Weitere Eskalation: US-Außenminister Pompeo beschuldigt Iran Verbindungen zur berüchtigten Terrororganisation zu Al-Qaida zu haben.

Der scheidende US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigt den Iran Verbindungen zur berüchtigten Terrororganisation zu Al-Qaida zu haben.

Der iranische Außenminister Javad Zarif hat sich auf Twitter gemeldet.

Zarif nannte die angeblich auf Geheimdienstdaten beruhenden Anschuldigungen „fiktiv“ und fügte hinzu, dass Pompeo „seine katastrophale Karriere erbärmlich mit kriegstreibenderen Lügen beendet.“

Laut dem Bericht von Reuters ist der US-Außenminister angeblich bereit, Einzelheiten zu den Vorwürfen zu nennen, wonach Teheran Al-Qaida unterstützt habe.

Medienberichte behaupten unter Berufung auf zwei anonyme Quellen, dass Pompeo freigegebene Daten über das Attentat auf einen Mann im August in der iranischen Hauptstadt vorbringen könnte, von dem angenommen wurde, dass er Al-Qaidas Stellvertreter sei.

Das Attentat wurde von der New York Times im November gemeldet. Es wurde berichtet, dass ein hochrangiges ägyptisches Mitglied von al-Qaida, Abu Muhammad al-Masri, angeblich von Israelis in der iranischen Hauptstadt erschossen wurde. Teheran hat den Bericht zurückgewiesen und erklärt, es gebe keine Al-Qaida-Terroristen im Land.

Zahlreiche Medien haben in der Zeit nach den Wahlen Artikel veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass sich die scheidende Regierung auf die Konfrontation mit dem Iran vorbereiten könnte. Berichten zufolge hat Trump seine Helfer nach den „Optionen gefragt, um gegen den Hauptnuklearstandort des Iran vorzugehen“.