Archive for April 1st, 2020

1. April 2020

Chinese mission arrives in Venezuela to help fight COVID 19 epidemic

1. April 2020

Coronavirus: Das Versagen der alternativen Medien (Telepolis)

Man fragt sich eigentlich, warum die Feuerwehr noch ausrückt in Deutschland, so ganz ohne Datenbasis. Weiß man denn genau, ob das Gebäude überhaupt brennbar ist? Ob da Menschen drin sind, vielleicht sogar unter 80 Jahren? Ob der Rauch wirklich so giftig ist? Halten nicht die Menschen schon seit Jahrhunderten ein Lagerfeuer ganz gut aus? Dies ist leider die Art von Überlegungen, die im Moment auf den alternativen Nachrichtenportalen kursieren.

weiterlesen hier:
https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Das-Versagen-der-alternativen-Medien-4695112.html

1. April 2020

NATO stellt ihr Großmanöver »Defender Europe 20« wegen der Coronakrise vorerst ein. An ihrem Konfrontationskurs mit Russland ändert das aber nichts (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/375563.krieg-und-frieden-schlachtfeld-osteuropa.html?fbclid=IwAR1pctvG8VcI97wL7KDuP9sU__k1iR1NYeLC31HSRQ-_NSsKLYyEVE-Bb_E

1. April 2020

Börsenexperten raten mit Blick auf die Coronakrise ausdrücklich zum Kauf von Rüstungsaktien (german-foreign-policy.com)

Newsletter – 

(Eigener Bericht) – Börsenexperten raten mit Blick auf die Coronakrise ausdrücklich zum Kauf von Rüstungsaktien. Hintergrund ist die massive Aufrüstung vor allem der westlichen Staaten; da diese in ihren Budgets anschwellende Wehrhaushalte „auf Jahre hinaus fest eingeplant“ haben, könne „die Rüstungsbranche … als krisensicher“ gelten, urteilen Analysten. Besonders vorteilhaft sei, dass gewaltige Rüstungsprojekte wie der künftige deutsch-französische Kampfjet den beteiligten Waffenschmieden über viele Jahre verlässliche Einnahmen garantieren. Hinzu kommen umfangreiche Rüstungsexporte, die auch von der Bundesregierung regelmäßig genehmigt werden – die Bundesrepublik war in den vergangenen fünf Jahren viertgrößter Lieferant von Kriegsgerät weltweit. Spezialisten empfehlen unter anderem den Erwerb von Rheinmetall-Aktien. Diese sind in den vergangenen Wochen zwar dramatisch abgestürzt, weil der Konzern sich traditionell etwa zur Hälfte als Kfz-Zulieferer betätigt und die Branche tief in der Krise steckt. Die Rüstungssparte aber, heißt es, habe beste Zukunftschancen.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8235/

1. April 2020

„Defender 2020“ NATO War Games not stopped, but „significantly reduced“.

The US/NATO exercise „Defender Europe 2020“ was not discontinued because of the corona crisis, but only „significantly reduced in scope“ – this is the response of the Federal Ministry of Defense to a request from the Bundestag MP Zaklin Nastic (Die Linke).

»Since March 13, 2020, all transportation of personnel and equipment from the United States to Europe has ceased. There are also no transports within Europe, apart from individual supply trips, «wrote Parliamentary State Secretary Peter Tauber in the answer of 25 March. But: „The US is still pursuing modified exercises with already deployed troops in Poland.“

However, the answer to the question of when the US soldiers who came for this exercise will be withdrawn is avoided. „The Bundeswehr will continue to provide the necessary support“, explains Tauber instead.

In coordination with all participating nations, decisions should be taken »promptly on how to proceed, including the transfer of forces«. The Bundeswehr would generally adjust exercise planning „after the end of the Covid 19 pandemic situation“.

https://www.jungewelt.de/artikel/375735.nato-%C3%BCbung-trotz-pandemie-defender-2020-light-in-polen.html

1. April 2020

Gedanken zur Corona-Pandemie Dr. med. Alex Rosen mit einem Appell an die Vernunft (Weltnetz.TV)

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Dr. med. Alex Rosen ist Vorsitzender der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Am 22. März 2020 schrieb er eine E-Mail an die Mitglieder der IPPNW mit dem Betreff „Gedanken zur Diskussion über die aktuelle SARS-CoV-2 Pandemie“. weltnetz bedankt sich sehr, dass wir die Gedanken veröffentlichen dürfen und wir hoffen, dass sie zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Pandemie beitragen.

 

Liebe Mitglieder,

der rege Austausch freut mich und auch die große Zahl an interessanten und nachdenklichen Artikeln zu Thema. Bei allen Rufen nach mehr Beteiligung am Diskurs bitte ich doch zu berücksichtigen, dass viele von uns seit Wochen sehr intensiv mit den Vorbereitungen auf die Pandemie beschäftigt waren und immer noch sind, dass wir in unseren Kliniken oder Praxen derzeit Abläufe anpassen, Personal schulen, bzw. umschulen, Räumlichkeiten umgestalten, Krankheitsausfälle kompensieren und Leitlinien entwickeln. Wir haben Personalverantwortung und Verantwortung für unsere Familien, haben die selben Sorgen wie alle andere bzgl. der Kinderbetreuung und müssen gleichzeitig Überstunden auf der Arbeit machen. Viele Selbstständige haben Existenzsorgen wegen der aktuellen Situation. Einige sind gezwungen, ihre Sprechstunde ohne adäquate Schutzausrüstung, ohne adäquate Rückendeckung der KV und oft auch ohne volles Sprechstundenpersonal fortzuführen und so ist es niemandem übel zu nehmen, wenn man aktuell nicht die Zeit und Muße hat, an einer E-Mail Diskussionen teil zu nehmen. Bitte habt Nachsicht.

 

Wenn mich Freunde von mir fragen, was sie tun können, um zu helfen, bitte ich sie immer um zwei Dinge:

  • darauf achten, dass sie den Virus nicht verbreiten (soziale Distanzierung, Hygienemaßnahmen, Isolation bei Symptomen, etc.)
  • darauf achten, dass sie Falschinformationen und Gerüchte nicht ungeprüft und unreflektiert verbreiten

Der zweite Punkt ist vermutlich genau so wichtig wie der erste, wenn nicht wichtiger.

 

Eine intensive und kritische Debatte über die Notwendigkeit freiheitseinschränkender Maßnahmen und Eingriffe in die Privatsphäre ist angesichts der weitreichenden politischen Entscheidungen der letzten Wochen ebenso notwendig die ein Diskurs darüber, weshalb der Virus offenbar manche Menschen sehr schwer betrifft, während andere nahezu keine Symptome haben. Wir müssen den Virus besser verstehen um ihm medizinisch etwas entgegensetzen zu können und wir müssen in der schwierigen Güterabwägung zwischen gesundheitlichem Schutz Einzelner und Eingriff in das soziale, emotionale und wirtschaftliche Leben Aller versuchen, das richtige Maß und die richtigen Maßnahmen zu finden. Darüber müssen auch wir in der IPPNW sprechen – deshalb danke noch einmal an alle, die sich an diesem Diskurs beteiligen.

 

Was wir nicht brauchen, sind unwissenschaftliche Verharmlosungen oder Verdrängungen. Wir können darüber sprechen, ob es wirklich notwendig ist, Bewegungsfreiheit einzuschränken, ohne dass wir die dramatische medizinische Situation in der Lombardei, dem Iran oder dem Elsaß negieren müssen. Wir können die tiefer liegende Ursachen für die aktuelle Krise benennen (Pflegepersonalmangel durch jahrzehntelange verfehlte Gesundheitspolitik, Ökonomisierung und Privatisierung des Gesundheitswesens, Feinstaubbelastung, ungesunder Lebensstil, der zu Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes führt, etc.) ohne die wissenschaftlichen Tatsachen zu verleugnen.

