Europäische Staaten senden medizinische Waren in der ersten INSTEX-Transaktion in den Iran – weitere Transaktionen mit Teheran sollen durchgeführt werden

Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich haben erstmals im Rahmen des INSTEX-Handelsmechanismus medizinische Hilfsgüter in den Iran exportiert. Nach Angaben des Bundesaußenministeriums hofft Berlin, den Mechanismus zu verbessern und weitere Transaktionen mit Teheran durchzuführen.

Die Nachricht kommt einige Monate, nachdem Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien und die Niederlande dem INSTEX-Mechanismus beigetreten sind, wodurch die Länder die US-Sanktionen gegen den Iran umgehen können.

Die medizinischen Güter werden inmitten der Coronavirus-Pandemie in das Land exportiert.

Der Iran ist von der Pandemie schwer betroffen hat und ist eines der am stärksten betroffenen Länder Asiens außerhalb Chinas.

Nach offiziellen Angaben liegt die Zahl der Todesopfer derzeit bei 2.757.