Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 10. Januar 2021

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert bereitet unser Bündnis jedes Jahr die Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung vor. Nicht nur einmal hatten wir sehr schwierige Situationen zu bewältigen.

Doch die Lage vor der Demonstration am 10. Januar 2021 ist unvergleichlich schwieriger. Wir vermögen heute noch nicht einzuschätzen, ob ihre Durchführung möglich sein wird. Und doch bereiten wir sie weiter vor. Denn es gibt, wie in unserem Bündnisaufruf vom September 2020 beschrieben, dafür zwingende Gründe.

Zugleich sagen wir in aller Offenheit: Wir werden die Demonstration nur durchführen können, wenn alle, die an ihr teilnehmen wollen, bereit sind, die Hygienevorschriften einzuhalten; also Masken zu tragen und Abstand zu wahren.

Und noch etwas: Natürlich hat jede und jeder das Recht, sich an einer öffentlichen Demo zu beteiligen. Unsere Demonstration ist kein Ort der Beliebigkeit; der Bündnisaufruf setzt den inhaltlichen Rahmen. Sollten am 10. Januar vielleicht auch Menschen mitdemonstrieren, die auch auf Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen zu finden sind, so ist es unser Recht, von ihnen zu erwarten, unsere Regeln einzuhalten und unsere Demonstration nicht inhaltlich zu instrumentalisieren. Das fordern wir auch aus Respekt vor Rosa und Karl und all den anderen von der Reaktion Ermordeten.


Wir wollen für Frieden und gegen Krieg, Umweltzerstörung und Faschismus demonstrieren; für internationale Solidarität, gegen Rassismus und Antisemitismus. Und wir gehen für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße, gerade jetzt, da der Kampf in voller Härte entbrennt, wer den Preis zahlt für die weltweite, durch die Pandemie extrem verschärfte Krise des Kapitalismus.

Wir demonstrieren für eine bessere Welt.

Mit solidarischen Grüßen
LL-Demo-Bündnis
i.A. Klaus Meinel

http://www.ll-demo.de