Archive for April 2nd, 2020

2. April 2020

Heike Hänsel, DIE LINKE: Gegen Putsch-Politik von Trump!

2. April 2020

China und Russland stehen fest an der Seite Venezuelas

#Zakharova auf #Venezuelan Entwicklungen: Immer wieder wiederholen wir unsere Forderung nach sofortiger Aufhebung einseitiger rechtswidriger Sanktionen, die sich im gegenwärtigen Pandemiekontext fast zu einem Instrument des Völkermords entwickeln. #Russia wird weiterhin helfen #Venezuela .

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Venezuela ist ein unabhängiger souveräner Staat. Wir lehnen eine Verletzung der Souveränität Venezuelas, Eingriffe in die inneren Angelegenheiten und einseitige Sanktionen ab. Die USA sollten solche Eingriffe stoppen. Wir fordern alle Seiten auf, sich für Stabilität und eine friedliche Lösung einzusetzen.

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2. April 2020

Freies Europa – Ungarns neues „Corona-Gesetz (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Die deutschen Unionsparteien verweigern sich einer klaren Positionierung der Europäischen Volkspartei (EVP) zu Ungarns neuem „Corona-Gesetz“ mit seinem antidemokratischen Charakter. Das Gesetz sieht unter anderem einen zeitlich unbefristeten Notstand vor, während dessen der Ministerpräsident alleine per Dekret regieren kann. Ein Schreiben, in dem gestern 13 konservative Parteien aus elf Ländern Europas gefordert haben, die Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán aus der EVP auszuschließen, weil sie das „Corona-Gesetz“ verantwortet, wird von CDU und CSU nicht unterstützt. Auch die deutsche EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezieht nur in höchst schwacher Form Position. Die Bundesrepublik hat selbst ein Infektionsschutzgesetz verabschiedet, dem Juristen bescheinigen, mit zentralen Lehren aus „dem historischen Trauma des Ermächtigungsgesetzes vom März 1933“ zu brechen. Die Maßnahmen sind auch deswegen bemerkenswert, weil es noch vor kurzem stets hieß, Chinas hartes Vorgehen gegen die Covid-19-Epidemie sei in der „freien Welt“ nicht denkbar.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8237/

2. April 2020

RT und Sputniknews berichten über die internationale Solidarität Chinas, Russlands und Kubas im Kampf gegen die gefährliche Corona-Pandemie während KenFM, Rubikon u.a. nur Desinformation betreiben. Vor dem Hintergrund von US-Kriegsdrohungen gegen Venezuela ist dies unverantwortlich!

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Eigentlich sind alle, der in diesem Screenshot abgebildeten „alternativen“ Medienplattformen mitverantwortlich dafür zu machen, dass jetzt die Medien Russlands, also Sputniknews und RT Deutsch jetzt noch effektiver dämonisiert werden können. Und genau das geschieht in diesem Bericht der ARD.

Auch Russland wird hier dämonisiert.

Seit Wochen berichten die russischen Medien in deutscher Sprache, aber auch in anderen Sprachen, unentwegt von den internationalen Bemühungen die gefährliche Corona-Erkrankung einzudämmen. Sie berichten über die Hilfslieferungen, über Ärzteteams, die in andere Länder geflogen werden, über die Bemühungen und Hilfen von Chinesen und Kubaner. Sie berichten von der dramatischen Lage in den USA, von Hilfbemühungen dort und in vielen anderen Ländern.

Während die russischen Medien seit Beginn der Corona-Krise also unentwegt klar und realistsch über die Lage berichten und Bilder von internationaler Tragweite, Empathie und Solidarität vermitteln, zeichnen viele der sich selbst als „alternativ“ bezeichnenden Medien hierzulande ein gänzlich anderes Bild. Dieses Bild, dass diese Medien einem immer größer werdenden Publikum seit einiger Zeit vermitteln. könnte verwirrender und schizophrener kaum sein. Man könnte bei einigen der Medien vielleicht sogar den Versuch von bewusster Desinformation hinter den von ihnen verbreiteten Inhalten vermuten.

Insbesonders jetzt, in diesem Augenblick, in dem die USA einen weiteren Krieg anzuzetteln versuchen, wird die Position der betroffenen Länder durch eine desaströse  Medien-Kampagne geschwächt. Die USA wollen einen Krieg beginnen und die Corona-Krise spielt eine entscheidende Rolle hierbei. Gerade jetzt ist jegliche Desinformation zu verurteilen!

Eingebunden sind all diese Portale bereits seit Jahren in einem Netzwerk, dass ohnehin unentwegt unterschwellig versucht anti-linke Standpunkte zu vermitteln indem man diese in ein Gesamtprogramm zusammen mit zahlreichen interessanten Beiträgen einbindet. Dazu sind auch viele Bezüge zur NWO, zu einer sogenannten Neuen Weltordnung vertreten. Die NWO wird häufig als eine Art von Weltkommunismus definiert, d.h. Russland und China sind hier auch von dunklen Mächten kontrolliert. Vor allem aber sind immer wieder starke antichinesische Meinungen auffällig vertreten und häufig auch ein sehr starker Antikommunismus.

China wird in diesen „alternativen“ Medien auch nicht selten als diktatorischer Überwachungsstaat beschrieben, es werden Vorwürfe von organisiertem Organraub erhoben, und man beruft sich hierbei sogar auf Quellen antikommunistischer Sekten wie Falun Gong.

China ist ein kommunistisches Land, und ein Land geführt von der größten kommunistischen Partei.

Darüberhinaus wird bezeichnenderweise die Tageszeitung junge Welt von vielen dieser „alternativen“ Medien wiederholt angegriffen und sogar mit den bürgerlichen Medien auf eine Ebene gestellt. Zuletzt kamen die Angriffe hier wieder von Ken Jebsen. Er diffamierte die Redakteure der jungen Welt und unterstellte den „Eichmanns an den Schreibtischen“, faschistische Methoden gegen ihn anzuwenden. Er verglich die junge Welt mit dem Stürmer, einer Wochenzeitung der Nazis und warf der Chefredaktion vor von einem Progrom gegen ihn zu träumen.

In der gegenwärtigen Situation der Corona-Krise wird von diesen „alternativen“ Medien systematisch versucht, alle Maßnahmen gegen die Corona-Krise, etwa die derzeitigen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zurückzuweisen. Erhobene Zahlen von Erkrankten, von Verstorbenen werden grundsätzlich angezweifelt. Es wird vermittelt, als würde über die Corona-Erkrankungen maßlos überdramatisiert berichtet. Die Fälle seinen im Grund mit einer Grippewelle zu vergleichen.

Sicher, einzelne Maßnahmen mögen zu kritisieren sein, es mag Fehlentscheidungen gegeben haben. Vor allem sind die Ausgangsbeschränkungen aus bürgerrechtlicher Perspektive kritisch zu beobachten. Auch was die zeitliche Begrenzung dieser Massnahmen angeht. Aber was die Krankheitsverläufe angeht, die dramatischen Zustände ind den Krankenhäusern – hier sprechen die Berichte der zahlreichen Experten und Ärzte aus China, Kuba, aus Russland, den USA, Italien, Spanien und vielen anderen Ländern sprechen eine völlig andere Sprache.

Diese Desinformationskampagne in „alternativen“ Medien über eine angebliche Harmlosigkeit dieser Viruserkrankung ist deshalb rigoros zurückzuweisen. Gleichzeitig ist sie von dem Gebot der Meinungsfreiheit gedeckt. Nur man sollte Stellung beziehen.

Ein Abgeordneter der Partei DIE LINKE schrieb mir vor einigen Tagen:
„Die Gruppen, die die Gefährlichkeit von Corona in Frage stellen, gefährden aber nicht nur leichtgläubige Menschen, sondern erweisen dem Anti-Imperialismus und dem Kampf für Frieden einen riesigen Bärendienst. Sie werden nicht zu Unrecht als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, womit auch wir im gewissen Maße in Mithaftung genommen werden“.

Und an dieser Stelle möchte ich auch auf eine Erklärung von 70 kommunistischen Parteien verweisen, welche auf die globale Situation eingeht, die durch die Pandemie des neuartigen Coronavirus verursacht wurde .

LINK:
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/31/gemeinsame-erklaerung-von-70-kommunistischen-und-arbeiterparteien-zur-corona-krise/.

In der gemeinsamen Erklärung, die von der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) initiiert wurde, drücken die Parteien ihre Unterstützung sowohl für Ärzte und Krankenschwestern als auch für diejenigen aus, die an der Krankheit leiden, und prangern zugleich die enormen Engpässe im öffentlichen Gesundheitswesen an, die sich aus der Bekämpfung der Krankheit ergeben.

Sie begrüßen die Länder, die Solidaritätsmaßnahmen mit den am stärksten betroffenen Ländern entwickeln, wie die Entsendung von Schutzmaterialien und Angehörigen der Gesundheitsberufe aus Ländern wie China, Kuba und Russland, Maßnahmen, die in starkem Widerspruch zur Abwesenheit der Europäischen Union stehen.

Außerdem verurteilen sie eine Politik gegen das Volk, durchgesetzt von den Regierungen im Dienste des Kapitals, der Kommerzialisierung und Privatisierung des Gesundheitswesen , um die Rentabilität von Monopolen zu unterstützen.

Sie betonen weiterhin, dass diese besondere Situation den asozialen Charakter des Kapitalismus sowie die Notwendigkeit und die Vorteile der sozialistischen Gesellschaft aufzeigt.

Die Kommunisten- und Arbeiterparteien fordern, dass alle notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie unverzüglich ergriffen werden, wobei die öffentlichen Gesundheitssysteme unterstützt und gestärkt werden müssen.

Sie fordern zudem die Beendigung aller Sanktionen und Maßnahmen der wirtschaftlichen Ausgrenzung, die in dieser Situation noch ungerechter und krimineller sind und das Leben der Völker in den Ländern, gegen die sie sich wenden, noch schwieriger machen. Alle notwendigen Maßnahmen sind zu ergreifen, um die Gesundheit und das Leben der Menschen zu schützen.

Gleichzeitig lehnt dier gemeinsame Erklärung imperialistische Interventionen und militärische Übungen wie die der NATO ab und fordert, dass öffentliche Mittel umgeleitet werden, um die Bedürfnisse der Völker zu unterstützen, wie beispielsweise die Finanzierung von Systemen der öffentlichen Gesundheit und der sozialen Sicherheit.

Gemeinsame Erklärung von 70 kommunistischen und Arbeiterparteien zur Corona-Krise
Unterzeichnet von:

  1. Kommunistische Partei Albaniens
  2. Kommunistische Partei Argentiniens
  3. Kommunistische Partei Armeniens
  4. Kommunistische Partei Australiens
  5. Partei der Arbeit von Österreich
  6. Kommunistische Partei Aserbaidschans
  7. Kommunistische Partei von Bangladesch
  8. Kommunistische Partei Belgiens
  9. Brasilianische Kommunistische Partei
  10. Kommunistische Partei Großbritanniens
  11. Neue Kommunistische Partei Großbritanniens
  12. Partei der bulgarischen Kommunisten
  13. Kommunistische Partei Kanadas
  14. Kommunistische Partei Chiles
  15. Sozialistische Arbeiterpartei Kroatiens
  16. Kommunistische Partei Kubas
  17. AKEL, Zypern
  18. Kommunistische Partei Böhmens und Mährens
  19. Kommunistische Partei in Dänemark
  20. Ägyptische Kommunistische Partei
  21. Kommunistische Partei Finnlands
  22. Einheitliche Kommunistische Partei Georgiens
  23. Deutsche Kommunistische Partei
  24. Kommunistische Partei Griechenlands
  25. Ungarische Arbeiterpartei
  26. Kommunistische Partei Indiens
  27. Kommunistische Partei Indiens (Marxist)
  28. Tudeh Partei des Iran
  29. Arbeiterpartei von Irland
  30. Kommunistische Partei Irlands
  31. Kommunistische Partei Israels
  32. Kommunistische Partei (Italien)
  33. Jordanische Kommunistische Partei
  34. Sozialistische Bewegung Kasachstans
  35. Arbeiterpartei von Korea
  36. Libanesische Kommunistische Partei
  37. Sozialistische Partei (Litauen)
  38. Kommunistische Partei Maltas
  39. Kommunistische Partei von Mexiko
  40. Populäre Sozialistische Partei – Nationale Politische Vereinigung, Mexiko
  41. Kommunistische Partei Nepals
  42. Kommunistische Partei Norwegens
  43. Neue Kommunistische Partei der Niederlande
  44. Kommunistische Partei Pakistans
  45. Palästinensische Volkspartei
  46. Palästinensische Kommunistische Partei
  47. Kommunistische Partei Paraguays
  48. Kommunistische Partei Polens
  49. Portugiesische Kommunistische Partei
  50. Kommunistische Partei der Philippinen [PKP 1930]
  51. Rumänische Sozialistische Partei
  52. Kommunistische Partei der Russischen Föderation
  53. Russische Kommunistische Arbeiterpartei
  54. Kommunistische Partei der Sowjetunion
  55. Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens
  56. Kommunisten Serbiens
  57. Kommunistische Partei der Slowakei
  58. Südafrikanische Kommunistische Partei
  59. Kommunistische Partei Spaniens
  60. Kommunistische Partei der Arbeiter Spaniens
  61. Kommunisten Kataloniens
  62. Kommunistische Partei von Swasiland
  63. Kommunistische Partei Schwedens
  64. Sudanesische Kommunistische Partei
  65. Syrische Kommunistische Partei
  66. Kommunistische Partei der Türkei
  67. Kommunistische Partei der Ukraine
  68. Union der Kommunisten der Ukraine
  69. Kommunistische Partei USA
  70. Kommunistische Partei Venezuelas
Andere Parties
  1.  Union der Kommunisten in Bulgarien
  2. Pol der kommunistischen Wiederbelebung in Frankreich
  3. Kommunistische Partei von Puerto Rico

