The Chinese Exclusion Act – Rassistische Diskriminierung gegen Chinesen von 1880 bis 1943


Der Chinese Exclusion Act bestimmte, dass für eine Dauer von 10 Jahren keine chinesischen Arbeiter mehr in die Vereinigten Staaten einwandern durften. Auch Antragsteller, die Geschäftsleute oder hochqualifizierte Fachkräfte waren, wurden oft kurzerhand als Arbeiter eingestuft, um ihnen die Einreise zu verwehren.

1884 folgten Nachtragsgesetze (Chinese Exclusion Act, 1884 Amendments), die die Zuwanderung erschwerten. So wurde es Einwanderern verwehrt, nach einer Ausreise wieder in die USA zurückzukehren. Die Beschränkungen wurden ausgeweitet auf die chinesische Ethnie, unabhängig von der Nationalität eines Bewerbers. Die Vorschriften des Chinese Exclusion Acts konnten in der Folge auch auf Chinesen angewandt werden, die Staatsbürger anderer Staaten als China waren. Sogar amerikanische Staatsbürger chinesischen Ursprungs waren nicht ausgenommen. Durch den 1892 verabschiedeten Geary Act wurde die Gültigkeit der Bestimmungen des Chinese Exclusion Act um 10 Jahre verlängert. 1902 erfolgte eine weitere Verlängerung, dieses Mal auf unbestimmte Zeit.

%d Bloggern gefällt das: