Archive for April 9th, 2020

9. April 2020

Corona-Krise in New York spitzt sich weiter zu

9. April 2020

Funeral services run out of coffins as COVID-19 death toll mounts in Ecuador

9. April 2020

Nichts zu essen in Bolivien: Proteste gegen Putschistenregierung. Gesundheitssystem nach Rausschmiss kubanischer Ärzte vor dem Zusammenbruch (junge Welt)

Trotz einer seit zwei Wochen verhängten totalen Ausgangssperre haben Bürger in mehreren Städten Boliviens gegen das Regime der selbsternannten »Übergangspräsidentin« Jeanine Áñez und ihr Verhalten in der Coronakrise protestiert.

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https://bit.ly/2UYe68L

 

9. April 2020

Corona: Sanktionen gegen Syrien aufheben! Offener Brief zur deutschen Syrienpolitik an Außenminister Heiko Maas – Christian Solidarity International (CSI)

ScreenHunter 3457

Sehr geehrter Herr Außenminister,

mit diesem Schreiben drücken wir unsere ernste Besorgnis über die deutsche Syrienpolitik aus, die in der am 15. März veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung (Joint Statement) Großbritanniens, der USA, Frankreichs und Deutschlands dargelegt wird. Unsere Bedenken verstärken sich durch den Zeitpunkt der Veröffentlichung, der mit der COVID-19-Pandemie zusammentrifft.

Die Gemeinsame Erklärung steht der syrischen Regierung erwartungsgemäß sehr kritisch gegenüber; allerdings bietet sie eine stark vereinfachte Analyse eines komplizierten Landes in einer sehr komplexen Region. Mindestens vier wichtige Tatsachen bleiben unerwähnt:

  • Es wird übersehen, dass rund 75 Prozent des bewohnbaren Syriens und über 60 Prozent seines gesamten Territoriums jetzt vom syrischen Staat – einem Mitglied der Vereinten Nationen – kontrolliert wird, und dass der religiöse Pluralismus hier weiterhin eine Realität ist, während alle Gebiete, die von den verschiedenen vom Westen unterstützten islamistischen Rebellenarmeen kontrolliert werden, von religiösen Minderheiten gesäubert wurden.

 

  • Es gibt keinerlei Bezugnahme auf den Sieg der syrischen Armee (SAA) über islamistisch- extremistische Kampfeinheiten in Palmyra, Deir ez-Zor, im Yarmouk-Lager, in Suweida und andernorts. Stattdessen wird in der Erklärung behauptet, die internationale Koalition und die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) hätten „das gesamte einst von Daesh (IS) besetzte Territorium“ befreit; dies ist schlichtweg falsch.

 

  • Das Dokument gibt auch keinen Hinweis auf das komplexe Netzwerk bewaffneter Oppositionsgruppen, von denen viele dieselbe extremistische Politik wie Daesh oder Jabhat al-Nusra verfolgen, mit Entführungen in sexuelle Sklaverei, religiöse Verfolgung, Folter, Verbrennung von Zivilisten bei lebendigem Leib und Enthauptungen, und die weiterhin zivile Gebiete angreifen, die vom syrischen Staat kontrolliert werden.

 

  • Die Gemeinsame Erklärung übersieht zudem die katastrophalen Auswirkungen der von den USA und der EU seit neun Jahren verhängten umfassenden Wirtschaftssanktionen. Diese Sanktionen schaden den Binnenvertriebenen und Millionen von verletzlichen Zivilisten, für die es sehr schwer ist, ausreichend Nahrungsmittel, Medikamente und medizinische Ausrüstung zu erhalten oder gar Arbeitsplätze zu finden. Laut der Fachzeitschrift „The Lancet“ gehören die von Deutschland und seinen internationalen Partnern verhängten Wirtschaftssanktionen zu den „maßgeblichsten Ursachen für das Leid der Bevölkerung Syriens“ und sind „ein wesentlicher Faktor zur Aufrechterhaltung des Konflikts“. In diesen Tagen hat das Corona-Virus auch Syrien erreicht und wird dort vermutlich zusätzlichen Tod und Zerstörung mit sich bringen. Das vormals gut funktionierende Gesundheitssystem Syriens wurde durch die Auswirkungen des Krieges und die Wirtschaftssanktionen schwer beschädigt. Die Wirtschaftssanktionen stellen eine Form der kollektiven Bestrafung der Zivilbevölkerung dar, die im Widerspruch zum entsprechenden Verbot der Genfer Konventionen steht.

 

Menschenrechtsverletzungen durch die syrische Regierung können natürlich nicht gebilligt werden. Dennoch dürfen diese uns nicht blind machen für das menschliche Elend, das verursacht wird durch die Politik diverser Mächte, die einen Regimewechsel herbeiführen wollen. Es ist eine Tatsache,   dass das von der syrischen Regierung verursachte Leid noch verschlimmert wird durch die fast ein Jahrzehnt andauernden Zwangsmaßnahmen gegen das syrische Volk, die von Mitgliedern der NATO und der EU gemeinsam mit einer Reihe extremistischer nichtstaatlicher Vertreter angewandt warden und dies alles im Namen des „Übergangs zur Demokratie“. Es ist inzwischen überdeutlich, dass die verschiedenen Zwangsmaßnahmen, einschließlich verdeckter Aktionen, in Syrien keinen Übergang zu einer Demokratie herbeiführen konnten, sondern zu einer der schlimmsten humanitären Katastrophen unserer Zeit beigetragen haben.

 

Es ist sicherlich Zeit für eine Überprüfung der bisherigen Syrienpolitik, unter voller Berücksichtigung der deutschen und europäischen Interessen. Das Hauptanliegen muss sein, dem IS und anderen islamistischen Gruppierungen die Übernahme von syrischem Territorium zu verweigern. Ein weiteres muss die Überprüfung der Wirtschaftssanktionen sein, damit diese der Zivilbevölkerung nicht schaden entsprechend dem Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres an die G20 Mitglieder mit Schreiben vom 23. März 2020.

In diesem Zusammenhang appellieren wir dringend an die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, eine unabhängige Studie über die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen auf die syrische Zivilbevölkerung zu finanzieren und zu veröffentlichen.

Die Fortsetzung der gegenwärtigen Syrienpolitik wird ausschließlich den islamistischen Extremisten helfen, sie wird die Leiden der syrischen Bevölkerung verlängern, sie wird die Stabilität des gesamten Nahen Ostens schwächen und sie wird die Voraussetzungen für neue Wellen unkontrollierter Flüchtlingsströme nach Deutschland und seine europäischen Partnerländer schaffen, die mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesundheit ihrer Bürgerinnen und Bürger und die wirtschaftliche Stabilität kämpfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Fuchs, Pfarrer (Geschäftsführer CSI-Deutschland)

Paulus Kurt, Vorsitzender (Internationale Gesellschaft Orientalischer Christen e.V.)

Ignace Youssef III Younan (syrisch-katholischer Patriarch von Antiochien)

+ Antoine Audo, chaldäisch-katholischer Bischof, Aleppo

Dr. Nabil Antaki, Les Maristes bleus, Aleppo

Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, Botschafter a.D.

