Archive for April 10th, 2020

10. April 2020

Corona in Lateinamerika: Was hat sich diese Woche getan? (amerika21)

https://amerika21.de/2020/04/238938/corona-lateinamerika-aktuell-hilfen

10. April 2020

John Shipton – SAVING JULIAN ASSANGE

10. April 2020

RT Deutsch verbreitet die folgende Erklärung der WHO-Vertreterin in Russland zur COVID-Pandemie: Allen Anweisungen der Gesundheitsystems und der Behörden Folge leisten.

10. April 2020

COVID-19 – Prof. Dr. Paul Robert Vogt: Es ist es klar, dass es sich um einen gefährlichen Virus handelt, der dieser Pandemie zugrunde liegt. Zwischenbilanz, Moral, medizinische Fakten, politischen Entscheidungen

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt:

„Keiner meiner Kollegen – und ich natürlich auch nicht – und niemand vom Pflegepersonal kann sich erinnern, dass in den letzten 30 oder 40 Jahren folgende Zustände herrschten, nämlich dass:
ganze Kliniken mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose besitzen;
ganze Intensivstationen mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose aufweisen;
25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft genau jene Krankheit auch erwerben, welche jene Patienten haben, die sie betreuen;
zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung standen;
eine Patientenselektion durchgeführt werden musste, nicht aus medizinischen Gründen, sondern weil wegen der schieren Anzahl an Patienten schlicht das entsprechende Material gefehlt hat;
die schwerer erkrankten Patienten alle dasselbe – ein uniformes – Krankheitsbild aufgewiesen haben;
die Todesart jener, die auf der Intensivstationen verstorben sind, bei allen dieselbe ist;
Medikamente und medizinisches Material auszugehen drohen.“

zum ganzen Artikel hier:
https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/

In den ersten beiden Tagen wurde der Artikel bereits über 350’000 mal gelesen und tausendfach geteilt.
Es folgte ein Interview:
https://www.mittellaendische.ch/2020/04/09/covid-19-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen-das-interview/

10. April 2020

Die Rückkehr des Staates in der Corona-Krise. China liefert die „Blaupause“ für den Kampf gegen die Corona-Pandemie – von Andreas Wehr

Unter deutschen Verfassungsrechtlern wird eine Diskussion darüber geführt, was der Staat zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der gegenwärtigen Lage tun darf und was nicht. Dabei wird eingestanden, dass China die „Blaupausen“ für den weltweiten Kampf gegen das Virus liefert. In dem Artikel „Rückkehr des Staates“ setze ich mich mit dieser Diskussion auseinander und fordere zugleich, dass die antikapitalistischen Kräfte erkennen, dass dieser Kampf um das Leben einer ist, der sich gegen die kapitalistische Logik richtet.

Viele „alternative“ Medien, einstmals angetreten, um von den Mainstreammedien unterdrückte Informationen öffentlich zu machen versagen in der gegenwärtigen Ausnahmesituation. An Stelle faktenbasierter, kritischer Auseinandersetzungen über den Charakter der Pandemie und über die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung gefallen sie sich in der Präsentation immer abstruserer Vermutungen, Verdächtigungen und Spekulationen. In dem Artikel „High Noon für Irrationalität“ kritisiere ich das gewissenslose Vorgehen dieser Medien.
Rückkehr des Staates
China liefert die „Blaupause“ für den Kampf gegen die Corona-Pandemie

Hier zum Artikel:
https://www.andreas-wehr.eu/rueckkehr-des-staates.html

10. April 2020

US-Friedensrat: Offener Brief an die Regierung der USA und die UN – Globale Ausbreitung von COVID-19. Wirtschaftssanktionen und Militäraktionen der USA gegen alle betroffenen Nationen sofort beenden

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Offener Brief an die Regierung der Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen

Herr Donald J. Trump
Präsident der Vereinigten Staaten

Herr António Guterres
Generalsekretär der Vereinten Nationen

Die globale Ausbreitung von COVID-19 hat die illegale und unmoralische Praxis der einseitigen und zwingenden Maßnahmen (wirtschaftliche Sanktionen) durch die Regierung der Vereinigten Staaten gegen mehr als dreißig Nationen aufgedeckt. Die Regierung der Vereinigten Staaten nutzt nun die durch die Pandemie verursachte öffentliche Ablenkung, um ihre militärischen Aktionen gegen die Zielnationen zu verstärken.

