Archive for April 6th, 2020

6. April 2020

Asiens Schlüsselmeer (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Die deutsche Marine kündigt für kommenden Monat die Entsendung eines Kriegsschiffes in den Indischen Ozean an. Sollte die Covid-19-Pandemie es nicht verhindern, wird die Fregatte Hamburg im Mai ihren Heimatstützpunkt Wilhelmshaven verlassen und nach einem Flugkörperschießen unweit Norwegen zum französischen Übersee-Département La Réunion aufbrechen. Dort findet ein Treffen der Anrainerstaaten des Indischen Ozeans zuzüglich einiger „Beobachter“ wie Deutschland statt. Anschließend sind Hafenbesuche bei mehreren Anrainern und gemeinsame Übungen mit deren Marinen geplant. Die deutsche Marine fasst damit vorsichtig im Indischen Ozean Fuß – nicht zuletzt, um dort an Indiens Seite Position gegen China zu beziehen. Dabei kooperiert Berlin mit Paris, das, anknüpfend an seine koloniale Vergangenheit, im Indischen Ozean bis heute militärische Präsenz zeigt. Geplant ist auch ein Besuch der Fregatte Hamburg in Australien, dem Land, das sich zur Zeit am schärfsten gegen China positioniert und mit dem Deutschland zunehmend militärisch kooperiert.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8239/

6. April 2020

Coronavirus vs. Globalisierung: die Weltwirtschaft nach der Pandemie – russische Sicht (Sputniknews)

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20200406326813312-coronavirus-globalisierung-krise/
6.4.2020

Von Nikolaj Jolkin

Heute erlebt man laut Dmitri Jewstafjew, Professor an der Moskauer Wirtschaftshochschule, einen einschneidenden Zusammenbruch des wirtschaftlichen Globalisierungsmodells, das sich seit 40 Jahren herausgebildet hat. Er äußerte sich vor der Presse während einer Videokonferenz in Moskau.

Der Schlüsseltrend sei die vollständige Umwandlung der Wirtschaft, so der Wissenschaftler, „wie wir sie aus der Zeit der aufstrebenden Globalisierung kennen, auch unter Anwendung militärischer Gewalt. Dies hat nichts mit dem Coronavirus zu tun. Das Coronavirus erlaubt nur, diese Tendenzen zeitweilig aufzuhalten. Wir alle haben uns auf eine globale Umgestaltung der Welt zubewegt. Heute sind wir in die Periode des Zusammenbruchs des bisherigen Systems eingetreten, die zumindest bis Jahresende dauern wird. Die Umgestaltung der wirtschaftlichen Beziehungen und der Umstieg auf national kontrollierte Verfahrens- und Produktionsketten wird noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Der Staat wird dabei eine wesentlich bedeutendere Rolle spielen, als es den liberalen Wirtschaftswissenschaftlern vorgeschwebt ist“.

Nikolai Grigorjew von der Marktforschergilde sagt voraus, im dritten Quartal werde die Weltwirtschaft scheitern.

„Sie wird Verluste von einigen Dutzend Prozent hinnehmen müssen. Ich rechne damit, dass im vierten Quartal der Rückgang aufhört. Jedenfalls ist der Hysterie Einhalt zu bieten, sonst richten wir uns zugrunde statt des Virus. Die Lage ist schwierig, man darf sich aber nicht gehen lassen. Es ist wichtig einzusehen, dass Staaten die Krise solidarisch zu bewältigen haben.“

Einer der angesehensten russischen Volkswirte, Michail Deljagin, teilt die Meinung nicht, das Coronavirus hätte die Krise verlangsamt. „Das, was wir momentan beobachten, ist derÜbergang zur globalen Depression. Er kann dieses Jahr und das nächste dazu dauern. Wir gehen in einen Zustand über, welcher der Zwischenkriegszeit am ähnlichsten sieht, den 30er Jahren, als es keinen gemeinsamen Weltmarkt gab. Nun werden diese Märkte sich neu herausbilden.“

EU hat Prüfung durch die Krise nicht bestanden: Chancen der Euroskeptiker

Die Coronavirus-Epidemie kann die Welt bis zur Unkenntlichkeit verändern, pflichtet ihm die renommierte Moskauer Zeitung „Kommersant“ bei. „In erster Linie betrifft das Europa. Die Grundsätze, auf denen die EU gestaltet wurde, haben die Prüfung durch die Krise nicht bestanden. Schon jetzt ist klar, dass die Welt nach dem Abklingen der Coronavirus-Epidemie nimmer die frühere werden kann. Es ist nicht auszuschließen, dass auch das Leben aller Menschen in ‚vor‛ und ‚nach‛ dem Coronavirus zerfallen wird.“

„Besonders auffallende Veränderungen erwarten allem Anschein nach die Europäer“, so das Blatt weiter. „Gerade sie, die an Umwälzungen nicht gewöhnt sind, die den Warenmangel, wie er in der Ex-Sowjetunion bestanden hat, und das Gefühl, überleben zu müssen, nach ihrem Zerfall nicht kennen, werden sich am schwersten mit der neuen Lage abfinden, wenn die bequeme Alltagswelt schnell zu schwinden beginnt.“

Für Viele war es ein Schock, so „Kommersant“, als die Grenzen geschlossen wurden und die Schengen-Zone faktisch aufgehoben wurde, sei es auch nur vorübergehend. „Es stellte sich heraus, dass die edlen Grundsätze, mit denen die EU gegründet wurde und bestanden hat, gleich bei der ersten ernsthaften Krise gescheitert sind. Die Staaten, die als das Bollwerk der europäischen Integration gegolten haben, verbieten Lieferungen von Schutzmasken und Medikamenten in die EU-Partnerländer. Die Italiener klagen darüber, dass die EU-Kommission sich Zeit damit lässt, ihre in Not geratene Wirtschaft zu retten.“

