USA und China wollen „günstige Atmosphäre“ für Umsetzung von Handelsabkommen (sputniknews)

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Die Leiter der Delegationen bei den US-chinesischen Handelsverhandlungen haben sich in einem Telefongespräch darauf geeinigt, günstige Bedingungen zur Umsetzung der ersten Phase des Handelsabkommens zu schaffen. Darüber berichtet der TV-Sender CCTV.

Das Telefongespräch wurde demnach von dem chinesischen Vizepremier Liu He, dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin geführt. „Die Parteien sprachen sich für die Notwendigkeit aus, die Zusammenarbeit im Bereich der Makroökonomie und des öffentlichen Gesundheitswesens zu verstärken. Die Gesprächsparteien werden sich Mühe geben, um eine günstige Atmosphäre zu schaffen und die erste Phase des Handelsabkommens umzusetzen“, heißt es in der CCTV-Mitteilung. Zudem hätten sich die USA und China verständigt, ihre Kontakte und Koordinierung auch weiterhin aufrecht zu erhalten.

Teilvereinbarung zwischen China und USA
Die beiden größten Volkswirtschaften hatten Mitte Januar eine teilweise Vereinbarung über die erste Phase in ihrem fast seit zwei Jahre laufenden Handelskrieg geschlossen. Er sieht die Verringerung der Zölle vor, berührt aber den Großteil der seit 2018 geltenden Sonderabgaben nicht. Vor allem versprachen die USA, angedrohte weitere Strafzölle nicht mehr zu verhängen.

China verpflichtete sich in dem Abkommen, seine Importe aus den USA innerhalb von zwei Jahren um 200 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. Zudem soll der Vertrag Probleme beim Schutz von geistigem Eigentum und den von China erzwungenen Technologietransfers lösen. Auch bekommen US-Finanzdienstleister besseren Zugang zu Chinas Markt.