Der ökonomische Krieg gegen diese Nationen hat bereits vor dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie unvorstellbares Leid über die Bewohner der Zielnationen gebracht.

Mit der Zerstörung durch die globale Pandemie, wird es für die Zielnationen – insbesondere Venezuela, Kuba, Iran, Syrien und Zimbabwe – angesichts der fortlaufenden globalen Notlage ungeheuer schwierig, die Leben ihrer Bürger zu schützen und zu retten. Diese Sanktionen stellen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

Als ein besorgter Weltbürger, rufe ich die Vereinigten Staaten dazu auf,

1. Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen alle Zielnationen sofort zu beenden.

2. Das Finanzvermögen und die Bankkonten der Zielnationen freizugeben, damit diese die notwendigen Lebensmittel, Medikamente, medizinische Geräte und Versorgungsgüter, die zur Bekämpfung der Pandemie notwendig   sind, kaufen und erhalten können.

3. Alle militärischen Bedrohungen und Aktionen gegen die Zielländer zu beenden, einschließlich der Entfernung der Kriegsschiffe der US-Marine, die unter der falschen Vorgabe “Krieg den Drogen” nach Venezuela entsandt wurden.

4. Den grundlosen Vorwurf des “Drogenhandels” gegen Präsident Nicolás Maduro und andere Offizielle der Regierung von Venezuela aufzugeben.

5. Den Aufruf des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, António Guterres, für einen globalen Waffenstillstand zu respektieren.

Ich rufe den Generalsekretär der Vereinten Nationen und die führenden Gremien der Vereinten Nationen auf, die Richtlinien der UN Charta aufzurufen und den Respekt für internationales Recht von der Regierung der Vereinigten Staaten zu fordern.

Auch rufe ich den UN-Sicherheitsrat auf, alle von den Vereinten Nationen auferlegten Sanktionen gegen diese Länder ebenfalls aufzuheben.

Diese Petition wurde initiert von den folgenden Erstunterzeichnern:

  • Tim Anderson, Centre for Counter Hegemonic Studies
  • Noam Chomsky, Professor Emeritus, MIT; Professor, U. of Arizona
  • Gerald Horne, Historian, University of Houston, Texas
  • Vijay Prashad, Tricontinental Institute for Social Research
  • Cornel West, Harvard University
  • Iraklis Tsavdaridis, World Peace Council
  • Bahman Azad, U.S. Peace Council
  • Ajamu Baraka, Black Alliance for Peace
  • Medea Benjamin, CODEPINK
  • Jackie Cabasso, United for Peace and Justice
  • Nathaniel Chase, International Action Center
  • Omowale Clay, December 12th Movement
  • Gerry Condon, Veterans for Peace
  • Darien De Lu, Women’s International League for Peace and Freedom — US Section
  • Sara Flounders, International Action Center
  • Miguel Figueroa, Canadian Peace Congress
  • Margaret Flowers, Popular Resistance
  • Bruce Gagnon, Global Network Against Weapons & Nuclear Power in Space
  • Roger Harris, Task Force on the Americas
  • Chuck Kaufman, Alliance for Global Justice
  • Margaret Kimberley, Black Agenda Report
  • Joe Lombardo, United National Antiwar Coalition
  • Alfred Marder, U.S. Peace Council
  • Makasi Metoma, People’s Power Assemblies
  • Teri Mattson, CODEPINK
  • Nancy Price, Alliance for Democracy (US)
  • Cindy Sheehan, March on the Pentagon
  • David Swanson, World BEYOND War
  • Emily Thomas, IFCO Pastors for Peace
  • Gail Walker, IFCO: Pastors for Peace
  • Yasemin Zahra, US Labor Against the War
  • Kevin Zeese, Popular Resistance

UNTERZEICHNEN HIER:
https://uspeacecouncil.org/offener-brief-an-die-regierung-der-vereinigten-staaten-und-die-vereinten-nationen/

peace

10. April 2020

„High Noon für Irrationalität“ – Über das Versagen der „alternativen“ Medien – von Andreas Wehr (andreas-wehr.eu)

