Archive for Mai 2nd, 2020

2. Mai 2020

Rassenwahn der Nazis – für sie waren die Soldaten der Roten Armee nicht lebenswerte „bolschewistische Untermenschen“. Von den 5,5 Millionen sowjetischen Gefangenen in deutscher Hand starben 3,5 Millionen

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/hoelle-von-schwerin-vergessene-befreier-id6481541.html

2. Mai 2020

SPD-Fraktionschef Mützenich gegen weitere Stationierung von US-Atomwaffen

https://sptnkne.ws/CpvT

2. Mai 2020

Kläglich gescheitert: Ex-Green Beret versuchte von US-Milliardären finanzierten „Privatputsch“ mit 300 Soldaten in Kolumbien zu organisierten, um Venezuelas Präsidenten Maduro zu stürzen

Die Operation scheiterte an knappen Planungen, Fehden zwischen Oppositionspolitikern und einer schlecht ausgebildeten Truppe Der Rädelsführer, der pensionierte venezolanische General Cliver Alcalá, ist jetzt in den USA wegen Betäubungsmittelnbesitz inhaftiert
Unterdessen stellen Behörden in den USA und Kolumbien Fragen zur Rolle des US-Beraters von Alcalá, des ehemaligen Green Beret Jordan Goudreau.

Rund 300 schwer bewaffnete Freiwillige sollten sich von der Nordspitze Südamerikas nach Venezuela einschleichen. Unterwegs sollten sie Militärstützpunkte in dem sozialistischen Land überfallen und einen „Volksaufstand“ auslösen, der mit der Verhaftung von Präsident Nicolás Maduro enden würde.

Inzwischen sollen Dutzende von verzweifelten Kämpfern, in geheime Trainingslager in Kolumbien darüber klagen, sie seien in der Coronavirus-Pandemie auf sich allein gestellt.

2. Mai 2020

Altersheim in New York berichtet über 98 Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus.

Ein Pflegeheim in New York City berichtete am Freitag, dass 98 Bewohner gestorben seien.

Es ist schwer zu sagen, ob die Zahl der Todesfälle im Isabella Geriatric Center in Manhattan der bislang schlimmste Ausbruch in Pflegeheimen in den USA ist, da selbst innerhalb der städtischen Einrichtungen Todesfälle auf unterschiedliche Weise gemeldet wurden. 

Vertreter des 705-Betten-Zentrums bestätigten, dass bis Mittwoch 46 Einwohner, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, verstorben waren und weitere 52 Personen „verdächtigt“ wurden, das Virus zu haben. Einige starben im Pflegeheim, andere starben, nachdem sie in Krankenhäusern behandelt worden waren.

Die Zahl der Leichen wurde so überwältigend, dass das Haus einen Kühlwagen bestellte, um sie zu lagern, da die Bestattungsunternehmen Tage gebraucht hatten, um die Verstorbenen abzuholen.

2. Mai 2020

SPD streitet über nukleare Teilhabe Deutschlands – Norbert Walter-Borjans gegen „nukleare Teilhabe“. Felgentreu und Brunner für Teilhabe und „echte Mitsprache“ (FAZ)

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-streitet-ueber-nukleare-teilhabe-deutschlands-16751148.html

2. Mai 2020

Russland hat bisher unbekannte Bilder und Dokumente zum Fall Berlins veröffentlicht. Zu lesen sind unter anderem detaillierte Berichte von Marschall Georgij Schukow. (Berliner Zeitung)

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/russland-veroeffentlicht-geheime-dokumente-zur-besetzung-berlins-1945-li.82626

2. Mai 2020

Berlin: heute vor 75 Jahren….

2. Mai 2020

Jenseits der Grenze. Der Antisemitismusstreit um Achille Mbembe hat grundsätzliche Bedeutung. Es geht um das Verhältnis von Realität, Reflex und Ressentiment (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/377540.antisemitismus-jenseits-der-grenze.html

2. Mai 2020

Nord- und Südkorea nähern sich einander an (Berliner Zeitung)

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/mitgefuehl-mit-dem-verfeindeten-nachbarn-li.82437

2. Mai 2020

Teil des Klassenkampfs. Aggressive Propaganda gegen China – Von Patrik Köbele (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/377533.teil-des-klassenkampfs.html?sstr=Patrik%7CK%C3%B6bele

2. Mai 2020

Aufruf und Offener Brief, von jüdischen Gelehrten und Künstlern aus Israel, an Horst Seehofer, Bundesminister des Inneren.