 

Auf einige Punkte möchte ich daher eingehen:

  • Wir wissen bislang, dass rund 80% der SARS-CoV-2-Infizierten einen relativ milden Verlauf haben und nur ein geringerer Teil die Lungenkrankheit COVID-19 entwickeln. Gleichzeitig ist es ein neuartiges Virus, auf welches die Weltbevölkerung noch keine Immunität entwickeln konnte und deshalb stellt es eine ungleich größere Gefahr da als endemische Erreger, für die große Teile der Bevölkerung bereits ein immunologisches Gedächtnis entwickeln konnten. Wir kennen das Phänomen des „neuen Virus“ aus der Geschichte der Medizin und wissen, dass Viren, die von ihrer Pathogenität gar nicht so gefährlich sind, im ersten Kontakt zu massiven Auswirkungen führen können. Die europäischen Siedler und Eroberer brachten Viren auf den amerikanischen Kontinent, die in Europa als Kinderkrankheit galten, in den Amerikas aber ganze Zivilisationen ausrotteten. Ähnliche Verläufe sahen wir auch vor rund hundert Jahren mit dem neuartigen Virus der Spanischen Grippe Influenza A/H1N1. Wie hoch die fallbezogene Letalität von SARS-CoV-2 am Ende sein wird, können wir noch nicht abschätzen. Die Mortalitätsraten einzelner Länder variieren stark: in Deutschland misst man aktuell 92 Todesfälle auf 23.974 Fälle (0,4% Mortalität), in Italien 5.476 Todesfälle auf 59.138 Fälle (9,3% Mortalität). Die Wahrheit dürfte wie immer dazwischen liegen und sehr stark von epidemiologischen Faktoren, zeitlichen Verläufen, Therapieentscheidungen, Teststrategien und gesundheitspolitischen Gegebenheiten abhängig sein. Solide Schätzungen deuten auf eine fallbezogene Letalität von rund 0,5-1 % hin, also etwa 5 bis 10 Mal höher als die normale Influenza (0,1%). Dass zusätzliche Todesfälle („excess deaths“) zu erwarten sind ist nicht wegzudiskutieren, also Menschen, die ohne die aktuelle Viruspandemie (noch) nicht verstorben wären. Wie hoch diese Zahl am Ende sein wird, wissen wir aktuell noch nicht. Die aktuelle Gesamtmortalität auf Länderebene wird uns auf jeden Fall nicht bei dieser Frage weiterhelfen und stellt somit auch keine sinnvolle Größe in der Beurteilung der Pandemie dar. Dafür sind die natürlichen Sterberaten einfach zu hoch, um in undifferenzierten landesweiten Betrachtungen kleinere Ausschläge zu registrieren. Dennoch: glaubt man die 0,5-1% Mortalität und geht von einer Durchseuchung von 60-70% in der Bevölkerung aus, dann würden wir für Deutschland in den nächsten Jahren 250.000-580.000 SARS-CoV-2-assoziierte zusätzliche Todesfälle erwarten. Wären das genug, um in der Gesamtstatistik von rund 820.000-950.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland eine signifikante Delle zu verursachen? Fragen an die Medizinstatistiker… Derweil sollten wir Praktiker versuchen, zu verhindern, dass Menschen frühzeitig sterben, nur weil die Kapazitäten im Gesundheitswesen nicht ausreichen um ihnen die nötige medizinische Hilfe zukommen zu lassen.

 

  • Die meisten Menschen, die schwere Verläufe einer COVID-19 Erkrankung haben, sind alt und haben Vorerkrankungen. Das ist genau das, was wir bei allen Atemwegserkrankungen erwarten – ob durch Coronaviren, Influenza oder Pneumokokken. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Immundefekten oder Menschen, die unter Immunsuppression stehen, also z.B. onkologische oder rheumatologische Patient*innen, trifft es am schlimmsten. Aber natürlich werden statistisch gesehen auch junge, gesunde Menschen und ja – in seltenen Fällen auch Kinder – unter den Opfern sein. Das sehen wir auch in den Daten aus Italien und China. Die Solidarität, die derzeit von Seiten der Politik und der Gesellschaft den unterschiedlichen Gruppen von Risikopatient*innen entgegen gebracht wird ist bemerkenswert und sollte in Zukunft erinnert werden, wenn es um andere gesundheitliche Risiken geht, wie z.B. die Folgen des Klimawandels oder der Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Wovor ist warnen möchte, ist der Versuch, die Gefahren durch SARS-CoV-2 herunter zu spielen, mit dem Argument, dass ein Großteil der Verstorbenen Vorerkrankungen hatten. Das gilt doch IMMER für Todesraten bei schweren Erkrankungen. Ob Herzinfarkte, Krebserkrankungen, Lungenentzündungen oder Blinddarmdurchbrüche – es werden IMMER diejenigen vermehrt sterben, die Vorerkrankungen haben. Daraus kann man doch nicht ableiten, dass SARS-CoV-2 nicht gefährlich sei.