9. April 2020

https://www.andreas-wehr.eu/high-noon-fuer-irrationalitaet.html

Die gegenwärtige Ausnahmesituation bringt wunderliche Dinge hervor. So treffen sich in Berlin neuerdings selbsternannte „Aufklärer“, um im Zentrum der Stadt jeweils am Samstag unter dem Motto „Hygienedemonstration für Verfassung, Grundrechte & transparente Gestaltung der neuen Wirtschaftsregeln!“ zu demonstrieren. Ja, das Motto lautet tatsächlich so. Angemeldet werden die Demos von der Initiative KDW. Mit KDW ist hier nicht das Kaufhaus des Westens gemeint (das kürzt sich KaDeWe ab), sondern die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand. Auch eine Seite auf Wikipedia gibt es bereits. Der Kundgebungsort Rosa-Luxemburg-Platz im Bezirk Mitte ist gut gewählt, weiß man doch von der großen deutschen Revolutionärin, auch wenn man sonst nichts von ihr kennt, dass sie für die „Freiheit der Andersdenkenden“ eintrat. Und als verfolgte „Andersdenkende“ fühlen sich die an diesem Ort  Samstag für Samstag Versammelnden. Zudem steht am Rosa-Luxemburg-Platz das Haus der Volksbühne Berlin. Und das ist seit Anfang der 90er Jahre der Tempel der deutschen und internationalen kulturalistischen Linken, wo bereits so mancher Schabernack – finanziert von der Allgemeinheit – ausgeheckt wurde. Auch DIE PARTEI des Martin Sonneborn nahm von hier ihren Ausgang.

Zwar sind es nur jeweils einige Dutzend, die sich da – im gehörigen 1,5 Meter Corona-Mindestabstand voneinander – versammeln, doch selbst eine solche Kundgebung darf in diesen Tagen aufgrund der „Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus“ des Berliner Senats nicht stattfinden. Und so entwickelt sich regelmäßig ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Polizei und Demonstranten, die bei drohenden Festnahmen regelmäßig ein Exemplar des Grundgesetzes hochhalten, ganz so wie man Dracula das Kreuz entgegenstreckte.

Glaubt man einer Internetseite, die sich frech „Rote Fahne“ nennt, geht es bei den Demonstrationen um nicht weniger als um die Verhinderung des Weges in den Obrigkeitsstaat, in die Diktatur, ja in den Faschismus. Die Losung lautet: „Grundrechte verteidigen, sage NEIN zur Diktatur!“ Versehen ist der Aufruf peinlicherweise mit einem Bild von Sophie Scholl, versehen mit der Unterschrift: „In ehrendem Gedenken den Opfern des Widerstands“.  https://rotefahne.eu/

In einem Artikel der „Roten Fahne“ von Martin Lejeune erfährt man auf dieser Seite unter der Überschrift „Grundgesetzguerilla im Häuserkampf“ mehr über die Demonstration  „Ein zärtliches Pflänzchen der Volksvernunft gedeiht vor dem Räuberrad auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, den an diesem Samstagnachmittag neuerdings Verfassungsspaziergänger der Demokratieerhaltungsbewegung für wenige Minuten zurückerobern, um Grundgesetze an Staatsbürger zu verteilen. Die pólis aus dem alten Griechenland ist heute in Berlin wiederauf-erstanden. Erneut werden Grundgesetzverteiler von der Polizei verhaftet. Immer wenn die Bereitschaftstruppen einen Demokraten im Widerstand im Polizeigriff abführen, hallt ein Aufschrei der Empörung durch das Scheunenviertel. Die von den Hundertschaften umkreisten Grundgesetzverteidiger rufen laut: „Klopapier für alle!“ Ein Chor im Schatten der Volksbühne. Es ist wie im Theater, aber es ist kein Spiel. Es geht um die Grundrechte aller Menschen. Das Theater am Rosa-Luxemburg-Platz ist geschlossen wegen dem Krieg (sic!) gegen das Virus. Doch ein paar unerschrockene Staatsbürger sind gegen die Abschaffung der Grundrechte in die Résistance gegangen.“ „Die pólis aus dem alten Griechenland“ ist also „wiederauferstanden“. Und auch „die Résistance“ ist nach Berlin gekommen. Darunter macht man es ganz offensichtlich nicht!

