Archive for Juni 23rd, 2020

23. Juni 2020

Berlin Sa 27. Juni: 70 Jahre nach Beginn des Koreakriegs – Demonstration für Frieden auf der koreanischen Halbinsel

ScreenHunter 3784

Vor 70 Jahren, am 25. Juni 1950, brach der Koreakrieg aus. Leider wurde der Krieg nur mit einem Waffenstillstand beendet und die koreanische Halbinsel befindet sich nach wie vor im Kriegszustand. Mit dem Amtsantritt des Präsidenten Moon Jae-In 2017 flackerte die Hoffnung auf, dass der Krieg in Korea endlich beendet wird. Es fanden drei Gipfeltreffen innerhalb eines Jahres statt und die zwei gemeinsamen Erklärungen von Panmunjom und Pyongyang wurden verkündet. Jedoch scheiterten die Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea. Die verhängten Sanktionen gegen Nordkorea wurde noch verschärft. Als Antwort auf die unentschlossene Haltung Südkoreas ließ Nordkorea am 16. Juni 2020 das gemeinsame Verbindungsbüro in Kaesong sprengen.

Lasst uns angesichts dieser anhaltenden Kriegsgefahr gemeinsam für den Frieden nicht nur in Korea, sondern auch auf der ganzen Welt demonstrieren!

Zeit: Am Samstag, den 27. Juni 2020, 15.00 – 17.00 Uhr

Ort: Potsdamer Platz (am Pavillon der Einheit)

Veranstalter: Korea Verband & Solidarity of Korean People in Europe

Kontakt: herimdang@hotmail.com / 0177 501 0513

* Bringt Eure Getränke und einen Mund-Nasen-Schutz mit.
* Tragt weiße T-Shirts als Symbol des Friedens.

23. Juni 2020

Amerika säubert seine Geschichte (Sputniknews)

Was zählen historische Verdienste, wenn die Menge tobt? Durch die harte Hand friedlicher Demonstranten stürzen in den Vereinigten Staaten inzwischen auch Denkmäler jener Männer, die im Amerikanischen Bürgerkrieg nicht für, sondern gegen die sezessionistischen Südstaaten kämpften.

weiterlesen hier:
https://sptnkne.ws/CKMM

23. Juni 2020

Rund 60 Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft appellieren für ein Ende der Kuba-Blockade der USA

Hier ein Artikel bei amerika21:
https://amerika21.de/2020/06/240998/vip-aufruf-fuer-ende-der-kuba-blockade

Deutschland mit Europa: Für ein Ende der Blockade gegen Kuba

Es ist unerträglich: Kubanische Ärzteteams unterstützen 27 Länder im Kampf gegen das Coronavirus – und die Trump-Administration verschärft weiterhin ihre völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Kuba!

Wir sind eine Gruppe Deutscher, die im Kultur- und Wissenschaftsbereich in Kuba tätig sind, und seit Jahren mit ansehen müssen, wie das US-Embargo die Lebensbedingungen der Menschen hier ständig verschlechtert. Während internationale Medien das Land für seinen erfolgreichen Einsatz gegen die Pandemie loben – zuletzt auch die New York Times – und eine internationale Kampagne die kubanischen Ärztemissionen für den Friedensnobelpreis vorschlägt, setzen die USA Kuba auf eine Liste von “Terrorstaaten” und behindern massiv die Lieferungen von Medikamenten, Rohstoffen für die Impfstoffentwicklung sowie medizinischen Hilfsgütern an die kubanische Bevölkerung.

Aber nicht nur das: Die US-Regierung versucht mit allen Mitteln, Kuba im Windschatten der Coronakrise in die Knie zu zwingen, indem sie Druck auf Länder ausübt, auf kubanische Ärztemissionen zu verzichten, und Geldüberweisungen der im Ausland lebenden Kubaner an ihre Familien unterbindet – die wichtigsten Devisenquellen, die der Insel noch verbleiben.

Die kubanische Bevölkerung leidet seit 60 Jahren unter dieser längsten Blockade der Geschichte. Die UNO und EU wie auch die Bundesregierung verurteilen sie seit  langem als völkerrechtswidrig, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte. Im Gegenteil: deutsche und europäische Banken wie Unternehmen unterwerfen sich den unmenschlichen US-Sanktionen, um ihre wirtschaftlichen Interessen in den USA nicht zu gefährden.

Und nun will BMZ-Minister Müller laut Presseberichten auch noch die Entwicklungszusammenarbeit mit Kuba streichen – und damit die Blockadepolitik de facto verstärken. Damit muss endlich Schluss sein! Helfen wir der kubanischen Bevölkerung, so wie ihre Ärzte und Wissenschaftler der Welt helfen!