Alle Beschlüsse über Quarantäne, Grenzschließung, Einstellung des Flugverkehrs wurden auf der Ebene der nationalen Regierungen gefasst, betont das Blatt. „Von den Beamten in Brüssel hörte man wenig, wenn überhaupt. Und das letzte, wohl aber ausdrucksvollste Detail, das die ,Solidarität‘ mit den Verbündeten charakterisiert. Laut Medienberichten haben die Vereinigten Staaten versucht, Mitarbeiter der Tübinger Bio-Tech-Firma CureVac, die nahe daran sind, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, abzuwerben, sie nach Übersee zu locken, damit dieser Impfstoff nur in den USA verwendet wird.“

Natürlich wäre es jetzt verfrüht zu beurteilen, wie das politische System des vereinigten Europas nach der Bewältigung der Coronavirus-Krise aussehen werde, schreibt die Zeitung abschließend, „und inwieweit das Vertrauen in die EU-Integration erschüttert wird und die national orientierten Bewegungen ihre Positionen stärken werden, die für die Festigung der Staatssouveränität auf Kosten der Brüsseler Bürokratie eintreten. Doch sind einige Veränderungen im europäischen Leben bereits vorhanden. Seit geraumer Zeit hört man nichts mehr von Greta Thunberg und von den armen diskriminierten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika.“

Sanktionen gegen Russland – wie lange noch?

Es sei nicht auszuschließen, bemerkt das Blatt, dass es in dieser Hinsicht zu einem Umdenken komme, nachdem die Epidemie abgeklungen sei. Möglicherweise betrifft es auch die Beziehungen zu Russland. Vor dem Hintergrund der globalen Notlage, wo alle in einem Boot sitzen, wirkt der aktuelle Sanktionskrieg zwischen Moskau und Europa unangebracht, ein absurdes Erbe des vergangenen Lebens, das wir alle vor dem Coronavirus geführt haben.“

Experten in Russland mahnen die Behörden an die Notwendigkeit eines ausgewogenen Herangehens, damit einerseits nicht alle erkranken, andererseits aber auch die Wirtschaft nicht endgültig ruiniert wird. Denn eine alte Weisheit besagt, die Heilmittel sollen nicht schlimmer als die Krankheiten sein. Jeder Tag der Quarantäne bringt der Wirtschaft Milliardenverluste. Es wird sogar von billionenschweren Einbußen berichtet. Als ob uns das Virus nicht genug zu schaffen macht, stürzt auch noch der Erdölpreis ab. Einmal könnte das Geld logischerweise einfach ausgehen.

Übrigens gibt es einen Ausweg, und zwar im Bereich der großen Politik, indem man versucht, den Erdölpreis anzuheben. Daran wird aktiv gearbeitet. Man merkt sogar, dass die Vereinigten Staaten von Amerika dabei mitmachen — denn sie leiden auch darunter.

Das, womit wir jetzt konfrontiert sind, ist nicht einmal ein Krieg. Es sei etwas, was die Menschheit so noch nie erlebt habe, behauptet Wladimir Pastuchow vom University College of London. „Die Auswirkungen kann keiner absehen, allerlei Prognosen sind absolut haltlos. Das Ganze kann ziemlich lange dauern. Es sei denn, dass der Sommer einige Korrekturen bringt, also die Natur selbst einige Verbesserungen vornimmt. Es ist eine Art jesuitische Prüfung, denn bei etwa 60 Prozent der Bevölkerung läuft es ohne Symptome ab, während es bei weiteren 20 Prozent nach einer Grippe aussieht. Darüber hinaus lässt sich eine Gruppe ausmachen, der man ganz offenbar unter die Arme greifen muss. Die Menschheit als Population wird überleben. Zunächst aber stellt sich die Frage des Altruismus und der Opferbereitschaft.“

Aus der Form, in der sich dies momentan entwickle, entstehe ein zweites Problem, so der Wissenschaftler. „Betroffen ist eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, Klein- und Mittelunternehmen, Handelsketten, Fluggesellschaften. Alle diese Menschen verlieren massenweise ihr Geld, sehen sich entweder entlassen oder zwangsbeurlaubt. Zwar könnte die globale Wirtschaftsrezession alle irgendwie mobilisieren. Doch befinden wir uns erst im Anfangsstadium dieser Krise. Vorläufig begreifen die Menschen nicht, was vorgeht, vorläufig verhalten sie sich traditionell, schimpfen allerorten über die Regierung, vorläufig versuchen die Behörden allerorten, es bei Redensarten und dem Vorschlag bewenden zu lassen, dass alle auf soziale Distanz gehen.“

Laut dem Ökonom wird die Welt nach der Coronavirus-Epidemie nicht wieder die altgewohnten Parameter annehmen. „Es wird zu einem grundlegenden Wandel kommen, sowohl bei den Verhaltensmustern als auch bei den Wirtschaftsstrukturen. Es steht offenbar eine Periode einer ziemlich starken Stagnation bevor, weil die Unsummen, die jetzt in die Wirtschaften der Welt zu investieren sind, nur damit Hunderte nicht Hungers sterben, anschließend jahrzehntelang daraus zurückgeholt werden müssen. Dazu wird man die Produktion und das Gesundheitswesen anders behandeln müssen. Das wird in ein Umdenken der internationalen Beziehungen einmünden, was nicht nur mit negativen, sondern möglicherweise auch mit positiven Wandlungen einhergehen wird. Ich sehe Russland in dieser Reihe als ein durchaus würdiges Mitglied der Weltgemeinschaft.“

6. April 2020

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert für Finanzierung der Coronakrise Lastenausgleich wie nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat für die Finanzierung der Coronakrise einen Lastenausgleich wie nach dem Zweiten Weltkrieg gefordert. „Es muss verhindert werden, dass am Ende der Krise die Reichsten noch reicher geworden sind, während die Mittelschicht, die es ohnehin schon am schlimmsten trifft, auch noch die Kosten der Rettungspakete tragen muss“, sagte Wagenknecht der „Rheinischen Post“

6. April 2020

Einer von drei Patienten mit COVID-19, die von kubanischen Ärzten in der Lombardei behandelt wurden, hat sich bereits erholt und wurde entlassen. 

Die kubanische medizinische Brigade, bestehend aus 52 Ärzten, traf am 26. März in der Lombardei in Italien ein.

Einer von drei Patienten mit COVID-19, die von kubanischen Ärzten in der Lombardei behandelt wurden, hat sich bereits erholt und wurde entlassen.

Laut Dr. Carlos Pérez Díaz, Leiter der kubanischen medizinischen Brigade auf italienischem Gebiet, haben sich 12 der 36 vom Virus in der Lombardei betroffenen Personen bereits erholt.

Perez Diaz erklärte, dass das kubanische Ärzteteam am ersten Arbeitstag 16 Fälle erhalten habe. Diese Patienten kamen von der Intensivstation des Crema-Krankenhauses in der Lombardei.

Laut seiner Aussage gegenüber der kubanischen Presse hatte die medizinische Brigade am 3. April 428 Menschen bedient. Von den mit COVID-19 infizierten Personen wurden 5 auf die Intensivstation des Krankenhauses verlegt. Nur einer der Infizierten starb.

Perez Diaz erläuterte unter anderem die Arbeitsordnung der Ärzte und die Einrichtung von Schichten, die das Team durchführt. Mit seinen Aussagen will die kubanische medizinische Mission die Aufgabe erfüllen, Leben zu retten, eine Mission, die die kubanischen Ärzte „mit einem hohen Maß an Moral, Festigkeit und Bereitschaft“ demonstrierten.

Andererseits betonte er, dass die strengen Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um „alle nach Kuba zurückzukehren und gut zurückzukehren“.

Die kubanische medizinische Brigade, bestehend aus 52 Ärzten, traf am 26. März in der Lombardei in Italien ein. Diese Brigade ist Teil des kubanischen Gesundheitskontingents „Henry Reeve“ für Katastrophen und schwere Epidemien. Das Kontingent verfügt derzeit über Brigaden in 15 Ländern Lateinamerikas, der Karibik und Europas, die kubanische Hilfe zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie mit insgesamt 600 Angehörigen der Gesundheitsberufe angefordert haben.

6. April 2020

Britische Regierung dankt Kuba ausdrücklich für den „großen Akt der Solidarität“ wegen Aufnahme der Passagiere eines Kreuzfahrschiffs

Die britische Regierung hat Kuba formell gedankt, dass sie die auf dem Braemar-Kreuzfahrtschiff blockierten Passagiere aufgenommen hat. Sie nennen es einen „großen Akt der Solidarität“ der kubanischen Regierung.

Es überrascht nicht, dass die britischen Medien die Geschichte ignoriert haben.

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6. April 2020

Ruhe vor dem Sturm. Afrika südlich der Sahara: Pandemie wird auf besonders gefährdete Gesellschaften treffen (junge Welt)


Zum Artikel: https://www.jungewelt.de/artikel/376078.pandemie-ruhe-vor-dem-sturm.html

6. April 2020

Coronakrise in Ecuador: Leichen auf den Straßen (junge Welt)


In Ecuador trifft die Coronaviruspandemie auf ein kaputtgespartes Gesundheitssystem – mit tödlichen Folgen
Ecuador ist, gemessen an seiner Gesamteinwohnerzahl, das am stärksten von der Coronaviruspandemie betroffene Land Südamerikas. Am 29. Februar hatte die damalige Gesundheitsministerin Katalina Andramuño über den ersten bekannten Fall im Land informiert: eine in Spanien lebende Ecuadorianerin, die am 14. Februar in das Land eingereist war. Bereits einen Monat später wurden 1.924 Fälle gezählt, 58 Personen waren bis dahin an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Am Sonntag (Ortszeit) zählte das südamerikanische Land bereits 3.646 nachweislich Infizierte und 180 Todesopfer.
Zum Artikel: https://www.jungewelt.de/artikel/376063.coronakrise-in-ecuador-leichen-auf-den-stra%C3%9Fen.html

6. April 2020

Medizinischer Notstand in Bolivien wegen Coronavirus (amerika21)


Mangel an Personal, medizinischen Geräten, Tests und Schutzkleidung in den staatlichen Kliniken. Demonstrationen trotz Quarantäne wegen fehlender Überlebenshilfen der Regierung für Armeä
Hier weiterlesen: https://amerika21.de/2020/04/238771/boliviencoronavirus

6. April 2020

Peking spendet 1.000 Beatmungsgeräte für New York (RT Deutsch)

„Wir haben heute endlich eine gute Nachricht erhalten“, twitterte der Gouverneur am Samstag. New York ist der US-Bundesstaat, der am stärksten von der Corona-Virus-Pandemie betroffen ist. Laut der Johns-Hopkins-Universität zählt New York City aktuell 67.551 Fälle von Infektionen und 3.048 Todesfälle. Umso schlimmer, dass ein großer Mangel an der notwendigen Ausrüstung zum Schutz der COVID-19-Patienten und der Mitarbeiter des Gesundheitswesens herrscht.

https://de.rt.com/25ks

6. April 2020

Corona, Seidenstraße, Sozialismus – Von China lernen!

6. April 2020

#ElBloqueoMata #TheBlockadeKills #HaendewegvonVenezuela / International Solidarity from Berlin


6. April 2020

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 05 de Abril 2020

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6. April 2020

Die Corona-Querfront um KenFM & Co

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Wie ich bereits in anderen Beiträgen dargelegt habe, wächst die Gemeinde derjenigen Blogger und „alternativen“ Medienplattformen beständig, welche die Berichterstattung über die Erkrankung mit dem Coronavirus als völlig überdramatisiert zurückweisen.

Die Corona-Krise wird hier vor dem Hintergrund von Kritik an einer möglicher Ausweitung polizeistaatlicher Massnahmen behandelt. Zugleich werden aber die gesundheitlichen Gefahren sehr undifferenziert verharmlost. Den Blick auf die Realität ausserhalb Deutschland verstellt man sich. Alles was von Politik und Medien verlautbart wird will man nicht akzeptieren und vermutet dunkle Absichten dahinter.

Allzu lange haben wichtige Persönlichkeiten in der Friedensbewegung und sogar in der Linken den Plattformen um Ken Jebsen und Rubikon herum zur Prominenz verholfen.