Betreff: Aufruf, Felix Klein als Kommissar der Bundesregierung für den
Kampf gegen den Antisemitismus zu ersetzen

30. April 2020

Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer,

Wir, jüdische Gelehrte und Künstler aus Israel und anderen Ländern, von denen sich viele auf Antisemitismus sowie auf jüdische, Holocaust- und Israelstudien spezialisiert haben, fordern Sie auf, Felix Klein, den Kommissar der Bundesregierung für das jüdische Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland, von seinem Posten zu entlassen, nach seinem beschämenden Angriff auf Prof. Achille Mbembe.

Wie Sie wissen, ist Prof. Achille Mbembe einer der wichtigsten Intellektuellen in Afrika, dessen humanistische Stimme und Wissenschaft weltweit gehört und bewundert wird. Wir betrachten Herrn Kleins Versuch, Prof. Mbembe als Antisemit zu betrachten, als unbegründet, unangemessen, beleidigend und schädlich.

Uns ist bekannt, dass der Angriff auf Prof. Mbembe von anderen initiiert wurde, die ihn als Eröffnungsredner des diesjährigen Ruhrtriennale Festivals ablehnten. Angesichts seiner offiziellen Rolle und Verantwortung finden wir es inakzeptabel, dass sich Herr Klein diesem Angriff angeschlossen hat, der sich zu einer Hexenjagd entwickelt hat.

Wir sind ratlos, dass Herr Klein dies getan hat, ohne sich die Mühe zu machen, die Arbeit von Prof. Mbembe zu studieren. Stattdessen stützte er sich für seine Anschuldigungen auf eine zutiefst selektive Lektüre und manipulative Interpretation der Schriften von Prof. Mbembe durch andere. In Anbetracht der Tatsache, dass Vorwürfe des Antisemitismus den Ruf eines Menschen ruinieren können, bedeutet dies an sich ein schweres berufliches und moralisches Fehlverhalten.

Das Ruhrtriennale-Festival wurde aufgrund der  Coronavirus-Krise inzwischen abgesagt. Dieser Vorfall kann jedoch für Herrn Klein nicht ohne Konsequenzen bleiben. Abgesehen von dem persönlichen und beruflichen Schaden, die Prof. Mbembe zugefügt wurden, hat Herr Klein dem dringenden Kampf gegen echten Antisemitismus einen schlechten Dienst erwiesen und die Integrität seines öffentlichen Amtes in den Schatten gestellt.

Durch die Beschuldigung von Prof. Mbembe, den Holocaust zu relativieren, hat Herr Klein auch die akademische Freiheit beeinträchtigt . Diese toxische Behauptung bezieht sich auf die Studie von Prof. Mbembe in Bezug auf den Holocaust im vergleichenden Kontext. Wir möchten ganz klar sagen: Eine solche Studie ist keine Trivialisierung des Holocaust und schon gar kein Antisemitismus. Es ist legitim, wesentlich und in der Tat in Holocaust- und Völkermordstudien alltäglich . Rund 600 führende Holocaust-Gelehrte haben kürzlich behauptet, dass das Verbot von Analogien aus der Debatte über den Holocaust „eine radikale Position ist, die weit entfernt von der Mainstream-Wissenschaft über Holocaust und Völkermord ist. Und es macht es fast unmöglich, aus der Vergangenheit zu lernen . “

Der Angriff von Herrn Klein auf Prof. Mbembe passt in ein Muster. Er hat eine führende Rolle bei der „Waffe“ des Antisemitismus gegen Kritiker der israelischen Regierung und Aktivisten übernommen, die ihre Rede- und Versammlungsfreiheit ausüben, um gegen Israels Verstöße gegen die Grundrechte der Palästinenser zu protestieren . Als offizieller Vertreter der Bundesregierung untergräbt Herr Klein die Ausübung der Grundfreiheiten – dies sollte Ihre Regierung angesichts ihres Engagements für demokratische Grundsätze und Rechtsstaatlichkeit zutiefst beunruhigen.

Ungerechtfertigte Vorwürfe des Antisemitismus schaffen in Deutschland zunehmend ein Klima der Angst und halten Intellektuelle, Journalisten und die Öffentlichkeit davon ab, sich zu kontroversen Themen, die öffentlich diskutiert werden sollten, frei zu äußern. Zu dieser Stunde ist mehr denn je freie und kritische Rede in Bezug auf Israel erforderlich. Während die Welt verzweifelt gegen das Coronavirus kämpft, strebt die neue israelische Regierung die Annexion lebenswichtiger Teile des besetzten palästinensischen Westjordanlandes an – ein schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht, der die Situation zweier Völker mit ungleichen Rechten in einem Gebiet formalisiert.

56 ehemalige Mitglieder der Knesset, von denen einige als Minister in verschiedenen israelischen Regierungen gedient haben , haben kürzlich gewarnt, dass dies einen Apartheidstaat in Israel-Palästina begründen würde.

