Die Hisbollah hat nie etwas im Hafen von Beirut gelagert, eine unparteiische Untersuchung muss bei einer Katastrophe durchgeführt werden (sana.sy)

Nasrallah: Hezbollah never stored anything at Beirut port, impartial investigation must be held into disaster

Beirut, SANA- Generalsekretär der Hisbollah Sayyed Hassan Nasrallah betonte, dass die Hisbollah mit all ihren Fähigkeiten und Ressourcen der libanesischen Regierung und den Menschen, die von der Explosion im Hafen von Beirut betroffen waren, zur Verfügung steht, und wies die Behauptungen einiger libanesischer Medien und politischer Kräfte kategorisch zurück, die sagten, die Hisbollah habe Waffen und Munition im Hafen.

In einer Erklärung vom Freitag wies Nasrallah darauf hin, dass der Libanon einer Katastrophe im wahrsten Sinne des Wortes gegenübersteht, da der Hafen von Beirut vollständig zerstört wurde und wieder aufgebaut wird. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Angelegenheit werden die Finanz- und Wirtschaftskrise im Bezirk noch verschärfen, ganz zu schweigen davon, dass bei diesem Vorfall mehr als 150 Märtyrer ums Leben gekommen sind, zusätzlich zu Tausenden von Verletzten, Dutzenden von Vermissten und Zehntausenden von Familien, die ihre Heimat verlassen haben.

Der Generalsekretär stellte fest, dass seit der ersten Stunde dieser Katastrophe mehrere lokale und arabische Medien sowie einige politische Kräfte behaupteten, dass das, was explodiert sei, ein Waffen- und Raketenlager der Hisbollah gewesen sei, und als offizielle Quellen angaben, dass im Hafen keine Waffen, sondern nur Ammoniumnitrate, die für landwirtschaftliche Zwecke oder zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden, vorhanden seien, sagten diese Kräfte und Medien sofort, dass es der Hisbollah gehöre.

Nasrallah betonte, dass die Hisbollah kategorisch bestreitet, jemals etwas im Hafen besessen zu haben, weder Waffen, Munition noch Nitrate, und fügte hinzu, dass die Untersuchungen dies beweisen werden.

Er sagte, dass eine unparteiische, faire und transparente Untersuchung der Hafenkatastrophe in Beirut durchgeführt werden müsse, und fügte hinzu, dass der Verantwortliche für diesen Vorfall im vollen Umfang des Gesetzes strafrechtlich verfolgt werden müsse und dass die Verantwortlichen nicht geschützt werden dürften und dass es weder Vertuschungen noch Versuche geben dürfe, Fakten vor irgendjemandem zu verbergen.

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