Archive for Dezember 30th, 2020

30. Dezember 2020

Venezuela: Oppositionspolitiker Juan Guaidó lässt sein Amt verlängern (amerika21)

https://amerika21.de/2020/12/246523/venezuela-juan-guaido-amtsverlaengerung

30. Dezember 2020

US-Militär warnt vor möglichen Angriffen des Iran

US-Militärs bereitet sich auf einen möglichen Angriff auf US-Personal im Irak vor.

Zwei B-52-Bomber kehrten jetzt von einer Mission zurück die von der Minot Air Force Base in North Dakota in den Nahen Osten geflogen wurde. Die US-Luftwaffe hat in der jüngsten Vergangenheit bereits zweimal ähnliche Missionen geflogen.

General Frank McKenzie, Chef des US-Zentralkommandos erklärte: „Die Vereinigten Staaten setzen weiterhin kampfbereite Fähigkeiten im Verantwortungsbereich des US-Zentralkommandos ein, um potenzielle Gegner abzuschrecken, und machen deutlich, dass wir bereit und in der Lage sind, auf jede gegen Amerikaner oder unsere Interessen gerichtete Aggression zu reagieren. Wir suchen keinen Konflikt, aber niemand sollte unsere Fähigkeit unterschätzen, unsere Streitkräfte zu verteidigen oder entschlossen auf Angriffe zu reagieren.“

Der hochdekorierte iranische General Qasem Soleimani wurde am 3. Januar bei einem Drohnenangriff am Flughafen von Bagdad ermordet. Präsident Donald Trump genehmigte die Operation persönlich, obwohl er unterrichtet war dass auf einer diplomatischen Mission in der Region unterwegs war.

Am 17. November wurden Raketen in der US-Botschaft in Bagdad abgefeuert, für die US-Präsident Trump den Iran verantwortlich machte. Er schrieb auf Twitter:

„Unsere Botschaft in Bagdad wurde am Sonntag von mehreren Raketen getroffen. Drei Raketen konnten nicht abgefeuert werden. Ratet mal, woher sie kamen: Aus dem Iran. Jetzt hören wir Geschwätz über zusätzliche Angriffe gegen Amerikaner im Irak. Einige freundliche Gesundheitstips an den Iran: Wenn ein Amerikaner getötet wird, werde ich den Iran zur Verantwortung ziehen. Überlegen Sie es sich.“

30. Dezember 2020

Russland entwickelt Covid-19-Gegenmittel. Wirksamkeit von mehr als 99%

Russland hat die Entwicklung eines Arzneimittels zur Bekämpfung von Covid-19 angekündigt.

Studien zeigen, dass das Medikament zu mehr als 99% wirksam ist. Darüberhinaus soll das Mittel völlig sicher und hocheffizient sein.

30. Dezember 2020

Jahresrückblick: Die Friedensbewegung. Zwischen Erfolgen und neuen Herausforderungen (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/393447.friedensbewegung-in-brd-noch-viel-zu-tun.html

30. Dezember 2020

Geschicktes Pandemiemanagement: China wird westliche Volkswirtschaften bereits 2028 überholen (RT DE)


29.12.2020
Ein halbes Jahrzehnt früher als noch vor einem Jahr erwartet werde China die größte Volkswirtschaft der Welt vor den Vereinigten Staaten. Dies stellt das Centre for Economics and Business Research (CEBR) in seiner jährlichen Rangliste der Wachstumsaussichten von 193 Ländern fest.

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/wirtschaft/111079-geschicktes-pandemiemanagement-china-wird-westliche/

30. Dezember 2020

Aussenminister Maas hält UN-Sicherheitsrat für nur noch „bedingt handlungsfähig“ (SNA-News)

Nach Ansicht des Bundesaußenministers Heiko Maas ist der UN-Sicherheitsrat nur noch bedingt handlungsfähig und braucht dringend Reformen, berichtet dpa.
Die letzten zwei Jahre der deutschen Mitgliedschaft im Sicherheitsrat seien „schwierig und teilweise auch ernüchternd“ gewesen, teilte der Politiker mit. Die Zusammenarbeit zwischen Moskau, Washington und Peking habe nicht funktioniert.

weiterlesen hier:
https://snanews.de/20201230/maas-haelt-un-sicherheitsrat-fuer-nur-noch-bedingt-handlungsfaehig-337290.html

Zur Erinnerung: „Heuchlerisch“: Deutscher Botschafter im UN-Sicherheitsrat von Moskau und Peking kaltgestellt

30. Dezember 2020

Russland steht vor Showdown mit westlichen Richtern und russischen Oligarchen der 90er-Jahre (RT DE)

29.12.2020
Moskau bereitet sich auf einen Rechtsstreit in westlichen Gerichten über eine Rechnung von mehr als 50 Milliarden Dollar (etwa 41 Milliarden Euro) vor, die als der größte historische Vergleich im Zusammenhang mit dem aufgelösten Ölimperium Jukos gilt.