Betrachtet Herr Klein sie als Antisemiten? Und alle anderen, die nach der Annexion von Ungleichheit und Diskriminierung sprechen werden ? Diese Fragen stellen sich, nachdem Herr Klein Prof. Mbembe des Antisemitismus beschuldigt hat , Israel angeblich mit der Apartheid in Südafrika gleichgesetzt zu haben.

Darüber hinaus hat Herr Klein aggressive Kampagnen gegen Organisationen und Einzelpersonen, von denen einige jüdisch sind, aufgrund ihrer Unterstützung für „BDS“ gefördert und verstärkt. Er ist eindeutig besessen von der BDS-Kampagne, die in Deutschland einen winzigen Fußabdruck hat, und scheint mehr Zeit darauf zu verwenden als auf die akute Bedrohung, die der Anstieg des rechtsextremen Antisemitismus für Juden und das jüdische Leben in Deutschland darstellt.

Unsere Ansichten zu BDS sind unterschiedlich, aber es ist völlig klar: BDS als solches ist nicht antisemitisch und wird im Wesentlichen durch Rede- und Versammlungsfreiheit geschützt, wie auch von mehreren deutschen Gerichten bestätigt. Es ist bedauerlich, aber nicht überraschend, dass die israelische Regierung Krieg gegen BDS führt – aber wie kann sich ein deutscher Regierungsbeamter diesem Krieg an vorderster Front anschließen?

In diesem Zusammenhang möchten wir hinzufügen, dass dieser Anti-BDS-Kreuzzug zweifellos zur Marginalisierung nicht weißer Stimmen und Minderheiten in Deutschland beiträgt und Rassismus und nationalistische Gefühle fördert. Es ist eine Schande, dass kein anderer als der Bundeskommissar für den Kampf gegen den Antisemitismus diesen Trend anführt.

Wir bedauern auch, dass Herr Klein den politisierten Missbrauch der IHRA-Definition gefördert hat, die Antisemitismus mit Kritik und Aktivismus gegen Israel in Verbindung bringt, um Gegner der israelischen Politik zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen. Auch hier beobachten wir, wie Herr Klein in Synergie mit der israelischen Regierung arbeitet.

Dieselbe israelische Regierung bereitet derzeit die Annexion lebenswichtiger Teile Palästinas vor. Sie hat absichtlich Vorwürfe des Antisemitismus bewaffnet, um diesen dramatischen Schritt politisch abzuschirmen und von den dokumentierten Beweisen über seine systematischen Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser abzulenken .

Seit seiner Ernennung im Mai 2018 hat Herr Klein mehrfach diese fatale Instrumentalisierung erleichtert und legitimiert, die – wie wir wiederholen möchten – dem Kampf gegen echten Antisemitismus schadet. Das jüngste Beispiel ist sein Angriff auf Prof. Mbembe.

Aus all diesen Gründen halten wir Herrn Klein für unqualifiziert und ungeeignet für die ihm übertragene wichtige Aufgabe. Er ist ein Beamter, der handelt und unter Ihre politische Verantwortung fällt. Wir fordern Sie auf, Herrn Klein unverzüglich als Kommissar der Bundesregierung für das jüdische Leben und den Kampf gegen den Antisemitismus abzulösen.

Hochachtungsvoll

Prof. Gadi Algazi, Department of History, Tel Aviv University; Associate Fellow at Re:Work: International Research Center Work and Human Lifecycle in Global History at Humboldt University, Berlin

Dr. Seth Anziska, Department of Hebrew and Jewish Studies, University College London

Prof. Louise Bethlehem, Department of English and the Program in Cultural Studies, The
Hebrew University of Jerusalem; recipient European Research Council Consolidators Grant

Prof. Daniel Boyarin, Taubman Professor of Talmudic Culture, University of California,
Berkeley; Fellow American Academy of Arts and Sciences; Von Humboldt Senior Laureate

Prof. (emeritus) Jose Brunner, Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (former director) and Buchmann Faculty of Law; co-founder of Israel’s first legal clinic for the rights of Holocaust survivors, Tel Aviv University

Prof. (emerita) Jane Caplan, History Department, University of Oxford; Emeritus Fellow, St. Antony’s College, Oxford; Marjorie Walter Goodhart Professor Emeritus of European History, Bryn Mawr College; Visiting Professor, Birkbeck, University of London

Dr. Raya Cohen, formerly Department of Jewish History, Tel Aviv University; formerly
Department of Sociology, University of Naples Federico II

Prof. Jean Comaroff, Alfred North Whitehead Professor of African and African American
Studies and of Anthropology; Oppenheimer Research Fellow in African Studies, Harvard
University

Prof. John Comaroff, Hugh K. Foster Professor of African and African American Studies and of Anthropology; Oppenheimer Research Fellow in African Studies, Harvard University