Jetzt zeigt sich das Ergebnis. Im Umfeld von Ken Jebsen hat sich tatsächlich über die Jahre ein ganzes Konvolut von Webseiten und Videoplattformen gebildet, die massive Desinformation betreiben und gleichzeitig sehr richtige Positionen vertreten. Vielen präsentieren sie sich wie Vertreter der Friedensbewegung. Sie infizieren sich gegenseitig unter den in der Szene bakannten Markennamen wie KenFM, Rubikon, NuoVisoTV, NRhZ, EingeschenktTV, SchrangTV, Wissenmanufaktur mit Eva Hermann und Andreas Popp, KlagemauerTV, Hagen Grell, Oliver Janich, Gerhard Wisnewski, CompactTV mit Jürgen Elsässer und zahlreichen anderen mehr.

Als der Youtube-Kanal Nuoviso vor einigen Monaten für ein paar Tage vom Netz verschwand, solidarisierten sich zahlreiche der oben genannten Youtuber spontan und öffentlich. Das beispielsweise auch Mathias Bröckers und der Fernsehjournalist Dirk Pohlmann in dieser Runde auftauchen, sollte uns alle umso nachdenklicher machen:

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Die Kanäle, die sich hier öffentlich miteinander als Community solidarisieren erreichen inzwischen ein mehrstelliges Millionenpublikum. Linke Medien dieser Größenordnung existieren nicht. Ein Video von Eva Hermann, in dem sie Dr. Wordarg interviewt wurde inzwischen fast 2.5 Millionen mal angesehen. Dr. Wordgarg, ein pensionierter Impfarzt war der erste Arzt, der die Corona-Erkrankung mit einer normalen Grippe verglich und die Todeszahlen in Frage stellte.

Die sich selbst gern als „Wahrheitsbewegung“ bezeichnende Community vertritt einige populäre Positionen der Friedensbewegung. Viele Beiträge betonen die Notwendigkeit für eine Deeskalation gegenüber Russland. Auch die westliche Politik gegenüber Syrien wird kritisch kommentiert. Beiträge zum Krieg gegen den Terror sind für viele ein Türöffner hin zu diesen Plattformen. Auch andere interessante Themenbereiche werden angesprochen. Selbst bin ich häufig auf diesen Kanälen auf der Suche nach Hintergrundinformation.

Nur fällt  immer wieder auf, das sehr große Teile der Inhalte als tendenziell  antikommunistisch und anti-links einzuordnen sind. Immer wieder werden auch anti-chinesische Positionen vertreten, sehr deutlich wird dies auf dem Kanal Wissensmanufaktur von Eva Hermann und Andreas Popp, wenn beispielsweise impliziert wird, dass in China eine organisierte Organentnahme-Industrie besteht, die „Regimegegnern“ massenhaft Organe entnimmt. Ein Dauerthema der CIA-unterstützten Falun Gong Sekte und deren Medienplattform Epoch Times. LINK Auffällig auch immer wieder eine massive Ablehnung gegen die linke Tageszeitung junge Welt, vor allem seitens KenFM.

Eingebettet ist das Ganze in ein Gesamtprogramm mit oft sehr interessanten Dokumentationen und Interviews, die ich mir häufig ansehe und ausdrücklich nicht irgendeiner Zensur unterzogen sehen möchte. Aber so genau funktioniert eben gute Desinformation. Zugegeben, auch ich habe, trotz sehr häufiger veröffentlichter Kritik, einige wenige von KenFM-Beiträgen bei mir verlinkt. Wegen der prominenten und sehr interessanten Interviewgäste habe ich vereinzelt meine Bedenken verdrängt.

Um es hier nochmals in aller Deutlichkeit zu wiederholen. Auch ich bin ausdrücklich nicht der Meinung, dass man diese Plattformen zensieren sollte. Die vertretenen Meinungen sind von dem Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt und in diesem Zusammenhang meiner Kritik betone ich nochmals, dass ich mir viele der Inhalte ansehe. Mir ist aber gleichzeitig bewusst, dass hier viele Politiker und Sympathisanten der AFD zu Wort kommen, dass anti-linke und anti-kommunistische und anti-chinesische Standpunkte vertreten werden, und dazu teilweise nationalistische und revisionistische Meinungen verbreitet werden. Hintergründe und Belege dafür hier. LINK

Außerhalb dieses kritischen Beitrags würde ich dies nicht öffentlich machen. Aber es erschließt sich mir einfach nicht, warum man diese Medien öffentlich empfehlen sollte. Viele der Interviewgäste sind sich der rechten Tendenzen einiger der Plattformen wohl auch durchaus bewusst, nur warum grenzen sie sich dann nie explizit in ihren Beiträgen, von zu kritisierenden Inhalten ab. Den meisten scheint es egal zu sein und sie wollen nur ein möglichst großes Publikum. Manche denke, es sei besser gehört zu werden, als gar nicht. Ok, Linken und progressiv Denkenden würde ich diesen strategischen Standpunkt einräumen wollen, wenn sie sich denn in irgendeiner Art und Weise während ihres Interviews dazu äussern würden bzw. nachträglich dazu Stellung beziehen würden. Aber genau dies findet nicht statt. Und genau erfolgt deshalb hier diese meine sehr provokative Stellungnahme.

Tatsächlich wird die Position linker und progressiver Medienplattformen durch ein solches stillschweigendes Verhalten der tatsächlichen Verhältnisse extrem geschwächt und immer mehr Menschen landen auf den Seiten tendenziell rechtsoffener Medien.

Zahlreiche wichtige Politiker und Persönlichkeiten haben diesen Plattformen zu ihrer jetzigen Popularität verholfen und sie haben in ihren Beiträgen nie irgendeine Kritik geäussert. Man kann nur hoffen, dass einige sich jetzt besinnen, neu positionieren und sich abzugrenzen beginnen.

Denn man kann sich ja täuschen, aber man kann sich auch nachträglich erklären und prominent Position beziehen. Und fragen wo wir stehen.

Ein Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE, dessen Namen ich hier nicht nenne, schrieb mir kürzlich:
„…..ich teile deine Analyse und Bewertung gänzlich. Die Gruppen, die die Gefährlichkeit von Corona in Frage stellen, gefährden aber nicht nur leichtgläubige Menschen, sondern erweisen dem Anti-Imperialismus und dem Kampf für Frieden einen riesigen Bärendienst. Sie werden nicht zu Unrecht als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, womit auch wir im gewissen Maße in Mithaftung genommen werden“.

Wenn man die derzeitigen Beiträge zum Thema Corona zur Kenntnis nimmt und KenFM und andere weiterhin vor „pauschaler Kritik“ verteidigt, kann man im schlimmsten Fall sogar seinen in verdienter Weise und langer Arbeit aufgebauten Ruf verspielen.

In der Vergangenheit habe ich unzählige Male auf die Nachdenkseiten verlinkt und Artikel empfohlen und ich bin deshalb jetzt sehr enttäuscht, dass zuletzt auch seitens dieser so prominenten Plattform derartige Desinformation unterstützt wird. Eine Plakataktion, die bereits geplant war und inzwischen gebucht ist, werde ich jetzt zurückrufen. Die Nachdenkseiten werde ich in Zukunft deshalb nicht mehr empfehlen. Hier der LINK

Albrecht Müller, Herausgeber der Nachdenkseiten schreibt in einem seiner neuen Beiträge tatsächlich wörtlich:

„Am 3. April haben wir vom versuchten Verriss der „alternativen Medien“ durch Monitor berichtet. Siehe hier: Pauschale Kritik an den “alternativen Medien”. Sie ist genauso unberechtigt wie eine pauschale Kritik an Monitor. Dabei war insbesondere Ken FM in die Schusslinie von Monitor geraten. Herr Restle sollte sich mal dieses Stück, ein Telefoninterview von Ken Jebsen mit dem Professor für Öffentliches Recht, Dietrich Murswiek anhören. Wenn er die Qualität dieses Stückes dann vergleicht mit dem, was seine Zuarbeiter und er selbst leisten, dann kann er eigentlich nur zum Schluss kommen, Ken Jebsen möglichst schnell für die Qualitätsverbesserung seines Magazins zu engagieren“.

Deutlicher kann eine Unterstützung für die Positionen von Ken Jebsen kaum ausfallen.

Die Kritik an den russlandfeindlichen Positionen in dem MONITOR Beitrag, auf die sich Albrecht Müller hier unter anderem bezieht, kann ich nur unterstreichen. Die Beschuldigungen gegen Russland sind grundfalsch und vor allem in diesem Zusammenhang völlig unangebracht, wenn auch leider fast generell typisch für die Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien. Dasselbe gilt für die Berichterstattung zu China, Venezuela, Syrien und den Iran. Zumeist wird die offizielle aussenpolitische Position der deutschen Regierung und der NATO-Staaten hier bestärkt und in verschiedener Art und Weise aufbereitet.

Gleichzeitig bin ich aber der Meinung, dass nicht alles was in ARD, ZDF und anderen öffentlich-rechtlichen Medien gesendet wird, grundsätzlich falsch ist. Persönlich sehe ich regelmäßig Nachrichten, Talkshows, den Tatort oder andere Sendungen an, um ein umfassenderes Bild zu bekommen.

Dasselbe gilt auch für CNN, Fox, BBC und andere englischsprachige Formate, die ich ebenfalls regelmäßig ansehe. Alle betreiben zu wichtigen Punkten Desinformation, aber auch hier ist diese Desinformation eingebettet in eine Vielzahl authentischer Darstellungen der Realität in der wir leben.

Deshalb sei an dieser Stelle auch auf den folgenden Beitrag des BR verwiesen, den ich gut und richtig finde.

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Hier der Link zur Sendung.

Angesprochen wird hier sogar die Notwendigkeit, die bestehenden Massnahmen zu kritisieren sind, was die Anwendung von Verboten angeht. Auch ich bin der Meinung, dass die Gefahren einer notstandsmässigen Durchsetzung von Massnahmen sehr kritisch beobachtet werden sollten. Auf jeden Fall muss verhindert werden, dass diese Massnahmen auf längere Zeit in Kraft bleiben können. In anderen Ländern, wie beispielsweise Ungarn, Spanien und sogar Frankreich kommt es inzwischen zu gefährlichen Entwicklungen. Vermehrt wird die Verfahrensweise der Ausgangsbeschränkungen in Kritik. Das ist wichtig und muss geschehen.

Nur wenn z.B. Nachdenkseiten-Herausgeber Albrecht Müller hier Ken Jebsen verteidigt,  wen führt er hier als Argumentationshilfe an? Er verweist tatsächlich auf ein Interview Ken Jebsens mit dem Staatsrechtler und Professor für Öffentliches Recht, Dietrich Murswiek.

Dieser Staatsrechtler mag hier sehr wohl einige sehr brauchbare Positionen vertreten, nur in welchen Zusammenhängen ist Prof. Murswiek in letzter Zeit besonders aktiv gewesen? Er ist vorwiegend tätig gewesen bei der Erstellung von Gutachten für die AFD . Warum wird gerade dieser Kronzeuge für Ken Jebsen und seine Corona-Theorien von den Nachdenkseiten bemüht? Willy Brandt wird sich vielleicht im Grabe umdrehen.

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Auch Ken Jebsen bringt neben seiner jüngsten verantwortungslosen Thesen zum Thema  Corona zunehmend rechtspopulistische Personen ins Gespräch. Sein letzter Interviewpartner war zum Beispiel Thorsten Schulte. Dieser bewarb sein neusten Buch bei KenFM. Beide Ken Jebsen und Torsten Schulte liebäugelten in dem Gespräch mit der Idee, rechte und linke Kräfte wieder zusammen an einen Tisch zu bringen. Und wieder bemühte Ken Jebsen seinen Kernsatz. „Mein Publikum ist der Mensch“.

Man geht zusammen interessanterweise auch auf die Finanziers der russische Revolution und deren Nutznießer ein, Es heisst im Beschreibungstext unter dem Video:

„Störende Fragen und Recherchen unerwünscht? Sind neue Erkenntnisse verpönt? Oder ist die Frage: „Warum konnte Adolf Hitler sich so lange finanzieren, und vor allem mit welchem Geld?“, (noch) nicht erlaubt“?

Thorsten Schulte versucht in den meisten seiner Vorträge und Interviews in denen es um sein neustes Buch geht, immer wieder herauszuarbeiten, dass bereits 120 Jahre lang ein Krieg gegen Deutschland geführt wird. Ein Krieg der bis heute geführt wird. Dass aber vom faschistischen Deutschland, mit voller Unterstützung des deutschen Großkapitals, ein Krieg gegen den jüdischen Bolschewismus, gegen die Untermenschen der Sowjetunion begonnen wurde, wird höchstens angedeutet, aber im wesentlichen ausgeklammert.

Auch die Vernichtung der Juden und Zwangsarbeiter, der Kommunisten und anderer Minderheiten wird ausgeklammert. Deutschland und Hitler werden vielmehr als Opfer einer Verschwörung internationaler Netzwerke dargestellt. Schuldig sind US-amerikanische Netzwerke und angloamerikanisches Großkapital. Deutschland ist Opfer. Die „anglo-amerikanische Finanzelite“ und deren perfide Rolle zeigt Schulte auf, zugleich blendet er aus, dass die Nazis sich allzu gern zu Erfüllungsgehilfen dieser Elite gemacht haben. Diese Art von Geschichtsschreibung gewinnt immer mehr an Boden,

In diesem Interview bei KenFM wird zwar weniger deutlich als in Beiträgen bei CompactTV von Jürgen Elsässer, oder beim alljährlichen Querfront-Kongress der Klagemauer-Sekte von Ivo Sasek in der Schweiz. Aber dies genau ist die Grundaussage von Thorsten Schulte.
Einen sehr lesenswerten Beitrag zu dem Buch findet man auch hier.

Hier einige Bilder von Thorsten Schulte und seinen Aktivitäten.

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Zurück zum Thema Corona. 

Auf wen berufen sich Leute wie Ken Jebsen, Ulli Gellermann und andere, wenn sie die Gefährlichkeit der Corona-Infektion gewissermassen verharmlosen. Bei KenFM können wir die Meinungen aufgelistet nachlesen. Hier gekürzt nur einige Kernaussagen der Experten und Ärzte. LINK HIER

„Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. …………Wir leiden unter einer Medienepidemie!“………Gab es je einen solchen wissenschaftlich begründeten Hinweis für COVID-19? Aus meiner Sicht lautet die einfache Antwort: Nein.“……….. ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“………………..die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. (…) .

Die wiederholte Gleichsetzung der Zahl positiv Getesteter mit der Zahl der Infizierten vernebelt den Blick, die Zählweise bei Corona-Toten ebenfalls. (…) Der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemein hat.“…………Die Daten aber sprechen dafür, dass diese Erkrankung weniger gefährlich ist als Influenza……………………………zeigen, dass 99 Prozent der aktiven Fälle in der generellen Population ‚mild‘ sind und keine spezifische medizinische Behandlung brauchen.

Die Todesfälle sind vor allem bei älteren Menschen, bei Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten sowie bei Menschen in beiden Gruppen zu finden………….. Hysterie ist ansteckend………………..ob die Kur vielleicht schlimmer ist als die Krankheit.“………….. Gemeldete Todesfälle, wie die offizielle Rate von 3,4% der Weltgesundheitsorganisation, sind entsetzlich – und bedeutungslos

Eine bevölkerungsweite Todesfallrate von 0,05% ist niedriger als die der saisonalen Grippe. Wenn dies die tatsächliche Rate ist, kann die Abriegelung der Welt mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Folgen völlig irrational sein.“………..„Die Medien schüren zum Coronavirus die Angst (…)……………„Die Zahlen zu den jungen Coronavirus-Erkrankten sind irreführend (…)……….. Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza………… ‚Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich‘,…………… Das sei eine ähnliche Größe wie bei der Influenza.“

Corona ist mehr ein Kopf-Problem‘. Eine deutlich höhere Gefahr als vom Corona-Virus gehe derzeit von der Grippe aus ………..  Maßnahmen, die im Moment getroffen werden, völlig abwegig.“…………………………..‚Corona-Schwindels‘ ……….Patienten​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​l​​​ü​​​g​​​e​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​’​​​​​​​ – ……………..‚Corona-Toten-Lüg​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e​​​‘ ……………etwa die gleiche Gefährlichkeit wie Influenza. ………….Das ist eine Infektion, die ähnlich verläuft wie Influenza und auch ähnlich ansteckend ist. (…) Masern sind deutlich gefährlicher.“..

In Italien sind die Todesfälle während der regulären Grippesaison jedes Jahr 20-mal höher als die, die bisher mit Covid-19 gestorben sind. Wie kommt es, dass wir die Intensivstationen nicht jedes Jahr überlasten? …………….. Daten bestätigen, dass wir immer noch vor einer Panik-Epidemie stehen und dass die Medien die Hauptverbreiter sind.“……………..„Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. ………….Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen.

Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigt deren Wirkungen auch genannte Fakten.“……………….Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen würden wie Schnee in der Frühlingssonne?“…….Ich kann nur sagen: Diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und dass, wenn die Gesellschaft die akzeptiert und durchführt, gleich dieses einem kollektiven Selbstmord.“……………„Ein Journalismus, der öffentliche Verlautbarungen nur noch unkritisch nachplappert, ist am Ende…………..Zeitunglesen geht im Moment schnell. Zwei Minuten, wie in der DDR. Einmal blättern und man weiß, dass sich die Regierungsmeinung nicht geändert hat und die Medienlogik auch nicht.“

„Häufig wird gesagt, wenn man jetzt dieses Corona-Virus mit Influenza vergleicht, dann sei das eine Verharmlosung…………………..… ich finde, das wird alles sehr dramatisiert. Vom ersten Tag an sagte ich, die Zahlen stimmten nicht ………….Das ist in der Tat erschreckend, wie sich die Menschen einschüchtern lassen durch eine Darstellung mit Hilfe suggestiver Bilder, die Angst erzeugt. Wir haben im Fernsehen diese Särge aus Italien gesehen und schon sind die Menschen in Furcht und Schrecken versetzt………………… Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Winter­grippe­epidemie. ………….. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

