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Die ständigen Vertreter von acht Ländern bei den Vereinten Nationen schreiben an UN-Generalsekretär Antonio Guterres wegen der negativer Auswirkung von Sanktionen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Die ständigen Vertreter Russlands, Chinas, Kubas, Irans, Nordkoreas, Iraks, Venezuelas sowie Nicaraguas, bei den Vereinten Nationen, haben in einem Schreiben an den UN-Generalsekretär hervorgehoben, dass das Coronavirus eine gemeinsamer Feind sei, und vor den negativen Auswirkungen der Sanktionen bei seiner Bekämpfung gewarnt.

Die UN-Botschafter dieser acht Länder schrieben in ihrem Brief an Antonio Guterres, dass diejenigen Länder, die derzeit einseitigen und illegalen Sanktionen ausgesetzt seien, die deutlich gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verstießen, größere Schwierigkeiten hätten, gegen das Coronavirus vorzugehen.

Darin wird auch hervorgehoben, dass Berichten unabhängiger UN-Experten zufolge mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung von einseitigen Sanktionen betroffen ist und  man nicht erlauben dürfe, dass politische Berechnungen sich der Rettung von Menschenleben entgegen stellten. Für die Bekämpfung der Corona-Pandemie sei ein Höchstmaß an Solidarität und Zusammenarbeit erforderlich.

„Wegen der Sanktionen werden alle Anstrengungen der nationalen Regierungen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, insbesondere im Bereich einer effektiven und rechtzeitigen Bereitstellung medizinischer Gerätschaften und Materialien, einschließlich Medikamenten und Testkits, zur Behandlung von Covid-19 Patienten, negativ beeinträchtigt“, heißt es in dem Brief.

In dem Schreiben an den UN-Generalsekretär wird weiterhin die sofortige und vollständige Beendigung illegaler und willkürlicher Maßnahmen des wirtschaftlichen Druckmittel gefordert.

Offiziellen Statistiken zufolge sind bisher nahezu 500 000 Menschen weltweit  mit dem SARS-CoV2-Virus infiziert worden, davon sind mehr als 110 000 COVID-19 Patienten bisher genesen, und mehr als 21 000 sind diesem neuartigen Virus bisher zum Opfer gefallen.