 


Heinrich Bücker, Coop Anti-War Cafe

LINKS:

Die Corona-Krise und die Friedensbewegung
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/27/corona-krise-und-die-friedensbewegung

Weckruf Corona-Krise: Versagen die „alternativen“ Medien? Eindringliche Warnung vor KenFM, Rubikon, NuovisoTV, SchrangTV, Wissenmanufaktur, EingeschenktTV, EpochTimes, N23, KlagemauerTV u.a.m.
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/26/corona-warnung-vor-alternativen-medien-kenfm-rubikon-nuovisotv-schrangtv-wissenmanufaktur/

Gemeinsame Erklärung von 70 kommunistischen und Arbeiterparteien zur Corona-Krise
https://cooptv.wordpress.com/2020/03/31/gemeinsame-erklaerung-von-70-kommunistischen-und-arbeiterparteien-zur-corona-krise/

2. April 2020

CODEPINK: Unterschreiben Sie unsere Petition! KEIN KRIEG GEGEN VENEZUELA!

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https://www.codepink.org

Gerade als wir dachten, es könnte nicht schlimmer werden, versucht Trump mitten in der Coronavirus-Pandemie einen Krieg mit Venezuela zu beginnen! Er nutzte sein Briefing am Mittwoch im Weißen Haus, um den Gang zu wechseln, entführte das Coronavirus-Briefing, um anzukündigen, dass Kriegsschiffe der US-Marine in Richtung Venezuela ziehen werden, und schlug vor, dass Präsident Maduro versuchen könnte, COVID-19 in den USA zu verbreiten. Unterschreiben Sie unsere Petition unten: KEIN KRIEG GEGEN VENEZUELA!

Wir, die Menschen, sind empört darüber, dass die Trump-Regierung einen Krieg provoziert, wenn Hunderttausende US-Amerikaner, vielleicht Millionen, vor dem Tod durch Coronavirus stehen und wenn die Venezolaner alle Kräfte aufbringen, um den bevorstehenden Virusangriff in ihrem eigenen Land zu bekämpfen mit Venezuela.

Letzte Woche hat die Trump-Regierung einen amtieren Staatspräsidenten, Nicolas Maduro, wegen gefälschter Drogenbeschuldigungen angeklagt. Sie setzen eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für Informationen aus, die zu seiner Gefangennahme führten. Und jetzt schicken sie unter dem Vorwand von Anti-Drogen-Operationen US-Marineschiffe an die Küste Venezuelas und sagen, dass der Drogenhandel teilweise für die Ausbreitung des Coronavirus in den USA verantwortlich sein könnte. Das eigentliche Ziel der Trump-Regierung ist es, abzulenken von ihr massiven, sogar kriminellen Misshandlung der Coronavirus-Krise sowie das gleiche Ziel, das die Regierung im vergangenen Jahr verfolgt hat: Regimewechsel.

Dies ist eindeutig ein gefährlicher Schritt, der uns an den Rand eines Krieges bringt.

WIR SAGEN NEIN !!! HÄNDE WEG VON VENEZUELA!

Wie es Trump  ironisch sagte: „Da sich Regierungen und Nationen auf das Coronavirus konzentrieren, besteht eine wachsende Gefahr, dass Kartelle, Kriminelle, Terroristen und andere bösartige Akteure versuchen, die Situation [in Venezuela] zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen.“

Genau das tut die Trump-Regierung: Sie lenkt das Volk der USA von der COVID-19-Krise ab, die sie wehrlos und verängstigt gemacht hat, und nutzt die Krise aus, um zu versuchen, eine souveräne Nation zu stürzen.

Weltweit müssen wir ALLE unsere Ressourcen nutzen, um das Virus zu stoppen, das unsere Leute und unsere Wirtschaft tötet. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat einen globalen Waffenstillstand gefordert, um die Energie der Welt zu bündeln. Und hier lenkt Donald Trump unsere Energien und Ressourcen ab, um einen neuen Krieg zu beginnen ??? Das ist Wahnsinn.

hier unterzeichnen:

https://www.codepink.org


mehr Infos:

http://haendewegvonvenezuela.net

https://cooptv.wordpress.com/ 

 

2. April 2020

Brief von Nicolas Maduro Moros, Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela – An die Völker der Welt

NICOLÁS MADURO MOROS
PRÄSIDENT DER
BOLIVARISCHE REPUBLIK VENEZUELA

Caracas, 29. März 2020

An die Völker der Welt

In meinem liebevollen Grußwort erlaube ich mir, mich an Sie zu wenden, um die schwerwiegenden Ereignisse anzuprangern, die sich gegen den Frieden und die Stabilität Venezuelas richten, zu einer Zeit, in der sich die Sorge der Staaten und Regierungen aufgrund der Beschleunigung der COVID-19-Pandemie auf den Schutz des Lebens und der Gesundheit ihrer Bürger konzentrieren sollte.

Wie öffentlich bekannt ist, kündigte die Regierung der Vereinigten Staaten am 26. März letzten Jahres ein sehr ernsthaftes Vorgehen gegen eine Gruppe hoher Beamter des venezolanischen Staates an, darunter auch den verfassungsmäßigen Präsidenten der Republik, Nicolás Maduro.

