labor Sinovac entwickelten CoronaVac-Impfstoffe und der des anglo-schwedischen Unternehmens AstraZeneca in Frage, die gemeinsam mit der Universität Oxford (Großbritannien) entwickelt wurden und beide von der Wissenschaft getestet wurden.

agp / ocs

24. Januar 2021

Russische Proteste für den vom Westen unterstützten Rassisten Nawalny ähneln den Protesten Hongkong

Die folgende Erklärung wurde im September 2020 verfasst und gilt heute umso mehr!

http://www.berlin-gegen-krieg.de/ex/russlandbrief

Endlich Schluss mit der Dämonisierung Russlands im Fall Nawalny!
Endlich Schluss mit der westlichen Einmischungspolitik!
Frieden mit Russland!
Wir unterstützen linke Politiker*innen,
die diese Dämonisierung Russlands zurückweisen.

Die folgenden Stimmen sind außerordentlich wichtig, sie sind mutig
und sie verdienen unsere Unterstützung:
Deutschland muss endlich aufhören Russland zu provozieren,
durch Sanktionen,
durch Aufrüstung,
durch Militärübungen
oder wie jetzt im Fall Nawalny durch unbewiesene Behauptungen.

Wir fordern Frieden mit Russland!

Sevim Dagdelen, die Obfrau der Fraktion Die Linke im Auswärtigen Ausschuss erklärte vor kurzem: „Die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny ist ein Verbrechen, das umfassend aufgeklärt werden muss. Es obliegt den zuständigen Justizbehörden Russlands, dafür Sorge zu tragen und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Die Bundesregierung ist aufgerufen, diese Aufklärung zu unterstützen und mit den russischen Ermittlern zu kooperieren.” Sevim Dagdelen weiter: „Es ist befremdlich, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas die russische Regierung ,dringlich’ zu einer Erklärung zu dem Vorgang auffordern, noch bevor Untersuchungsergebnisse aus Deutschland offensichtlich an Moskau übermittelt wurden, während gleichzeitig aber bereits eine ,angemessene gemeinsame Reaktion’ seitens der EU und NATO angekündigt wird.

Gregor Gysi, außenpolitische Sprecher der Linken, warnt vor einer „Vorverurteilung“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Russlands und meint: „Der Putin muss doch bescheuert sein, wenn er sowas macht. Er weiß doch, dass das die Beziehungen zum Westen noch mehr verschlechtert.“ Gysi weiter: „Wir wissen doch gar nicht, wer der Täter war. Alle gehen davon aus, die Regierung war das. Aber es kann ja auch ein einzelner Mann vom Geheimdienst sein, der durchgedreht ist.“ ….. „Es kann ja auch sein, dass es ein Gegner der Erdgasleitung nach Deutschland war. Oder ein beauftragter Gegner, der wusste: Wenn man einen solchen Mord inszeniert, der dann der Regierung in die Schuhe geschoben wird, führt das zur Verschlechterung der Beziehungen.“

Sahra Wagenknecht, hat in der Debatte um mögliche Strafmaßnahmen gegen Russland wegen des Falls Nawalny vor Heuchelei gewarnt. Demnach sollte die Sanktionspolitik gegenüber allen Handelspartnern gleich bleiben – sie verwies auf schwere Verstöße vonseiten Saudi-Arabiens und der USA. „Aber selbst wenn der Kreml dafür verantwortlich sein sollte (wofür es bisher keine Belege gibt), ist es auch nicht abscheulicher, als Oppositionelle zu köpfen oder zu Tode zu peitschen, wie es in Saudi-Arabien, von dem wir Öl beziehen, gängige Praxis ist“, sagte Wagenknecht und weiter erklärte sie: „Es ist auch nicht abscheulicher, als unschuldige Zivilisten mit Drohnen zu zerfetzen, wie es die Vereinigten Staaten, die uns ihr Fracking-Gas liefern, in weit mehr als tausend Fällen getan haben.“

Klaus Ernst, Die Linke, Mitglied des Deutschen Bundestages, erklärte: „Ich frage, wem nutzt die Vergiftung Nawalnys wirklich?“, und weiter: „Für Putin ist Nawalny keine ernsthafte Gefahr. Eigentlich nutzt die Vergiftung denen, die ein Interesse daran haben, die Russen und die Europäer auseinander zu bringen“….“Dieser Konflikt nutzt eindeutig den Amerikanern.“ Einen Baustopp bei der Ostsee-Pipeline North Stream 2 lehnte Ernst strikt ab. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir die wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland aufrecht erhalten und sogar intensivieren“, sagte der Linken-Politiker. „Ein Stopp der Pipeline wäre ein falscher und gefährlicher Weg.“

Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke erklärte: „Der Mordanschlag auf den russischen Politiker Nawalny muss aufgeklärt werden, Vorverurteilungen und Sanktionsdrohungen sind jedoch kontraproduktiv.“…. „Statt an der Eskalationsspirale gegenüber Russland aufgrund von Verschwörungstheorien zu drehen, muss die NATO deeskalieren und sich für Aufklärung einsetzen“.

Alexander Neu, Obmann für Die Linke im Verteidigungsausschuss, erklärte, dass gerade Deutschland, das einen hohen Anspruch auf Rechtsstaatlichkeit lege, mit Beweisen auftreten sollte und nicht mit wilden Spekulationen.

Linken-Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali sprach von einem furchtbaren Verbrechen, das es lückenlos aufzuklären gelte. Ein Ende von Nord Stream 2 lehnte sie ab. US-Präsident Trump wolle „uns zwingen, sein dreckiges Frackinggas abzukaufen“. Deutschland werde mit völkerrechtswidrigen Sanktion gedroht, um von russischem Gas zu lassen. Die Tatsache, dass die USA selbst russisches Erdöl importieren, zeige aber, dass wieder einmal mit doppelten Standards gemessen werde: „Es geht nicht um Menschenrechte, es geht um Wirtschaftsinteressen.“

Wir wiederholen:
Diese Stimmen sind außerordentlich wichtig, sie sind mutig und sie verdienen unsere Unterstützung.

Jeder kann diesen Offenen Brief unterstützen.

http://www.berlin-gegen-krieg.de/ex/russlandbrief

24. Januar 2021

Jürgen Todenhöfer verbreitet massive Desinformation über China. Hintergründe der Lage in Xinjiang komplett ausgeblendet.

Hinter der US-Anti-China-Kampagne: Die Fakten über Xinjiang – von Sara Flounders (antiwar.com)
https://cooptv.wordpress.com/2019/12/26/hinter-der-us-anti-china-kampagne-die-fakten-ueber-xinjiang-von-sara-flounders-antiwar-com/

Übliche Doppelmoral. Der Westen und die »China Cables« – Kein Zweifel: Beschönigen sollte man die Lager in Xinjiang nicht. Einordnen muss man sie allerdings schon. – Von Jörg Kronauer
https://cooptv.wordpress.com/2019/11/27/uebliche-doppelmoral-der-westen-und-die-china-cables-von-joerg-kronauer/

Auch Jürgen Todenhöfer reiht sich in die breite Front der Anti-China-Hysteriker ein und fordert einen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking
https://cooptv.wordpress.com/2021/01/14/warum-jurgen-todenhofer-betreibt-anti-china-hysterie/

Xinjiang residents debunk rumors of „forced demolition of mosques“
https://youtu.be/fDmmKB1Kg7Y

How mosques are protected for China’s Xinjiang Muslims to pray
https://www.youtube.com/watch?v=oS9M5ifFd9M

24. Januar 2021

Krebskranker Serbe verklagt NATO wegen des Einsatzes von abgereichertem Uran im Jahr 1999 während des Angriffskrieg gegen Jugoslawien (Tass)

https://tass.com/world/1246955

Sein Anwalt Srdan Aleksic gab bekannt, dass die Beschwerde des serbischen Offiziers völlig identisch ist mit den 500 Klagen italienischer Soldaten ist, die 1999 im Kosovo stationiert waren

BELGRAD, 20. Januar. / TASS /. Ein ehemaliger jugoslawischer Soldat, der nur als D.S. identifiziert wurde, reichte beim Obersten Gerichtshof von Belgrad eine Klage gegen die NATO wegen der Verwendung von abgereichertem Uran durch die Allianz während des Angriffskrieges gegen Jugoslawien im Jahr 1999 ein. Das führte dazu, dass der Kläger an Krebs erkrankte, sein Anwalt Srdan Aleksic sagte TASS Mittwoch.