„Nicht mehr als 10 Menschen werden in Israel an der neuartigen Coronavirus-Krankheit COVID-19 sterben, sagte der Nobelpreisträger Michael Levitt .. ‚Ich wäre überrascht, wenn die Zahl der Todesfälle in Israel mehr als 10 betragen würde‘, sagte er und fügte hinzu, dass der jüdische Staat ‚bezüglich der Krankheit nicht auf der Weltkarte zu finden sei‘.“

Abschliessend noch einige Stimmen, die die Lage anders einschätzen. Zunächst die Aussagen von Ärzten:

Ein Hausarzt aus Bayern berichtet über den mittelschweren Krankheitsverlauf eines Patienten, um den gefährlichen Tendenzen zur Verharmlosung entgegenzuwirken.

„Meines Erachtens nach erleben wir hier eine weltweite Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes.

Ich finde die bislang getroffenen Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen verhältnismäßig und richtig. Ich finde es falsch, wie von verschiedenen Seiten jetzt zunehmend getan, hier von „Pandemie-Wahn“, „Panikmache“, „Hysterie“, „Big-Pharma-Täuschung“ oder „Totalitärem Staatsverhalten“ zu sprechen.

Meines Erachtens nach liegt die aktuelle Situation nicht an der medienwirksamen Selbstdarstellung einiger einzelner prominenter Pandemieverfechter, sondern an der dramatischen weltweiten Situation.

Meines Erachtens nach sollten alle Kräfte aufgebracht werden, um die enormen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und emotionalen Folgen dieser Katastrophe zu lindern. Ich finde es richtig, alles Menschenmögliche zu tun, um jedes Menschenleben soweit irgendwie möglich zu retten.

Ich finde es falsch und Ausdruck einer perfiden Eugenik davon zu sprechen, es würde jetzt ja „nur“ die Alten und Schwachen treffen.

Ich rufe alle die, die jetzt die allgemeinen Anstrengungen mit Ihren Text- und Videobotschaften konterkarieren dazu auf, das Ihnen mögliche zu tun, um in Ihrem Umfeld die Folgen dieser Naturkatastrophe abzumildern“.

Hier den ausführlichen Patientenbericht des Krankheitsverlaufs lesen:
https://bit.ly/2UJKkVe

Dr. med. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Er bittet darauf achten, dass Falschinformationen und Gerüchte nicht ungeprüft und unreflektiert verbreitet werden.

den Bericht lesen hier:
https://weltnetz.tv/story/2312-gedanken-zur-corona-pandemie


Heinrich Bücker, Antikriegscafe Berlin

LINKS:

Während die größte Hilfe aus China, Russland und Kuba kommt, vergiften sowohl deutsche Mainstream-Medien aber auch massive Desinformation in sogenannten „Alternativen“ Medien das Klima.
RT und Sputniknews berichten über die internationale Solidarität Chinas, Russlands und Kubas im Kampf gegen die gefährliche Corona-Pandemie während KenFM, Rubikon u.a. nur Desinformation betreiben. Vor dem Hintergrund von US-Kriegsdrohungen gegen Venezuela ist dies unverantwortlich!
Die Corona-Krise und die Friedensbewegung
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/27/corona-krise-und-die-friedensbewegungWeckruf Corona-Krise: Versagen die „alternativen“ Medien? Eindringliche Warnung vor KenFM, Rubikon, NuovisoTV, SchrangTV, Wissenmanufaktur, EingeschenktTV, EpochTimes, N23, KlagemauerTV u.a.m.
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/26/corona-warnung-vor-alternativen-medien-kenfm-rubikon-nuovisotv-schrangtv-wissenmanufaktur/

 

 

 

6. April 2020

Germany First (II) Stimmen warnen vor Zerfall der EU – raten zu ökonomischen Zugeständnissen an Italien und Spanien (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Stimmen im Berliner Establishment warnen vor einem Zerfall der EU in der Coronakrise und raten zu ökonomischen Zugeständnissen an Italien und Spanien. Die beiden Länder würden es „Europa und vor allem uns Deutschen 100 Jahre lang nicht vergessen, wenn wir sie … jetzt im Stich lassen“, heißt es in einem Appell, den die ehemaligen Außenminister Joseph Fischer und Sigmar Gabriel gestern veröffentlicht haben. Das dürfe nicht geschehen – denn dann gerate die EU in Gefahr. „Unser Land“ aber sei „der größte wirtschaftliche und finanzielle Gewinner“ der Union. In der Tat zeigen Studien, dass der EU-Binnenmarkt der Bundesrepublik jährlich 86 Milliarden Euro einbringt – mehr als jedem anderen EU-Mitglied. Die Einheitswährung hat Deutschland allein von ihrer Einführung bis 2017 fast 1,9 Billionen Euro beschert, Frankreich dagegen 3,6 Billionen gekostet, Italien gar 4,3 Billionen. Fischer und Gabriel dringen nun auf ein rasches EU-Hilfsprogramm, um die rasch wachsende EU-Kritik in Rom und Madrid zu dämpfen. In Italien waren zuletzt 67 Prozent der Bevölkerung der Ansicht, die EU schade ihren Interessen.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8238/

6. April 2020

Erklärung der 77-Gruppe und China zur COVID-19 Pandemie (New York, 3. April 2020)

https://www.g77.org/statement/getstatement.php?id=200403

1. In dieser Zeit globaler Unsicherheit und der sich entwickelnden katastrophalen Auswirkungen der neuartigen Coronavirus-Pandemie – COVID-19 – drücken die Gruppe der 77 und China ihre Solidarität mit allen Ländern aus, während wir ihre Auswirkungen bekämpfen. Wir sind traurig über den Verlust von Menschenleben und sprechen den Familien derer, die ihre Angehörigen verloren haben, unser tief empfundenes Beileid aus. Wir wünschen auch den Betroffenen, die vor scheinbar unüberwindlichen Herausforderungen stehen, eine baldige und vollständige Genesung. Wir begrüßen die engagierten und hart arbeitenden Angehörigen der Gesundheitsberufe, medizinische Forscher, die sich um die Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen bemühen, und andere Mitarbeiter an vorderster Front auf der ganzen Welt, die die Hauptlast der Reaktion auf die aktuelle Gesundheitskrise tragen.