Diese Aktion bestand in der Vorlage einer formellen Anklage vor dem amerikanischen Justizsystem, die nicht nur an sich illegal ist, sondern auch eine falsche Anklage des Drogenhandels und des Terrorismus unterstützen soll, mit dem einzigen Ziel, die angebliche Justizbeherrschung der venezolanischen Behörden zu simulieren.

Zu dieser amerikanischen Leistung gehört das ungewöhnliche Angebot einer internationalen Belohnung für jeden, der Informationen über den Präsidenten und die hohen venezolanischen Beamten liefert, was zu einem gefährlichen Spannungsmoment auf dem Kontinent führt. Ich halte es daher für notwendig, die Tatsachen aufzuzeigen, die den perversen Plan hinter den Anschuldigungen des Justizministeriums offenbaren.

Nur einen Tag zuvor, am 25. März, hat die Bolivarische Republik Venezuela vor der nationalen und internationalen Öffentlichkeit die Entwicklung einer Operation auf kolumbianischem Territorium angeprangert, mit der gegen das Leben des Präsidenten der Republik, Nicolás Maduro Moros, seiner Familienangehörigen und hoher Staatsbeamter vorgegangen und zivile und militärische Ziele in unserem Land angegriffen werden sollten, wobei Herr Clíver Alcalá, ein General im Ruhestand der venezolanischen Streitkräfte, beschuldigt wurde, der militärische Leiter dieser Operation zu sein.

Diese Anklage wurde mit aller Verantwortlichkeit erhoben, nachdem am 24. März eine Kontrolloperation auf der Straße im Norden Kolumbiens, nahe der Grenze zu Venezuela, angekündigt wurde, bei der die Polizei dieses Landes eine Partie oder Kriegswaffen in einem zivilen Fahrzeug erbeutet hat.

Die Untersuchungen ergaben, dass es sich um ein ausgeklügeltes Arsenal handelte, das auf eine Gruppe ehemaliger venezolanischer und kolumbianischer Militärs und Paramilitärs abzielte, die in Lagern auf kolumbianischem Gebiet ausgebildet wurden.

Am 26. März gab der bereits erwähnte Clíver Alcalá gegenüber einem kolumbianischen Medienunternehmen – von seinem Wohnort in der Stadt Barranquilla, Kolumbien, aus – eine Erklärung ab, in der er seine Teilnahme an den berichteten Ereignissen bestätigte, wobei er gestand, der militärische Anführer der Operation zu sein, und enthüllte, dass die Waffen im Auftrag des nationalen Abgeordneten Juan Guaidó gekauft wurden, der sich selbst als Interimspräsident Venezuelas bezeichnet und als Vermittler Washingtons im Land fungiert. Er bestätigte auch, dass die Waffen für eine Militäroperation zur Ermordung hochrangiger Mitglieder des venezolanischen Staates und der Regierung und für einen Staatsstreich in Venezuela bestimmt waren.

Herr Alcalá stellte klar, dass die Waffen durch einen von ihm selbst, Herrn Juan Guaidó, US-Berater, und Herrn Juan José Rendón, politischer Berater von Präsident Iván Duque, unterzeichneten Vertrag erworben wurden und mit Wissen der kolumbianischen Regierungsbehörden durchgeführt wurden.

Angesichts dieses Geständnisses war die ungewöhnliche Reaktion der US-Regierung die Veröffentlichung der zu Beginn dieses Briefes erwähnten Anschuldigungen mit der extravaganten Aufnahme des Namens von Herrn Alcalá, als ob er ein Teil der venezolanischen Behörden und kein Söldner wäre, der von den Vereinigten Staaten angeheuert wurde, um eine terroristische Operation gegen die venezolanische Regierung durchzuführen.

Zur Demonstration dieser Aussage brauche ich nicht mehr Beweise als die Erwähnung der angeblichen Gefangennahme von Herrn Alcalá durch kolumbianische Sicherheitskräfte und seine sofortige Übergabe an die US-DEA-Behörden in einem merkwürdigen Akt, bei dem der Gefangene ohne Handschellen seinen Entführern direkt vor der Treppe des Flugzeugs, das ihn auf einen speziellen VIP-Flug in die Vereinigten Staaten bringen würde, die Hand schüttelte, was zeigt, dass es in Wirklichkeit bei diesem ganzen Komplott um die Rettung von jemandem geht, den sie für einen US-Agenten halten.

Es muss betont werden, dass die erfolglose bewaffnete Operation ursprünglich für die Ausführung Ende dieses Monats geplant war, während ganz Venezuela die COVID-19-Pandemie bekämpft. Eigentlich ist dies genau der Hauptkampf, der die Menschheit heute betrifft.

Ein Kampf, den unsere Nation erfolgreich führt, da es ihr gelungen ist, die Ansteckungskurve zu stoppen, die Gesundheitsvorkehrungen zu verstärken und die Bevölkerung in einer massiven Quarantäne zu halten, mit einer geringen Anzahl positiver Fälle und Todesfälle.

Aus all diesen Gründen warnt die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela unsere Brüder und Schwestern von politischen Organisationen und sozialen Bewegungen in der ganzen Welt vor den rücksichtslosen und kriminellen Schritten der Regierung von Donald Trump, die trotz der erschreckenden Beschleunigung des Wachstums von COVID-19, die das amerikanische Volk betrifft, entschlossen scheint, ihre Politik der Aggression gegen souveräne Staaten in der Region und insbesondere gegen das venezolanische Volk zu vertiefen.

Während der Pandemie hat die US-Regierung, anstatt sich auf eine Politik der globalen Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit und Prävention zu konzentrieren, einseitige Zwangsmaßnahmen verstärkt und die Forderungen der internationalen Gemeinschaft nach Aufhebung oder Flexibilisierung der illegalen Sanktionen, die Venezuela am Zugang zu Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Lebensmitteln hindern, abgelehnt.

Gleichzeitig hat sie humanitäre Flüge aus den Vereinigten Staaten nach Venezuela verboten, um Hunderte von Venezolanern, die in der Wirtschafts- und Gesundheitskrise im Norden des Landes gefangen sind, zurückzubringen.

Mit der Verurteilung dieser schwerwiegenden Tatsachen bekräftigt Venezuela seinen unerschütterlichen Willen, ein Verhältnis des Respekts und der Zusammenarbeit mit allen Nationen aufrechtzuerhalten, insbesondere unter diesem beispiellosen Umstand, der die verantwortlichen Regierungen zwingt, zusammenzuarbeiten und ihre Differenzen beiseite zu legen, wie es bei der COVID-19-Pandemie der Fall ist.

