Luftangriffe in Afghanistan USA warfen 2019 mehr als 7400 Bomben ab
Für die, die Trump für einen Friedensmenschen halten: : Luftangriffe in Afghanistan
USA warfen 2019 mehr als 7400 Bomben ab
Unter Präsident Trump haben die US-Luftangriffe in Afghanistan stark zugenommen. Die Luftwaffe warf 2019 so viele Bomben ab wie nie im vergangenen Jahrzehnt.
Mitglieder des Europarates rufen zu Hilfe für Julian Assange auf (Telepolis)
Parlamentarische Versammlung will Auslieferung an die USA verhindern. Bundesregierung bislang untätig
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) hat die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, sich der Auslieferung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange an die USA zu widersetzen und sich für die „unverzügliche Freilassung“ des australischen Journalisten einzusetzen.
Denouncing Trump Plan as ‚Unacceptable,‘ Sanders Declares It Is Time to ‚End the Israeli Occupation‘ (commondreams.org)
„Trump’s so-called ‚peace deal,'“ warned the White House hopeful, „will only perpetuate the conflict, and undermine the security interests of Americans, Israelis, and Palestinians.“
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Entscheidungsschlacht im Orient – Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt. Vortrag vo Nahost-Experten Michael Lüders
Entscheidungsschlacht im Orient – Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt.
Hier Vortrag vom Nahost-Experten Michael Lüders, 21.11.2019
https://m.youtube.com/watch?v=SH66PvHJqEU, Dauer 1:18:06 h
Zitat: Es geht darum, den Iran in die Knie zu zwingen, dort das Mullah-Regime und damit den letzten Feind des Westens und Israels in der Region zu beseitigen. Damit könnten sie einen gefährlichen Flächenbrand auslösen; weil Irans Schutzmächte Russland und China dem vermutlich nicht tatenlos zuschauen werden und dies auch uns Europäer betreffen würde.
Neue Spielräume gegenüber den USA (german-foreign-policy.com)
(Eigener Bericht) – Die gestrige Entscheidung der britischen Regierung gegen den Ausschluss von Huawei vom Aufbau des 5G-Netzes öffnet neue Spielräume für Deutschland und die EU. Zum einen können Berlin und Brüssel dem Druck aus Washington, Huawei von ihren Märkten zu verdrängen, gemeinsam mit London leichter widerstehen. Die EU will heute einen Huawei-Ausschluss offiziell ablehnen; auch Kanada und Neuseeland ziehen jetzt wieder die Nutzung von Huawei-5G-Produkten in Betracht. Die USA würden im Kampf gegen Huawei dann nur noch von einer Handvoll Staaten unterstützt, in denen antichinesische Hardliner den Ton angeben – Australien, Japan und Taiwan. Zum anderen sucht London für die Zeit nach seinem Austritt aus der EU eine Position, die ihm größtmögliche politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit sichert; die Entscheidung, Washington in Sachen Huawei nicht nachzugeben, soll auch diesbezüglich einen Markstein setzen. Das kommt Berlin entgegen, das seinerseits eine eigenständige Weltpolitik anstrebt und dabei in London Unterstützung finden kann.
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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8169/
Kritik an der Bolivien-Berichterstattung – Gerhard Mertschenk
Sehr geehrte Frau Brandau,
sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihrer Antwort vom 13.11.2019 auf meine Anmerkungen zur Bolivien-Berichterstattung bedankten Sie sich für den Hinweis, mit Pauschalierungen – wie etwa der „internationalen Staatengemeinschaft“ – achtsam umzugehen. Offensichtlich hat sich das aber nicht bis zu Ihrer Korrespondentin Anne Kathrin Mellmann herumgesprochen. In dem am 27.1.20 ausgestrahlten Weltsichten-Beitrag ließ sie die Hörer wissen: „die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft war enorm“ (Minute 3:22). Zuvor (1:55) hatte sie verkündet, daß fast 60 Staaten den Oppositionsführer anerkannt hätten. Bisher war selbst bei inforadio immer von „mehr als 50 Staaten“ die Rede. Selbst bei 60 Staaten würde das bedeuten, daß 130 UNO-Mitgliedsstaaten, also mehr als doppelt soviele, Guaidó nicht anerkennen. Zu dieser Einschätzung von enormer Unterstützung der internationalen Gemeinschaft kann man nur kommen, wenn man sich selber für den Nabel der Welt hält und Länder wie China, Russland, Indien, Mexiko und die Bewegung der Nichtpaktgebundenen als vernachlässigbar ansieht. Ganz abgesehen davon, daß auch die UNO und ihre Unterorganisationen Maduro als rechtmäßigen Präsidenten behandeln. (Enorm ist die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft – 187 von 192 UNO-Mitgliedsstaaten – für die Aufhebung der von den USA gegen Kuba verhängten Blockade – aber darüber berichtet inforadio nicht.)
