Iran: Deutsche Medien und Völkerrecht – „Der Mann war offenbar kein Heiliger. Warum war es dann falsch, ihn zu töten?“ (Nachdenkseiten)

„‚Der Mann war offenbar kein Heiliger. Warum war es dann falsch, ihn zu töten?‘
Christoph Heinemann, Leiter der Abteilung Aktuelles beim Deutschlandfunk, bringt den Zustand der bestimmenden Kräfte im deutschen Journalismus auf den Punkt: Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen; wir sind gewaltbereit; auch militärisch, auch heimtückisch. Auf ein juristisch abgesichertes Urteil warten wir nicht. Der Verdacht reicht. Im Zweifel orientieren wir uns an den Führern der USA. – Das in der Überschrift wiedergegebene Zitat stammt aus einem Interview des Deutschlandfunk-Redakteurs mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Mützenich vom 9. Januar. Die Feststellung Heinemanns ist symptomatisch für das, was wir im deutschen Journalismus querfeldein erleben“

— Albrecht Müller, NachDenkSeiten. Ganzer Artikel hier:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=57634

NB: Der Deutschlandfunk wird durch die GEZ-Zwangsabgabe finanziert. Christoph Heinemann war Stipendiat beim „German Marshall Fund“ in den USA, einem führenden transatlantischen Think Tank.

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