Prof. Alon Confino, Pen Tishkach Chair of Holocaust Studies, Director of The Institute for
Holocaust, Genocide and Memory Studies, Department of History and of Jewish and Near Eastern Studies, University of Massachusetts; recipient of the Humboldt-Stiftung and of the Guggenheim Fellowships

Prof. (emerita) Sidra DeKoven Ezrahi, Department of General and Comparative Literature, The Hebrew University of Jerusalem; recipient of Guggenheim Fellowship
Prof. (emeritus) Gideon Freudenthal, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University

Dr. Katharina Galor, Hirschfeld Visiting Associate Professor, Program in Judaic Studies, Brown University

Prof. Amos Goldberg, Department of Jewish History and Contemporary Jewry, The Hebrew University of Jerusalem

Prof. Neve Gordon, School of Law, Marie Curie Fellow, Queen Mary University of London

Dr. Ilana Hammerman, Writer, recipient of the Yeshayahu Leibowitz Prize

Prof. David Harel, Department of Computer Science and Applied Mathematics, The Weizmann Institute of Science; recipient of the Israel Prize and of the EMET Prize

Prof. Eva Illouz, The Department of Sociology and Anthropology, The Hebrew University of Jerusalem; The European Centre for Sociology and Political Science, Paris; recipient of the Anneliese Meier International Award for Excellence in Research from the Alexander von Humboldt-Foundation and of the EMET Prize

Dani Karavan, Sculptor, projects include the Memorial to the Sinti and Roma victims of National Socialism in Berlin, the Regensburg Synagogue Memorial and the Way of Human Rights in Nuremberg; recipient of the Israel Prize

Miki Kratsman, Photographer; former head of the Photography Department at Bezalel Academy of Arts and Design; recipient of the EMET Prize

Alex Levac, Photographer, recipient of the Israel Prize

Prof. (emeritus) Yehuda Judd Ne’eman, Tel Aviv University, recipient of the Israel Prize

Dr. (emeritus) Mark Levene, Department of History, University of Southampton UK; Parkes Centre for Jewish/non-Jewish Relations; recipient of the Lemkin Prize of the Institute for the Study of Genocide

Prof. Neil Levi, English Department (chair), Drew University

Dr. Anat Matar, Department of Philosophy, Tel Aviv University
Prof. (emeritus) Paul Mendes-Flohr, Dorothy Grant Maclear Professor Emeritus of Modern Jewish History and Thought and Associate Faculty in the Department of History, The University of Chicago Divinity School; Professor Emeritus of Jewish Thought, The Hebrew University of Jerusalem

Prof. Isaac Nevo, Department of Philosophy, Ben-Gurion University of the Negev

Prof. (emeritus) Adi Ophir, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University; Visiting Professor of the Humanities, The Cogut Institute for the Humanities and the Center for Middle East Studies, Brown University

Prof. Nurit Peled-Elhanan, School of Education, The Hebrew University of Jerusalem; The
David Yellin Academic College of Education; co-recipient of the Sakharov Prize

Prof. Amnon Raz-Krakotzkin, Department of Jewish History, Ben-Gurion University of the
Negev, recipient of the Zalman Shazar Prize for Jewish History

Prof. (emerita) Shlomith Rimmon-Kenan, Departments of English Literature and Comparative Literature, The Hebrew University of Jerusalem; member of the Israel Academy of Sciences and Humanities

Prof. Ishay Rosen-Zvi, Head of the Talmud and Late Antiquity section, The Department of
Jewish Philosophy and Talmud, Tel Aviv University

Prof. Michael Rothberg, 1939 Society Samuel Goetz Chair in Holocaust Studies, Department of Comparative Literature, University of California

Prof. Catherine Rottenberg, Department of American and Canadian Studies, University of
Nottingham

Prof. Barry Trachtenberg, Michael R. and Deborah K. Rubin Presidential Chair of Jewish
History, Department of History, Wake Forest University

Prof. David Shulman, Department of Asian Studies, The Hebrew University of Jerusalem,
member of the Israel Academy of Sciences and Humanities, recipient of the Israel Prize and of theEMET Prize

Prof. (emeritus) Moshe Zuckermann, The Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, Tel Aviv University

2. Mai 2020

Der Schwarze Kanal: »Die Nato-Parole« – von Arnold Schölzel (junge Welt)

Erdlenker haben’s schwer. Jede Krise steigert ihr Unbehagen: Bleiben wir Nummer eins, oder muss schon wieder ein Krieg her? Droht Aufmucken, Klassenkampf? Die FAZ liefert serienweise Antworten. Am Mittwoch vermutet z. B. FAZ-Außenpolitikchef Klaus-Dieter Frankenberger unter der Überschrift »Vor der Wachablösung?«: »Die Coronakrise könnte zum Ferment des Wandels werden – auch in der Weltpolitik.« »Tenor der meisten Überlegungen« zur Weltordnung sei: »Einfluss und Macht der Vereinigten Staaten (und Europas) werden weiter schwinden.«

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/377562.die-nato-parole.html

2. Mai 2020

Reporter ohne Grenzen, aber mit Eigentümern – Geld von transnationalen Unternehmen, Oligopolen und den Reichen dieser Welt (granma.cu)

Autor: Raúl Antonio Capote – 29.4.2020
Reporter ohne Grenzen hat Eigentümer und keine Grenzen, wenn es darum geht, Geld von transnationalen Unternehmen, Oligopolen und den Reichen dieser Welt zu erhalten

Der Kameramann der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina in Chile, Damián Trujillo, wurde am vergangenen Sonntag in der Hauptstadt des Landes von der Polizei festgenommen, während er seinen Beruf ausübte. Der Journalist berichtete über einen friedlichen Protest auf dem Platz der Würde. Auf den Bildern der willkürlichen Verhaftung des Kommunikators kann man sehen, wie die Carabinieri ihn trotz der Proteste seiner Kollegen gewaltsam in einen Van steckten.

weiterlesen hier:
http://de.granma.cu/mundo/2020-04-29/reporter-ohne-grenzen-aber-mit-eigentumern

2. Mai 2020

Israel in der Corona-Krise – von Rainer Rupp

Mossad prahlt, medizinische Geräte, die für andere Länder bestimmt waren, gestohlen zu haben.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der israelische Auslandsgeheimdienst den zweifelhaften Ruf von extremer Rücksichtslosigkeit und gewagten Undercover-Missionen erworben, die Morde und Entführungen beinhalteten. Aber in den letzten Monaten hat der Mossad eine Hauptaufgabe bekommen. Laut der Jerusalem Post vom 30. März hatte der rechtsradikale Ministerpräsident Benjamin Netanjahu schon seit einiger Zeit den Mossad Chef Yossi Cohen, der ihm politisch sehr nahesteht, zum Chefbeschaffer von ausländischen medizinischen Geräten und Hilfsmitteln gegen Covid 19 gemacht. Letzteres ist natürlich nur ein Beweis für das totale Versagen des rassistischen Ministerpräsidenten in der Krise.

Warum ausgerechnet der Geheimdienst mit dieser Aufgabe betraut wurde, hat damit zu tun, dass ähnlich wie in Deutschland und vielen anderen Länder auch die politisch Verantwortlichen in Israel viel zu spät auf die Pandemie reagiert haben, um die notwendigen medizinischen Geräte und Mittel zur Versorgung der an Covid-19 Erkrankten regulär auf dem Weltmarkt einzukaufen. Als sie endlich begriffen hatten, was los war, waren die Märkte leergefegt und die Lieferzeiten für neue Produkte lang. Im Unterschied zu anderen Ländern wollten sich jedoch die Führer des „Auserwählten Volkes“ nicht auf lange Wartezeiten einlassen und deshalb musste der Mossad ran zur illegalen Beschaffung der Waren.

Bereits Ende März waren in israelischen Zeitungen erste Berichte über die Rolle des Mossad in der Corona-Krise zu finden, vor allem, dass Mossad-Chef Cohen eine spezielle Kommandozentrale eingerichtet habe, die in Verbindung mit dem israelischen Gesundheitsministerium arbeite. Israel sei das „einzige westliche Land, das auf diese Weise handelt. Weder die CIA noch der MI6, noch die französischen oder deutschen Sicherheitsdienste sind in diesem Bereich tätig. Sie überlassen die Auftragsvergabe den zivilen Behörden“, hieß es damals in einem kritischen Bericht der linksliberalen, israelischen Tageszeitung Haaretz.

In dem bereits erwähnten Bericht der Jerusalem Post vom 30. März 2020 wird es dann konkreter. Unter dem Titel: „Mossad erhält 10 Millionen weitere Schutzmasken für Israel“ erfährt der Leser dann, dass die Mossad Agenten in verdeckten Operationen auch „etliche Dutzend Beatmungsgeräte, Zehntausende von Test-Kits, etwa 25.000 (der extrem gesuchten) N95 chirurgischen Masken und weitere medizinische Ausrüstung“ nach Israel gebracht hatten. Und weitere, umfangreiche Neuanschaffungen seien auf dem Weg, so die Post. So sei es dem Mossad bereits vor zwei Wochen gelungen, 100.000 Corona Test-Einheiten nach Israel zu bringen und schätzungsweise weitere vier Millionen seien unterwegs.

Auch ein vager Hinweis, woher das ganze medizinische Zeug stammt, ist in der Post zu finden, nämlich „aus Ländern, zu denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält.“ Ein Haaretz Bericht gibt allerdings genauere Auskunft und nennt Saudi Arabien und die arabischen Staaten am Persischen Golf als Herkunftsländer. Mit denen hat Israel zwar keine diplomatischen Beziehungen, aber der Mossad verfügt dort traditionell über viele verdeckte Kontakte, die ihm offensichtlich aus diesmal von Nutzen waren

In Israel wurde der Erfolg der Mossad-Operation als Heldentat gefeiert. Entweder aus Eitelkeit oder aus parteipolitischem Kalkül zur Unterstützung des wegen Korruption angeklagten Ministerpräsidenten Netanjahu bekannte sich die Mossad-Führung zu der Tat, anstatt sie – wie in solchen Fällen üblich – zu dementieren oder gar nicht zu kommentieren.

In einem TV-Interview mit dem israelischen Sender Channel 12 wurde ein Herr „H“, der mit einer – wohl gestohlenen – Atemschutzmaske unkenntlich gemacht war, als angeblicher Chef der Technologieabteilung des Mossad vorgestellt. „Jeden Tag arbeiten Sie (der Mossad) hart, um manchmal auch Menschenleben zu nehmen, — und jetzt arbeiten Sie, um Menschenleben zu retten“, schwärmt Interviewerin Ilana Dayan.

Auf die Frage nach den Mitteln, mit denen die Mossad-Agenten die Corona- Schutzausrüstung beschafft haben, zierte sich Herr „H“ zuerst, Details zu nennen. Als Interviewerin Dayan bewundernd nachhackte, ob die Mittel auch den Diebstahl von Lieferungen, die für andere Länder bestimmt waren, umfassten, kokettierte Herr „H“ mit der Aussage: „Wir haben gestohlen, aber nur ein wenig.“ Dann präzisierte Herr „H“ und sagte: „Wir stehlen nicht auf die übliche Weise … wir haben nur unsere Hand auf die Beatmungsgeräte gelegt, die jemand anderes bestellt hat.“ 

Pathetisch deklamierte Herr H zum Schluss: „In der Welt im Allgemeinen wird es einen großen Mangel geben. Menschen sterben aufgrund fehlender Ausrüstung. Aber in Israel wird das Volk nicht ohne gehen“, — wobei er ausschließlich an die jüdischen und nicht arabischen Bewohner Israels gedacht haben dürfte.

Minuten lang konnte Herr „H“, ohne von kritischen Fragen unterbrochen zu werden, von der erfolgreichen Corona-Operation des Mossad schwadronieren. Allerdings empfanden auch israelische Medien den von Herrn „H“ benutzten, nationalen Pathos zur Rechtfertigung krimineller Handlungen widerlich, was sich in zahlreichen Kommentaren zur Sendung ausdrückte. Kritisiert wurde auch die Tatsache, das wenn der Mossad schon sowas Unmoralisches tut, er anschließend nicht zur besten Sendezeit darüber prahlen sollte.

Kritisch wurde in den Reaktionen auf das Interview auch darauf verwiesen, dass Teile der hoch bejubelten Mossad Operation ein Flop waren. Denn die Geheimdienstler waren offensichtlich auf Grund ihrer unzureichenden medizin-technischen Kenntnisse von ebenso betrügerischen Verkäufern übertölpelt worden.

Unter dem Titel: Gesundheitsministerium sagt Mossad hat falsche Test-Kits gebracht“, berichtete Haaretz am 19. März von dem Flop und zitierte den stellvertretenden Direktor des Ministeriums: „Das, was wir gerade erhalten haben, ist nicht genau das, was wir brauchen“. Dabei handelt es sich um die bereits oben erwähnten 100.000 Corona Test-Kits, von denen angeblich weitere 4 Millionen bereits unterwegs sind und damit höchstwahrscheinlich auch schon bezahlt sind. Denn bei dieser Art von verdeckten Geschäften wird die Rechnung nicht erst nach Zustellung des Lieferscheins beglichen.

Den Tests fehlt anscheinend eine für ihre Wirksamkeit essentielle, patentierte Flüssigkeit, in der die Testtupfer vor dem Screening auf COVID-19 eingetaucht werden müssen, berichtete der Sprecher des Gesundheitsministerium Magon David Adom der Jerusalem Post. Adom fügte hinzu, Ministerpräsident Netanjahu werde „jetzt seine Verbindungen auf der ganzen Welt“ nutzen, um zu versuchen, die benötigte Flüssigkeit möglichst bald zu erhalten.