Hellmut Hoffmann, Botschafter a.D.

Dr. Gerhard Fulda, Botschafter a.D.

+ Dr. Vitus Huonder, emeritierter Bischof von Chur

Baroness Caroline Cox of Queensbury, Member of the British Parliament’s House of Lords

Dr. Salem El-Hamid
Deutsch-Syrische Gesellschaft e.V.

Ernst Herbert, Pfarrer i.R.
Ökumenischer Arbeitskreis Religionsfreiheit in Neumarkt i.d. Opf.

Hartmut Drewes, Pastor i.R., Bremer Friedensforum

Prof. Dr. Karl Lehner

Dr. Alexander Raffael

Hans-Martin Gloël, Pfarrer

Dr. Wolfgang Bittner

Dr. Mario Alexis Portella

Dr. Sabine Kebir

Prof. Dr. Rudolph Bauer

Prof. Dr. Franz Hamburger

Dr. Andrew Ashdown

Prof. Dr. Sebastian Scheerer

Walter Kaufmann, Heinrich-Mann-Preisträger

Rolf Becker, Schauspieler

Hannes Jaenicke, Schauspieler und Dokumentarfilmer

Prof. Dr. Wolfram Elsner

Dr. Heinz-Lothar Barth und Raphaela Barth

Martin K. Knudsen, Pfarrer mit Pfarrgemeinderat der Sint-Agneskerk, Amsterdam

Prof. Dr. Hans Otto Seitschek

Dr. Gregor Baier und Dr. med. univ. Doris Baier

Norbert Clasen, Publizist

 

Aufruf mit allen Unterschriften als PDF

weitere Unterzeichner PDF hier

9. April 2020

Passende Story »Schiffskollision« vor Venezuela: Wenn das Feindbild stimmt, kennen deutsche Mainstreammedien kein Pardon (junge Welt)

Nachdem die US-Navy am 1. April Kriegsschiffe an die Küste Venezuelas geschickt hatte, sekundierten deutsche Medien den Einsatz mit »Berichten« über eine zwei Tage zuvor erfolgte Schiffskollision. »Marine Venezuelas rammt deutsches Kreuzfahrtschiff«, berichtete der öffentlich-rechtliche Auslandssender Deutsche Welle (DW) am 3. April. Spiegel onlineBildWelt und andere »Qualitätsmedien« versahen die Meldung mit ähnlichen Überschriften und verbreiteten damit Fake News.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/376229.verwirrmaschine-des-tages-bild.html

9. April 2020

„Deutschlands nationale Katastrophe“ – am 9. April 1945 in Königsberg (Sputniknews)

Die unbezwingbare Festung Königsberg war nach vier Tagen eingenommen. Für Deutschland war das eine selbstverschuldete Erniedrigung unter vielen – „Eine nationale Katastrophe“, sagt ein Historiker der Russischen militärhistorischen Gesellschaft (RWIO).

„Erniedrigend“ nennt der Politologe und Militärhistoriker Nikita Buranow nicht nur das, sondern auch wie die Wehrmacht am 9. April 1945 die Festungsstadt Königsberg aufgab. Die Stadt sei die „Eisentür nach Deutschland“, die die Rote Armee „mindestens ein halbes Jahr lang“ nicht werde öffnen können, hatte Kreisleiter Ernst Wagner vor der Schlacht um Königsberg noch geprahlt. „Die Festung fiel nach nur vier Tagen“, erinnert Buranow.

„Königsbergs Verteidigung war wie ein Bollwerk organisiert, bestehend aus zahlreichen Befestigungen, die vor Jahrhunderten gebaut worden waren. Mauern bis zu acht Metern dick – dagegen kam keines der Geschütze an, die damals existierten. Die Festung ist über 800 Jahre gewachsen, immerfort kamen neue Festungsanlagen hinzu“, erklärt der Militärhistoriker und Experte der Russischen militärhistorischen Gesellschaft.

Am 9. April 1945 war der Sturm auf Königsberg vorbei. Die militärische Operation war Teil der Schlacht um Ostpreußen. Marschall Alexander Wassilewski, Kommandeur der 3. Weißrussischen Front (Teilabschnitt der 1. Baltischen Front von Iwan Bagramjan), hatte die Offensive angeführt.

„Dass Königsberg – der Ursprung des deutschen Kampf- und Corpsgeistes, die Hauptstadt des Deutschen Ordens und der Ausgangsort für die Eroberungskriege der deutschen Ritter – nach nur vier Tagen fiel, war für Deutschland eine Erniedrigung sondergleichen und eine nationale Katastrophe. Diese Niederlage war ein Anzeichen der größten Niederlage in der Geschichte der Deutschen“, so der Historiker.

Die sowjetischen Truppen hatten Königsberg in den ersten Apriltagen erreicht. Vor Beginn der Schlacht waren 137.000 Mann mit über 5.000 Geschützen und Granatwerfern, mehr als 500 Panzern und Panzerhaubitzen, 2.174 Flugzeugen vor den Festungstoren aufmarschiert.

Das deutsche Truppenkontingent einschließlich Artilleristen, Stadtpolizei und Volkssturmgruppen betrug 130.000 Mann. Ausgerüstet waren die Deutschen mit circa 200 Panzern, die hauptsächlich als stationäre Feuerstellungen (in das Erdreich eingegraben) dienten. Befehligt wurden die Truppen von General Otto Lasch, „einem erfahrenen Kommandeur, dem es gelungen war, die Stadtverteidigung gut aufzustellen“, sagt Historiker Buranow.

Das Kräfteverhältnis fiel trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit nicht zugunsten der Roten Armee aus: In einer Gegend wie Königsberg müssen die Kräfte des Stürmenden die des Verteidigers nach allen Regeln der Kriegskunst um ein Vielfaches übertreffen. Der sowjetische Vorteil an Panzern, Flugzeugen und Haubitzen wurde durch das städtische Gelände aufgehoben.

Zusätzlich verstärkt wurde die Festung durch ein System von Bunkern, Schützengräben und Schanzen rundherum. In größerer Entfernung umgab eine Verteidigungsanlage die Königsberger Hochburg – ein Ring von 17 hochgesicherten, festungsartigen Stellungen auf 53 Kilometern Länge.

Als Vorbereitung auf den Sturm ließ die Sowjetführung die komplette Festung nachbauen. „26 Sturmeinheiten und 104 Sturmgruppen wurden in der Roten Armee zur Erstürmung der Festung geschaffen, aus Infanterie- und Pioniertruppen. Von der Mannstärke her waren es Schützenkompanien, verstärkt durch Artillerie, Panzer, Geschützwagen und schwere MGs. Auch Sprengstoffexperten waren dabei. Es waren erfahrene Kämpfer, die den jüngeren Soldaten Taktiken für den Häuserkampf beibrachten. Die Soldaten wurden mit Schutzwesten ausgestattet, eine Neuerung für die damaligen Verhältnisse“, erklärt der Experte.

Eine Spezifik des Einsatzes: Um die Wehrmachtstruppen aus dem Festungswerk auszuräuchern, zogen sieben mit Flammenwerfern bewaffnete Bataillone in den Kampf. Die Spezialsoldaten waren auf die Sturmeinheiten verteilt.

„Um 9.00 Uhr morgens am 6. April ging der Sturm los, zunächst mit mächtigem Artilleriebeschuss. Drei Stunden danach rückt die Infanterie unter dem Schutz dieser Feuerwalze mit Panzern und Geschützen vor. Die Hauptkräfte gehen um die Festungsanlagen herum, die von den Infanteristen mit der Feuerunterstützung von Geschützwagen blockiert werden. Die Sturmgruppen rücken daraufhin Haus für Haus vor“, sagt Buranow.

Der erste Verteidigungsring war nach einem Tag gebrochen, am zweiten Tag war Königsberg eingekesselt. Die Deutschen setzten mehrfach zum Durchbruch und Gegenangriff an, wurden jedoch jedes Mal zurückgeworfen. Den 7. und 8. April hindurch bearbeitete die Rote Armee die Stadt mit Artilleriebeschuss. Die Schützen agierten chirurgisch präzise, trafen sogar in die Schießscharten der Festung. Gegen uneinnehmbare Bunker wurde mit Flammenwerfern vorgegangen.

„Am 9. April erreichten die Sowjettruppen den Stadtkern. Die Deutschen hatten große Verluste zu verkraften, ihre Kampfmoral war gebrochen. General Otto Lasch geriet in Gefangenschaft, er unterzeichnete denn auch die Kapitulationsakte. Damit setzte die massive Aufgabe deutscher Einheiten ein, am 10. April waren die letzten Widerstandsnester in Königsberg ausgehoben“, erinnert Buranow.

Für die Wehrmacht und das Dritte Reich war der Verlust von Königsberg ein herber Schlag: Die Abteilung Samland war ebenso zerschlagen wie die Hauptverbände der Deutschen in Ostpreußen, der Marinehafen Pillau war verloren.

„Die Rote Armee verlor 37.700 Mann, 14.000 waren verwundet. Die Verluste der Deutschen waren katastrophal: 42.000 Soldaten tot, über 90.000 Mann in Kriegsgefangenschaft, dazu die Materialausbeute der Sowjets von 2.000 Geschützen, 1.600 Granatwerfern und 128 Flugzeugen. Das ist nur ein Beleg dafür, wie gut die Operation vorbereitet worden war“, so der Historiker.

Die Zerstörung der Stadt führt der Historiker übrigens weniger auf den Artilleriebeschuss zurück als auf den britischen Bombenangriff im August 1944. „Britische Bomberverbände flogen 1944 massive Einsätze gegen Königsberg, vergleichbar mit jenen gegen Dresden. Militärisch waren diese Angriffe sinnlos, weil das Gros der Bomben auf Wohnviertel fiel, die Festungsanlagen aber blieben unversehrt.“

In Moskau wurde die Eroberung der unbezwingbaren Festung mit Salutschüssen begangen: 24 Salven aus 324 Geschützen. Eine Ehrenmedaille „Für die Eroberung Königsbergs“ wurde gestiftet, 98 Armeeeinheiten erhielten „Königsberg“ als Beinamen.

https://de.sputniknews.com/panorama/20200409326848772-koenigsberg-sturm-jahrestag/

9. April 2020

Italien: Einhundert tote Ärzte in Folge von Covid-19

  1. April: Pressemitteilung des Nationalen Verbandes der Chirurgen- und Zahnärzte (FNOMCeO) Italiens
    Original
    https://portale.fnomceo.it/cento-medici-morti-per-covid-19-anelli-fnomceo-lo-stato-sia-unito-nel-proteggere-i-professionisti-della-salute/

    Der Nationale Verband der Chirurgen- und Zahnärztekammern (FNOMCeO) ist ein Zusammenschluss aller Ärzte- und Zahnärztekammern der Provinzen der Italienischen Republik

Einhundert tote Ärzte in Folge von Covid-19
Anelli (FNOMCeO): „Der Staat sollte für den Schutz der Angehörigen der Gesundheitsberufe eintreten“.

„Wir alle müssen darüber nachdenken, wie in diesem Land das Recht auf Sicherheit am Arbeitsplatz für Ärzte und Beschäftigte im Gesundheitswesen gewährleistet wurde. Das sind wir all unseren toten Kollegen schuldig, all den Fachleuten, die ihr Leben geopfert haben, um Patienten zu behandeln und zu retten. Wir müssen das System überdenken, das heute besonders anfällig und nicht in der Lage ist, den Sicherheitsbedürfnissen der Berufsangehörigen gerecht zu werden. Jedes Opfer grub eine tiefe Furche in Haut und Herz eines jeden italienischen Arztes. Die organisatorischen Lücken und Versäumnisse sind angesichts dieser dramatischen Zahlen schwer zu verstehen und noch schwieriger zu rechtfertigen“.

Dies sagt der Präsident der Nationalen Föderation der Ärztekammern (FNOMCeO), Filippo Anelli, an dem Tag, an dem die auf der Website veröffentlichte traurige Liste der Ärzte, die während der Covid-19-Epidemie ihr Leben verloren haben, 100 Namen zählt.

„Die meisten von ihnen waren Allgemeinmediziner, die ohne entsprechende Schutzvorrichtungen mit bloßen Händen gegen das Virus kämpfen mussten, aber auch Lungenärzte, Gefängnisärzte, Gerichtsmediziner – so Anelli weiter -. Der Berufsstand ist in der Trauer vereint, trauert um seine Toten und kämpft für den Schutz von Kollegen und Bürgern. Wir möchten, dass der Staat gleichermaßen geeint ist, ohne Unterschiede zwischen der Zentralregierung und den Regionen, zwischen Regionen und Kommunen, aber in loyaler Zusammenarbeit und tatkräftiger Synergie, beim Schutz seiner Ärzte, seiner Gesundheitsberufe, seines nationalen Gesundheitsdienstes“.

9. April 2020

Venezuela unterstützt die WHO und ihren Direktor Dr. Tedros Adhanom vor Anschuldigungen von US-Präsident, der sich seiner Verantwortung angesichts der katastrophalen Folgen entziehen will, unter denen das US-Volk infolge der Corona-Krise leidet – Jorge Arreaza

#COMUNICADO | Venezuela unterstützt die WHO und ihren Direktor Dr. Tedros Adhanom

vor den schwerwiegenden und unverantwortlichen Anschuldigungen von Donald Trump in dem Versuch, sich seiner Verantwortung angesichts der katastrophalen Folgen zu entziehen, unter denen das US-Volk infolge der Coronakrise leidet

9. April 2020

Wie China in den Wochen vor der globalen Pandemie von SARS-CoV-2 erfuhr. In den ersten Wochen, als das Virus in Wuhan auftrat, unterdrückte die chinesische Regierung weder Beweise noch versagten ihre Warnsysteme.

https://peoplesdispatch.org/2020/04/07/how-china-learned-about-sars-cov-2-in-the-weeks-before-the-global-pandemic/

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte am 11. März 2020 eine globale Pandemie. Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, sagte auf der Pressekonferenz an diesem Tag, dies sei „die erste durch ein Coronavirus verursachte Pandemie . ” Er sagte: „In den letzten zwei Wochen hat sich die Zahl der COVID-19-Fälle außerhalb Chinas verdreifacht und die Zahl der betroffenen Länder verdreifacht.“ Ab dem 11. März wurde klar, dass dieses Virus tödlich war und die menschliche Gesellschaft mit Leichtigkeit durchbrechen konnte. Das war aber nicht immer so klar.