„Ich habe gerade die Klage von D.S. beim Obersten Gerichtshof von Belgrad eingereicht, um Schadensersatz wegen Krebs zu verlangen, weil ich mich zwischen 2000 und 2001 im Kosovo und in Südserbien befunden habe. Die Klage wurde gegen die NATO eingereicht, die den Status einer juristischen Person hat aus völkerrechtlicher Sicht „, stellte er fest. „D.S., der zu dieser Zeit ein Offizier der Armee war, blieb 201 Tage lang in der Gegend und wurde von der NATO mit abgereichertem Uran bombardiert. Achtzehn Jahre später erkrankte er an einer schweren Form von Krebs der glatten Muskulatur, die sich auf [seine] inneren Organe ausbreitete. Er wurde zwischen 2018 und 2020 drei Mal operiert und befindet sich derzeit in einem schwerwiegenden medizinischen Zustand. Ein Experte für forensische Medizin bestätigte, dass die Krankheit durch abgereichertes Uran verursacht wurde. „

Aleksic gab bekannt, dass die Beschwerde des serbischen Offiziers völlig identisch mit den 500 Klagen ist, die von italienischen Soldaten eingereicht wurden, die 1999 im Kosovo stationiert waren. Davon wurden 181 Ansprüche bewilligt, und das italienische Verteidigungsministerium entschädigte den Schadenersatz. Der erste ähnliche Fall endete vor einigen Monaten mit dem Sieg eines Klägers in Frankreich. Ähnliche Klagen sind derzeit in Großbritannien, der Türkei, Deutschland und den Niederlanden in Arbeit.

„Mein italienischer Kollege Angelo Tartaglia hat mir über 70 Urteile und über 1.000 Beweisseiten zur Verfügung gestellt, darunter Papiere der italienischen Parlamentskommission, die den Zusammenhang zwischen dem abgereicherten Uran und den onkologischen Bedingungen sowie die Beweise der Weltgesundheitsorganisation belegen, und 1988 auf einer US-Luftwaffenbasis in Kalifornien gesammelte Beweise, die darauf hinweisen, dass Menschen durch abgereichertes Uran Schaden erleiden „, betonte Aleksic.

„Identische Analysen, die in Italien durchgeführt wurden, haben die US-Daten von 1988 bezüglich der Gefahr bestätigt, die abgereichertes Uran für Mensch und Umwelt darstellt. Die 15 Tonnen abgereichertes Uran, die in Südserbien gelandet sind, betreffen immer noch die gesamte Region, einschließlich [Nord] Mazedonien, Albanien und Bulgarien. Viele Menschen waren exponiert und bekamen Krebs „, betonte der Anwalt.

Vor Ende dieses Monats werden in den Städten Novi Sad, Kragujevac, Niš und Vrane vier ähnliche Klagen eingereicht. Derzeit stellt die Anwaltskanzlei von Aleksic mehr als 2.500 weitere Klagen des Militärs und der Strafverfolgungsbehörden zusammen. Die Anwälte beabsichtigen, ab 100.000 Euro Schadensersatz für ihre Opfer zu erhalten.

Nach dem bestehenden Verfahren muss der Oberste Gerichtshof von Belgrad den Fall prüfen und innerhalb von sechs Monaten an die NATO übergeben. Sollte das Bündnis nicht innerhalb der genannten Frist reagieren, ernennt das Gericht selbst einen Anwalt für den Angeklagten.

Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien begann am 24. März 1999 und dauerte 78 Tage. Die Operation, Allied Force genannt, nannte als Hauptursache „die Verhinderung des Völkermords an Albanern im Kosovo“. Laut NATO-Statistiken führte die Luftfahrt des Bündnisses während der Operation 38.000 Einsätze durch, von denen über 10.000 Bombenangriffe waren.

Nach Angaben serbischer Beamter kamen bei den Bombenangriffen 3.500 bis 4.000 Menschen ums Leben, 10.000 Menschen wurden verletzt, zwei Drittel davon Zivilisten. Der materielle Schaden belief sich auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar. Während der drei Monate des Bombenangriffs warf die NATO 15 Tonnen abgereichertes Uran als Bomben ab. Danach wurde Serbien in Bezug auf Krebserkrankungen das Land Nummer eins in Europa. In den ersten 10 Jahren nach den Bombenanschlägen erkrankten im Land rund 30.000 Menschen an Krebs, und zwischen 10.000 und 18.000 von ihnen starben.

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