Zweimal spricht Anne Kathrin Mellmann (3:00; 4:53) von der Ernennung Guaidós zum (Interims-)Präsidenten. Er wurde nie von jemandem ernannt, sondern er hatte sich selbst zum Präsidenten ausgerufen. (Sehr geehrte Frau Brandau, Sie selber schrieben mir in Ihrer Antwort vom 07.01.20: „Jemand erklärt sich selbst zum Präsidenten„) Aber solche feinen Unterschiede interessieren Frau Mellmann offenbar nicht, so wie sie vor einiger Zeit in einem Weltsichten-Gespräch auch nicht zwischen UNASUR und MERCOSUR zu unterscheiden wusste. Aber beim Hörer soll der Eindruck erweckt werden, er sei ernannt worden, das klingt ja so rechtskonform.
Zitiert wird (4:41): Es stimmt, dass die Regierung mit Gewalt tun kann, was sie will, aber das legitimiert sie nicht. Interessant wäre es gewesen, wenn Frau Mellmann das mit Tatsachen belegt hätte, wie z.B. 3.449 Verletzte, davon fast zweitausend Schussverletzte, 1.605 Verletzungen durch Gummigeschosse, 133 Fälle von Folter und Misshandlungen durch Angehörige der Militärpolizei, mehr als 350 am Auge verletzte Demonstranten, 2 total erblindete. – Entschuldigung, das geschieht ja in Chile, wo der neoliberale Präsident Piñera öffentlich erklärt hat, sich im Krieg zu befinden. Dort kann die Regierung mit Gewalt tun, was sie will. Und sie tut es auch. Aber davon wird nicht berichtet. Dieses Anlegen von zweierlei Maß finde ich einfach nur widerlich.
Frau Mellmann erklärt den jetzigen Parlamentspräsidenten Luis Parra kurzerhand zu einem „Mann der sozialistischen Regierung“ (1:49). Das ist eine sehr eigenwillige Interpretation. Diese Darstellung ist Meinungsmanipulation. Sehr geehrte Frau Brandau, ich darf aus Ihrer Email vom 7.1.20 zum selben Thema zitieren: „Wir hätten ihn in den Nachrichten gestern mit dem Zusatz „abtrünniger Oppositionspolitiker“ bezeichnen sollen, dem Stimmenkauf für Maduro vorgeworfen wird. Oder wir hätten formulieren können, dass er als einstiger Oppositionspolitiker inzwischen Rivale von Guaido geworden ist. Das hätte für mehr Hintergrund und für mehr Klarheit gesorgt. Das ist uns leider in diesem Fall nicht gelungen.„ Frau Mellmann ist es zufälligerweise auch wieder nicht gelungen. Auch wenn er aus seiner Partei ausgeschlossen wurde, gehört er weiterhin zur Opposition und führt scharfe Reden gegen Maduro. Allerdings hat er erkannt, dass Guaidós fundamentale Verweigerungspolitik das Land nicht aus der Krise führt, sie im Gegenteil verschärft hat. Deshalb tritt er zusammen mit anderen Oppositionsabgeordneten für einen Dialog ein. Jedoch ist er deshalb noch lange kein „Mann der sozialistischen Regierung“. Ein Unterschied, den Frau Mellmann nicht erkennt oder nicht erkennen will. Die Opposition ist gespalten und steht nicht mehr geschlossen hinter Guaidó.Das ist der Punkt.
Bemerkenswert an dem Beitrag ist jedoch eine gewisse Distanzierung von dem bisher so hoch gelobten Guaidó: erfolglos, ohne Unterstützung der Straße (2:01), Bevölkerung fühlt sich betrogen (2:25), sucht nun nach Unterstützung im Ausland (4:54). [Wenn hierzulande ein Politiker für seine Politik Unterstützung im Ausland suchte, wäre er sofort als von Moskau-, Peking-, Castro- oder Ostberlin gesteuert hingestellt worden. Guaidó also Trump-gesteuert? Das traut sich Frau Mellmann/inforadio nicht zu sagen.] Angesichts des Scheiterns von Guaidó wird leise angedeutet, warum er scheitern wird: „Bevor die sozialistische Regierung ihnen Wohnungen zur Verfügung stellte, lebten sie in Slums (6:20). Das vergisst die Bevölkerung eben nicht, auch nicht, dass Guaidó diese Wohnungen privatisieren will.