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/international/111187-russland-steht-vor-showdown-mit-westlichen-richtern-und-oligarchen/

30. Dezember 2020

Atomwaffen bedrohen unsere Sicherheit. Wir fordern den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

Am 24. Oktober 2020 wurde der Atomwaffenverbotsvertrag vom 50. Staat ratifiziert. Damit wird er laut Vertragsfestlegung nach 90 Tagen – genau am 22. Januar 2021 – in Kraft treten, womit der Verbotsvertrag bindendes Völkerrecht wird.

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk World Beyond War organisieren wir eine Werbekampagne und Veranstaltungen, um auf das Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Atomwaffen am 22. Januar 2021 aufmerksam zu machen. Dazu arbeiten wir mit den unten genannten Organisationen zusammen, um Werbetafeln in der Innenstadt von Berlin anzumieten bzw. die Aktionen bekanntzumachen. Die erste Serie von 10 Werbetafeln ist für den Zeitraum vom 2.2. bis zum 11.2.2021 bereits fest gebucht.

Bereits im Vorfeld des 22. Januar bereiten Aktivist*innen Mahnwachen und weitere Aktionen vor.
(Kundgebungen unter Einhaltung der Corona-Verordnung, wie Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstände.)

weitere Infos hier:
http://atomwaffen-sind-jetzt-illegal.de/

30. Dezember 2020

In Indien sind mindestens 728 Ärzte an Covid-19 verstorben. 150.000 Menschen sind offiziell an der Viruserkrankung gestorben

Die Indian Medical Association (IMA) hat kürzlich einen „Märtyrer“-Fonds eingerichtet, um Familien der aufgrund von Covid-19 verstorbenen Ärzte finanzielle Unterstützung zu gewähren.

Bis zum 21. Dezember hat die IMA 728 Ärzte registriert, die in Indien an Covid-19 gestorben sind. Insgesamt 2.784 Ärzte waren danach mit Covid 19 infiziert.

Diese Zahlen zeigen auf, wie schwierig die Behandlung der Krankheit ist und zwar insbesonders wegen der hohen Ansteckungsgefahr. Nur bei sehr wenigen Krankheiten kommt es zu derart hohen Todeszahlen unter Ärzten und Pflegepersonal.

Hier ein Bericht aus dem von der Regierung geführten Krankenhaus Lok Nayak Jai Prakash Narayan in Delhi. In diesem Krankenhaus wurden inzwischen über 10.000 COVID-19-Patienten erfolgreich behandelt.

Der erste registrierte Fall von COVID19-Erkrankung wurde am 30. Januar 2020 registriert. Die indische Regierung versuchte, mit Einreisesperren für die Nachbarstaaten und zahlreiche andere Staaten die Ausbreitung der Epidemie einzudämmen. Im März 2020 wurde eine weitgehende Ausgangssperre verhängt. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg kontinuierlich an. Inzwischen sollen nach offiziellen Zahlen fast 150.000 Menschen an Covid verstorben sein.

Indien ist viermal bevölkerungsreicher als die USA und liegt damit im Vergleich mit 150.000 Todesfällen wesentlich unterhalb der Todeszahlen in den USA, die derzeit offiziell auf etwa 340.000 geschätzt werden.

Insgesamt sterben in Indien jährlich etwa 10 Millionen Menschen.

30. Dezember 2020

Corona-Krise im Iran hat sich leicht entspannt

Die Lage im Iran hat sich inzwischen wieder etwas verbessert. nachdem das Land für Monate Todeszahlen in einer Größenordnung zu verzeichnen hatte, wie wir sie derzeit in Deutschland erleben (Die Einwohnerzahl liegt wie in Deutschland bei knapp über 80 Millionen) Der Iran leidet zudem unter den rigorosen Sanktionen, was die Einfuhr auch medizinischer Güter erschwert.

A look inside a Tehran hospital on the front lines of the coronavirus pandemic, through the eyes of 36-year-old nurse Somayeh Hosseinzadeh. It launched human trials of its first domestic COVID-19 vaccine candidate on Tuesday (December 29) – according to state media. The first volunteers to take the vaccine were officials of the conglomerate and the daughter of its head – an apparent effort to boost public confidence in the vaccine. Iran has been the worst-hit country in the Middle East by the global pandemic.

30. Dezember 2020

Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung am 10. Januar 2021

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert bereitet unser Bündnis jedes Jahr die Demonstration im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung vor. Nicht nur einmal hatten wir sehr schwierige Situationen zu bewältigen.

