Archive for November 10th, 2020

10. November 2020

Trump: „Flut von Sanktionen und Repressalien“ gegen Iran.

Trump-Regierung schickt Medienberichten zufolge Sonderemissäre nach Israel und Saudi-Arabien, um Repressalien gegen Teheran zu vereinbaren.

10. November 2020

Neuer Rekord: 59.000 COVID-19-Patienten in US-Krankenhäusern

Neuer Rekord für die Zahl der hospitalisierten Patienten.

Ein Reuters-Report zeigt auch, dass die Zahl der Amerikaner mit COVID-19, die derzeit im Krankenhaus sind, in den letzten 30 Tagen um rund 73% gestiegen.

Die US-Bundesstaaten mit der höchsten Anzahl an Krankenhauspatienten sind laut Reuters Texas (6.103), Illinois (4.409) und Kalifornien (3.668).

Die Betten auf der Intensivstation (ICU) in Colorado füllen sich ebenfalls schnell. 82% dieser Betten sind in Betrieb und mehr als 1.000 COVID-19-Patienten wurden am Montag ins Krankenhaus eingeliefert.

10. November 2020

Der russische Impfstoff Sputnik-V zeigt bei Tests bisher keine Nebenwirkungen und ist zeitnah lieferbar. EU lehnt den russischen Impfstoff ab.

Die EU-Kommission hat nach neusten Meldungen ab jetzt einen Vertrag zur Lieferung des Impfstoffs der Pharmafirmen Biontech und Pfizer fertig ausgehandelt.

Würde es der EU und Deutschland aber wirklich um eine zeitnahe Bereitstellung einrt Impfung gehen, müssten sie auch mit Moskau verhandeln.

Denn Russlands Impfstoff wird bereits an eine Zahl von Ländern geliefert und Russland erlaubt den Ländern, den Impfstoff selbst zu produzieren.

Der Preis des Impfstoffs von BioNTech und dem US-Partner Pfizer soll nach Meldungen deutlich unter den typischen Marktpreisen liegen.

Noch in diesem Monat eine Notfallgenehmigung in den USA beantragen. Im Sommer hatte Pfizer mit der US-Regierung die Lieferung von 100 Millionen Dosen seinesImpfstoffes zu einem Preis von 39 $ für eine Immunisierung mit zwei Dosen ausgehandelt.

10. November 2020

Beitrag des russischen Fernsehens zum Impfstoff Sputnik-V // Ungarn will den russischen Impfstoffs einsetzen

Beitrag des russischen Fernsehen hier:
https://vesti7.ru/video/2238825/episode/08-11-2020/

Ein weiterer Skandal mit dem sogenannten Oxford-Impfstoff gegen das Covid-19. Am Donnerstag verblüffte die britische Zeitung Financial Times mit der Nachricht, dass das anglo-schwedische Unternehmen Astra-Zeneca seinen Verpflichtungen zur Lieferung des Oxford-Impfstoffs nicht nachkommen kann. Das Unternehmen schafft es nicht. Großbritannien hat nicht nur keine einzige der im September versprochenen 30 Millionen Dosen erhalten, bis Ende des Jahres kann Astra-Zeneca höchstens 4% der versprochenen Oxford-Impfstoffe liefern.

Die schlechte Nachricht verkündete Kate Bingham, Leiterin der Arbeitsgruppe der britischen Regierung. Und das, obwohl mit dem Hersteller ein Vertrag über die Lieferung von 100 Millionen Dosen abgeschlossen wurde. Jetzt sind die Fristen aber nicht mehr haltbar.

Überhaupt war der stark beworbene Oxford-Impfstoff auf der Plattform eines Affen-Adenovirus von Anfang an vom Pech verfolgt. Seine Wirksamkeit steht noch in Frage, aber es sind bereits Probleme in klinischen Studien aufgetreten, so dass Tests ausgesetzt werden mussten. Einmal bekam ein Freiwilliger eine Rückenmarksentzündung, dann ist ein Freiwilliger in Brasilien gestorben.

Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat bei dem Oxford-Impfstoff besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Tests wurden in den USA erst wieder aufgenommen, nachdem das Büro zusätzliche Informationen über das Medikament angefordérte.