Über alle parteipolitischen Grenzen hinweg ruft die US-Blockade gegen Kuba weltweit Empörung hervor. Immer mehr Staaten, Institutionen und Persönlichkeiten fordern die sofortige Einstellung der Sanktionen, darunter der UN-Generalsekretär António Guterres, die UN-Kommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet, der argentinische Präsident Alberto Fernández, Papst Franziskus, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der EU Kommission Josep Borrell, US Kirchenverbände, eine Experten-Kommission des UN-Menschenrechtsrats sowie US Senatoren und Kongressabgeordnete beider Parteien.

In diese weltweite Bewegung reihen wir uns ein und appellieren an die deutsche Regierung, die Entwicklungszusammenarbeit mit Kuba nicht zu streichen und sich, insbesondere während ihrer EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020, aktiv für eine Aufhebung der illegalen Blockadepolitik einzusetzen, europäische Akteure auf Kuba mit der EU-Verordnung von 1996 effizient vor US- Sanktionen zu schützen und allen Kubanerinnen und Kubanern uneingeschränkten Zugang zum wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Austausch zu ermöglichen.

Erstunterzeichner/innen: Stand 22.6.2020:

Fatih Akın, Regisseur
Benny Adrion, FC St. Pauli, Gründer “Viva con Agua”
Marius Babias, Direktor Neuer Berliner Kunstverein
Michael Backmund, Journalist und Filmemacher
Rolf Becker, Schauspieler, Gewerkschaft ver.di
Nora Bossong, Lyrikerin und Romanautorin
Wolfgang Bozic, Dirigent
Thomas Brussig, Schriftsteller und Drehbuchautor
Noam Chomsky, Linguist
Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerin für Justiz a.D.
Wolfgang Däubler, Arbeitsrechtler, em. Universität Bremen
Jan Delay, Musiker und Sänger
Heinz Dieterich Steffan, Soziologe
Hauke Dorsch, Ethnologe, Universität Mainz
Jürgen Draeger, Maler und Schauspieler
Klaus Engel, Unternehmer und Kulturmäzen
Jenny Erpenbeck, Regisseurin und Schriftstellerin
Julia Franck, Schriftstellerin
Karin Graf, Literaturagentin und Festivalleiterin
Thomas Hengelbrock, Dirigent und Musikologe
Bert Hoffmann, Politologe, German Institute for Global and Area Studies
Stefan Kaegi, Regisseur Rimini Protokoll
Rainer Klausmann, Kameramann
Tobias Kraft, Forscher, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Peter Lohmeyer, Schauspieler
Oliver Lubrich, Literaturwissenschaftler, Universität Bern
Jeanine Meerapfel, Regisseurin und Präsidentin der Akademie der Künste Berlin
Robert Menasse, Schriftsteller und Essayist
Guy Montavon, Generalintendant Theater Erfurt
Susan Neiman, Philosophin und Direktorin Einsteinforum Berlin
Claus Offe, Soziologe
Frank Otto, Unternehmer und Philantrop
Norman Paech, Völkerrechtler, em. Universität Hamburg
Felix Räuber, Sänger
Sandra Rebok, Wissenschaftshistorikerin
Oliver Reese, Regisseur und Intendant Berliner Ensemble
Werner Ruf, Politikwissenschaftler, em. Universität Kassel
Werner Rügemer, Philosoph und Publizist
Joachim Sartorius, Schriftsteller und Übersetzer
Roland Schimmelpfennig, Dramaturg und Schriftsteller
Volker Schlöndorff, Regisseur und Filmproduzent
Irmin Schmidt, Komponist
Gregor Schneider, Künstler, Kunstakademie Düsseldorf
Peter Schneider, Drehbuchautor und Schriftsteller
Ulrich Schreiber, Leiter Internationales Literaturfestival Berlin
Eberhard Schultz, Menschenrechtsanwalt
Hanna Schygulla, Schauspielerin und Sängerin
Azize Tank, Mitglied des Bundestages a.D.
Michael Thalheimer, Opern- und Theaterregisseur
Margarethe von Trotta, Autorin und Filmemacherin
Konstantin Wecker, Musiker und Autor
Wim Wenders, Regisseur
Sarah Willis, Solohornistin, Berliner Philharmoniker
Gerhard Werle, Völkerstrafrechtler, Humboldt Universität Berlin
Johanna Wokalek, Schauspielerin
Michael Zeuske, Historiker, Universität Bonn
Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung a.D.
Dieser Aufruf ist initiiert von einer Gruppe deutscher Kulturschaffender und
Wissenschaftler/innen, die seit Jahren in Kuba beruflich tätig sind:
Andreas Baesler, Regisseur
Ulrike Dorfmüller, Germanistin
Katrin Hansing, Anthropologin
Rainer Schultz, Historiker
Michael Thoss, Kulturvermittler
Hans-Peter Weymar, Filmemacher