 

  • Manche Menschen, die aktuell nicht an der Front stehen, fabulieren über die PCR-Testung ohne Sinn und Verstand. Wir hier in Berlin testen seit Wochen Patient*innen mit Atemwegsinfekten auf SARS-CoV-2. Anfangs hatten wir keinen einzigen positiven Befund. Mit der Zeit wurden es immer mehr. Aktuell sind es ca. 5% der Getesteten, die positive Befunde haben – Tendenz steigend. Alles mit dem selben Test. Übrigens der selbe, der auch in anderen Ländern verwendet wird. Überall ist es ähnlich: anfangs sind alle negativ, dann kommen vereinzelt positive Befunde, dann immer mehr und mit der Häufung an positiven Tests steigt auch die Rate an schweren Atemwegsinfektionen, da ein gewisser Anteil der Infizierten schwere Verläufe haben. Wie kann man dann behaupten, der Test würde nur falsch positive Befunde geben oder die Infektion sei schon lange überall im Umlauf gewesen und würde durch die neuen Tests einfach nur „aufgedeckt“? Wer so etwas behauptet, hat entweder keine Ahnung oder treibt ein böses Spiel. Man kann über die Spezifität eines Tests streiten und über die präanalytischen Faktoren, die einem Abstrichtest nunmal zwangsläufig Probleme bereiten, aber bitte auf wissenschaftlichem Niveau und mit soliden Argumenten.

 

  • Die Mehrheit der Infizierten versterben in Italien außerhalb der Intensivstationen. Auf der Intensivstation wird um jedes Leben gekämpft, daher schaffen es dort viele, zu überleben. Die jenigen, die es nicht auf die Intensivstationen schaffen (aus Mangel an Betten, Personal oder Beatmungsgeräten, aus logistischen Gründen, aus Gründen der verzögerten Inanspruchnahme von medizinischer Hilfe oder aus mangelndem Zugang zum Gesundheitswesen sei dahingestellt) sterben dann zu Hause, in den Zelt-Lazaretten vor den Kliniken oder auf Normalstationen. Ich stehe in täglichem Kontakt mit Freunden von mir in Italien, die dort in den Krankenhäusern gerade enormes aushalten und leisten. Ich kann nicht begreifen, wie man die aktuelle Situation in der Lombardei wegdiskutieren oder mit der erhöhten Umweltverschmutzung erklären will. Nein, es ist nicht normal, dass in Bergamo die Kliniken Zelte vor den Notaufnahmen aufbauen müssen. Es ist nicht normal, dass Menschen nicht auf die Intensivstation kommen, weil es keinen Platz gibt. Es ist nicht normal, dass die Bestattungsunternehmen das Militär um Hilfe bitten müssen, weil sie nicht genügend Kapazitäten haben, um mit all den Toten klar zu kommen. Ja, Norditalien hat Luftverschmutzung. Diese ist ähnlich hoch wie Regionen im Balkan, in Polen, in der Slowakei und in einzelnen Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien oder Großbritannien. Natürlich gibt es weltweit auch viele Regionen, in denen der Air Quality Index (AQI) noch deutlich liegt (siehe z.B. https://www.airvisual.com oder https://waqi.info/), zum Beispiel auch in China. Luftverschmutzung mag ein Grund für die Prävalenz von Herzkreislauferkrankungen und Atemwegserkrankungen sein, die jetzt in der Pandemiesituation zu schlechteren Prognosen führen, aber ohne die aktuelle Pandemiesituation wären die lokal stark unterschiedlichen Morbiditäts- und Mortalitätsentwicklungen doch nicht erklärbar: Tausende Tote in Wuhan aber nicht in Beijing; in Bergamo aber nicht in Mailand; im Elsass aber nicht in Paris. Nein – hier spielt vor allem die regional unterschiedliche Durchseuchung mit SARS-CoV-2 eine Rolle.

