Erklärung anlässlich des 22. Juni, dem Internationalen Tag des Kampfes gegen Imperialismus, Neofaschismus und Krieg (Internationale Antiimperialistische Antifaschistische Einheitsfront)

Anlässlich des 22. Juni- dem Internationalen Tag
des Kampfes gegen Imperialismus, Neofaschismus und Krieg

An den 22. Juni, den Tag des Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion, wird in allen ehemaligen Sowjetrepubliken und sogar in vielen Ländern der Welt erinnert als Tag der Trauer und des Erinnerns. Dieser Tag ist gewidmet denjenigen, die in dem blutigsten Krieg in der Geschichte der Menschheit ihr Leben geopfert haben im Namen der Rettung der menschlichen Zivilisation vom Hitlerfaschismus und die Menschen legen an den Denkmälern und Gräbern der Opfer und Helden dieses vergangenen Krieges Blumen nieder. Doch der Sieg des sowjetischen Volkes und der Länder der Antihitlerkoalition im Jahre 1945 hat die Welt nicht vor der faschistischen Gefahr befreit.

Wie bekannt ist, ist das Aufkommen der faschistischen Ideologie eine Folge der allgemeinen Krise des Weltimperialismus. In früheren Dokumenten der Internationalen Antiimperialistischen Einheitsfront wurde nicht nur einmal unterstrichen, dass der Hauptgrund der allgenmeinen Krise des Imperialismus der Widerspruch zwischen Arbeit und Kapital besteht, bei dem 72 Millionen der reichsten Menschen der Welt (1 Prozent der Bevölkerung der Erde) in diesem Jahr 125 Trillionen Dollar besaßen, also mehr als die 99 Prozent der übrigen Weltbevölkerung.

Gegenwärtig sind wir Zeitzeugen, wie die Welt des Imperialismus, die die eine Krisenwelle noch nicht überwunden hat, in die nächste übergeht. Eine solche Erscheinung wie die COVID-19-Pandemie verschärft die Krisis des gesamten imperialistischen Systems in einem Maße, dass die Führung der größten Weltmächte in Hysterie ausbrechen.

Außerdem verschärften sich auch andere Gebrechen des Imperialismus: zu der Migrationskrise in Europa kam noch die Verschärfung des Rassismus und Chauvinismus in den USA hinzu, die Protestdemonstrationen und Unruhen in diesem größten imperialistischem Staat der Welt und sogar anderen Ländern, hervorriefen.

Das ist eine sehr gefährliche Situation, da sich der Imperialismus als Ausweg aus der Krise immer die Etablierung einer faschistischen Diktatur suchte und sucht, sowie die Entfesselung neuer Kriege um Absatzmärkte, Rohstoffquellen und Kommunikation, die Eroberung fremder Territorien, die Erringung der Weltherrschaft.

Solange Imperialismus herrscht, besteht die Gefahr von Kriegen.

Die nahende globale Katastrophe kann nur durch geschlossene Aktionen der arbeitenden Bevölkerung aller Länder, der friedliebenden Staaten und Völker verhindert werden.

Deshalb wurde auf der Gründungskonferenz der Internationalen Antiimperialistischen Antifaschistischen Einheitsfront am 25. Mai 2017 in Moskau der Beschluss gefasst, den 22. Juni als Internationalen Tag des Kampfes gegen Imperialismus, Krieg und Faschismus zu begehen.

Diese Initiative wurde von den Vertretern der kommunistischen und Arbeiterparteien unterstützt, die sich am 14.-15. Dezember 2019 in Minsk auf der internationalen Konferenz trafen, die dem 140. Jahrestag von J.W. Stalin gewidmet war.

Wir rufen dazu auf, am 22. Juni 2020, am Tag des Überfalls, dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges des Sowjetvolkes gegen den deutschen Faschismus in den Hauptstädten der verschiedenen Länder nicht nur Veranstaltungen der Trauer und Erinnerung durchzuführen, sondern auch und vor allem antiimperialistische antifaschistische Aktionen in der Form von Mahnwachen, Demos und Veranstaltungen, die sich gegen den gegenwärtigen Militarismus, gegen die gegenwärtigen Kriege, gegen Neofaschismus und gegen die Bestrebungen richten, die Menschheit in einen Dritten Weltkrieg hineinzuziehen.

Wir sind überzeugt, dass die INTERNATIONALE SOLIDARITÄT, so wie es die historische Erfahrung lehrt, eine gewaltige Kraft ist, die in der Lage sein wird, den reaktionärsten Verfechtern von Krieg und Faschismus Einhalt zu gebieten.

Nieder mit dem Imperialismus!
Der Faschismus kommt nicht durch!
Keinen Dritten Weltkrieg!
Aus dem Russischen übersetzt von Brigitte Queck (Mütter gegen den Krieg)