No doubt these operations to intervene in the global medical supply chain go the other way too – as in likely Mossad is simultaneously attempting to intercept and sabotage much needed supplies going to enemies like Iran or Syria. (Übersetzung: Zweifellos gehen diese Operationen, die in die globale medizinische Versorgungskette eingreifen sollen, auch in die andere Richtung – denn wahrscheinlich versucht der Mossad gleichzeitig, dringend benötigte Lieferungen, die an Feinde wie den Iran oder Syrien gehen, abzufangen und zu sabotieren).

Unter Verweis darauf, dass die kleinen arabischen Staaten am Persischen Golf sehr wichtige Umschlagplätze für den internationalen Handel vor allem mit Iran aber auch mit Syrien sind, wollte der Mossad mit seiner Corona-Beschaffungsoperation in diesen Ländern womöglich zwei Fliegen mit einen Klappe schlagen. Daher ist die Befürchtung nicht von der Hand zu weisen, dass der israelische Geheimdienst mit seiner Operation wahrscheinlich für Iran und Syrien bestimmte Lieferungen, die dort dringend benötigt werden, sabotiert und nach Israel umgeleitet hat.

Hier sei darauf hingewiesen, dass diese Ereignisse von westlichen Medien überhaupt nicht, oder nur vereinzelt erwähnt wurden, wie im Fall der zionistisch orientierten New York Times, die den „Erfolg“ des Mossad mit bewunderndem Unterton geschildert hat.

Zunehmende gewalttätigen Überfälle kriminelle Siedler auf Palästinenser
Das ist nicht die einzige wichtige Nachricht aus Israel und Palästina, die in unseren westlichen „Qualitäts“medien unterschlagen wird. So hat z.B. die deutsche Öffentlichkeit nichts von den zahlreichen Berichten gehört, wonach jüdische „Siedler“ in den letzten Wochen die Corona-Krise und den damit verbundenen Lock Down in den von Israel besetzten Gebieten der Westbank verstärkt dazu genutzt haben, um die palästinensische Zivilbevölkerung, egal ob alt oder jung, zu schikanieren, ihr Eigentum zu rauben oder zu zerstören.

In den ersten drei Aprilwochen dokumentierte B’Tselem 23 Siedlerangriffe auf Palästinenser. Im ganzen März waren noch 23 solcher Vorfälle dokumentiert. Zum Vergleich: Im Januar wurden 11 Und im Februar 12 Angriffe registriert.

B’Tselem ist eine in Jerusalem ansässige Nicht-Gewinn-orientierte-Organisation, deren erklärtes Ziel darin besteht, Menschenrechtsverletzungen in den von Israel besetzten Gebieten zu dokumentieren, die Leugnung der Existenz solcher Verletzungen zu bekämpfen und zur Schaffung einer Menschenrechtskultur in Israel beizutragen.

Die Siedler, die sich in der Regel durch einen besonders hasserfüllten, rassistische Gewaltextremismus gegen Palästinenser jeden Alters auszeichnen, wahrscheinlich weil sie auf von Palästinensern geraubtem Grund und Boden wohnen, gehen oft grundlos – einfach so – gegen Palästinenser vor, um sie zu misshandeln, krankenhausreif zu schlagen oder gar mit Schusswaffen schwer zu verletzten oder zu töten.

In der Presseerklärung von B’Tselem heißt es bezüglich der oben angesprochen 23 Siedlerangriffen: „Diese gewalttätigen Zwischenfälle, Siedler, von denen einige Schusswaffen trugen, griffen Palästinenser mit Hilfe von Schlägern, Äxten, Elektroschockwaffen, Steinen und Kampfhunden tätlich an und verursachten in einigen Fällen schwere Verletzungen. Siedler griffen auch Häuser an, zündeten Autos an, zerstörten und entwurzelten Olivenbäume und andere Kulturen und stahlen Vieh. Diese Vorfälle ereigneten sich im gesamten Westjordanland, mit mehreren Epizentren: das Gebiet um den kürzlich erweiterten Außenposten von Havat, Ma’on in den Hügeln von Süd Hebron und um das Gebiet der Shilo Siedlung. ….. Siedler belästigen auch fast täglich palästinensische Hirten im Jordantal. … Ebenfalls auf täglicher Basis trieben Siedler ihre Rinder und Schafe zum Weiden auf die mit Saaten bewirtschafteten Feldern der Palästinenser, meist im Jordantal. Diese routinemäßigen Belästigungen und der Vandalismus der Siedler sind nicht in der oben genannten Zahl von 23 Siedlerangriffen enthalten.“

Bei ihren kriminellen Taten können sich die Siedler durchweg auf Unterstützung und Schutz durch das israelische Militär verlassen. Die Täter sind frei von jeder Angst vor Strafverfolgung, denn ihre Verbrechen bleiben in der Regel ohne juristische Folgen, denn bei den Opfern handelt es sich ja „nur“ um Palästinenser, und deren Leben ist im Vergleich zu den Herrenmenschen nichts wert. So lehren es zumindest die erzkonservativen Rabbis immer noch.

