Die Zahl der Holocaust-Überlebenden, die in Israel auf Sozialhilfeleistungen angewiesen sind, ist auf 70 Prozent der Bevölkerungsgruppe gestiegen, heißt es in einem Bericht des staatlichen Rechnungsprüfers, der die Zunahme auf das Versäumnis verschiedener Regierungsstellen zurückführt, zweckgebundene Mittel zu verwenden.
Der am Montag veröffentlichte Bericht knüpft an bereits im Jahr 2017 öffentlich geäusserte Kritik an. Damals hatten 67% der Überlebenden oder 51.000 Menschen Hilfe erhalten.
Bereits freigestellte Gelder werden nicht umfassend verteilt. So hatte das Sozialministerium im Zeitraum 2018-2019 nur 30 Prozent eines Budgets von umgerechnet 75 Millionen Euro verwendet heisst es in einem Bericht der israelischen Zeitung Haaretz.
