Offener Brief: An das Volk, die Regierung und die bolivarischen Streitkräfte der Bolivarischen Republik Venezuela.

april19-de

Erklärung von Mitgliedern und Sympathisanten des Berliner Bündnisses „Hände weg von Venezuela.“

Seit 15 Monaten veranstalten wir wöchentlich Mahnwachen und Demonstrationen vor der US-Botschaft.Wir protestieren gegen die anhaltenden Kriegsdrohungen der USA, gegen die Sanktionen seitens der USA und EU sowie gegen die politische Einmischung in die inneren Angelegenheiten des souveränen Staates der Bolivarischen Republik Venezuela.

Anlass unseres offenen Briefes ist die am 30. März erfolgte Provokation in venezolanischen Gewässern durch die Mannschaft des von einer deutschen Managementgesellschaft, der CCS aus Hamburg, verwalteten Kreuzfahrtschiffes „Resolute“, die durch ei-nen Rammstoß das Küstenwachboot „Naiguatá“ versenkt hat.

Wir anerkennen das bedachte Vorgehen der Seeleute der „Naiguatá“ in dieser extrem gefährlichen Situation.

Allein dadurch kam es nicht zu Toten und Verletzten. In Zeiten der politischen Konfrontation, bei der man nicht zurückschreckt vor Spannungen und Kriege befördernden Provokationen, anerkennen wir es umso mehr, wenn besonnenes Handeln wie hier das der Mannschaft der „Naiguatá“ nicht zu noch weitreichenderen Folgen führt.

Dieser verbrecherische Akt darf jedoch in keiner Weise Begünstigung erfahren. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, sich konstruktiv an den Untersuchungen der
Versenkung der „Naiguatá“ durch die Seegerichtsinstanzen zu beteiligen!Das ist umso
dringender, weil die Aussagen der Schiffsoffiziere der „Resolute“ und des Managements der CCS bereits bei deren ersten Stellungnahmen als pure Zwecklügen aufgedeckt wurden.
Wir missbilligen, dass der staatliche deutsche Sender „Deutsche Welle“ (DW) ungeprüft die Aussagen der „Resolute“ bzw. der CCS als gegebenen Fakt sofort verbreitet hat.In mehreren Stellungnahmen haben wir der „Deutschen Welle“ faktenbasiert widersprochen. Eine Richtigstellung durch die DW steht aus.

Es ist festzustellen, dass mit dem Bericht der „DW“ die schon üblich gewordene Verleumdungskampagne der westlichen Staaten gegenüber der Bolivarischen Republik Venezuela weiter befördert wird.

Seit der völkerrechtswidrigen Anerkennung durch mehrere westliche Staaten (innerhalb der gesamten Welt eine absolute Minderheit) des von den USA installierten damaligen Präsidenten der Nationalversammlung Juan Guaidó zum-illegitimen- Repräsentanten des Landes, behindern Verleumdungen, Lügen und Provokationen vorteilhafte kooperierende zwischenstaatliche Beziehungen.

Im Interesse friedlicher Beziehungen unserer beiden Völker und der Einhaltung der UN Charta erwarten wir die Wiederherstellung normaler diplomatischer Beziehungen zu der Bolivarischen Republik Venezuela und den Verzicht auf jegliche deutsche Einmischung in die inneren Verhältnisse und Prozesse dieses Landes!

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