Auch eine Seite, die sich merkwürdigerweise Rationalgalerie nennt, mobilisiert regelmäßig zu diesen „Spaziergängen“.  Und glaubt man dem dort Verantwortlichen, so hat er zumindest regelmäßig seinen Spaß: „Strafbar, aufgelöst aber fröhlich“, heißt es dort.

Man könnte das Ganze als typische Berliner Schrulle abtun, die eben nur in dieser Stadt aufgeführt werden kann, dort, wo so vieles überhitzt, zugespitzt, hysterisch abläuft, wo aber auch das meiste davon schnell wieder vergeht, zum Glück! So ist es aber in diesem Fall leider nicht. Begleitet wird das Berliner Treiben von einem bundesweiten Rauschen in den sogenannten „alternativen“ Medien, in denen inzwischen unzählige Artikel die Welt so beschreiben, wie sie die Demonstranten auf dem Rosa-Luxemburg-Platz empfinden: Unmittelbar bedroht von einem neuen Obrigkeitsstaat, einem heraufziehenden autoritären Staat, ja vom blanken Faschismus.

Hier eine Kostprobe dieses Denkens, gefunden auf der Internetplattform Rubikon, das sich selbst „Magazin für die kritische Masse“ nennt. Unter der Überschrift „Das Ermächtigungsgesetz“ heißt es: „Am Freitag, dem 24. März 2020, hat der Bundesrat ein Gesetz verabschiedet, das aus Hitlers Küche stammt.“ Und dies könne auch nicht anders sein, „weil es aktuell nicht um die Gesundheit geht, sondern darum, alles, was abseits steht und stört, auf Linie zu bringen. Auf diese Weise kann das, worum es tatsächlich geht — und das ist der Vollzug einer neuen Ordnung —, widerstandslos durchgezogen werden.“ (…) Dass es 1933 kein Virus dafür brauchte, ist im Grunde nicht von Belang. Die Angst ließ sich anders herstellen.“ Wem das alles noch nicht reicht, der kann auf Rubikon gleich dutzende solcher „Analysen“ finden. Florian Kirner hat die Rolle dieses Portals in der Coronakrise in einem Artikel auf der Seite Freiheitsliebe treffend beschrieben.

Auch das Medium KenFM will da im Wettlauf der Irrationalitäten nicht zurückstehen. In einer Video-Inszenierung, in der sich Ken Jebsen eindrucksvoll hinter Gitterstäben filmen lässt, erklärt er im Flüsterton den erschrockenen Zuschauern, dass die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sogar noch weit schlimmer als die Verfolgungen im Faschismus seien, denn jene, die damals in die Luftschutzkeller fliehen mussten, konnten sich zumindest, anders als heute, frei bewegen. Wer es nicht glaubt, der sehe sich das Video an. Bereits nach 2 Minuten und 40 Sekunden wird man fündig.

Es ist schwer zu unterscheiden was bei den hier beschriebenen Demonstrationen, Artikeln, und Videos harmloser Klamauk, Verfolgungswahn oder kaltes ökonomisches Kalkül ist. Das beschriebene Video auf KenFM wurde immerhin deutlich mehr als 100.000 mal angeklickt. Klicks in dieser Größenordnung bringen Geld. Läuft es gut, bringen sie sogar viel Geld. Der kapitalistischen Werbewirtschaft ist es herzlich egal, was gesehen wird, entscheidend ist nur, dass es gesehen wird. Und die Konkurrenz unter den Irrationalen, den Angstmachern und bewusst Täuschenden ist auf diesem Werbemarkt groß. Da behält nur der die Nase vorn, der am Schrillsten, Originellsten und mit den absurdesten Positionen glänzen kann. Insofern war die Inszenierung von Ken Jebsen mit dem Gitter vor dem Gesicht schon eine geniale Idee.

Alexander Unzicker hat auf Telepolis dieses verantwortungslose Treiben als „Versagen der alternativen Medien“ und als „High Noon für Irrationalität“ bezeichnet. Dem ist eigentlich nichts hinzufügen.