Am 17. März zeigten Kristian Andersen vom Scripps Research Institute (USA) und sein Team, dass der neue Coronavirus-Stamm SARS-CoV-2 eine Mutation in seinen Genen aufwies, die als polybasische Spaltstelle bekannt ist und in keine der gefundenen Coronaviren sichtbar waren.

Man sah die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus vor vielen Jahren auf den Menschen übertragen wurde, und zwar nicht unbedingt in Wuhan. Dr. Chen Jinping vom Guangdong-Institut für angewandte biologische Ressourcen hatte zusammen mit Kollegen bereits am 20. Februar einen Artikel veröffentlicht, in dem er feststellte, dass ihre Daten nicht die Behauptung stützen, dass sich das neue Coronavirus beim Menschen direkt aus einem Pangolin-Coronavirus-Stamm entwickelt hat. Zhong Nanshan, ein bekannter Epidemiologe, sagte „Obwohl der COVID-19 zum ersten Mal in China erschien, heißt das nicht unbedingt, dass er hier seinen Ursprung hat.“

Die wissenschaftlichen Studien werden fortgesetzt und werden uns schließlich ein schlüssiges Verständnis dieses Virus vermitteln. Derzeit gibt es keine Klarheit darüber, dass es direkt auf dem Wuhan-Markt entstanden ist.

Die westlichen Medien haben immer wieder wissenschaftlich unbegründete Behauptungen über die Quelle des Virus aufgestellt, selbst wenn westliche Wissenschaftler zur Vorsicht mahnten. Sie hörten sicherlich nicht den Ärzten in Wuhan oder den Experten für öffentliche Gesundheit in China zu.

Als Ärzte in Wuhan im Dezember zum ersten Mal Patienten in ihren Krankenhäusern sahen, glaubten sie, dass die Patienten eine Lungenentzündung hatten, obwohl CT-Scans schwere Lungenschäden zeigten; Die Patienten sprachen nicht auf die typische medizinische Behandlung an. Die Ärzte waren alarmiert über die Situation, aber es gab keinen Grund zu der Annahme, dass dies zu einer regionalen Epidemie und dann zu einer globalen Pandemie führen würde.

Die Ärzte und Krankenhäuser in Wuhan haben sich schließlich mit den vor ihnen liegenden Beweisen auseinandergesetzt, und sobald klar wurde, dass es sich um ein unbekanntes Virus handelt und dass es sich rasch verbreitet, haben sie sich an Chinas nationales Zentrum für die Kontrolle von Krankheiten (CDC) und dann an die WHO gewandt .

Sie würden dies nicht wissen, wenn Sie nur westliche Zeitungen lesen würden, insbesondere die New York Times, die in einem weit verbreiteten Bericht darauf hinwies , dass die chinesische Regierung Informationen über die Epidemie unterdrückt hatte und das chinesische Warnsystem nicht funktionierte.

Unsere Untersuchung hat ergeben, dass keines dieser Argumente zutrifft. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die chinesische Regierung Informationen systematisch unterdrückt hat. Es gibt nur Hinweise darauf, dass einige Ärzte von ihren Krankenhäusern oder der örtlichen Polizeistation gerügt wurden, weil sie Informationen an die Öffentlichkeit weitergegeben und die festgelegten Protokolle nicht angewendet hatten. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass das chinesische Direktmeldesystem fehlerhaft war. Stattdessen gibt es nur Hinweise darauf, dass sich das System wie jedes andere System nicht leicht auf unbekannte oder nicht klassifizierte Ausbrüche einstellen kann.

Das chinesische medizinische System verfügt wie andere Systeme über ein strenges Verfahren, um beispielsweise Notfälle im Gesundheitswesen zu melden. Das medizinische Personal erstattet der Krankenhausverwaltung Bericht, die dann den verschiedenen Ebenen der CDC und den Gesundheitskommissionen Bericht erstattet. Sie können auch das internetbasierte direkte Berichtssystem verwenden. Es dauerte nicht lange, bis das medizinische Personal das Problem gemeldet hatte, und noch weniger Zeit, bis ein hochrangiges Untersuchungsteam in Wuhan eintraf. Dies ist, was unsere Untersuchung ergab.

Hat die chinesische Regierung Informationen unterdrückt?

Dr. Zhang Jixian, Direktor für Atemwegsmedizin und kritische Medizin am Hubei Provincial Hospital für integrierte traditionelle chinesische und westliche Medizin, sah am 26. Dezember ein älteres Ehepaar. Ihre Krankheit störte sie. Sie arrangierte CT-Scans der Lunge des Sohnes des Paares, der ansonsten gesund wirkte. Das Ergebnis zeigte jedoch “ Mattglasopazität „. Dr. Zhang war sich über die Ursachen nicht sicher und berichtete Xia Wenguang, dem Vizepräsidenten des Krankenhauses, sowie anderen Abteilungen des Krankenhauses über die Situation. Das Krankenhaus teilte dem Jianghan District Center for Disease Control and Prevention umgehend mit. Dies erfolgte innerhalb von 24 Stunden.

Am 28. und 29. Dezember kamen mehr Patienten im Hubei Provincial Hospital an. Die Ärzte wussten immer noch nicht mehr als, dass diese Patienten Symptome einer Lungenentzündung zeigten und dass sie erhebliche Lungenschäden hatten. Ihnen wurde klar, dass der unmittelbare Ort für die Verbreitung des Virus der südchinesische Fischmarkt war. Am 29. Dezember, als die Fälle zunahmen, berichtete der Vizepräsident des Krankenhauses, Xia Wenguang, direkt an die Abteilung für Krankheitskontrolle der Gesundheitskommissionen der Provinzen und Gemeinden. An diesem Tag wies die Seuchenbekämpfungsabteilung der kommunalen und provinziellen Gesundheitskommissionen die CDC von Wuhan, das Jinyintan Hospital und die CDC des Distrikts Jianghan an, das Hubei Provincial Hospital für eine epidemiologische Untersuchung zu besuchen. Am 31. Dezember traf eine Expertengruppe der Nationalen Gesundheitskommission einin Wuhan aus Peking. Mit anderen Worten, Beamte aus Peking kamen innerhalb von fünf Tagen nach dem ersten Anzeichen eines Problems in Wuhan an.