Also eine beginnende leichte Absetzbewegung, um nicht ganz das Gesicht zu verlieren, wenn Guaidó endgültig scheitert. Viele Länder dachten, das alles viel schneller gehen würde (3:32). Frau Mellmann „vergisst“ zu erwähnen, dass auch die BRD mit SPD-Außenminister Heiko Maas so dachte. Diesen Gesichtsverlust hätten Sie sich ersparen können, wenn Sie (inforadio) von Anfang an wirklich unabhängig und nicht so regierungsunterwürfig berichtet hätten. Aber nicht alle Journalisten haben solche Zivilcourage wie ein Edward Snowden.
Ich kann nur wiederholen: Sie können Ihre Glaubwürdigkeit nur wiedererlangen, wenn wirklichkeitsgerecht und unabhängig berichtet wird, und journalistische Sorgfaltspflicht und Ethik wieder den Platz einnehmen, der ihnen zusteht.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Mertschenk,
Ihr kritischer Hörer, der weiterhin andere über diese Art von Informationspolitik aufklären wird.
Die ARD zwischen „russischen Privatpartys“ und Phrasen von „der Wahrheit“ (nachdenkseiten.de)
Ein ARD-Kommentar zum Auschwitz-Gedenken in Israel und eine ARD-Produktion über den eigenen Kampf für „die Wahrheit“ lassen tief blicken in die fragwürdige Verfassung des öffentlich-rechtlichen Senders. Von Tobias Riegel.
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Die ARD zwischen „russischen Privatpartys“ und Phrasen von „der Wahrheit“
Schlappe für Salvini Italien: Sozialdemokrat gewinnt Regionalwahl in »roter Hochburg« Emilia-Romagna. Auswirkung auf Regierung in Rom offen (junge Welt)
Bei den Wahlen in der norditalienischen Region Emilia-Romagna ist Stefano Bonaccini von dem sozialdemokratischen Partito Democratico (PD) an der Spitze einer Mitte-links-Koalition am Sonntag mit 51,4 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt worden, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Die Lega-Senatorin Lucia Borgonzoni kam auf 43,7 Prozent. Sie trat für ein Bündnis aus Faschisten an, zu dem auch die Forza Italia (FI) des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und die »Brüder Italiens« (FdI) von Giorgia Meloni gehören. Nach Auszählung fast aller Stimmen wurde die Lega mit 31,9 Prozent stärkste Partei, die FdI erhielt 8,6 Prozent, während die FI nur auf 2,59 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag mit 67,7 Prozent 30 Punkte über den 37,6 Prozent im Jahr 2014. PD-Sekretär Nicola Zingaretti erklärte, es sei mit der auf der Straße geführten Kampagne gelungen, vor allem Nichtwähler und deren Vertrauen zurückzugewinnen.
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https://www.jungewelt.de/artikel/371456.italien-schlappe-f%C3%BCr-salvini.html
Sevim Dagdelen: Gegen jeden Geschichtsrevisionismus! #WeRemember #KeinVergessen und & #NieWieder

Heute vor 76 Jahren befreiten sowjetische Soldaten Leningrad, das die deutsche Wehrmacht fast 900 Tage, von September 1941 bis Januar 1944, belagert und bombardiert hatte. Mehr als eine Million Menschen überlebten dieses Kriegsverbrechen im deutschen Vernichtungskrieg nicht. Sie starben an Hunger und Kälte.
Genau ein Jahr später, heute vor 75 Jahren am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz.
Gegen jeden Geschichtsrevisionismus sage ich: Spasibo!
#WeRemember
#KeinVergessen und
& #NieWieder
China und Russland im Visier des Westens – Politikzeitschriften schießen sich ein (Sputniknews)
Nie wieder Auschwitz? 27. Januar 2020 Georg Meggle „Nie wieder Auschwitz!“ Das sagt sich leicht. (heise.de)
„Jeder Tag ist ein Holocaust-Gedenktag“ – Moshe Zuckermann über den 27. Januar (Sputniknews)
Die Eltern von Mose Zuckermann haben die Judenvernichtung in Europa, den Holocaust bzw. die Shoah, überlebt. Der Sohn ist ein renommierter Historiker und Philosoph und gehört zu den deutlichsten jüdischen Kritikern der israelischen Politik. Im Interview spricht er über das Gedenken und erklärt, warum er Israel kritisiert.
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https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190127323718773-philosoph-zu-holocaust/