Unter solch ernsten Umständen bitte ich um Ihre unschätzbare Unterstützung angesichts dieser ungewöhnlichen und willkürlichen Verfolgung, die durch eine neue Version dieses ranzigen McCarthyismus, der nach dem Zweiten Weltkrieg entfesselt wurde, ausgeübt wird. Damals bezeichneten sie ihre Gegner bereitwillig als Kommunisten, um sie zu verfolgen; heute tun sie dies mit Hilfe der skurrilen Kategorien von Terroristen oder Drogenhändlern, ohne jegliche Beweise zu haben.

Diese ungerechtfertigten Angriffe gegen Venezuela heute zu verurteilen und zu neutralisieren, wird sehr nützlich sein, um zu verhindern, dass Washington morgen ähnliche Kampagnen gegen andere Völker und Regierungen der Welt startet. Wir alle müssen uns an die Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen halten, um zu verhindern, dass ein übermäßiger Unilateralismus zu internationalem Chaos führt.

Brüder und Schwestern der Welt, Sie können absolut sicher sein, dass Venezuela in seinem Kampf für den Frieden standhaft bleiben wird und dass es sich unter allen Umständen durchsetzen wird. Keine imperialistische Aggression, so heftig sie auch sein mag, wird uns von dem souveränen und unabhängigen Weg abbringen, den wir seit 200 Jahren eingeschlagen haben, noch wird sie uns von der heiligen Verpflichtung entfernen, das Leben und die Gesundheit unseres Volkes angesichts der beängstigenden globalen Pandemie COVID-19 zu bewahren.

Ich nutze diese Gelegenheit, um meine Solidarität und die des venezolanischen Volkes gegenüber allen Völkern zum Ausdruck zu bringen, die heute ebenfalls unter den Folgen der Pandemie leiden. Wenn wir gezwungen sind, aus all diesen schwierigen Erfahrungen Lehren zu ziehen, so ist es genau das, dass wir nur gemeinsam vorankommen können. Die politischen und wirtschaftlichen Modelle, die für Egoismus und Individualismus stehen, haben gezeigt, dass sie dieser Situation nicht gewachsen sind. Lassen Sie uns entschlossen auf eine neue Welt mit Gerechtigkeit und sozialer Gleichheit zugehen, in der das Glück und die Fülle des Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns stehen.

Ich schätze die Solidarität, die Sie ständig gegenüber meinem Land und meinem Volk zum Ausdruck gebracht haben, indem Sie die verbrecherische Blockade anprangerten, der wir und viele andere Nationen ausgesetzt sind. Ich nutze diese Gelegenheit, um meine Achtung und Zuneigung zu bekräftigen und Sie einzuladen, weiterhin vereint eine Zukunft der Hoffnung und der Würde zu pflügen.

versehen mit dem Siegel des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela

unterzeichnet:
Nicolás Maduro Moros


Quelle:
U.S. Friedensrat
https://uspeacecouncil.org

2. April 2020

Ehefrau des venezolanischen Oppositionellen Leopoldo López erklärte im kolumbianischen TV, dass ihre NGO mit Paramilitärs zusammenarbeiten will, um „humanitäre Hilfe“ überall in Venezuela zu verteilen.

Die politischen Kräfte, die von den USA in Venezuela unterstützt werden (die meisten davon in Madrid, Miami und Bogota), arbeiten routinemäßig und offen mit Paramilitärs und Narkoterroristen zusammen.

Die venezolanische Oppositionelle Lilian Tintori gibt hier (September 2019, in einer Sendung im kolumbianischen Fernsehen offen zu, dass sie und ihre NGO für humanitäre Hilfe mit den Paramilitärs zusammenarbeiten will, um ihre „humanitäre Hilfe“ in Venezuela zu verteilen.

Lilian Tintori hatte diese Äusserung auf dem Concordia Summit Gipfel in New York gemacht nur um sie anschließend wieder zu dementieren. Bei der Podiumsdiskussion berichtete sie freimütig, ihre Organisation „Rettung Venezuela“ sei in der Lage, „in jedem Bundesstaat (Venezuelas) Camps für humanitäre Hilfe“ zu unterhalten. Die Leute, die vor Ort dabei helfen würden, seien „irreguläre und paramilitärische Gruppen.“

Die Brisanz dieser Aussage besteht darin, dass die Verbindungen der rechten venezolanischen Opposition zu Paramilitärs, die von Kolumbien aus nach Venezuela eindringen, sowie zu Paramilitärs kolumbianischer Drogenkartelle, zunehmend Thema in den internationalen Medien geworden sind. Tintori erklärte anschließend, ihr sei nicht klar gewesen, dass Paramilitärs in der spanischen und der englischen Sprache das gleiche bedeute.

Wieder einmal zeigt es sich hier ganz klar, dass irreguläre Gruppen, Paramilitärs und die Opposition von Juan Guaido eng miteinander verflochten sind.

Lilian Tintori ist die Ehefrau des Oppositionspolitiker Leopoldo López

Sie erlangte mediale Beachtung nach der Verhaftung ihres Ehemanns, dem damaligen führenden Oppositionspolitiker Leopoldo López, während der Proteste im Jahr 2014 zu einer führenden politischen Aktivistin in Venezuela wurde.

Sie traf den Ex-Vizepräsidenten Joe Biden, dem ehemaligen  spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy und Papst Franziskus, um die Freilassung ihres Mannes und anderer politischer Häftlinge aus der Gefangenschaft in Venezuela zu erwirken. Außerdem traf sie die damaligen Staatschefs von Chile, Sebastian Pinera und Kolumbien, Andres Pastrana.

Nicolás Maduro bezeichnete ihre Kampagne Terroristen, der zu neutralisieren sei.

Nachdem ihr Ehemann Leopoldo López im April 2019 aus dem Hausarrest befreit worden war, begab sich sie sich am 30. April zusammen mit López und den gemeinsamen Kindern zuerst als Gast in die Chilenische Botschaft und von dort in die Spanische Botschaft.

Ihr Mann Leopoldo López gilt als Ziehvater von Juan Guaidó. Während des kläglich gescheiterten Versuch eines  Militäraufstands im April 2019 konnte er seinem Hausarrest entkommen und begab sich zunächst in die Botschaft Chiles und von dort in die Botschaft Spaniens.

Leopoldo López behauptet, es habe sich im April nicht um einen versuchten Staatsstreich gehandelt. Vielmehr gehe ihm es um die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung.