Am Tag vor der Ankunft der Expertengruppe aus Peking war ein Arzt – Dr. Ai Fen – drückte ihre Frustration über das mysteriöse Virus mit einigen Klassenkameraden der medizinischen Fakultät aus. Dr. Ai Fen sah einen Testbericht über eine nicht identifizierte Lungenentzündung. Sie umkreiste die Worte „SARS Coronavirus“ in Rot, fotografierte sie und gab sie an einen Klassenkameraden der medizinischen Fakultät weiter. Der Bericht verbreitete sich unter Ärzten in Wuhan, darunter Dr. Li Wenliang (Mitglied der Kommunistischen Partei) und sieben weitere Ärzte, die später von der Polizei gerügt wurden. Am 2. Januar warnte der Leiter der Überwachungsabteilung des Zentralkrankenhauses von Wuhan Dr. Ai Fen, keine Informationen außerhalb der Kanäle des Krankenhauses zu veröffentlichen.

Die von diesen Ärzten erhaltenen Verweise werden als Beweis für die Unterdrückung von Informationen über das Virus angeboten. Das ist nicht logisch. Die Verweise fanden Anfang Januar statt. Am 31. Dezember traf ein hochrangiges Team aus Peking ein, und an diesem Tag war die WHO informiert worden. Chinas CDC und die WHO waren informiert worden, bevor diese beiden Ärzte gerügt wurden.

Am 7. Februar 2020 beschloss die Nationale Überwachungskommission, ein Untersuchungsteam nach Wuhan zu entsenden, um die Situation zu untersuchen. Am 19. März 2020 das Team veröffentlichte die Ergebnisse ihrer Untersuchung und eine Pressekonferenz ihre Ergebnisse zu teilen. Als Ergebnis der Untersuchung gab das Wuhan Public Security Bureau ein Rundschreiben heraus, um das an Dr. Li Wenliang gerichtete Verweisungsschreiben zu widerrufen. Am 2. April wurden Dr. Li Wenliang und 13 andere, die im Kampf gegen das Virus starben, von der Regierung als Märtyrer geehrt (dies ist die höchste Ehre, die die Kommunistische Partei und die Volksrepublik China ihren Bürgern zuteil werden lassen).

Es gibt keine Hinweise darauf, dass lokale Beamte Angst hatten, die Epidemie Peking zu melden. Es gibt keine Beweise dafür, dass „Whistleblower“, wie die New York Times es ausdrückte, nötig waren, um ein Licht auf das Thema zu werfen. Dr. Zhang war kein Whistleblower; Sie folgte dem festgelegten Protokoll, das dazu führte, dass Informationen innerhalb weniger Tage an die WHO weitergeleitet wurden.

Chinas Frühwarnsystem

Mitte November 2002 brach in Foshan, Provinz Guangdong, China, ein SARS-Ausbruch aus. Ärzte konnten nicht leicht verstehen, was los war. Mitte Februar schrieb das chinesische Gesundheitsministerium schließlich eine E-Mail an das WHO-Büro in Peking, in der es „eine seltsame ansteckende Krankheit beschrieb, bei der in einer Woche bereits mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind“. In der Nachricht wurde auch „eine“ Panik „-Haltung erwähnt, in der die Menschen derzeit pharmazeutische Vorräte an Medikamenten leeren, von denen sie glauben, dass sie sie schützen könnten.“ Es dauerte acht Monate, um diesen SARS-Ausbruch einzudämmen.

In der Folge hat die chinesische Regierung ein direktes Meldesystem eingerichtet, um gesundheitliche Notfälle zu erfassen, bevor sie außer Kontrolle geraten. Das System funktioniert sehr gut bei klar definierten Infektionskrankheiten. Dr. Hu Shanlian, Professor für Gesundheitsökonomie an der Fudan-Universität, beschreibt zwei solche Vorfälle. Als Teil der Expertengruppe zur Ausrottung der Kinderlähmung fand sein Team in Qinghai zwei Fälle von Kinderlähmung. Die lokale Regierung meldete die Fälle der Zentralregierung und begann mit der Notfallimmunisierung. Außerdem gab sie Kindern einen Zuckerwürfel-Impfstoff, um die importierte Poliomyelitis wirksam zu bekämpfen. Außerdem berichtet er über die beiden Pestfälle in Peking, die aus der Autonomen Region Innere Mongolei stammten. „Krankheiten wie diese“, schrieb er, „können schnell aus dem direkten Meldesystem aufgenommen werden.“

Bekannte Krankheiten wie Polio und Pest können leicht in ein Frühwarnsystem eingegeben werden. Wenn die Ärzte jedoch vom Virus verwirrt sind, kann das System nicht einfach funktionieren. Dr. Ai Fen, die einige klinische Aufzeichnungen an ihre Kollegen weiterleitete, sagte, dass das direkte Meldesystem sehr effektiv ist, wenn die Krankheit an der Tagesordnung ist, wie Hepatitis und Tuberkulose. „Aber diesmal war es unbekannt“, sagte sie. Dr. Zhang Wenhong aus Shanghai sagte, dass das direkte Meldesystem „für bekannte Krankheitserreger [wie MERS, H1N1] oder Krankheitserreger, die sich nicht schnell ausbreiten und eine begrenzte menschliche Übertragung haben [wie H7N9], leistungsfähiger ist als in den meisten Ländern der Welt ]. ” Wenn das medizinische Personal und das direkte Meldesystem mit einem neuen Virus konfrontiert werden, sind sie verwirrt.

Der effektivste Weg, um fortzufahren, wenn keine Klarheit über die Infektion besteht, besteht darin, die Abteilung für Krankheitskontrolle im Krankenhaus zu informieren. Genau das tat Dr. Zhang Jixian, und ihr Vorgesetzter, der Leiter des Krankenhauses, wandte sich an die örtliche CDC, die sich an die nationale CDC Chinas und die National Health Commission of China wandte. Innerhalb von fünf Tagen nach Dr. Zhangs Alarm wurde die WHO über ein mysteriöses Virus in Wuhan informiert.

Seit dem 21. Januar veröffentlicht die WHO einen täglichen Lagebericht. Der erste Bericht hebt die Ereignisse vom 31. Dezember bis zum 20. Januar hervor. Der erste Punkt dieses Berichts besagt, dass das WHO-Länderbüro China am 31. Dezember darüber informiert wurde, dass in Wuhan City „Fälle von Lungenentzündung unbekannter Ätiologie (unbekannte Ursache) festgestellt wurden. Provinz Hubei in China. “ Die chinesischen Behörden isolierten am 7. Januar einen neuen Typ von Coronavirus und teilten dann am 12. Januar die genetische Sequenz des neuartigen Coronavirus zur Verwendung bei der Entwicklung von Diagnosekits. Genaue Informationen über die Übertragungsform des Virus würden erst später vorliegen.

Das direkte Meldesystem wurde am 24. Januar 2020 mit Informationen zum neuartigen Coronavirus aktualisiert . Es hat jetzt aus Erfahrung gelernt.

Fakten und Ideologie

Der Senator von Florida, Marco Rubio, beschuldigte die WHO der „Unterwürfigkeit gegenüber der Kommunistischen Partei Chinas“. Er schrieb, dass die Vereinigten Staaten „Untersuchungen zur unannehmbar langsamen Entscheidungsfindung der WHO darüber, ob eine globale Pandemie ausgerufen werden soll und wie China die Integrität der WHO gefährdet hat“, einleiten werden. US-Mittel für die WHO sind im Gleichgewicht. Bezeichnenderweise bot Rubio keine Fakten an.

Hat die WHO nur langsam eine globale Pandemie ausgerufen? Im Jahr 2009 wurde der erste bekannte Fall von H1N1 am 15. April in Kalifornien entdeckt. Die WHO erklärte am 11. Juni, zwei Monate später, eine globale Pandemie. Im Fall von SARS-CoV-2 wurden die ersten bekannten Fälle im Januar 2020 entdeckt; Die WHO erklärte am 11. März – eineinhalb Monate später – eine globale Pandemie. In der Zwischenzeit entsandte die WHO Ermittlungsteams nach Wuhan (20. bis 21. Januar) sowie nach Peking, Guangdong, Sichuan und Wuhan (16. bis 24. Februar). Ihre Untersuchung vor der Erklärung war gründlich. Der Zeitrahmen für die Erklärung der WHO ist ähnlich und im Jahr 2020 sogar noch schneller als im Jahr 2009.

Unabhängig davon, ob es sich um die New York Times oder Marco Rubio handelt, muss dringend der Schluss gezogen werden, dass Chinas Regierung und die chinesische Gesellschaft für die globale Pandemie verantwortlich sind und dass ihr Versagen nicht nur die WHO gefährdet, sondern auch die Pandemie verursacht hat. Fakten werden irrelevant. Was wir in diesem Bericht gezeigt haben, ist, dass es weder eine vorsätzliche Unterdrückung der Tatsachen gab, noch dass lokale Beamte befürchteten, Peking Bericht zu erstatten; Das System war auch nicht kaputt. Die Coronavirus-Epidemie war mysteriös und komplex, und die chinesischen Ärzte und Behörden erfuhren hastig, was vor sich ging, und trafen dann – basierend auf den verfügbaren Fakten – rationale Entscheidungen.

(Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie, der erste Teil ist hier verfügbar .)

Vijay Prashad ist ein indischer Historiker, Herausgeber und Journalist. Er ist Schreibstipendiat und Chefkorrespondent bei Globetrotter , einem Projekt des Independent Media Institute. Er ist Chefredakteur von LeftWord Books und Direktor von Tricontinental: Institute for Social Research . Er hat mehr als zwanzig Bücher geschrieben, darunter The Darker Nations: Eine Volksgeschichte der Dritten Welt (The New Press, 2007), The Poorer Nations: Eine mögliche Geschichte des globalen Südens (Verso, 2013), The Death of the Nation und die Zukunft der arabischen Revolution (University of California Press, 2016) und Red Star Over the Third World (LeftWord, 2017).

Du Xiaojun arbeitet als Übersetzer und hat seinen Sitz in Shanghai. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Beziehungen, interkulturelle Kommunikation und angewandte Linguistik.

Weiyan Zhu ist Rechtsanwalt in Peking. Sie interessiert sich für soziale und politische Themen.

Dieser Artikel wurde von Globetrotter , einem Projekt des Independent Media Institute, produziert.

9. April 2020

30 NATO-Außenminister weisen US-General Wolters, NATO-Befehlshaber in Europa an „notwendige militärische Unterstützung zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise zu koordinieren“. Europäische Kriegsschiffe mit Kurs in die Karibik zur Unterstützung der US-Provokation gegen Venezuela? (Il Manifesto)

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Il Manifesto vom 7. April 2020
https://ilmanifesto.it/la-nato-in-armi-per-combattere-il-coronavirus/

von Manlio Dinucci

Die 30 NATO-Außenminister (Luigi Di Maio für Italien) trafen sich am 2. April per Videokonferenz und wiesen den US-General Tod Wolters, Oberster Befehlshaber der Alliierten in Europa, an, „die notwendige militärische Unterstützung zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise zu koordinieren“.

Er ist derselbe General, der am 25. Februar im Senat der Vereinigten Staaten erklärte, “ Nuklearstreitkräfte unterstützen jede US-Militäroperation in Europa “ und „Ich bin ein Fan einer flexiblen Politik des ersten Einsatzes“ von Atomwaffen , dh Atomangriffen von Überraschung (“ Dr. Strangelove kümmert sich um unsere Gesundheit“, Il Manifest, 24. März).

General Wolters ist der Oberbefehlshaber der NATO und Chef des Europäischen Kommandos der USA. Er ist daher Teil der Befehlskette des Pentagons, die absolute Priorität hat. Die strengen Regeln werden durch eine kürzliche Episode bestätigt: Der Kommandeur des Flugzeugträgers Roosevelt, Brett Crozier, wurde aus dem Kommando entfernt, weil er gegen das Militärgeheimnis verstieß, indem er angesichts der Ausbreitung des Coronavirus an Bord auf die Zusendung von Hilfsgütern drängte.

Um die „Coronavirus-Krise zu bekämpfen“, hat General Wolters “ schnelle Wege durch den europäischen Luftraum für Militärflüge“ erwähnt, während zivile Flüge fast verschwunden sind.

Fast-Track-Flugrouten werden auch von den strategischen US-Bombern B2-Spirit, und munitioniert mit Atomwaffen genutzt: Am 20. März starteten sie zusammen mit norwegischen F-16-Jägern von Fairford in England und flogen in die Arktis in Richtung russisches Territorium.

Folgerichtig erklärt General Basham, stellvertretender Befehlshaber der US-Luftwaffe in Europa, “ wir können schnell und effektiv auf Bedrohungen in der Region reagieren und unsere Entschlossenheit demonstrieren, unsere Kampfkraft überall auf der Welt einzusetzen“.

Während sich die NATO für die “ Bekämpfung des Coronavirus “ in Europa einsetzt, haben zwei der großen europäischen Alliierten, Frankreich und Großbritannien, ihre Kriegsschiffe in die Karibik geschickt.

Das amphibische Kriegsschiff Dixmund segelte am 3. April von Toulon nach Französisch-Guayana, was Präsident Macron als “ beispiellose Militäroperation “ bezeichnet. genannt “ Resilience „, im Rahmen des “ War against Coronavirus „.

Das Kriegsschiff Dixmund kann die Nebenfunktion eines Krankenhausschiffes mit 69 Betten und 7 Betten auf der Intensivstation übernehmen. Die Hauptaufgabe dieses großen Schiffs mit einer Länge von 200 m und einem Flugdeck von 5000 m2 ist das eines amphibischen Angriffs: Es nähert sich der feindlichen Küste und greift mit Dutzenden von Hubschraubern und Landungsbooten an, die Truppen und gepanzerte Fahrzeuge transportieren .

Ähnliche Eigenschaften, wenn auch in kleinerem Maßstab, hat das britische Schiff RFA Argus, das am 2. April Kurs auf Britisch-Guyana nahm.

Die beiden europäischen Schiffe werden in denselben karibischen Gewässern in der Nähe von Venezuela stationiert sein, wo die US-Kriegsflotte ankommt – mit den modernsten Küstenkampfschiffen (ebenfalls von der italienischen Leonardo Company für die US Navy gebaut) und Tausenden von Marinesoldaten – die offiziell von Präsident Trump geschickt wurden den Drogenhandel zu stoppen.