2. Die Gruppe der 77 und China lobt die Regierungen, die rasch Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Krankheit ergriffen haben. Wir fordern diejenigen, die dies noch nicht getan haben, auf, dringende Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Wir sind besonders besorgt über die unmittelbaren und längerfristigen Auswirkungen der Krankheit auf die Entwicklungsländer und loben die Geberpartner und -institutionen, die besondere Maßnahmen eingeleitet haben, um die Entwicklungsländer bei ihren Bemühungen zur Bekämpfung der Pandemie zu unterstützen. Die Gruppe begrüßt die Erklärung der G20 zu COVID-19 und ihre Verpflichtungen zur Sicherung der Weltwirtschaft und zur Unterstützung der Entwicklungsländer inmitten der Pandemie. Wir loben auch die Solidarität und Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsländern im Rahmen der Süd-Süd-Zusammenarbeit, um zu den Bemühungen zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen.

3. Die Gruppe gratuliert dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zu seiner starken Führung in dieser Krisenzeit und begrüßt die Auflegung des COVID-19-Fonds für Reaktion und Wiederherstellung der Vereinten Nationen zur Stärkung der Gesundheitssysteme und zur Unterstützung schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt. Der Fonds untermauert den koordinierten Ansatz der Vereinten Nationen für mehrere Agenturen und mehrere Sektoren, um die sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf nationaler und lokaler Ebene anzugehen. In diesem Zusammenhang fordert die Gruppe einen stärkeren Informations- und Technologieaustausch zur Erkennung, Prävention, Behandlung und Bekämpfung der Pandemie.

4. Die Gruppe begrüßt auch die Ankündigungen verschiedener Leiter der Fonds, Programme und Agenturen der Vereinten Nationen zu Maßnahmen zur sofortigen und längerfristigen Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung der menschlichen und sozioökonomischen Auswirkungen von COVID-19. Die Pandemie und die Herausforderungen, die sich aus dem Klimawandel und anderen Entwicklungshindernissen ergeben, unterstreichen die Dringlichkeit der Dekade der Maßnahmen und der Umsetzung für eine nachhaltige Entwicklung und die Bedeutung des 75. Jahrestages der Vereinten Nationen als Gelegenheit zur Reflexion und Neukalibrierung unserer Bemühungen.

5. Wir befinden uns zweifellos an einem entscheidenden Punkt. Viele unserer Mitgliedsländer sind angesichts der unvermeidlichen Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums mit schwächenden wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert, einschließlich schwerwiegender fiskalischer und Devisenbeschränkungen. Unsere globale Gemeinschaft muss sich mehr denn je darauf konzentrieren, die Umsetzung der auf Menschen ausgerichteten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen. Die Beendigung der globalen Armut und das Zurücklassen von niemandem und keinem Land erfordern konkrete Maßnahmen, einschließlich der Beschleunigung der Bemühungen um eine universelle Krankenversicherung bis 2030. Zu diesem Zweck müssen unsere Bemühungen auf die unmittelbare Herausforderung der Stärkung unserer kollektiven Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut umgeleitet werden Pandemie mit wirksamen Strategien. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, koordinierte und wirksame Maßnahmen zur Wahrung der Stabilität der globalen Finanzmärkte und Lieferketten zu ergreifen, unter anderem durch Zollsenkungen und den Abbau von Handelshemmnissen, insbesondere für Arzneimittel und Gesundheitsleistungen, um den ungehinderten Handelsfluss zu erleichtern Förderung der Erholung der Weltwirtschaft. Wir fordern die internationalen Finanzinstitutionen außerdem auf, durch eine größere Flexibilität bei der Beurteilung ihrer Haushaltslage und durch den Einsatz geeigneter Finanzinstrumente dazu beizutragen, die Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklungsländer zu mildern.

6. Wir schätzen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihre führende Rolle bei der Koordinierung der Vorbereitung und Reaktion auf Pandemien und ermutigen sie, auch bei der Entwicklung einer Strategie die Führung zu übernehmen, um sicherzustellen, dass die Regierungen über ausreichende medizinische Ausrüstung verfügen, um die Ausbreitung von COVID einzudämmen -19 und um seine Auswirkungen zu mildern. Wir fordern auch die nationalen Regierungen und lokalen Behörden auf, ihre Öffentlichkeit in die Bemühungen zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit einzubeziehen, und fordern eine stärkere Koordinierung dieser Bemühungen auf regionaler und internationaler Ebene, einschließlich des Austauschs von Informationen und Daten in Echtzeit.

7. Die Gruppe der 77 und China ist der Ansicht, dass sich der Erlass und die Anwendung einseitiger wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt negativ auf die Fähigkeit der Staaten auswirken werden, effizient zu reagieren, insbesondere beim Erwerb von medizinischer Ausrüstung und Versorgung, um deren angemessene Behandlung zu gewährleisten Bevölkerung angesichts dieser Pandemie. Letztendlich wirken sich diese Maßnahmen auch auf die wesentliche Zusammenarbeit und Solidarität aus, die zwischen den Nationen herrschen sollte. Wir fordern daher die internationale Gemeinschaft auf, dringende und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Einsatz einseitiger wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen gegen Entwicklungsländer zu unterbinden.

8. Die Gruppe der 77 und China ist entschlossen, keine Stigmatisierung oder Diskriminierung von Staaten, Völkern oder Einzelpersonen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zuzulassen. Dies ist eine Zeit für die internationale Gemeinschaft, sowohl für Industrieländer als auch für Entwicklungsländer, um unsere Fähigkeit zu demonstrieren, solidarisch zusammenzuarbeiten, um die Auswirkungen von COVID-19 zu mildern und eine Gemeinschaft der gemeinsamen Zukunft für die Menschheit aufzubauen.