Doch die Lage vor der Demonstration am 10. Januar 2021 ist unvergleichlich schwieriger. Wir vermögen heute noch nicht einzuschätzen, ob ihre Durchführung möglich sein wird. Und doch bereiten wir sie weiter vor. Denn es gibt, wie in unserem Bündnisaufruf vom September 2020 beschrieben, dafür zwingende Gründe.

Zugleich sagen wir in aller Offenheit: Wir werden die Demonstration nur durchführen können, wenn alle, die an ihr teilnehmen wollen, bereit sind, die Hygienevorschriften einzuhalten; also Masken zu tragen und Abstand zu wahren.

Und noch etwas: Natürlich hat jede und jeder das Recht, sich an einer öffentlichen Demo zu beteiligen. Unsere Demonstration ist kein Ort der Beliebigkeit; der Bündnisaufruf setzt den inhaltlichen Rahmen. Sollten am 10. Januar vielleicht auch Menschen mitdemonstrieren, die auch auf Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen zu finden sind, so ist es unser Recht, von ihnen zu erwarten, unsere Regeln einzuhalten und unsere Demonstration nicht inhaltlich zu instrumentalisieren. Das fordern wir auch aus Respekt vor Rosa und Karl und all den anderen von der Reaktion Ermordeten.


Wir wollen für Frieden und gegen Krieg, Umweltzerstörung und Faschismus demonstrieren; für internationale Solidarität, gegen Rassismus und Antisemitismus. Und wir gehen für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße, gerade jetzt, da der Kampf in voller Härte entbrennt, wer den Preis zahlt für die weltweite, durch die Pandemie extrem verschärfte Krise des Kapitalismus.

Wir demonstrieren für eine bessere Welt.

Mit solidarischen Grüßen
LL-Demo-Bündnis
i.A. Klaus Meinel

http://www.ll-demo.de

30. Dezember 2020

Hochrangiger Republikaner erkrankte nach Teilnahme an Veranstaltung im Weissen Haus

Tom Mountain, stellvertretender Vorsitzender des Republican State Committee von Massachusetts nahm Anfang Dezember an einer Veranstaltung im Weissen Haus teil.

Drei Tage später er mit einem schweren Fall von Covid-19 ins Krankenhaus gebracht, wo er später fast an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste.

Jetzt, da er sich zu Hause erholt, sagt er, dass er sich wahrscheinlich beim Ereignis im Weißen Haus mit dem Virus infiziert hat.

„Sagen wir es so: Als ich zum Chanukka-Event am 9. Dezember ins Weiße Haus nach Washington DC ging, ging es mir vollkommen gut“, sagte der 60-jährige Mountain gegenüber WJAR. „Und drei Tage später nach diesem Ereignis war ich im Krankenhaus … bereit, an ein lebensrettendes Beatmungsgerät angeschlossen zu werden.“

Die Feiern im Weißen Haus fanden Monate nach der Einführung im Rosengartens für die damalige Kandidatin des Obersten Gerichtshofs, Amy Coney Barrett statt, bei dem US-Präsident Trump, Melania Trump und mehr als ein Dutzend Teilnehmer und Verwaltungsbeamte mit dem Virus infiziert waren.

„Ich glaube nicht einmal, dass manche Leute die ganze Zeit Masken getragen haben. Und wieder war ich schuldig wie alle anderen. Ich habe einfach keine Maske getragen.“

Mountain verbrachte die dreistündige Party damit, Bilder vor dem offiziellen Siegel des Präsidenten und zusammen mit einigen der über 100 anderen Teilnehmer, darunter Rechtsanwalt Sidney Powell, zu machen. Tom Mountain tug während der Veranstaltung, wie die meisten der Anwesenden keine Maske.

Er wurde auf das Coronavirus getestet, als er am 11. Dezember nach Hause zurückkehrte und anfing, Symptome zu entwickeln. Das Ergebnis war positiv und am nächsten Tag, als sich sein Zustand verschlechterte, wurde er in das Brigham and Women’s Hospital eingeliefert.

Einen Tag später wurde er aus dem Krankenhaus entlassen, kehrte aber in der folgenden Woche ins zurück, als seine Symptome wieder schwerwiegender wurden. Zweimal war er kurz davor, an ein Beatmungsgerät angeschlossen zu werden.

Obwohl seine Frau nicht an der Veranstaltung im Weißen Haus teilgenommen hatte, wurden sie und andere Verwandte, darunter sein Sohn, die Schwiegertochter und die Schwiegermutter später ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet.

Einigen der Symptome machen ihm immer noch zu schaffen. Er hat immer noch Hustenanfälle und schwitzt stark.