Trump beschuldigt den venezolanischen Präsidenten Maduro, “ die Coronavirus-Krise ausgenutzt zu haben, um den Drogenhandel zu verstärken, mit dem er seinen Drogenstaat finanziert „. Ziel der von der NATO unterstützten Operation ist es, das verschärfte Embargo zu verschärfen, um Venezuela (ein Land mit den größten Ölreserven der Welt) wirtschaftlich zu erwürgen, dessen Situation durch das sich ausbreitende Coronavirus verschärft wird.

Ziel ist es ausserdem, den rechtmässig gewählten Präsidenten Maduro (auf dessen Kopf die USA ein Kopfgeld in Höhe von 15 Millionen US-Dollar gesetzt haben) abzusetzen und eine Regierung zu bilden, die das Land in die Sphäre der US-Herrschaft bringt.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Vorfall als Vorwand für die Invasion Venezuelas verursacht werden könnte. Die Coronavirus-Krise schafft günstige internationale Bedingungen für eine Operation dieser Art, die möglicherweise als “ humanitär “ dargestellt wird.

 

9. April 2020

Saudi-Arabien versucht Jemen-Krieg zu beenden – Waffenstillstand bekanntgegeben. Mindestens 150 Mitglieder der Königsfamilie an COVID-19 infiziert. (consortiumnews.com)

Quelle: https://consortiumnews.com/2020/04/08/covid-19-devastated-saudi-royal-family-seeks-to-end-yemen-war/

Während weitere Mitglieder der saudischen Königsfamilie an dem Coronavirus erkrankt sind, gab das Königshaus jetzt einen Waffenstillstand im Jemen bekannt.

Der einseitige Waffenstillstand beginnt am Donnerstag, saudischer Zeit, um 12.00 Uhr und soll mindestens zwei Wochen dauern.

Ältere Mitglieder der königlichen Familie, darunter der 84-jährige König Salman und der effektive Herrscher Muhammad bin Salman, haben sich auf eine Insel vor der Küste Jeddahs im Roten Meer zurückgezogen.

Prinz Faisal bin Bandar bin Abdulaziz Al Saud, der mächtige Gouverneur von Riad, der ein Neffe des Königs ist, ist erkrankt und liegt auf der Intensivstation, The New York Times berichtete unter Berufung auf zwei Ärzte „mit Beziehungen“ zu King Faisal – Krankenhaus und zwei weitere Quellen in der Nähe der königlichen Familie.

Insgesamt 150 Mitglieder der regierenden Familie sollen Berichten zufolge infiziert sein. Die saudische Regierung sagte offiziell, dass sie den Krieg beendet, weil sie befürchtet, dass sich das Virus im Jemen ausbreiten könnte, wo es noch keine gemeldeten Fälle gibt.

An dem Waffenstillstand würden sich die Nationen der von Saudi-Arabien geführten Koalition sowie die jemenitische Exilregierung in der saudischen Hauptstadt beteiligen, berichtete die Times . Die Koalition gab in einer Erklärung das Folgende bekannt:

„Anlässlich der Bemühungen des UN-Gesandten im Jemen und der Linderung des Leidens des brüderlichen jemenitischen Volkes sowie der Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Ausbreitung kündigt die Koalition einen umfassenden Waffenstillstand für einen Zeitraum von Wochen ab Donnerstag. “

Mohammed Ali al-Houthi, ein hochrangiger Houthi-Beamter, twitterte einen achtseitigen Plan zur Beendigung des Krieges. Die Houthis kontrollieren die jemenitische Hauptstadt Sanaa.

Der einseitige Waffenstillstand würde eine brutale fünfjährige Kampagne der reichsten Nation im Nahen Osten gegen die armste Nation beenden. Der Konflikt begann am 26. März 2015, als die UNO kurz davor war, einen Deal zur Beendigung der politischen Pattsituation zu vermitteln, wie mir der damalige UN-Gesandte im Jemen damals sagte .

Martin Griffiths, der derzeitige UN-Gesandte, sagte in einer Erklärung: „Die Parteien müssen diese Gelegenheit jetzt nutzen und alle Feindseligkeiten mit äußerster Dringlichkeit sofort einstellen.“

Die BBC berichtete, dass die beiden Seiten in einer Videokonferenz miteinander kommunizieren würden, um den Waffenstillstand zu erörtern. „Der Vorschlag fordert die Einstellung aller Feindlichkeiten“.

Es hat noch keine Reaktion von Washington gegeben. Die USA haben den Saudi-Krieg mit logistischer und materieller Unterstützung unterstützt.

Ein Ende des Konflikts würde zu einem Zeitpunkt geschehen, an dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres einen globalen Waffenstillstand gefordert hat, zu dem sich bereits rund 70 Nationen bereiterklärt haben. Saudi-Arabien scheint am Mittwoch dieser Liste beigetreten zu sein.

Joe Lauria ist Editor-in-Chief von Consortium News und ein ehemaliger Korrespondenten für das Wall Street Journal, den Boston Globe,  die Sunday Times of London und zahlreiche andere Zeitungen.  Er kann unter joelauria@consortiumnews.com erreicht werden, Sein Twitterkonto lautet @unjoe .

9. April 2020

#BloqueoNoSolidaridadSi »Kampagne gegen die illegale Blockade von Ländern und für die Solidarität unter den Völkern« Forum São Paulo (Text der Petition in deutscher Sprache)

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São Paulo. Die bedeutendste Plattform der Linken auf dem amerikanischen Kontinent, das Forum São Paulo, hat eine »Kampagne gegen die illegale Blockade von Ländern und für die Solidarität unter den Völkern« gestartet. Zu diesem Zweck läuft seit dem 6. April bis Ende des Monats die Petition »bit.ly/bloqueono«. Unter #BloqueoNoSolidaridadSi soll am Donnerstag, dem 9. April, zwischen elf und 15 Uhr (brasilianische Zeit/16 bis 20 Uhr MEZ) mit einer gemeinsamen Aktion auf Twitter eine möglichst große Reichweite erzielt werden.

Auf der Webseite des Forums heißt es: »Ziel der Kampagne ist es, eine große Anzahl von Unterschriften zu sammeln, Informationen über die (humanitären und wirtschaftlichen) Folgen der Sanktionen zu verbreiten und Druck auf die genannten Behörden auszuüben, die Aufhebung des Embargos zu unterstützen, diese Debatte in unseren Gesellschaften zu verbreiten, die Basis unserer Gesellschaften zu verbreitern und den Kampf der Ideen zu führen.« (jW)  ( https://bit.ly/3aXj2Ai )

Petition gegen die illegale Blockade von Ländern und für die Solidarität zwischen den Völkern

Sehr geehrte Damen und Herren,

1. Mit der SARS-CoV-2- und COVID-19-Pandemie erleben wir weltweit eine alarmierende Gesundheitssituation.

2. Heute, am 6. April, sind fast eine Million Menschen infiziert, mit Tausenden von Todesfällen in mehreren Ländern. Niemand hatte sich auf eine Situation in dieser Größenordnung vorbereitet! Die Gesundheitssysteme waren im Allgemeinen nicht vorbereitet, und nur wenige Länder waren in der Lage, die anfängliche Anzahl von Infektionen minimal einzudämmen und so den Zusammenbruch ihres eigenen Systems zu verhindern.