Palästinensische Kinder in israelischen Militärgefängnissen
Ein weiterer Akt himmelschreiender Missachtung internationaler Rechtsnormen ist das massenhafte Einsperren palästinensischer Kinder aus den besetzten Gebieten in israelischen Gefängnissen hinter der Apartheidmauer im israelischen Kernland, und somit weit weg von Eltern und Verwandten. Laut einem neuen Bericht der Kinderhilfsorganisation „Defense for Children International – Palestine (DCIP)“ ist die Zahl der palästinensischen Kindergefangenen seit Beginn der Corona-Krise um sechs Prozent gestiegen.

Laut dem DCIP-Bericht ist die Zahl der inhaftierten palästinensischen Kinder seit Januar um 6 Prozent auf 194 gestiegen. Anhand der Daten der israelischen Gefängnisverwaltung (IPS) stellte DCIP fest, dass zum 31. März nur 28 Prozent der palästinensischen Kinderhäftlinge Haftstrafen verbüßten, während der große Rest, (117 von 194) in Untersuchungshaft saß.

Die Daten zeigten auch, dass die Mehrheit der Inhaftierten im Alter von 16-17 Jahren war, während 30 zwischen 14-15 Jahren waren. Allerdings scheut das israelische Militär auch nicht davor zurück, jüngerer palästinensische Kinder von 12 Jahren in Gefängnisse zu sperren, was DCIP dokumentiert hat.

In dem DCPI-Bericht heißt es weiter: „Palästinensische Kinder, die von israelischen Behörden inhaftiert sind, leben in unmittelbarer Nähe zueinander, oft unter gefährdeten hygienischen Bedingungen. …. Die Auswirkungen von COVID-19 werden durch diese Lebensbedingungen noch verschärft und machen die palästinensischen Kinder in israelischen Gefängnissen und Haftanstalten zunehmend verwundbar.“

Laut DCIP nimmt Israel jedes Jahr zwischen 500 und 700 palästinensische Kinder fest. Vom Zeitpunkt der Verhaftung – die in der Regel mitten in der Nacht stattfindet – bis zu der Zeit, in der sie vor Gericht bearbeitet werden, müssen Kinder mit einer Reihe von Verletzungen ihrer Rechte rechnen, darunter Körperverletzung, verbale Misshandlung, Nötigung während der Vernehmung und die Verweigerung der Anwesenheit von Eltern oder Anwälten während ihrer Vernehmung. DCIP schätzt, dass „fast drei von vier palästinensischen Kindern, die von israelischen Streitkräften festgehalten werden, irgendeine Form von physischer Gewalt erfahren“.

Palästinensische Kinder werden nicht nur in den Gefängnissen wie Erwachsene behandelt, sondern auch vor den israelischen Militärgerichten, die eine Verurteilungsquote von 99,7 Prozent für Palästinenser aufweisen.

Solche Nachrichten gehen an den deutschen „Qualitäts“journalisten unserer deutschen „Qualitäts“medien komplett vorbei. Aus Angst vor der „Antisemitismus-Keule“ haben sie große Erfahrung darin, unbequeme Nachrichten aus dem „Heiligen Land“ umgehend im medialen Gedächtnisloch spurenlos zu entsorgen. Schließlich ist die Sicherheit des Apartheit-Staates Israel von der Bundesregierung zur deutschen Staatsdoktrin erhoben worden, und Israel zu kritisieren ist politisch nicht korrekt und kann den Job kosten. Da reiht man sich lieber in den Mainstream ein und macht Hasspropaganda gegen Russland. Dabei kann man sich so richtig über die furchtbare Behandlung von Leuten wie Alexander Navalny ereifern, weil der nur wegen einiger banalen Finanztransaktionen mit westlichen NGO-Sponsoren für einige Monate in den Hausarrest musste.

2. Mai 2020

Historiker: Himmlers Dienstkalender in russischem Archiv entdeckt (Sputniknews)

Von Armin Siebert

Lange galt Himmlers Dienstkalender der beiden letzten Kriegsjahre als verschollen – bis man ihn in einem russischen Archiv bei Moskau fand. Zu verdanken ist dieser spektakuläre Fund Matthias Uhl vom Deutschen Historischen Institut. Im Skype-Interview erzählt der Historiker, wie der Reichsführer-SS am größten Massenmord der Geschichte beteiligt war.

Hier weiterlesen: https://sptnkne.ws/Cpgj 

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