Archive for Juni 18th, 2020

18. Juni 2020

Frankfurter Ärzte im Kampf gegen Corona: „Mich macht die Lockerheit der Menschen fassungslos“ (Frankfurter Neue Presse)

https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-corona-krise-uniklinik-aerzte-harter-alltag-13801732.html

18. Juni 2020

Der Blick der NATO nach Ostasien (german-foreign-policy.com)

 Die NATO soll ihre Militärübungen und Operationen systematisch in die Asien-Pazifik-Region ausweiten: Dies fordert ein Experte des Washingtoner Think-Tanks Atlantic Council. Hintergrund ist die zunehmende Debatte darum, wie sich das westliche Kriegsbündnis gegen China in Position bringen soll. Die Volksrepublik sei „präsent in der Arktis, in Afrika und im Mittelmeer“, urteilt NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg; darauf müsse man reagieren. In Think-Tanks heißt es, man solle chinesische Investitionen in die europäische Infrastruktur schärfer kontrollieren; „zivile Straßen, Häfen und Bahnstrecken“, an deren Ausbau die Volksrepublik sich beteilige, seien schließlich „ein wesentlicher Teil der NATO-Pläne für die militärische Mobilisierung“. Zudem stärkt die NATO ihre Beziehungen zu „Globalen Partnern“ wie Japan, Südkorea und Australien. Am gestern beendeten Treffen der NATO-Verteidigungsminister nahm erstmals deren Amtskollege aus Australien vollumfänglich teil. Der Atlantic Council verlangt auch den Aufbau eines militärischen NATO-Hauptquartiers in der Asien-Pazifik-Region.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8310/

18. Juni 2020

Brasilien: Indigener Chef der Kaiapó, Paulo Paiakan starb an den Folgen von Coronavirus

bras

Der indigene Häuptling der Kaiapó, Paulo Paiakan starb an den Folgen von Coronavirus (covid-19).

Der 66-jährige Chef Paiakan wurde weltweit bekannt, weil er in den 1980er Jahren den Kampf gegen den Bau des Wasserkraftwerks Belo Monte anführte.

Er verstarb in einem Krankenhaus in der Stadt Redenção im Norden von Pará.

Am 8. Mai verstarb bereits der 41-jährige Häuptling Zé Carlos aus der ethnischen Gruppe der Arara in Xingu.

Ebenfalls am 14. starb der 53- jährige Chef Messias Kokama in der Gemeinde Parque das Tribos am Stadtrand von Manaus.

Quelle:

Paulo Paiakan, o terceiro cacique a ser vencido pelo coronavírus

18. Juni 2020

Studie aus dem Jahr 2015 kam zu dem Schluss, dass Schwarze 2,8-mal häufiger von der Polizei getötet werden als Weiße. 

Laut der Datenbank von The Guardian betrug die Rate tödlicher Polizeieinsätze mit Schusswaffengebrauch pro Million im Jahr 2016 10,13 für Native Indians, 6,6 für Schwarze, 3,23 für Hispanics; 2,9 für Weiße und 1,17 für Asiaten. Insgesamt tötete die Polizei häufiger Weiße als jede andere Rasse oder ethnische Zugehörigkeit. In Prozent der US-Bevölkerung wurden schwarze Amerikaner 2015 2,5-mal häufiger von der Polizei getötet als Weiße. Eine Studie aus dem Jahr 2015 ergab, dass unbewaffnete Schwarze 3,49-mal häufiger von ihnen erschossen wurden Polizei als unbewaffnete Weiße. Eine andere 2016 veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass die Sterblichkeitsrate bei rechtlichen Eingriffen bei Schwarzen und Hispanoamerikanern 2,8- und 1,7-mal höher war als bei Weißen. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2015 kam zu dem Schluss, dass Schwarze 2,8-mal häufiger von der Polizei getötet werden als Weiße. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass Schwarze eher unbewaffnet sind als Weiße, die wiederum eher unbewaffnet sind als von der Polizei erschossene Hispano-Amerikaner.

https://en.wikipedia.org/wiki/Police_use_of_deadly_force_in_the_United_States

18. Juni 2020

Deutschlands Rüstungsexporte erreichen ein neues Rekordniveau (german-foreign-policy.com)

 

Deutschlands Rüstungsexporte erreichen ein neues Rekordniveau. Dies geht aus dem gestern publizierten Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für 2019 hervor. Demnach hat die Regierung deutschen Waffenschmieden im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kriegsgerät im Wert von über acht Milliarden Euro genehmigt – mehr denn je seit Beginn der Publikation von Rüstungsexportberichten im Jahr 1999. Bei zweien der drei Top-Empfänger deutscher Rüstungsgüter handelt es sich um Staaten, in denen Militärs die Regierung kontrollieren und Proteste von Oppositionellen teils blutig niederschlagen; beide sind traditionell gute Kunden deutscher Rüstungsfirmen. Rüstungskäufe im Wert von über einer Viertelmilliarde Euro hat die Bundesrepublik zudem den Vereinigten Arabischen Emiraten genehmigt, die nicht nur im Jemen Krieg führen, sondern auch den Libyenkrieg mit umfangreichen Waffenlieferungen befeuern. Eine erhebliche Menge an Kriegsgerät darf zudem an Rivalen Chinas geliefert werden. Wieder im Aufschwung befindet sich nicht zuletzt der deutsche Kleinwaffenexport.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8309/

%d Bloggern gefällt das: