Lateinamerika entwickelt sich zum Zentrum der Corona-Pandemie – Brennpunkte sind Brasilien und Chile (RT Deutsch)

Die Corona-Pandemie begann in Lateinamerika im Vergleich zu den USA, Europa und Asien etwas zeitverzögert. Bis Mitte April hielten sich die Fallziffern in den meisten Ländern des Kontinents in einem relativ niedrigen Bereich. Doch seit Anfang Mai steigen die Zahlen dramatisch.

von Maria Müller, 23.6.2020

Im Mai und Juni spitzte sich die Lage in Lateinamerika zu, ohne dass ein Abschwächen sichtbar wäre. Lateinamerika wird inzwischen zum Epizentrum der Pandemie erklärt. Es gibt über vier Millionen Corona-Infizierte, davon rund ein Drittel in Brasilien. Die Pandemie hat unübersehbar offengelegt, dass das System der extremen sozialen Ungleichheit, für die Lateinamerika exemplarisch steht, wie ein Bumerang nun auch die privilegierten Schichten bedroht.

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