Schlappe für Salvini Italien: Sozialdemokrat gewinnt Regionalwahl in »roter Hochburg« Emilia-Romagna. Auswirkung auf Regierung in Rom offen (junge Welt)

Bei den Wahlen in der norditalienischen Region Emilia-Romagna ist Stefano Bonaccini von dem sozialdemokratischen Partito Democratico (PD) an der Spitze einer Mitte-links-Koalition am Sonntag mit 51,4 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt worden, berichtete die Nachrichtenagentur ANSA. Die Lega-Senatorin Lucia Borgonzoni kam auf 43,7 Prozent. Sie trat für ein Bündnis aus Faschisten an, zu dem auch die Forza Italia (FI) des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und die »Brüder Italiens« (FdI) von Giorgia Meloni gehören. Nach Auszählung fast aller Stimmen wurde die Lega mit 31,9 Prozent stärkste Partei, die FdI erhielt 8,6 Prozent, während die FI nur auf 2,59 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag mit 67,7 Prozent 30 Punkte über den 37,6 Prozent im Jahr 2014. PD-Sekretär Nicola Zingaretti erklärte, es sei mit der auf der Straße geführten Kampagne gelungen, vor allem Nichtwähler und deren Vertrauen zurückzugewinnen.

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