In Indien sind mindestens 728 Ärzte an Covid-19 verstorben. 150.000 Menschen sind offiziell an der Viruserkrankung gestorben

Die Indian Medical Association (IMA) hat kürzlich einen „Märtyrer“-Fonds eingerichtet, um Familien der aufgrund von Covid-19 verstorbenen Ärzte finanzielle Unterstützung zu gewähren.

Bis zum 21. Dezember hat die IMA 728 Ärzte registriert, die in Indien an Covid-19 gestorben sind. Insgesamt 2.784 Ärzte waren danach mit Covid 19 infiziert.

Diese Zahlen zeigen auf, wie schwierig die Behandlung der Krankheit ist und zwar insbesonders wegen der hohen Ansteckungsgefahr. Nur bei sehr wenigen Krankheiten kommt es zu derart hohen Todeszahlen unter Ärzten und Pflegepersonal.

Hier ein Bericht aus dem von der Regierung geführten Krankenhaus Lok Nayak Jai Prakash Narayan in Delhi. In diesem Krankenhaus wurden inzwischen über 10.000 COVID-19-Patienten erfolgreich behandelt.

Der erste registrierte Fall von COVID19-Erkrankung wurde am 30. Januar 2020 registriert. Die indische Regierung versuchte, mit Einreisesperren für die Nachbarstaaten und zahlreiche andere Staaten die Ausbreitung der Epidemie einzudämmen. Im März 2020 wurde eine weitgehende Ausgangssperre verhängt. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg kontinuierlich an. Inzwischen sollen nach offiziellen Zahlen fast 150.000 Menschen an Covid verstorben sein.

Indien ist viermal bevölkerungsreicher als die USA und liegt damit im Vergleich mit 150.000 Todesfällen wesentlich unterhalb der Todeszahlen in den USA, die derzeit offiziell auf etwa 340.000 geschätzt werden.

Insgesamt sterben in Indien jährlich etwa 10 Millionen Menschen.

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