 

Diese Gedanken wollte ich einmal mitteilen, bitte aber um Verständnis, dass ich weder Zeit noch Muße habe, in den kommenden Tagen eine inhaltliche Debatte zu diesen Punkten zu führen. Morgen früh werde ich wieder in die Klinik gehen, wo ich im Pandemiestab sitze und als Leiter der Kindernotaufnahme gemeinsam mit meinem Team seit Wochen unsere Klinik auf die zu erwartende Welle an Atemwegsinfektionen vorbereite. Nun ist sie da, die Welle und ich weiß nicht, was uns in den kommenden Tagen erwartet. Ich kann nur sagen, dass wir die Bedrohung für die uns anvertrauten Kinder sehr ernst nehmen, vor allem diejenigen mit schweren Vorerkrankungen, immunsuppressiver Therapie, Organtransplantationen oder die Früh- und Neugeborene, die statistisch gesehen in China die schlimmsten Verläufe in der pädiatrischen Subpopulation der COVID-19 Fälle hatten. Ich hoffe, dass wir alle dieser Pandemie mit der notwendige Ernsthaftigkeit begegnen – im medizinsichen Alltag, im politischen Ringen um adäquate Maßnahmen wie auch im Familien- und Bekanntenkreis.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch und uns Kraft, Durchhaltevermögen und Resilienz in den kommenden Tagen und Wochen. Die Krise testet uns als Gesellschaft und bislang scheinen wir die Herausforderung gemeinsam mit viel Solidarität, Engagement und Hilfsbereitschaft anzunehmen. Das macht Mut. Mut, den wir alle brauchen werden.

 

Bleibt gesund und bis bald,

Alex Rosen

1. April 2020

Kuba und Russland gemeinsam gegen COVID-19 (Granma.cu)

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Der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel, hob die Erklärungen der Regierung der Russischen Föderation zur internationalen Zusammenarbeit Kubas bei der Bekämpfung der durch COVID-19 verursachten Pandemie hervor.

Das Staatsoberhaupt teilte auf seinem Twitter-Account den von der Sprecherin des russischen Außenministeriums, María Zajárova, unterzeichneten Text mit, in dem die Solidaritätsaktionen Kubas im Kampf gegen die Pandemie hervorgehoben und die Position der USA gegen die Zusammenarbeit Kubas im Gesundheitsbereich kritisiert werden.

Die Erklärung des russischen Außenministeriums hebt die „gegensätzlichen Eigenschaften einiger Mitglieder der internationalen Gemeinschaft“ im Kampf gegen das Coronavirus sars-Cov-2 hervor.

Es unterstreicht außerdem die kubanische Entscheidung, das britische Kreuzfahrtschiff MS Braemar am 18. März mit fünf bestätigten Fällen von Covid-19 an Bord zu empfangen und eine humanitäre Operation durchzuführen.

Ebenfalls wird die Entsendung von medizinischen Brigaden nach Italien, Venezuela, Granada, Nicaragua, El Salvador, St. Vincent und die Grenadinen, St. Kitts und Nevis, Suriname und Jamaika, neben weiteren Ländern, sowie die Lieferung von Medikamenten hervorgehoben, die sich in der Konfrontation der Pandemie als wirksam erwiesen haben, wie das kubanische Interferon Alfa 2-b.

Die Erklärung des russischen Außenministeriums kritisierte die Positionen der USA in Bezug auf Kuba, die die Wirksamkeit der kubanischen medizinischen Zusammenarbeit in Frage stellten, eine Haltung, die sie als Teil eines „Informationskrieges“ bezeichnete.

