Archive for Mai 29th, 2020

29. Mai 2020

Rekordbrände in Brasilien. Höchster Waldverlust seit Beginn der Satellitenüberwachung. Von Norbert Suchanek (Neues Deutschland)

Während das Coronavirus immer mehr Opfer in Brasilien fordert und sich trotz Quarantänemaßnahmen über das ganze Land ausbreitet, setzt sich seit Wochen eine weitere Tragödie fort. In Süd- und Westbrasilien brennen die Wälder seit Anfang des Jahres wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

weiterlesen hier:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1137261.brasilien-rekordbraende-in-brasilien.html

29. Mai 2020

30. Mai Potsdamer Platz: Kundgebung: Hände weg von Venezuela – Frente Unido America Latina

30. Mai 2020, Potsdamer Platz
14:00 bis 16:00 Uhr
29. Mai 2020

Spaniens Regierung führt »Grundeinkommen« ab Juni ein (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/379800.spaniens-regierung-f%C3%BChrt-grundeinkommen-ab-juni-ein.html

29. Mai 2020

Assignment Asia: Wuhan – Life after lockdown

29. Mai 2020

„Uyghur Act“: US-Sanktion gegen China (heise.de)

Politisch wie medial unisono gegen Chinas „barbarische Maßnahmen“ in Xinjiang. Über Amerikas Instrumentalisierung der Menschenrechte und der medialen Verantwortungslosigkeit.

weiterlesen hier:
https://www.heise.de/tp/features/Uyghur-Act-US-Sanktion-gegen-China-4768741.html

29. Mai 2020

Bidens Top-Berater: Wir sollten Syriens Ölfelder nicht einfach so zurückgeben (RT Deutsch)

In Syrien befinden sich nach wie vor ausländische Truppen, die nicht auf Geheiß der Regierung Assad ins Land kamen und nach Völkerrecht somit als Besatzer gelten. Auch unter einem Präsidenten Joe Biden dürfte sich daran kaum etwas ändern, sagte nun sein Berater.

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/27f9

29. Mai 2020

Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Borrell sprach vom Ende der Dominanz des Westens – Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharova antwortete

Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, hat offenbar ein feines Gespür für geopolitische Verhältnisse. Der Chefdiplomat hat für die Europäische Union einen neuen strategischen Kurs ausgemacht. Es geht Richtung Asien.

Die amerikazentrische – heißt: die den USA dominierte – Weltordnung ist vorbei. Ein neues Zeitalter ist angebrochen: Ein Zeitalter, in dem die Europäische Union sich mit der Rolle eines Juniorpartners der USA nicht mehr begnügen will. Das ist die komprimierte Form dessen, was der Hohe Vertreter Borrell kürzlich bei einem Treffen mit deutschen Diplomaten erklärt hat. Das Zeitalter, von dem er dabei sprach, ist ein asiatisches.

Jetzt antwortete die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharova, hat auf ihrer Pressekonferenz so darauf:

Wir haben die jüngste Erklärung des Hohen Vertreters der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Borrel aufmerksam verfolgt, die er auf einer Videokonferenz abgegeben hat. Darüber wurde in den Medien berichtet. Er sagte, das neue Coronavirus sei ein „Katalysator für die Geschichte“. Wie Herr Borrel bemerkte, erklären Analysten schon so lange, dass „das Ende der US-amerikanischen Führung“ naht und das „Zeitalter Asiens“ beginnt. Das interessante an dieser Aussage ist, auf welchen Analysten unsere europäischen Partner sich dabei beziehen.

Wir haben eine kleine Analyse durchgeführt, uns mit der neueren Geschichte befasst und geschaut, welche Analysten in den letzten Jahren derartige Prognosen abgegeben haben. Ich zeige Ihnen hier ein paar sehr interessante Zitate.

Januar 2015: „In dem Maße, in dem die USA und der gesamte sogenannte „historische Westen“ ihre absolut dominante Stellung verlieren, die sie seit mindestens fünf Jahrhunderten genießen, ….. erscheinen objektiv gesehen, als Folge des natürlichen Verlaufs der Geschichte, neue Zentren des Wirtschaftswachstums, der Finanzmacht, des politischen Einflusses ……. und die USA versuchen leider frustriert durch illegitime Methoden, den Rückgang ihrer Führungsrolle in der Weltpolitik aufzuhalten.“
März 2017: „Man muss anerkennen, dass sich die Welt verändert hat und sich von der unterscheidet, wie sie hunderte von Jahren war, als der Westen die führende Rolle gespielt hat. Wir leben in einer polyzentrischen Welt. Egal, ob wir dies multipolar, polyzentrisch oder demokratisch nennen, der Prozess ist im Gange.“
August 2015: „Wir erleben das Ende einer sehr langen Ära historischer, wirtschaftlicher, finanzieller und politischer Vorherrschaft des Westens. Sie dauerte Hunderte von Jahren. Nun tritt diese Ära in objektive Widersprüche mit der Tatsache, dass neue Machtzentren entstehen, auch im asiatisch-pazifischen Raum. ….. Wahrscheinlich ist es nicht leicht einzugestehen, dass eure fast ungeteilte Herrschaft, die seit vielen Jahrhunderten existiert, gerade endet.“
Oktober 2014: „Wir haben es nicht nur mit dem Beginn der nächsten historischen Phase zu tun, sondern offenbar mit einem Epochenwechsel. ….… Wir sehen ein grundlegend neues Bild der Welt, das nicht in die seit mehreren Jahrhunderten etablierte Vorstellung von der weltweiten Dominanz des Westens in der Wirtschaft, den Finanzen und der Politik passt“.
Was ist das für ein Analytiker, der vorausgesehen hat, worüber unsere Partner in der Europäischen Union heute sprechen und dessen Zitate von vor zwei, drei, vier und fünf Jahren sie nun wiederholen? Sie werden es nicht glauben, aber das ist der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Quelle:
https://www.mid.ru/ru/press_service/spokesman/briefings/-/asset_publisher/D2wHaWMCU6Od/content/id/4141659#5

29. Mai 2020

MONITOR: Nukleare Aufrüstung: Deutschlands „Teilhabe“ bei Atomkriegen

Am 28. Mai 2020 wurde im Polit-Magazin Monitor die Beendigung der Nuklearen Teilhabe Deutschlands in der NATO mit Ulrich Kühn, Hans Kristensen und Beatrice Fihn diskutiert.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/nukleare-teilhabe-100.html

29. Mai 2020

Oskar Lafontaine: Ist unsere gesellschaftliche Ordnung, mit dieser Vermögens-Konzentration noch in der Lage Demokratie zu realisieren

Wer wird für die Folgen der Corona-Krise zur Kasse gebeten? Wieder die kleinen Leute? Darum ging es heute bei meinem Interview mit Gabor Steingart in seinem Morning Briefing (ab Minute 4’15). Wir haben ja schon in der Finanzkrise gesehen, dass letztlich diejenigen, die große Vermögen haben, mit noch viel größeren Vermögen aus dieser Krise herausgekommen sind. Und es stellt sich die Frage: Ist unsere jetzige gesellschaftliche Ordnung mit dieser Vermögenskonzentration überhaupt noch in der Lage, Demokratie zu realisieren? Oder folgen in den jeweiligen Ländern die einzelnen Regierungen mehr oder weniger den Imperativen der Wirtschaft und der großen Vermögen?
Hier das Interview in voller Länge: https://gaborsteingart.com/?podcast=536#t=256
%d Bloggern gefällt das: