China: Vom Lockdown und Shutdown zum Neustart – von Fred Schmid (isw – sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.)

In China sind 4.650 Menschen an Covid-19 gestorben (Stand 28. April). Pro 1 Million Einwohner sind das 3,3 Menschen; in den USA sind es bei 58.000 Todesfällen 177 pro eine Million Einwohner, also über 50mal so viel. Und das Sterben geht weiter. Täglich infizieren sich in den USA über 30.000 Bürger des Landes neu – in China nur noch 10 bis 15. Man stelle sich vor, China wäre genauso lasch gegen das Virus vorgegangen wie die USA. Bezogen auf die mehr als viermal so große Bevölkerung als in den USA, wären dann eine Viertel Million Tote zu beklagen. Ein hysterischer Aufschrei ginge durch die westlichen Medien.

So aber hat China infolge seiner Vorreiterrolle und sein konsequentes Eingrenzen des Virus der Welt wertvolle Zeit verschafft. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité: China habe der Welt „sicher mehrere Wochen Zeit verschafft, und zwar durch seinen heroischen epidemiologischen Akt“.

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China: Vom Lockdown und Shutdown zum Neustart