1. April 2020

Defender 2020: „The US military and Bundeswehr are currently coordinating,“ explains the armed forces base of the Bundeswehr on request. „Some of the US Armed Forces‘ exercise plans are still to be carried out on Polish training grounds“ (Sputniknews)

https://sptnkne.ws/BTQc

„The US transfer operation ‚Defender-Europe 2020‘ was officially ended on March 16 due to the spread of the Corona virus in Germany,“ a spokesman for the armed forces base of the Bundeswehr told Sputnik on Wednesday. „This means that the transfer of material and personnel from the US armed forces and the armed forces of NATO allies involved to Germany has been stopped. The troops already relocated to Germany had already reached their training rooms in Poland and the Baltic States. This means that there are no longer any troops of the US armed forces involved in ‚Defender-Europe 2020‘ or participating NATO allies on German soil. At the same time, the relocation of US material to depots in Germany has started. „

Due to the spread of the corona virus, there was a “special responsibility for the health of the soldiers involved and the civilian population.” The maneuver was therefore stopped. „The training portions planned in Germany on the military training areas in Bergen (Lower Saxony) and Grafenwoehr (Bavaria) are no longer applicable.“

However, „the joint further action in Germany is currently being closely coordinated between the US and German agencies.“

The US Armed Forces “have started moving personnel and materials back from Europe,” said the spokesman for the Armed Forces Base. „The focus is on military rail transport, which is used to return US transport and combat vehicles and equipment to the US depots in Germany (‚Army Preposition Stocks‘). These transports are expected to continue until mid-May. Required German support services (‚Host Nation Support‘) will continue to be adapted to the changed requirements of the US armed forces. Further detailed plans for individual support services, for example at the military training areas in Lehnin and Bergen, are ongoing. „

According to the federal government, „the United States does not intend to leave material shipped from the United States to Europe in Europe,“ it said. “The material is to be returned to the USA via Poland and the Baltic States. The US Armed Forces are currently reviewing whether changes to the original plans are necessary due to the situation in SARS-CoV 2 (COVID-19). „

According to the Bundeswehr, the maneuver will continue in Poland.

„Some of the US Armed Forces‘ exercise plans are still to be carried out on Polish training grounds,“ added the spokesman for the Bundeswehr Armed Forces Base.

1. April 2020

Defender 2020: „US-Militär und Bundeswehr stimmen sich aktuell ab“, erklärt die Streitkräftebasis der Bundeswehr auf Nachfrage. „Einige Übungsvorhaben der US-Streitkräfte auf polnischen Übungsplätzen sollen noch durchgeführt werden“ (Sputniknews)

https://sptnkne.ws/BTQc

„Die US-Verlegeoperation ‚Defender-Europe 2020‘ wurde am 16. März wegen der Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland vorsorglich offiziell beendet“, teilte ein Sprecher der Streitkräftebasis der Bundeswehr gegenüber Sputnik am Mittwoch mit. „Das heißt, die Verlegung von Material und Personal der US-Streitkräfte und der Streitkräfte beteiligter Nato-Bündnispartner nach Deutschland wurde eingestellt. Die bereits nach Deutschland verlegten Truppenteile hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Übungsräume in Polen und im Baltikum schon erreicht. Das heißt, es befinden sich keine an ‚Defender-Europe 2020‘ beteiligten Truppenteile der US-Streitkräfte oder beteiligter Nato-Bündnispartner mehr auf deutschem Boden. Gleichzeitig hat die Rückverlegung von US-Material in Depots in Deutschland begonnen.“

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus gebe es eine „besondere Verantwortung für die Gesundheit der beteiligten Soldatinnen und Soldaten sowie der Zivilbevölkerung.“ Das Manöver werde deshalb eingestellt. „Die in Deutschland vorgesehenen Übungsanteile auf den Truppenübungsplätzen Bergen (Niedersachsen) und Grafenwöhr (Bayern) entfallen.“

Allerdings werde aktuell „das gemeinsame weitere Vorgehen in Deutschland zwischen den US-amerikanischen und deutschen Dienststellen eng abgestimmt.“

Die US-Streitkräfte „haben zwischenzeitlich mit der Rückverlegung von Personal und Material aus Europa begonnen“, informierte der Sprecher der Streitkräftebasis. „Im Schwerpunkt handelt es sich dabei um Militärtransporte auf der Schiene, mit denen US-Transport- und Gefechtsfahrzeuge sowie Gerät in die US-Depots in Deutschland (‚Army Preposition Stocks‘) zurückgeführt werden. Diese Transporte werden voraussichtlich bis Mitte Mai andauern. Erforderliche deutsche Unterstützungsleistungen (‚Host Nation Support‘) werden abgestimmt auf die veränderten Anforderungen der US-Streitkräfte fortgesetzt. Weitere Detailplanungen zu einzelnen Unterstützungsleistungen beispielsweise auf den Truppenübungsplätzen Lehnin und Bergen dauern an.“

Nach Kenntnis der Bundesregierung „beabsichtigen die USA nicht, Material, das aus den USA nach Europa verschifft wurde, in Europa zu belassen“, hieß es weiter. „Das Material soll über Polen und die baltischen Staaten in die USA zurückverlegt werden. Ob aufgrund der Lage SARS-CoV 2 (COVID-19) diesbezüglich Änderungen der ursprünglichen Planungen erforderlich sind, wird derzeit durch die US-Streitkräfte geprüft.“

Das Manöver wird laut Angaben der Bundeswehr allerdings in Polen fortgesetzt.

„Einige Übungsvorhaben der US-Streitkräfte auf polnischen Übungsplätzen sollen noch durchgeführt werden“, ergänzte der Sprecher der Streitkräftebasis der Bundeswehr.

1. April 2020

11. April: Virtueller Ostermarsch 2020 – Gesicht zeigen !! Schickt Fotos, Videos !

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https://www.facebook.com/events/214991876262119/

1. April 2020

Radiologe in spanischen Krankenhaus veröffentlicht Röntgenbilder von Corona-Patienten auf Twitter

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https://bit.ly/2wazu1a

Twitter Profil:
https://bit.ly/2Jyjs4d

1. April 2020

Kurzclips: Hilfe in der Corona-Krise: Italiener bedanken sich bei russischen Helfern mit Jubel und Geschenken

https://deutsch.rt.com/kurzclips/100300-hilfe-in-corona-krise-italiener-russland/

1. April 2020

Heute am 1. April 2020 ab 20:15 Uhr zeigt die ARD den Spielfilm „Meister des Todes 2“ mit Veronica Ferres, Katharina Wackernagel und Heiner Lauterbach. Es geht um die illegalen Exporte eines Rüstungsunternehmens.

Mit „Meister des Todes“ erzählte Autor und Regisseur Daniel Harrich eine brisante Whistleblower-Geschichte um Waffenexporte der fiktiven Firma HSW in nicht genehmigungsfähige Gebiete in Mexiko. Angeklagt wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz versuchen im zweiten Teil „Meister des Todes 2“ die Manager von HSW, sich aus dem Prozess zu winden, während ihre Gegenspieler in Mexiko nach Beweisen suchen. Denn wenn die Verstrickung von HSW in das Verschwinden von 43 Studenten nachgewiesen würde, könnte das den Prozess wesentlich beeinflussen.

Die Dokumentation „Tödliche Exporte – Rüstungsmanager vor Gericht“ zeigt die Wirklichkeit hinter der Fiktion des Spielfilms und beleuchtet einen der wichtigsten Gerichtsprozesse um Exporte deutscher Kriegswaffen. Filmemacher Daniel Harrich hat die Verhandlung am Landgericht Stuttgart genau beobachtet und analysiert in der Dokumentation deren Verlauf. Zudem fragt er nach der moralischen Mitverantwortung deutscher Regierungsbehörden: Wie konnten die Sturmgewehre von Heckler & Koch unter der Aufsicht deutscher Rüstungsexport-Kontrolleure in vier mexikanische Unruheprovinzen gelangen, für die es keine Ausfuhrgenehmigungen gab? Seine Recherchen nach den Schwachstellen der deutschen Exportkontrolle stützt Harrich auf eine Vielzahl von Unterlagen sowie auf Aussagen von ehemaligen Mitarbeitern und Insidern. Daneben erhellt die Dokumentation auch das Umfeld des Gerichtsverfahrens in Deutschland und Mexiko.

Website zum Themenabend:
https://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-waffenexporte/index.html

Trailer zum Film und Teaser zur Dokumentation:
https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen/daserste-meister-des-todes-100.html

Wer an der Vorgeschichte interessiert ist und eventuell den ersten Film nicht gesehen hat, hat vor dem neuen Themenabend die Gelegenheit dies nachzuholen:
Am Freitag, 27. März 2020, ab 22 Uhr zeigt die ARD den Spielfilm „Meister des Todes“.
Die Dokumentation „Tödliche Exporte – Wie das G36 nach Mexiko kam“ läuft am Samstag, 28. März 2020, ab 01:45 Uhr im SWR.

KURZINFO:

Meister des Todes 2
Mi., 1. April 2020, 20:15 Uhr, im Ersten
Im Anschluss:
Tödliche Exporte – Rüstungsmanager vor Gericht
Mi., 1. April 2020, 21.45 Uhr, im Ersten

1. April 2020

China fordert die sofortige Aufhebung aller Sanktionen gegen Syrien

Ein diplomatischer Vertreter Chinas forderte am Montag die vollständige und sofortige Aufhebung einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Syrien und stellte fest, dass die Sanktionen die Bemühungen des gefährdeten Landes zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie beeinträchtigen werden.

„Wir fordern die vollständige und sofortige Aufhebung einseitiger Zwangsmaßnahmen“, sagte Zhang Jun, Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, ebenfalls Präsident des Sicherheitsrates für den Monat März, auf dem Videokonferenztreffen des Rates zur Lage in Syrien.

„Wir sind ernsthaft besorgt über die negativen Auswirkungen einseitiger Sanktionen auf die Fähigkeit von Ländern, auf die Pandemie zu reagieren, insbesondere für gefährdete Länder wie Syrien“, sagte er. „Zivilisten und unschuldige Menschen leiden schwer unter diesen Sanktionen.“

Zhang sagte, dass China den Aufruf von UN-Generalsekretär Antonio Guterres in dieser Hinsicht unterstützt.

„Unsere Position wird im jüngsten gemeinsamen Brief an den Generalsekretär unter anderem zusammen mit Russland ausführlich erläutert. Wir hoffen, dass sich das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Stimme des Generalsekretärs und Hochkommissars für Menschenrechte in dieser Hinsicht anschließt “, sagte Zhang.

In Bezug auf die Situation in Syrien sagte Zhang, seit Russland und die Türkei Anfang dieses Monats eine Waffenstillstandsvereinbarung getroffen haben, habe sich die Sicherheitslage im Nordwesten Syriens erheblich verbessert.

„Wir schätzen diese diplomatischen Bemühungen und ermutigen die relevanten Parteien, den Waffenstillstand weiter umzusetzen“, sagte er.

„Es ist unsere konsequente Position, die politische Lösung des Konflikts in Syrien zu unterstützen. Wir begrüßen die sorgfältigen Bemühungen des Sonderbeauftragten (Geir Pedersen) und ermutigen ihn, den Dialog zwischen den syrischen Parteien im Hinblick auf einen integrativen syrisch geführten und in syrischem Besitz befindlichen politischen Prozess gemäß der Resolution 2254 weiter zu erleichtern “, sagte Zhang.

„Wir bekräftigen, dass die Zukunft des Landes vom syrischen Volk ohne ausländische Einmischung entschieden werden muss“, sagte er.

1. April 2020

Corona-Spenden für Italien ! Donate to Italy ! Jeder Klick auf das Video ist quasi eine Spende!

Dieses Lied ist von der berühmtesten Band Italiens der 70er Jahre. Sie haben die Urheberrechte an das Krankenhaus in Bergamo überschrieben. Jeder Klick auf das Video ist damit quasi eine Spende, da YouTube dem Inhaber Geld pro Klick bezahlt.