Aber eben nur eigentlich. Denn wenn auch an den erlassenen Kontaktbeschränkungen kein Weg vorbeiführt, schließlich hat die gesamte Welt leider kein anderes Mittel gegen das Virus, so gibt es bei der konkreten Anwendung des Infektionsschutzgesetzes schon einige bedenkliche Entwicklungen, die unbedingt Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen werden müssen. In Nordrhein-Westfalen versuchte man etwa mittels einer Ad-hoc-Entscheidung mal so eben die Dienstpflicht für medizinisches Personal durchzusetzen. Und da redet ausgerechnet Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, also jener Politiker, der die Rechte des Bundestages in dieser Zeit an vorderster Stelle zu verteidigen hätte, von einem zu schaffenden „Rumpfparlament“, was aber tatsächlich nichts anders als ein Notparlament wäre. Es ließen sich hier noch weitere Beispiele nennen. Gegen diesen jetzt drohenden Abbau demokratischer Rechte lässt sich aber nur schwer ankämpfen angesichts des schrillen Geschreis der unverantwortlichen Panikmacher. Sie kontaminieren mit ihren unsäglichen Faschismus-Vergleichen jede ernsthafte Auseinandersetzung darüber.

Und da gibt es noch etwas: Während diese Zeilen geschrieben werden, berichten die Medien, dass im US-Bundesstaat Louisiana besonders viele Afroamerikaner vom Virus getötet werden, da sie Vorerkrankungen haben, deren Behandlung sie sich im US-Klassengesundheitssystems nicht leisten können. Und das ist nur der Anfang. Es werden weltweit noch viele sterben, vor allem Arme. Die Pandemie ist alles andere als ein Fake, wie uns die „alternativen Medien“ weismachen wollen. Leider!

10. April 2020

Unschlagbarer Virus oder falsch positiv? Ärzte sind alarmiert, nachdem einige Covid-19-Patienten nach der Genesung erneut positiv getestet wurden

https://on.rt.com/aeke
Problematische Ergebnisse aus Südkorea und China, die zeigen, dass einige der Patienten, die sich wieder positiv vom Coronavirus-Test erholt haben, allgemein akzeptierte Strategien zur Bekämpfung des Virus, von Stillständen bis zu Impfstoffen, ablehnen könnten.

Nachdem etwa 50 genesene Patienten in der Stadt Daegu erneut positiv auf Covid-19 getestet worden waren, leiteten die koreanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (KCDC) eine Untersuchung ein, ob sie irgendwie erneut infiziert wurden oder ob das Virus ein Comeback erlebt hatte.

„Während wir der Reaktivierung als möglicher Ursache mehr Gewicht beimessen , führen wir eine umfassende Studie dazu durch“, sagte KCDC-Generaldirektor Jeong Eun-kyeong, wie von Bloomberg zitiert.

Während eine erneute Infektion problematisch wäre, ist eine Reaktivierung eine besorgniserregendere Perspektive. Zusätzlich zu den Fragen zur Immunität nach der Wiederherstellung gegen das Virus würde dies eine große Herausforderung für die weltweit angewandten Minderungsstrategien darstellen. Wenn bei den als geheilt geltenden Personen ein hohes Risiko einer Reaktivierung von Covid-19 besteht, würde dies längere Quarantänen und Verzögerungen bei der Wiedereröffnung von Unternehmen und öffentlichen Räumen bedeuten.

Andere Möglichkeiten sind falsch positive Ergebnisse, wenn die Tests Rückstände von der Erstinfektion aufnehmen, oder ein längeres „Ablösen“ der Viruslast, die bei den Tests bei der Entlassung übersehen wurde, weil die Werte knapp unter dem Grenzwert lagen.

Südkorea wurde oft als eine der Erfolgsgeschichten der Pandemie bezeichnet, bei der die Gesamtzahl der Infektionen durch strenge Quarantäne, weit verbreitete Tests und Kontaktverfolgungsmaßnahmen auf 10.400 und die Zahl der Todesopfer auf 204 gehalten wurde.

Weitere beunruhigende Nachrichten kommen aus China, wo das neuartige Coronavirus im Dezember letzten Jahres erstmals entdeckt wurde. Ein Team von Wissenschaftlern der Fudan-Universität analysierte Blutproben von 175 Patienten, die aus einem Krankenhaus in Shanghai entlassen wurden, und stellte fest, dass fast ein Drittel „unerwartet niedrige “ Antikörperniveaus aufwies und in mindestens zehn Fällen überhaupt keine Antikörper.