Dieser Aufruf ist initiiert von einer Gruppe deutscher Kulturschaffender und
Wissenschaftler/innen, die seit Jahren in Kuba beruflich tätig sind:
Andreas Baesler, Regisseur
Ulrike Dorfmüller, Germanistin
Katrin Hansing, Anthropologin
Rainer Schultz, Historiker
Michael Thoss, Kulturvermittler
Hans-Peter Weymar, Filmemacher

23. Juni 2020

Mali: Massenproteste gegen Präsidenten und Frankreich – Bundeswehreinsatz verlängert (RT Deutsch)

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/2820

23. Juni 2020

„Stark von Freunden erpresst“: Philosoph Precht kritisiert Deutschlands Verhalten gegenüber Russland (Sputniknews)

weiterlesen hier:
https://sptnkne.ws/CMmZ

23. Juni 2020

Oskar Lafontaine: Handlungsunfähige „Demokratie“

ooll
Demokratie wird auch mit „Herrschaft des Volkes“ übersetzt. Das ist eher ein Witz. Das „repräsentative“ System in der Bundesrepublik ist mehr und mehr handlungsunfähig.

Drei Beispiele:

1. Die Werkverträge in der Fleischindustrie, die zu brutaler Ausbeutung von Arbeitsmigranten führen, gibt’s schon lange. Der Schweinebaron Tönnies spendet an die CDU. Passiert ist viele Jahre nichts. Reiner Zufall? Und vieles spricht dafür, dass das politische Empörungs-Geschwätz bald wieder verebbt.

2. Seit vielen Jahren wissen wir, dass Millionen Rentnern Altersarmut droht. Die Mehrheit des Bundestags, 70 Prozent Akademiker, juckt das nicht. Wir bräuchten nur das österreichische Gesetz abzuschreiben, wo ein Durchschnitts-Rentner im Monat 800 Euro mehr hat.

3. Die die Demokratie aushebelnde Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen wächst seit Jahrzehnten. Der Bundestag hat nichts dagegen getan, sondern die Reichen mit Steuergeschenken überhäuft. Die neoliberalen Parteien einschließlich der AfD sind gegen Vermögens- und Erbschaftssteuern. In der Corona-Pandemie wächst das Vermögen der Milliardäre. Der Gipfel des Skandals: Das Vermögen des Milliardärs Jeff Bezos ist in sechs Monaten von 115 auf 150 Milliarden also um 35 Milliarden Dollar gewachsen (siehe Nachdenkseiten: https://www.nachdenkseiten.de/?p=62192#h06 ).

Wir leben in einem Schweinesystem. Wie lang soll das noch weitergehen? Wir brauchen, wie in der griechischen Demokratie, eine dritte Kammer, in der durch Los ausgewählte Bürgerinnen und Bürger Mitsprache im Gesetzgebungsverfahren haben. So können wir die Mauer aus wirtschaftlicher Abhängigkeit und politischer Untätigkeit vielleicht durchbrechen.
23. Juni 2020

Zur Schadensbegrenzung nach Rom (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Auf seiner gestrigen Reise nach Rom hat Außenminister Heiko Maas sich unter anderem um Schadensbegrenzung bemüht. In Italien hatte die Tatsache, dass Deutschland und die EU dem Land in der härtesten Phase der Covid-19-Pandemie jegliche Hilfe verweigerten, gewaltige Empörung ausgelöst. Außerdem war die kategorische Weigerung Berlins, der Einführung sogenannter Coronabonds zuzustimmen, um Italiens wirtschaftlichen Absturz zu verhindern, auf Unverständnis gestoßen. Mitte April ergaben Umfragen, dass über die Hälfte der italienischen Bevölkerung China als „Freund“ einstuften, fast die Hälfte hingegen Deutschland als „Feind“. Die Bundesregierung hat dies mit einer PR-Kampagne zu kontern versucht, in deren Rahmen eine Reihe von Covid-19-Patienten aus Italien auf unausgelasteten Intensivstationen deutscher Krankenhäuser aufgenommen wurden und Minister beider Staaten eine angebliche „EU-Solidarität“ in höchsten Tönen priesen. Auch soll Italien Milliarden aus einem EU-Hilfsprogramm erhalten. Dennoch spricht sich derzeit eine Mehrheit in der Bevölkerung für den EU-Austritt aus.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8313/

%d Bloggern gefällt das: