Friedensprojekt: Aufbau eines Begegnungs- und Fortbildungszentrums in der Mitte Deutschlands (Peacefactory)

Wolfgang Lieberknecht sucht Mitstreiter*innen für ein Friedensprojekt: Den Aufbau eines Begegnungs- und Fortbildungszentrums in der Mitte Deutschlands. Es soll dazu dienen, Aktive aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus anderen Ländern zusammenzubringen, um sich gemeinsame aktiv zu werden. Angesichts der globalen Bedrohungen des Friedens (Die Atomkriegsuhr ist auf Zwei vor Zwölf vorgerückt) dringlicher, denn je. Und allein haben wir da keine Chance: Dazu müssen viele zusammenkommen, wenn wir etwas ausrichten wollen.

Ich heiße Wolfgang Lieberknecht. Ich habe als junger Mann die Übernahme einer Polstermöbelfabrik abgelehnt, weil ich für mein Leben wichtiger Aufgaben gesehen habe, wenige Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg und in Zeiten des Vietnamkrieges. Seit über 50 Jahren versuche ich zum Aufbau einer Welt ohne Krieg beizutragen. (bei diesem Vortrag im Club Voltaire in Frankfurt stelle ich eingangs meine Bemühungen vor und meine Sicht auf die Aufgaben: https://www.youtube.com/watch?v=Zqu3YV9rtUY).
Inzwischen habe ich die leestehenden Fabrikgebäude geerbt und will sie mit Menschen, die für die gleichen Ziele eintreten, nutzen. Das Projekt soll eine gemeinnützige Einrichtung werden, getragen von einem starken Team. Meine Thesen zur Wichtigkeit des Projektes stehen unten.

Ich lade Euch zu einem ersten Treffen zum Kennenlernen ein, wenn Ihr das Projekt mit aufbauen wollt.
Das Treffen findet vom 31.1. (18 Uhr) bis zum 2.2.2020 in 37281 Wanfried, Bahnhofstr. 15, ein. Es ist auch möglich, nur an einem der Tage teilzunehmen, wir haben aber auch einige Übernachtungsmöglichkeiten.
Schickt eine Email, chattet mit mir über Facebook oder ruft an, wenn Ihr Interesse habt, zu kommen.
Telefon: 05655-924981, 017643773328, Email: peacefactory@web.dehttps://www.facebook.com/groups/786805281754891/, Blog: https://peacefactorywanfried.wordpress.com/)

Mit solidarischen Grüße, Wolfgang Lieberknecht
Was das Zentrum leisten soll:

  1. Die Welt und auch die Verhältnisse in den einzelnen Staaten sind im raschen Umbruch. Diese Entwicklung bringt große Chancen für bessere Bedingungen für Frieden, birgt aber auch große Gefährdungen des bereits Erreichten. Es gibt mächtige Kräfte, die von Kriegen profitieren: Frieden muss gegen sie politisch durchgesetzt werden oder es wird ihn nicht geben.
  2. Die Kräfte, die sich für Frieden engagieren, brauchen viel und aktuelles Wissen über die Entwicklungen. Wir brauchen viel Verständnis für deren Hintergründe. Wir brauchen das bereits vorhandene Wissen darüber, wie Frieden geht. Wir brauchen dieses Wissen über die aktuellen Entwicklungen und deren Hintergründe in Deutschland, aber auch in anderen Ländern: Um für eine faire Außenpolitik zu ringen, der Vorbereitung von Kriegen durch den Aufbau von Feindbildern entgegenwirken zu können und auch friedensfördernde Entwicklungen unterstützen zu können.
  3. Dieses Wissen können wir nur mit Vielen und arbeitsteilig gewinnen: Auch  die Übersetzung des Wissens in effektive politische Willensbildung kann nur von Vielen und arbeitsteilig gelingen. Nur durch die Bearbeitung von einzelnen Problemen durch verschiedene Menschen und Gruppen werden wir auf dem Stand des Wissens der Entscheidungsträger für verschiedene Regionen, Staaten und politische Gebiete kommen, um effektive Alternativen für mehr Frieden zu unterstützen oder zu entwickeln.
  4. Es wird nicht möglich sein, diese Kapazitäten nur in unseren jeweiligen Regionen zu entwickeln. Dazu gibt es bisher in unseren jeweilgen Regionen zu wenige für den Frieden aktive Menschen. Ich halte dazu eine bundesweite Vernetzung der Engagierten für nötig und auch eine internationale Vernetzung. Auch die Vernetzung von Einheimischen und Migranten, Menschen mit verschiedenen Hautfarben und Religionen, Frau und Männern halte ich für nötig.
  5. Ich denke, dass das eine solche Vernetzung nicht nur über das Internet gehen wird, wenn es uns auch ergänzende Möglichkeiten gibt, wie nie zuvor. Wir brauchen den Aufbau von persönlichem Vertrauen durch persönliche Begegnung; das geht bisher vor allem regional, wir brauchen das aber bundesweit und international; und auch nicht nur von wenigen Repräsentanten.
  6. Um diese Funktionen zu erfüllen, sollte das Zentrum Versammlungsräume, Schlafräume, Medienräume, eine Friedensbücherei  und auch Arbeitsplätze für zeitweilige Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern an einem Ort.  Ich habe mit Hilfe einiger anderer Engagierter die ersten Räume ausbauen können. Sie stehen jetzt für Treffen zur Verfügung. Darauf können wir beim weiteren Ausbau aufbauen, den nur ein größeres Team wird leisten können.
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