3. Die allgemeine Reaktion bestand darin, Quarantänen und Isolierungen anzuordnen, um die Ausbreitung des Virus zu verringern. Diese Maßnahmen haben katastrophale Folgen für die Volkswirtschaften, die noch nicht vollständig definiert sind.

4. Es gibt auch eine Zunahme fremdenfeindlicher Positionen, die eine Kultur oder ein Land für die Entstehung und Verbreitung des Virus verantwortlich machen.

5. Als Reaktion auf diese Positionen war die Haltung der chinesischen Regierung beispielhaft für die Zusammenarbeit mit Italien und anderen europäischen Ländern, um ihnen zu helfen, die Epidemie vor Ort einzudämmen.

6. Inmitten dieser Probleme haben einige Nationen, die bereits Opfer einseitiger Zwangsmaßnahmen geworden sind, erfolglos die Aufhebung von Sanktionen beantragt, um Vorräte, medizinische Geräte und Medikamente für ihr Gesundheitssystem zu kaufen.

7. Nicaragua leidet seit Jahren unter diesen Sanktionen und hat jetzt nicht einmal das Recht, humanitäre Hilfe zu erhalten.

8. In Venezuela war die Regierung bereit, Vorräte zu kaufen, aber internationale Unternehmen weigerten sich, diese zu verkaufen, aus Angst, eine Strafe oder Geldstrafe zu erleiden.

9. Kuba unterliegt weiterhin der von den Vereinigten Staaten verhängten wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade, die durch die derzeitige aggressive Eskalation der Regierung dieses Landes verschärft wird, die das Haupthindernis für seine Entwicklung darstellt. In seinem ständigen Beispiel für Menschlichkeit und Solidarität bot Kuba erneut die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich an, um der Pandemie zu begegnen, und sandte auf Anfrage medizinische Brigaden in mehr als ein Dutzend Länder.

10. In Anbetracht des Vorstehenden fordern wir, die Unterzeichneten, die vollständige Aufhebung der Blockade, der einseitigen Zwangsmaßnahmen und der gegen die Länder verhängten Sanktionen.

11. Wir hoffen, dass unsere Stimmen die von Millionen von Menschen repräsentieren können, die in ihrem täglichen Leben ungerecht unter der politischen Verfolgung ihrer Länder leiden, die von einigen Regierungen gefördert wird.

bit.ly/bloqueono

9. April 2020

Kolumbien nimmt an US-angeführter Marineoperation in der Karibik teil. Provokation gegen Venezuela

Quelle teleSUR: https://bit.ly/2VdoHvE

Der kolumbianische Präsident Ivan Duque bestätigte am Dienstag, dass sein Land an der Internationalen Seekampagne Orion V teilnimmt, einer Operation, die leicht zum Auftakt einer militärischen Aggression gegen das venezolanische Volk und seinen Präsidenten Nicolas Maduro werden könnte.

„Es ist die weltweit größte Kampagne gegen den Drogenhandel, mit der wir kriminelle Strukturen abgebaut haben, und eine große Anzahl an Drogen-Beschlagnahmen durchsetzen konnten“, twitterte Duque.

Zuvor umfasste die Orion 5-Operation in ihrer Vorstufe Geheimdienste und Streitkräfte aus Ländern wie Belgien, Brasilien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Spanien, Frankreich, Guatemala, Honduras, Jamaika, Panama und der Dominikanischen Republik.

Der Einsatz von Zerstörern, Kampfschiffen und Überwachungsflugzeugen der US Navy soll jetzt eine multinationale Operation unterstützen, die angeblich auf die Bekämpfung des Drogenhandels abzielt.

Mit der Anwesenheit der kolumbianischen Streitkräfte bei diesen Militärübungen „unterstützt Duque den Druck der USA, Maduro von der Macht zu trennen“, kommentierte Pulzo.

Am Mittwoch gab Präsident Donald Trump im Rahmen dieser neuen Provokation gegen Venezuela bekannt, dass das US Southern Command (Southcom) seine Aktivitäten in der Karibik verstärken wird.

Um diese Einmischung zu rechtfertigen, argumentierte er, dass die Drogenkartelle „versuchen, die Corona-Pandemie auszunutzen“, um ihr Geschäft anzukurbeln.

9. April 2020

Schiffscrash vor Venezuela: Niederlande sollen ermitteln, Medien verbreiten Fake News (amerika21)

https://amerika21.de/2020/04/238908/kollision-venezuela-niederlande-resolute

9. April 2020

Open letter from Berlin to the population of Russia. 2,000 Germans and almost 7,000 US-citizens are calling for peace and international solidarity.

Against the background of the global corona crisis, there are still bombs falling in Yemen. Syria is still being destabilized , Venezuela is under military threat by the United States. The Easter Peace Marches in Germany will be smaller this year, but they are taking place. and the 75th anniversary of Europe’s liberation from German fascism may not be celebrated as planned, but it will be of the utmost importance this year.

It is very important to remind us of an important letter from Berlin. The letter was published on March 7 and signed within a month by more than 2,000 people in Germany and nearly 7,000 U.S. citizens. This shows the importance of international solidarity in a period of challenges and hope.

The US-version version states: „As citizens of the world, we all support this letter, written by Laura v. Wimmersperg in Berlin ”.

Open letter from Berlin to the Russian population

LINK

The large-scale maneuver “Defender 2020” by NATO countries, which started on the western border of your country and was temporarily suspended due to the corona crisis, with the participation of Germany and led by the United States, is reason enough for us to address this letter to you.

We see this gigantic war exercise as irresponsible provocation, which puts a strain on the relationship between our countries and increases the tensions that already exist.

75 years after the liberation of Europe from fascism and the victorious end of the war by the Red Army, German soldiers are again at the Russian border. At the same time, the memories of Nazi crimes will be particularly present in the minds of people at the commemorative events and victory celebrations east of the maneuver line.

We are aware of the great sacrifices made by your people, the peoples of the Soviet Union in the fight against German fascism. Let us not forget: 27 million citizens of the Soviet Union fell victim to the war of predation and annihilation of inconceivable cruelty that had begun by fascist Germany.

It is important to us to let you know that we reject war. We condemn military provocations like this maneuver on your country’s western border. We also oppose any new attempts to fake World War II history. We see this as an attempt to justify the aggressive policies against the Russian Federation.

In our city, but also everywhere in the country, especially along the transport routes that were made available to the maneuver, groups and initiatives are formed that network with each other. They are working to resist the maneuver and inform our fellow citizens about the confrontational politics of the NATO countries.

We see our neighbor in Russia. We want to live in peace with you. That’s what we stand for.

Laura v. Wimmersperg

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Anyone can sign and distribute the letter:

http://frikoberlin.de/offener-brief-an-die-russlaendische-bevoelkerung/

https://actionnetwork.org/petitions/we-oppose-the-defender-2020-nato-war-rehearsals-on-russias-border/