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US-Wahlen und Biden-Sieg: Russisches Fernsehen weiterhin skeptisch

Übersetzung eines aktuellen Beitrags des russischen Fernsehens.

US-Wahl: Längst Verstorbene wählen, Wahlbeobachter werden aufgefordert zu verschwinden

Twitter hat mehr als ein Drittel von Trumps Nachrichten über Nachzählungen oder Betrugsvorwürfe blockiert. Auch andere User, die Berichte über illegale Wahlzettel oder Korruption in Wahllokalen gepostet haben, wurden gelöscht.

Es ist die höchste Wahlbeteiligung bei den US-Präsidentschaftswahlen in den letzten 120 Jahren, trompeten die US-Medien. Und anscheinend auch die gefälschteste. Betrügereien wurden schon vor Beginn der Wahl festgestellt. Wie sich herausstellte, übersteigt die Zahl der registrierten Wähler in mehr als dreihundertfünfzig Landkreisen in 29 Bundesstaaten die Zahl der Wahlberechtigten gemäß demografischen Berichten um zwei Millionen.

So zeigte sich, dass der 118-jährige William Bradley aus Wayne County, Michigan, abgestimmt hat. William Bradley ist 1984 gestorben.

Auf Twitter wurde eine Kampagne gestartet, um tote Wähler zu finden: Der 120-jährige Terry Mattis hat in Michigan gewählt, das gleiche gilt für seine Altersgenossin June Aiken im selben Bundesstaat, aber in einer anderen Stadt. Aber diese Menschen haben zumindest mal gelebt, ganz im Gegensatz zu unbekannten Wählern, die Beobachter in einem der Wahllokale gefunden haben.

„Ich war den ganzen Tag im Wahllokal und habe 500 Namen gefunden, die nicht registriert waren, ihre Namen waren nicht auf den zusätzlichen Listen. Morgens konnten wir die Wahl noch in Ruhe beobachten, aber jetzt wurden wir aufgefordert, zu gehen“, sagt der Beobachter.

Beobachter wurden nicht nur aus den Wahllokalen geworfen, sie wurden vom wichtigsten Teil des Prozesses geschlossen. Die Auszählung der Stimmen erfolgte hinter Vorhängen und Papptafeln. Oder die Fenster wurden zugehängt. Ohne Scham wurde das vor Dutzenden von Journalisten, Kameraleuten und Fotografen getan. Wer versuchte hineinzukommen, wurde weggeschickt. Vor allem, wenn es Beobachter der Republikanischen Partei waren.

„Los, ruf doch die Polizei, Du kommst hier nicht rein.“

„Ich habe ein von der Stadt ausgestelltes Zertifikat als Wahlbeobachter.“

„Das gilt hier nicht, Du kommst nicht rein.“

Beobachter der Demokraten wurden auch nicht zur Beobachtung der Auszählungen gelassen. „Mein Name ist Brian McCaffrey, ich bin ein registrierter Beobachter der Demokratischen Partei in Philadelphia. Hier herrscht Korruption. Sie erlauben es uns nicht, bei der Beobachtung der Auszählung der Stimmzettel näher als 10 Metern heranzukommen. Hier es geht nicht um Biden oder Trump. Es geht um unsere Demokratie“, sagte der registrierte Beobachter Brian McCaffrey.

Und was dort hinter den geschlossenen Vorhängen oder in mehr als zehn Meter Entfernung gemacht wurde, lässt sich nur erahnen.

Ein Video von der Auszählung wurde so kommentiert: „Interessant, was hier vorgeht. Der Mann ist sauer, zerknüllt einen Wahlzettel und wirft ihn weg. Ist das nicht Betrug?“

Experten meinen, dass, wenn es dem Trump-Team gelingt, Betrug bei den Auszählungen nachzuweisen, es möglich ist, eine Neuauszählung zu erreichen. Aber bis zum Ende der Auszählung ist noch Zeit, in North Carolina, Alaska, Arizona, Nevada, Pennsylvania und Georgia wird noch gezählt. Und in einigen Staaten könnte die Auszählung noch eine Woche dauern.