In Großbritannien ist die Corona-Krise inzwischen schlimmer denn je. Der Premierminister Boris Johnson erscheint in diesem Zusammenhang ineffektiv und im Panikmodus: „Die Situation entwickelt sich schlechter als das pessimistischste Szenario. Wenn wir nicht sofort handeln, können wir ein paar tausend Todesfälle durch Covid-19 pro Tag bekommen. Das Virus breitet sich schneller aus, als wir es uns vorstellen können.“

Unterdessen beginnt Ungarn Anfang nächsten Monats mit dem Kauf des russischen Impfstoffs Sputnik-V. Das kündigte der Außenminister Ungarns Peter Szijjarto an. Zuerst werden kleine Chargen für klinische Studien und Lizenzen nach Ungarn geliefert, große Lieferungen sind bereits für Januar geplant.

Die Präsidenten Russlands und Argentiniens, Wladimir Putin und Alberto Fernandez, haben telefonisch über die bevorstehenden Lieferungen des russischen Impfstoffs Sputnik-V nach Argentinien gesprochen. Argentinien wird voraussichtlich im Dezember und Januar 25 Millionen Dosen von Russland erhalten.

Interessanterweise wird der Impfstoff für den Export, wie Präsident Putin einst unseren Unternehmen vorgeschlagen hat, nicht aus Russland, sondern von neuen Produktionsstätten geliefert, die in anderen Ländern aufgebaut werden sollen. Dazu hat der russische Private Equity Fund Vereinbarungen mit Unternehmen in Brasilien, Indien, China und Südkorea getroffen, die sich nun auf die Serienproduktion von Sputnik-V vorbereiten.

10. November 2020

Berlin 11. Nov. 2020: Peru protestiert gegen den Staatsstreich / Protest gegen den Parlamentsputsch in Peru

Der peruanische Kongress, der eine düstere Zustimmungsrate hat und von dem die Hälfte strafrechtlich untersucht wird, hat Präsident Manuel Vizcarra am 9. November in einem Staatsstreich 5 Monate vor den Wahlen und inmitten einer Gesundheits- und Wirtschaftskrise verdrängt. Kongresspräsident Merino soll am Dienstag die Präsidentschaft übernehmen.

Wir wollen gegen die unendliche Korruption dieses Kongresses protestieren, die ihre Bürger nicht mehr repräsentiert, und gegen diesen offensichtlichen Angriff auf unsere Demokratie.

(Bitte bringen Sie Ihre Maske mit und halten Sie Abstand)

Berlin Alexanderplatz um 15 Uhr
http://bitly.ws/axpI

10. November 2020

Offener Brief an die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion (sozialdemokraten-gegen-kampfdrohnen.de)

Aufrüstung und Krieg sind in den letzten Jahren zu einer wachsenden Bedrohung für die Menschheit geworden. Schon bevor Waffen eingesetzt werden, gefährdet und behindert die gegenseitige Hochrüstung die Bemühungen um ein menschenwürdiges, solidarisches Zusammenleben auf diesem Planeten: Der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, der Kampf gegen den Hunger und für die Rechte aller Menschen basieren auf internationaler Kooperation. Die Milliarden, die der Rüstungssektor verschlingt, fehlen für die Realisierung dieser Ziele. Diese Fehlentwicklung ist in den letzten Jahren durch die Verbreitung von Kampfdrohnen in besonders zynischer und menschenverachtender Weise forciert worden. Die Gründe für die Ablehnung der Anschaffung von Kampfdrohnen durch den SPD Parteivorstand 2013 haben nichts an Aktualität verloren.

Wir rufen Euch daher dazu auf, den Weg einer Politik des Friedens und der Entspannung der internationalen Beziehungen fortzusetzen, der mit dem Nein zur Anschaffung von neuen Atomwaffenfähigen Flugzeugen eingeschlagen ist und Euch gegen die zur Zeit diskutierte Anschaffung von Kampfdrohnen zu positionieren.

In der aktuellen Debatte gibt es einen Konsens über die Sozialdemokratie hinaus, dass Kampfdrohnen bereits heute zu einer Entgrenzung des Krieges führen und zu extralegalen Tötungen eingesetzt werden. Für viele Teile der Welt ist schon heute Realität, dass ohne Kriegserklärung jederzeit Morde angeordnet werden können und angeordnet werden. Die Ausweitung eines solchen dauerhaften Gewaltzustandes durch die Ausbreitung des Einsatzes von Kampfdrohnen wäre verheerend.

weiter hier:
http://sozialdemokraten-gegen-kampfdrohnen.de

10. November 2020

FREE ASSANGE – FREE SPEECH – Das Netzwerk „Covid-19 Global Solidarity Manifesto“ veranstaltet am 21. November ein Webinar

HIER ZUM WEBINAR UND ZUR ANMELDUNG. LINK

Die Covid-19 Global Solidarity Coalition  verurteilt die anhaltende Verfolgung und Verfolgung von Julian Assange, dem Gründer von Wikileaks, einer gemeinnützigen Organisation, die zwischen 2006 und 2016 mehr als 10 Millionen geheime Verschlusssachen veröffentlicht hat.

Dokumente zur Aufdeckung von Kriegsverbrechen, Folter, Korruption und anderen Verbrechen, die von zahlreichen Regierungen begangen wurden. Die Aufdeckung von offiziellem Fehlverhalten sollte begrüßt und nicht verurteilt werden. Die Kriminalisierung eines solchen Verhaltens, wie es die USA mit Hilfe Großbritanniens versuchen, ist nicht nur ein Affront gegen die Demokratie, sondern stellt eine Bedrohung für alle Journalisten dar, die versuchen, Lügen und Fehlverhalten der Regierung ans Licht zu bringen. 

Dies ist eindeutig eine politisch motivierte Strafverfolgung, und Artikel 10  der Das britische Auslieferungsgesetz verbietet die Auslieferung von Personen aus politischen Gründen.

In Assanges Fall werden die empörenden Anschuldigungen durch die Tatsache verschärft, dass er wenig Hoffnung auf ein faires Verfahren in den Vereinigten Staaten hat. Der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer weist darauf hin, dass das Grossbritannien, wenn es Assange an die USA ausliefert, in Alexandria, Virginia, strafrechtlich verfolgt wird. Dort leben übermäßig viele Einwohner der nationalen Sicherheitsbehörden, aus denen Jurymitglieder stammen würden  „Wenn Menschen vor einer solchen Jury wegen Verletzung der nationalen Sicherheit vor Gericht gestellt werden“, erklärt Melzer, „ist das Urteil von Anfang an klar. Die Fälle werden immer vor demselben Richter hinter verschlossenen Türen und aufgrund von Verschlusssachen verhandelt. In einem ähnlichen Fall wurde dort noch nie jemand freigesprochen. “

Die Diskussionsteilnehmer werden den britischen Auslieferungsprozess gegen Julian Assange, die 18 von den USA beschworenen Straftaten und die Auswirkungen des Falls auf 99% erörtern.

DANIEL ELLSBERG: Whistleblower der legendären Pentagon Papers, ehemaliger Verteidigungsanalyst, Aktivist.

MARJORIE COHN: Professor Emerita Thomas Jefferson School of Law, ehemaliger Präsident National Lawyers Guild.

JOE LAURIA: Chefredakteur von Consortium News, Koordinator der umfassenden täglichen Berichterstattung über Auslieferungsverhandlungen.

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Diese Veranstaltung wird gemeinsam gesponsert von:
Consortium News // Roots Action // World Beyond War, CovertAction // theAnalysis.news // Coop-Antikriegscafé Berlin // Frente Unido América Latina Berlin // Project Censored // Media Freedom Foundation // National Lawyers Guild // Deutscher Friedensrat e.V.

Zum Organisationskomitees gehören John Rachel, Ron Ridenour, Peter Kuznick und Satoko Norimatsu.

Hier zum Manifest:
https://www.covidglobalsolidarity.org/

ZUM PDF HIER

10. November 2020

Internationale Zurückhaltung – Nach den US-Wahlen: Staatschefs warten mit offiziellen Reaktionen (junge Welt)

hier zum Artikel:
https://www.jungewelt.de/artikel/390144.us-pr%C3%A4sidentschaftswahlen-internationale-zur%C3%BCckhaltung.html