Hugo Chavez: Die USA haben 9/11, die Terroranschläge des 11. September 2001 selbst inszeniert – Resolution der gesetzgebenden Nationalversammlung Venezuelas forderte 2006 neue Untersuchung

Hugo Chavez, der Präsident von Venezuela, nannte im September 2006 in einer Rede vor der UN den US-Präsidenten G.W.Bush „den Teufel“.

Heute am 11. September 2020 müssen wir feststellen, dass die mörderische Politik der USA verantwortlich zu machen ist sowohl für den Militärputsch in Chile am 11. September 1973 und für die mörderische Politik vor und nach dem 11. September 2001.

Hugo Chavez setzte seine Kritik danach fort, nachdem die Nationalversammlung Venezuelas erklärt hatte, dass die Anschläge des 11.September „selbst inszeniert wurden.“

Die Regierung von Venezuela bezeichnete den US-Präsidenten Bush offiziell als einen genoziden Nazi, der den 11. September inszeniert hat. um Terrorattacken und Agressionen gegen andere Nationen zu rechtfertigen.

In einer Rede am 7.11.2006, kritisierte Chavez die Entscheidung des irakischen Gerichtshofes, den ehemaligen Präsidenten Saddam Hussein zum Tode zu verurteilen. „Wenn Strafe sein muss,“ sagte Chavez wörtlich: „dann wäre der erste, der die strengste Strafe zu bekommen hätte, die diese Welt zu erteilen hat, der Präsident der USA, wenn wir über genozide Präsidenten sprechen.“

Diese Äusserungen von Hugo Chavez kamen kurz nach der Veröffentlichung einer Resolution der gesetzgebenden Nationalversammlung, in der die Angriffe des 11. September als „selbst inszeniert“ bezeichnet wurden.

Die Resolution, die Mitte Oktober 2006 in einem offiziellen Regierungsblatt veröffentlich wurde, kritisiert hauptsächlich Washingtons Entscheidung, eine Mauer entlang der mexikanischen Grenze zu bauen, um illegale Einwanderer abzuwehren.

Im 4. Abschnitt, ruft die Resolution den US Kongress auf „die Regierung von Präsident Bush aufzuforden, die selbst inszenierten Attacken auf das World Trade Center und auf die Opfer zu erklären, sowie das vermeintliche Flugzeug, welches in das Pentagon stürzte und die Verbindungen zwischen der Bin Laden Familie und der Bush Familie.

Die Resolution, die vom stellvertretenen Vorsitzenden der Kommission für Aussenpolitik, Carlos Escarrá entworfen wurde, wurde ohne Gegenstimmen von der 167-köpfigen Nationalversammlung angenommen, deren Mitglieder nach einem Wahlboykott der Opposition im vergangenem Dezember derzeit alle Chavez Anhänger sind.

Sowohl Hugo Chavez als auch sein Aussenminister Nicolás Maduro hatten in den Monaten zuvor mehrfach auf Verdachtsmomente hingewiesen, dass die Attacken des 11.September von Elementen innerhalb der US-Administration geplant wurden, und forderten eine internationale Untersuchung.

Danach gefragt, wie die Versammlung zu diesem Entschluss gekommen sei, sagte Carlos Escarrá, dass “ Indizien und Zeugenaussagen“ in den USA bekanntgeworden seien, die bedeuteten, dass es „für den Rest der Welt klar sei,“ dass der 11. September keine Attacke der al Qaeda und Bin Ladens gewesen sei.

Als die Abgeordneten der gesetzgebenden Nationalversammlung die Resolution verabschiedeten, wurde eine Ausstellung mit dem Titel „Wahrheiten des Empires“ im Foyer des Aussenministeriums präsentiert. Diese beinhaltete eine Fotomontage, in der Bush in einer Uniform der deutschen SS dargestellt wurde. In einer Ausstellung im Gebäude des Aussenministeriums in Caracas wurde G.W. Bush als Nazi Sturmtruppenkämpfer porträtiert.

Die Austellung wurde beendet, nachdem der Reporter einer US-Zeitung gebeten hatte, Fotos machen zu dürfen. Ein US-Diplomat, der um Anonymität bat, weil er keine offizielle Äusserungen machen könne sagte, die Ausstellung sei „eine Beleidigung der 400.000 Amerikaner, die im 2.Weltkrieg gegen die Nazis gekämpft hätten.“

Escarrá sagte damals, der Vergleich sei in der Tat als unfair zu betrachten — aber gegenüber Hitler und nicht gegenüber Bush. „Hitler sei wie ein Baby im Arm verglichen mit Bush, führte er aus. Er fügte hinzu, genauso wie Hitler hätte auch Bush „einen Ausrottungsplan.“

Der damalige US-Botschafter in Caracas, William Brownfield sagte danach einem Radiosender gegenüber, dass die Differenzen zwischen den beiden Regierungen „stark, weit und tief “ seien und hielt es für unwahrscheinlich, dass sie einfach verschwänden.

Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Aussenpolitik, Carlos Escarrá erklärte dann gegenüber dem Miami Herald , dass Bush “ die altmodischte und radikalste Form des Kapitalismus verteidige “ und fügte hinzu, dass es der ganzen Welt klar sei, dass das US-„Empire“ im Niedergang begriffen sei.

Chavez bestand damals darauf, dass bei den Präsidentsschaftwahlen am 3. Dezember 2006, Bush sein wahrer Gegner sei, und nicht Manuel Rosales, sein damaliger Herausforderer der Opposition. Die Köpfe der Opposition, so argumentiert er, seien lediglich Marionetten der USA.

Hugo Chavez erklärte damals wiederholt, dass Washington Pläne habe, in Venezuela einzumaschieren, ihn zu ermorden und eine Regierung zu installieren, die in Übereinstimmung mit den Interessen der USA stünde.

Wir müssen immer wieder an die historische Bedeutung dieses Tages erinnern:

Chile 11. September 1973 – Letzte Rede von Salvador Allende