Theorie eines Laborursprungs des Coronavirus in China durch Berichte über zeitlich weit vor dem Ausbruch in Wuhan liegende Nachweise von COVID-19 Viren in Europa und den USA klar widerlegt.

Die Mikrobiologin Rossana Segreto der Universität Innsbruck bestärkt erneut die Theorie eines Laborursprungs des Coronavirus im chinesischen Wuhan. Der Ko-Autor eines gemeinsamen Forschungsbeitrags ist Yuri Deigin.

Yuri Deigin hatte bereits Ende April 2020 einen Artikel mit dem folgenden Titel auf seiner Webseite veröffentlichte: Im Labor hergestellt? SARS-CoV-2-Genealogie durch die Linse der Funktionsgewinnforschung.

Und jetzt gibt es auch noch Äusserungen des US-Amerikaners Jamie Metzl zu dieser These. Metzl ist Publizist und war stellvertretender Stabschef des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten unter dem damaligen Senator Biden (2001-2003). Zuvor arbeitete er im Nationalen Sicherheitsrat (1997-1999) und im US-Außenministerium (1999-2001) unter dem damaligen US-Präsidenten Clinton.

Jamie Metzl, ein Atlantic-Council-Fellow äusserte jetzt ebenfalls Zweifel an der These, die unmittelbar nach Beginn der COVID-19-Pandemie aufkam. So erklärte er zuletzt gegenüber der kanadischen Tagezeitung Toronto Sun, dass die Verbreitung von SARS-CoV-2 „höchstwahrscheinlich“ bei einem „versehentlichen“ Unfall am Institut für Virologie in Wuhan erfolgt sei. Die Theorie, wonach die Ausbreitung des Coronavirus ihren Ursprung auf einem Tiermarkt in Wuhan hatte, bezeichnet Metzl als „Lüge“.

Aber all diese Hypothesen müssen massiv in Frage gestellt werden bzw. sogar als widerlegt gelten, wenn man die inzwischen wissenschaftlich belegten Berichte über zeitlich weit vor dem Ausbruch in Wuhan in China in Betracht zieht.

COVID-19 Viren wurden danach in Frankreich, Spanien, Italien und den USA wesentlich früher als der offizielle verlaubarte Beginn der Pandemie in China festgestellt. Danach wurden bereits im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, in gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Frankreich: Ein französisches Krankenhaus, das alte Proben von Patienten mit Lungenentzündungen erneut testete, hat festgestellt, dass es bereits am 27. Dezember 2019 einen Mann mit dem Coronavirus behandelte, fast einen Monat bevor die französische Regierung ihre ersten Fälle bestätigte.


Italien: Wissenschaftler in Italien haben erklärt, dass sie Beweise dafür gefunden haben, dass das Virus viel früher zirkuliert, indem sie Blutproben von Patienten überprüft haben, die an einer Krebsstudie teilgenommen haben.

Proben von vier Patienten, die bis Anfang Oktober 2019 zurückreichen, enthielten nach Angaben des Mailänder National Cancer Institute (NCI) Antikörper.

Die Ergebnisse bedeuten, dass sie im September an Coronavirus erkrankt wären – etwa fünf Monate bevor Italien am 21. Februar in einer Stadt in der Nähe von Mailand in der nördlichen Region der Lombardei seinen ersten offiziellen COVID-19-Patienten aufzeichnete.

Die vom NCI-Wissenschaftsmagazin Tumori Journal veröffentlichte Studie ergab, dass 11,6% der Blutproben von 959 gesunden Freiwilligen, die zwischen September 2019 und März 2020 an einer Lungenkrebs-Screening-Studie teilgenommen hatten, lange vor Februar Antikörper entwickelt hatten.


Spanien: Spanische Virologen haben in einer im März 2019, neun Monate vor der Identifizierung der COVID-19-Krankheit in China, gesammelten Abwasserprobe in Barcelona Spuren des neuartigen Coronavirus gefunden, teilte die Universität Barcelona mit.

Das Team der Universität Barcelona, ​​das seit Mitte April 2020 Abwasser getestet hatte, um mögliche neue Ausbrüche zu identifizieren, beschloss, auch Tests an älteren Proben durchzuführen.

Sie stellten fest, dass das Virus am 15. Januar 2020 in Barcelona vorhanden war, 41 Tage bevor der erste Fall dort offiziell gemeldet wurde.

Anschließend führten sie Tests an Proben durch, die zwischen Januar 2018 und Dezember 2019 entnommen wurden, und stellten fest, dass in einem von ihnen am 12. März 2019 gesammelten Virusgenom vorhanden war.

„Die SARS-CoV-2-Spiegel waren niedrig, aber positiv“, wurde der Forschungsleiter Albert Bosch von der Universität zitiert.


USA:
US-Studie identifizierte 106 Infektionen mit Corona aus 7.389 Blutproben, die zwischen dem 13. Dezember und dem 17. Januar von Spendern in neun US-Bundesstaaten entnommen wurden.

Die CDC-Studie ergab, dass es Mitte Dezember 2019 im westlichen Teil der USA vereinzelte Infektionen gab. Antikörper wurden auch Anfang Januar in anderen Staaten gefunden, bevor bekannt war, dass das Virus an diesen Orten eingeschleppt wurde.

Die Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich die Antikörper zur Eindämmung anderer Coronaviren entwickelten, da bei 84 Proben eine für SARS-CoV-2 spezifische neutralisierende Aktivität festgestellt wurde.

Die Spenden wurden in neun Bundesstaaten getätigt – Kalifornien, Connecticut, Iowa, Massachusetts, Michigan, Oregon, Rhode Island, Washington und Wisconsin. Spenden mit Antikörpern, die auf SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, reagieren, kamen von allen neun.

Es gibt Mutmassungen, dass wenn man eine statistische Größe von 1.4% Infizierten im Dezember ausgeht, es sich damit bereits im Dezember 2019 in den USA bereits um knapp 5 Millionen Infizierte in den USA gehandelt haben könnte. Natürlich handelt es sich hier nur um statstische Annahmen. An dem Datum, als es in China den ersten offiziellen Covid-19 Infizierten gab.

Bereits ab August 2019 sind aus den USA zahlreiche Meldungen bekannt, die über zahlreiche Todesfälle berichten. Dabei wurden Todesursachen beschrieben, die denen einer Erkrankung an Covid-19 ähnelten. Diese Fälle wurden damals E-Zigaretten zugeschrieben. Im Herbst wurde dann von vielen Menschen berichtet, die während einer Grippewelle verstarben. Auch dies sind sicherlich keine Beweise, aber doch Indizien dahingehend, dass tatsächlich schon Menschen in den USA im Herbst 2019 an Covid-19 verstorben sein könnten.