Spanien weigert sich López an die Behörden Venezuelas ausliefern. Vielmehr warnt Spanien die Regierung Venezuelas sogar, man vertraue darauf, dass die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretung respektiert werde. Ausserdem äusserte man, López habe sich dafür bedankt, dass die Botschaft ihn als „Gast“ aufgenommen habe.

Hintergrund ist, ein Vorschlag der USA die Sanktionen unter den folgenden Vorbedingungen aufzuheben, dass Venezuelas Präsident Nicolás Maduro zugunsten eines fünfköpfigen „Staatsrates“ zurücktritt, der gemeinsam von den regierenden und oppositionellen Blöcken im Parlament ernannt werden soll. Die Übergangsverwaltung wäre für die Einberufung neuer Präsidentschafts- und Parlamentswahlen „in sechs bis zwölf Monaten“ verantwortlich.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verpflichtet sich zur Aufhebung der Sanktionen gegen den venezolanischen Staat und die Erdölindustrie sowie der Strafmaßnahmen gegen hochrangige Funktionäre erst dann, wenn Maduro aus dem Amt scheidet und die neue Regierung alle Sicherheitsabkommen mit Kuba und Russland beendet.

Hingegen betonten die USA, die einseitigen Sanktionen weiter zu verschärfen, bis die Regierung Maduro ihren Plan akzeptiert.

Hier ein Bericht des spanischsprachigen Formats von RT.

2. April 2020

CNN: Dr. Arabia Mollette, doctor in NYC fighting COVID 19 – All ages affected

2. April 2020

Berlin: Obdachlose in der Corona-Krise – Jugendherberge wird zu Hostel für Wohnungslose

2. April 2020

Washington und Moskau werden einander in Krisenzeiten helfen – US-Außenamtssprecherin Ortagus


Die USA und Russland werden laut der US-Außenamtssprecherin Morgan Ortagus einander wie zuvor in schweren Zeiten helfen. „Die beiden Staaten haben in der Vergangenheit einander humanitäre Hilfe in Krisenzeiten geleistet und werden es ohne Zweifel auch in Zukunft tun“, so Ortagus. „Es ist die Zeit für Zusammenarbeit, um unseren gemeinsamen Feind zu bewältigen, der unser Leben gefährdet“, versicherte die Außenamtssprecherin.Sie bestätigte, dass die medizinische Ausrüstung aus Russland am 1. April an die Federal Emergency Management Agency (zu dt.: Koordinationsstelle der Vereinigten Staaten für Katastrophenhilfe) übergeben worden ist.
Hierhttps://de.sputniknews.com/politik/20200402326763766-washington-moskau-krisenzeiten-helfen-us-aussenamtssprecherin-ortagus/

2. April 2020

US-Krankenhäuser drohen mit fristloser Kündigung bei Kritik an fehlender Corona-Schutzausrüstung – Videobericht über die Zustände in New York (RT Deutsch)


Land of the free? Krankenhäuser in den USA drohen damit, Ärzte und Krankenpfleger zu entlassen, die ihre Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie in den Sozialen Medien öffentlich kritisieren. In mehreren Fällen wurden diese Kündigungen bereits vollzogen.
Zum Artikel – Siehe auch Videobericht über die Zustände in New York: https://deutsch.rt.com/nordamerika/100290-us-krankenhauser-drohen-allen-mit-entlassung-kritik-corona/

2. April 2020

Massive Provokationen gegen Venezuela. US-Präsident Trump will Kriegsschiffe „gegen Drogenkartelle“ in Richtung Venezuela verlegen. Parallelen zur Panama-Politik des Jahres 1989

US-Präsident Donald Trump gab am Mittwoch bekannt, dass Marineschiffe in Richtung Venezuela verlegt werden, weil seine Regierung nach einer US-Drogen-Anklage gegen Nicolás Maduro und die Aussetzung eines Kopfgelds von 15 Millionen $ angeblich die Drogenbekämpfung in der Karibik verstärken will.

Die Ankündigung des Präsidenten war eine Unterbrechung der täglichen Pressekonferenz des Weißen Hauses zur Erörterung der Coronavirus-Pandemie, die einen Großteil des Landes gesperrt hat und vor der die Regierung warnt, dass 100.000 bis 240.000 Menschen sterben könnten. Der Aussenminister Venezuelas veröffentlichte kurz darauf eine Erklärung in der darauf hingewiesen wurde, dies sei eine Ablenkung von der Corona-Krise in den USA.  Hier der Link.

„Das venezolanische Volk leidet weiterhin enorm unter Maduro und seiner kriminellen Kontrolle über das Land, und Drogenhändler nutzen diese Gesetzlosigkeit“, behauptete der Pentagon-Minister Esper nach der Ankündigung des US-Präsidenten.

Die Mission besteht darin, zusätzliche Kriegsschiffe der Marine, Überwachungsflugzeuge und Spezialeinheiten zu entsenden, um die Kapazität der USA zur „Drogenbekämpfung“ in der westlichen Hemisphäre nahezu zu verdoppeln. Die US-Streitkräfte operieren sowohl in der Karibik als auch im Ostpazifik. Esper sagte, die Mission werde von 22 Partnerländern unterstützt.

„Da sich Regierungen und Nationen auf das Coronavirus konzentrieren, besteht eine wachsende Gefahr, dass Kartelle, Kriminelle, Terroristen und andere bösartige Akteure versuchen, die Situation zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen“, sagte Trump. „Wir dürfen das nicht zulassen.“

Die Mission wird seit Monaten vorbereitet, wird aber nach der Anklage gegen Maduro, Venezuelas umkämpften sozialistischen Führer und Mitglieder seines inneren Kreises und Militärs in der vergangenen Woche in den Vordergrund gerückt

Die US-Regierung beschuldigt Venezuela, eine Verschwörung gegen Narkoterroristen angeführt zu haben, die dafür verantwortlich sein soll, jährlich bis zu 250 Tonnen Kokain in die USA zu schmuggeln, etwa die Hälfte davon auf dem Seeweg.

„Wenn ich wegen Drogenhandels in den USA angeklagt würde und eine Belohnung von 15 Millionen US-Dollar für meine Gefangennahme ausgestzt würde, wäre es etwas, worüber ich mir Sorgen machen würde, zumal wenn die US-Marine vor meiner Küste Anti-Drogen-Operationen durchführt“, sagte Senator Marco Rubio. Ein Republikaner aus Florida, der unter denjenigen war, die eine immer härtere Haltung gegen Maduro forderten.