„Ob bei diesen Patienten ein hohes Risiko für einen Rückprall oder eine erneute Infektion bestand, sollte in weiteren Studien untersucht werden“ , sagte das Team in einem am Montag veröffentlichten vorläufigen Forschungsbericht. Obwohl es nicht von Experten begutachtet oder bewertet wurde, gaben die Autoren an, dass sie die weltweit erste systematische Untersuchung der Antikörperniveaus bei wiederhergestellten Covid-19-Patienten durchgeführt haben.

Alle untersuchten Personen hatten sich von milden Symptomen erholt, und die meisten mit niedrigen Antikörperniveaus waren in der Altersgruppe von 15 bis 39 Jahren jung. Im Gegensatz dazu hatte die Altersgruppe der 60- bis 85-Jährigen die dreifache Menge an Antikörpern, sagten die Wissenschaftler.

Wenn einige Patienten keine Antikörper entwickeln, kann dies schwerwiegende Auswirkungen auf die Impfungen und die „Herdenimmunität“ haben.

China registrierte offiziell fast 83.000 Fälle und 3.339 Todesfälle durch das Virus, seit es zum ersten Mal in der Stadt Wuhan entdeckt wurde, forderte jedoch in den letzten Tagen fast keine neuen Infektionen und hat einen Großteil der harten Quarantänebedingungen für Wuhan und die umliegende Provinz Hubei aufgehoben.

All dies zeigt, dass es immer noch viele Unbekannte über das Virus gibt, das bisher weltweit über 95.000 Menschen getötet und im vergangenen Monat fast die Hälfte der Menschheit in eine Art Quarantäne gezwungen hat. 

Angesichts der tiefgreifenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Minderungsmaßnahmen sind Antworten auf diese Fragen notwendiger denn je. Doch selbst in China sind sich die Beamten nicht sicher, wie sich die Dinge langfristig entwickeln werden.

„Wer weiß, ob dies so etwas wie eine saisonale Grippe oder eine chronische Krankheit wie Hepatitis B wird oder einfach wie SARS verschwindet?“ Professor Wang Chen, ein hochrangiger wissenschaftlicher Berater der chinesischen Regierung, erklärte dies am Montag gegenüber der offiziellen Science and Technology Daily.

10. April 2020

Gazastreifen soll laut einem UN-Bericht 2020 nicht mehr bewohnbar sein – trotz drohender Katastrophe auch in Corona-Zeiten isoliert (rosalux.de)

Zwei Millionen Menschen leben in einem Gebiet etwas kleiner als der Stadtstaat Bremen. Der Gazastreifen, ihr Wohnort, soll laut einem UN-Bericht, der ein Szenario für das Jahr 2020 entwirft, heute nicht mehr bewohnbar sein. Was heißt das für die Menschen dort?

https://www.rosalux.de/news/id/41914/gaza-ist-2020-unbewohnbar?cHash=9d4d33db2966004f62d01e7b5ada9bb8

https://www.rosalux.de/news/id/41879/trotz-drohender-katastrophe-gaza-bleibt-auch-in-corona-zeiten-isoliert?cHash=029c804f370471603bbbb5a4544f6c1e

10. April 2020

Heike Hänsel: Entsendung von US-Kriegsschiffen vor die Küste Venezuela ist der völkerrechtswidriger Versuch Regime Change zu erwirken. Argument einer angeblichen Drogenschwemme aus Venezuela ist irrsinnig.

Die massive Entsendung von Kriegsschiffen der USA vor die Küste Venezuela ist ein alarmierendes Signal. Das Argument einer angeblichen Drogenschwemme aus Venezuela ist irrsinnig, weil selbst Daten und Karten des US-„Südkommandos“ aus den letzten Jahren das Gegenteil beweisen. Die Routen für Drogen aus Südamerika in die USA haben sich seither nicht wesentlich verändert.

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit nutzt die Trump-Regierung nicht nur solche Fake-Argumente, sondern auch die Corona-Krise, um in völkerrechtswidriger Weise einen Regime Change in Venezuela zu erzwingen. Es geht nicht um das Wohl der Menschen, sondern um US-Interessen!

EU und Bundesregierung müssend der Eskalation Einhalt gebieten & darauf drängen, was die Menschen in Venezuela brauchen: eine polititische Lösung ohne Erpressung von außen und direkte Hilfe in der Corona-Krise. (Bild: Drogenrouten in USA)

Quelle: https://bit.ly/2JFixix)