Zugleich verstärkt Maduro seine Massnahmen gegen den von den USA unterstützten und instllierten Rivalen Juan Guaidó. Venezuelas Generalstaatsanwalt befahl Guaidó, am Donnerstag im Rahmen einer Untersuchung eines mutmaßlichen Putschversuchs eine Aussage zu machen. Es ist unwahrscheinlich, dass Guaidó, der Leiter des venezolanischen Kongresses, der von den USA und fast 60 anderen Nationen als legitimer Führer seines Landes anerkannt wird dieser Forderung nachkommt. Die USA haben immer wieder darauf bestanden, dass sie keine Maßnahmen gegen Guaido tolerieren werden.

„Egal, wo Sie ideologisch sitzen, jeder Versuch, die Demokratie nach Venezuela zurückzubringen, erfordert zunächst die Anerkennung des kriminellen Charakters des Maduro-Regimes und Maßnahmen, die das Regime zu Verhandlungen erschrecken“, sagte Raul Gallegos, ein in Bogota, Kolumbien, ansässiger Direktor in der Andenregion für Kontrollrisiken, eine Beratungsgruppe.

Maduro hat das Angebot der Trump-Regierung, eine Belohnung von 15 Millionen Dollar für seine Verhaftung zu erhalten, als den Akt eines „rassistischen Cowboys“ bezeichnet, der die riesigen Ölreserven Venezuelas, die größten der Welt, unter Kontrolle der USA zu bekommen. Er weist auch darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit des Kokains Südamerika aus Kolumbien kommt, einem engem Verbündeten der USA.

Gleichzeitig wird ein weiterer Plan aus den USA beanstandet, der am Dienstag von Außenminister Mike Pompeo enthüllt wurde, nämlich einen fünfköpfigen Rat ohne Maduro oder Guaidó zu schaffen, der das Land regieren soll, bis innerhalb eines Jahres Wahlen abgehalten werden können.

Die Trump-Administration hat lange darauf bestanden, dass alle Optionen zur Entfernung von Maduro möglich seien, einschließlich der militärischen. Dennoch gibt es bisher keinen Hinweis darauf, dass irgendeine Art von US-Invasion geplant ist.

Im Januar führte bereits ein US-Kriegsschiff, die USS Detroit, vor der Küste Venezuelas eine Operation zur „freien Navigation“ durch, um Druck gegen Maduro auszuüben.

Diese neue Zuspitzung der Lage kommt zwei Tage, nachdem ein Marinepatrouillenboot Venezuelas nach einer Kollision mit einem Kreuzfahrtschiff unter portugiesischer Flagge in der Nähe der Insel La Tortuga gesunken war. Maduro beschuldigte das die Besatzung des Schiffs aggressiv gehandelt zu haben, und sagte, es hätte möglicherweise „Söldner“, an Bord gehabt, die ihn stürzen sollten..

„Man muss sehr naiv sein, um dies als Einzelfall zu sehen“, sagte Maduro am Dienstagabend im staatlichen Fernsehen.

Der Betreiber des Kreuzfahrtschiffes erklärte in einer Stellungnahme, das venezolanische Patrouillenboot habe Schüsse abgefeuert und hätte dann absichtlich mit erhöhter Geschwindigkeit das Kreuzfahrtschiff gerammt. Es befanden sich zur Zeit des Zwischenfalls keine Passagiere an Bord und keines der 32 Besatzungsmitglieder wurde verletzt, teilte das Unternehmen mit.

Columbia Cruise Services, hat seinen Geschäftsitz in Hamburg.

Das derzeitige Szenario erinnert immer mehr an die Verschärfung der Rhetorik seitens der US-Regierung gegenüber dem Präsidenten von Panama zu Beginn des Jahres 1989. Im Mai kam es dann zur Invasion in Panama, bei der Tausende von Menschen ums Leben kamen. Auch dem damaligen Präsidenten Panamas, Noriega, wurden Verwicklungen in den Drogenhandel vorgeworfen. Dies wurde dann zum direkten Vorwand für den Angriff gegen das Land erklärt.

Während Noriega jedoch tatsächlich zusammen mit US-Geheimdienstkreisen in den Kokain-Handel verwickelt war und dies  im Fall von Venezuela nicht der Fall ist muss man die folgenden Parallelen hier anführen. Die kriminelle Energie und Scheinheiligkeit politischer Kreise in den USA  ist unfassbar.

Jahrelang stand Noriega im Sold der CIA mit dem Auftrag, unliebige Drogenbosse im Lande auffliegen zu lassen, war aber gleichzeitig selbst aktiv ins Kokaingeschäft verwickelt. Zahlreiche Indizien belegen die direkte Verwicklungen von Geheimdienstkreisen in diese Drogentransaktionen. Am bekanntesten sind diese im Zusammenhang des Iran-Contra Skandals öffentlich geworden.

Von der Reagan-Regierung wurden Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichtete Guerilla-Bewegung der Contras in Nicaragua weitergeleitet, um sie im Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen. Zwischen August 1985 und Oktober 1986 wurden insgesamt 2.515 TOW-Systeme sowie 258 HAWK-Systeme bzw. deren Teile, auch via Israel, an den Iran geliefert.

In Anhörungen im US-Kongress wurde dabei bekannt, dass die Contras über Jahre mehrere Tonnen Kokain in die USA geschmuggelt hatten und die CIA diese Aktivitäten kannte und duldete. Aus den Erlösen des Drogenverkaufs finanzierten die paramilitärischen Contra-Verbände ihren Kampf gegen die linksgerichtete Regierung der Sandinisten.

Die USA wurden in Folge vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen militärischer und paramilitärischer Aktivitäten in und gegen Nicaragua schuldig gesprochen. Eine Resolution der UN-Generalversammlung forderte die USA auf, das Gerichtsurteil anzuerkennen. Nur die USA, Israel und El Salvador stimmten gegen die Resolution. Nachdem die Regierung Nicaraguas 1990 abgewählt worden war und die USA drohten, Hilfszahlungen an das Land einzustellen, gab die Nachfolgeregierung alle Ansprüche aus dem Urteil auf.

1988 wurden in Florida die ersten Prozesse wegen Drogenhandels und Geldwäsche gegen ihn eröffnet. Nach einem Putschversuch und erfolglosen Geheimverhandlungen planten US-Kreise einen Umsturzversuch aus, der auch die Ermordung Noriegas beinhaltete. Zunächst blockierte der US-Senat das Vorhaben jedoch. Im Mai 89 gewann Oppositionskandidat Endara in den Präsidentschaftswahlen. Noriega annullierte das Wahlergebnis, die USA zogen dann ihren Botschafter ab.

Weder Wirtschaftssanktionen noch Vermittlungsversuche der OAS konnten Noriega zur Aufgabe zwingen. Ende 1989 kurz vor Weihnachten schlugen die USA in der größten Militäroperation seit dem Vietnamkrieg mit 25.000 Soldaten und Luftangriffen zu. Schätzungen sprechen von ca 10.000 Zivilisten die während der Invasion starben. Ein Armenviertel in Panama-City wurde durch Bomebnangriffe weitgehend zerstört.

Als neuer Präsident wurde Endara installiert. Noriega flüchtete sich in die päpstliche Nuntiatur. Anfang Januar 1990 wurde er von dort in die USA ausgeliefert und wegen Drogenhandels zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Nach 20 Jahren Haft in den USA wurde er 2010 an Frankreich ausgeliefert. Dort wurde er zu weiteren sieben Jahren Haft verurteilt. Aber bereits ein Jahr später wurde er nach Panama ausgeliefert, wo er bis Anfang 2017 in Haft war um dann wegen einer Krebserkrankung unter Hausarrest nach einigen Monaten zu versterben.

 

2. April 2020

Über die Bedeutung von „Senizid“ in der Corona-Epidemie (Das Blättchen)

ScreenHunter 3360

https://das-blaettchen.de/2020/03/senizid-51925.html

2. April 2020

Coronavirus in Lateinamerika ‒ Brasilien, Chile und Ecuador am stärksten betroffen. Rechte Regierungen schützen Unternehmen und geben Militär mehr Befugnisse. Hilfe kommt aus Kuba, Russland und China (amerika21)

https://bit.ly/2yke0iT

2. April 2020

Bericht eines ecuadorianischen Arztes in einem der Epizentren des Coronavirus in Lateinamerika: „Es gibt kein Gesundheitssystem, das einen solchen Notfall aushält.“

Trotz restriktiver Maßnahmen der Regierung wie Ausgangssperren oder der Schließung von Geschäften und Schulen ist Ecuador das Land in Lateinamerika das an der 2. Stelle steht was Todesfälle und Infektionen. Hier ein Bericht aus  dem größten Krankenhaus .

Jeden Tag kommen in der Notaufnahme des Krankenhauses Los Ceibos in Guayaquil etwa tausend Menschen an. Die Situation ist wie in anderen Teilen der Welt völlig unkontrolliert . In einer Woche wurden die 600 Betten des größten Gesundheitszentrums in Ecuador von Patienten mit Coronavirus besetzt oder Patienten bei denen der Verdacht einer Infektion besteht.

 

“ Es gibt kein Gesundheitssystem, das diesen Zustrom von Patienten in einem solchen Notfall unterstützt . Solche Dinge werden nie gesehen. Es ist wirklich zu viel “, sagt Luis Yépez, verantwortlicher Arzt für den Bereich Neurologie des Krankenhauses Los Ceibos, in einem Telefongespräch mit Infobae.

 

Ecuador ist mit 1403 bestätigten Fällen und 34 Todesfällen das zweite lateinamerikanische Land mit den meisten Todesfällen und Infektionen nach Brasilien.

Und Guayaquil, die größte Stadt der Anden, ist eines der Epizentren der Pandemie auf dem Kontinent. Das Krankenhhaus Los Ceibos widmet sich jetzt ausschließlich der Aufnahme von Patienten, die mit Coronavirus infiziert sind oder Atemwegsbeschwerden aufweisen, die der Infektion zugeordnet werden. 

Damit änderte sich die Dynamik innerhalb des Krankenhauses und die Prioritäten. Der ecuadorianische Neurologe Yépez, der das neurologische Zentrum des Ortes leitet, betont nachdrücklich etwas, das alle Gesundheitsbehörden der Welt bis zur Erschöpfung wiederholen: Der einzige Weg, das Coronavirus zu bekämpfen, ist derzeit die soziale Distanzierung .

 Trotz der Tatsache, dass in Ecuador der Ausnahmezustand in Kraft ist, Ausgangssperren, Unterbrechung der Unterrichtsarbeit und des Unterrichts, glaubt Yépez, dass die Menschen in seiner Stadt die Vorschläge der Behörden nicht ernst genommen haben und aus diesem Grund gibt es eine große Anzahl der Infektionen.

 

“ Zuerst müssen wir das epidemiologische Problem dieses Virus ein wenig definieren: Es ist sehr aggressiv und hoch ansteckend, was eine äußerst gefährliche Kombination darstellt.

 Das Virus hatte die Chance, sich zu vermehren und zu replizieren. Und nun, wir leben die Konsequenzen davon “, sagt er.

Yépez warnt auch davor, dass viele Menschen in die Notaufnahme kommen und glauben, dass sie Coronaviren haben könnten, obwohl sie diese nicht haben und es andere gibt, die infiziert sind und eine hohe Viruslast haben.

„Dadurch kommt die Person, die gesund angekommen ist, mit einer anderen Person in Kontakt, die infiziert und krank ist, sodass sich das Problem schnell vervielfacht“, warnt er.

Und es wird auch auf ein anderes Problem hingewiesen, das in verschiedenen Krankenhäusern auf der ganzen Welt auftritt: das Fehlen von Verbrauchsmaterialien wie Anzügen und Masken, mit denen medizinisches Personal versorgt werden muss, um eine Infektion zu vermeiden. Es ist einfach zu wenig an Schutzkleidung und anderen Materialen vorhanden.

 

In Bezug auf die Behandlung und Prognose des Patienten mit Coronavirus versichert Yépez nach seinen Erfahrungen der letzten Wochen, dass es unmöglich ist, immer eine gute Entwicklung sicherzustellen, selbst wenn man ein Beatmungsgerät hat.

Es gibt Berichte über einige Fälle von Patienten, die in gutem Zustand ankommen und von einem Moment zum anderen ihre Lungenkapazität verlieren und sterben.

Aus diesem Grund sagt der ecuadorianische Arzt, dass in dieser Situation Heilmedizin nicht die einzige nützliche Therapie ist, sondern seiner Meinung nach die Präventionsmedizin wichtiger ist. “ Und dafür ist soziale Distanz, und soziale Isolation unerlässlich „, betont er.

Quelle: https://bit.ly/2UAlVBf