Archive for Dezember 16th, 2019

16. Dezember 2019

Transatlantische Rivalen (II) german-foreign-policy.com

 

Pläne des chinesischen Autokonzerns BAIC zur Aufstockung seiner Anteile an Daimler schaffen einen neuen Konfliktpunkt zwischen der Trump-Administration und Berlin. BAIC, Hauptpartner von Daimler auf dem riesigen chinesischen Markt, will seine Anteile an dem deutschen Unternehmen von fünf auf rund zehn Prozent aufstocken und seinen chinesischen Konkurrenten Geely, der 9,69 Prozent an dem Stuttgarter Autobauer hält, überholen. Washington mobilisiert dagegen; ein hochrangiger US-Regierungsfunktionär warnt, das chinesische Vorgehen sei „parasitär“ und dürfe nicht geduldet werden. Die Äußerungen erfolgen zu einer Zeit, zu der auch die Konflikte um die US-Forderung nach dem Ausschluss von Huawei von den Märkten der EU, um US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 und um EU-Bemühungen zur Rettung des Atomabkommens mit Iran eskalieren. Während Washington die Beziehungen seiner europäischen Verbündeten zu seinen Gegnern zu zerschlagen sucht, fordern Unternehmen aus Deutschland, die um ihre Geschäfte fürchten, Gegensanktionen gegen die USA.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8139/

16. Dezember 2019

Watch: Glenn Greenwald’s Exclusive Interview With Evo Morales in Mexico City

16. Dezember 2019

Gemeinsam Washington trotzen. Alba-Gipfel in Havanna: »Petrocaribe« wiederbeleben. Venezuela verhindert rechten Terroranschlag (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/368822.alba-gipfel-gemeinsam-washington-trotzen.html

16. Dezember 2019

Der Frieden im Baltikum wird durch die NATO bedroht! – von Prof. Dr. Anton Latzo (RT Deutsch)

Immer wieder taucht in den Medien das Märchen auf, die baltischen Staaten werden von Russland bedroht. Viele von ihnen steigern sich zu der Behauptung, Moskau beabsichtige einen Einmarsch und eine Okkupation der drei Länder. Man unterstellt Russland das, was man selbst tut!

von Prof. Dr. Anton Latzo

Der erste Außenminister Lettlands nach der Trennung von der Sowjetunion 1991, Jānis Jurkāns, erklärte in einem Interview im März 2019 : „Lettland bestimmt nicht die Politik, Lettland befolgt, was seitens der EU und vor allem den USA vorgeschrieben wird. Die baltischen Staaten sind willfährige Erfüllungsgehilfen der Amerikaner, militärisch, ökonomisch, einfach in jeder Hinsicht.“ Das ist das wichtigste Charakteristikum für die Realitäten in diesem geographischen Raum.

Das Interesse der NATO- und EU-Mächte an engen Beziehungen zu dieser Ländergruppe ergibt sich nicht aus der Größe der Länder beziehungsweise ihrem (wirtschaftlichen) Potenzial. Vielmehr wird es durch die geographische Lage und durch die Möglichkeiten bestimmt, diese Länder als Störfaktor gegen friedliche Bedingungen der Zusammenarbeit und Verständigung in der Region und im nachbarschaftlichen Verhältnis zu Russland einzusetzen.

Dabei mischen sich die Mächte der NATO und der EU aktiv auch in die Gestaltung der inneren Verhältnisse ein. Diese Einmischung lässt die antirussische Politik dieser Mächte als eine Politik erscheinen, die den Interessen der baltischen Völker entspricht. Ihr Agieren in diesem Raum kann man in einem Wort zusammenfassen: Gewinnmaximierung! Die wirtschaftliche und politische Schwäche der Länder nutzend, werden deren Wirtschaft und Politik, Kultur und Bildung, Wahlen und Medien, Steuer- und Finanzwesen sowie Rechtsnormen der Absicherung des materiellen und politischen Gewinns im Sinne der antirussischen Konzeption untergeordnet.

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/95714-frieden-im-baltikum-wird-durch/

16. Dezember 2019

OPCW in Erklärungsnot: WikiLeaks veröffentlicht geheime Dokumente zu Giftgas in Syrien (RT Deutsch)

Der Skandal um die Organisation für das Verbot der chemischen Waffen (OPCW) zum angeblichen Giftanschlag in Duma nimmt immer größere Ausmaße an. Ein neuer Leak zeigt, dass der Abschlussbericht der Organisation gar nicht auf den Untersuchungen des OPCW-Teams beruhte.

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlichte neue interne Dokumente der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Daraus geht hervor, dass Mitglieder des OPCW-Teams, die mit der Untersuchung des angeblichen Chemieangriffs in Duma beauftragt waren, gegen den Abschlussbericht der Organisation über den Vorfall protestiert hatten. Ihrer Meinung nach verfälschte der Bericht ihre eigenen Schlussfolgerungen.

In einem Schreiben an OPCW-Generaldirektor Fernando Arias erklärte ein Wissenschaftler, der an der sogenannten Fact Finding Mission (FFM) der OPCW in Syrien teilgenommen hatte, dass es etwa 20 Inspektoren gibt, die ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck brachten, wie die OPCW ihre Ergebnisse zu dem angeblichen syrischen Chemieangriff präsentierte. Dem Schreiben zufolge spiegelt der Abschlussbericht der Organisation nicht die Ergebnisse der FFM wider, die in ihrem Zwischenbericht vorgestellt wurden, der auch Teil der von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente ist.

Die neuen Dokumente verstärken die bereits bestehenden Zweifel an dem Abschlussbericht der OPCW zum Vorfall in Duma. Laut dieser Version vom April 2018 sollen in der syrischen Stadt Duma Dutzende Zivilisten durch einen Chemieangriff, der angeblich durch die syrischen Regierungskräfte durchgeführt wurde, getötet worden sein. Dieser angebliche Chemieangriff wurde von den Vereinigten Staaten und mehrerer ihrer NATO-Verbündeten als Vorwand genutzt, um Luftangriffe gegen syrische Militärstellungen durchzuführen. Die OPCW wurde später mit Untersuchung des Vorfalls beauftragt. Der Abschlussbericht der Organisation stützte die These, dass die syrische Regierung tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt habe.

Im Schreiben heißt es aber, dass der Abschlussbericht „nicht die Ansichten aller Teammitglieder widerspiegelt, die in Duma eingesetzt wurden“. Tatsächlich wurde das OPCW-Team vor Ort in Duma offenbar weitgehend von der Erstellung des Abschlussberichts ausgeschlossen.

Nur ein Mitglied der FFM, ein Sanitäter, trug direkt zum Abschlussbericht bei. Das endgültige Dokument wurde stattdessen von einer anderen Gruppe verfasst, die von „Land X“ aus operiert hatte. Es wird angenommen, dass es sich dabei um die Türkei handelt, die seit dem Jahr 2011 einen radikalen Kurs gegen die syrische Regierung verfolgt.

„Der Konsens innerhalb des FFM-Teams war, dass es Hinweise auf schwerwiegende Inkonsistenzen bei den Ergebnissen gab. Die Schlussfolgerungen scheinen völlig in die entgegengesetzte Richtung gedreht worden zu sein.“

Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/95825-opcw-in-erklarungsnot-wikileaks-veroffentlicht-dokumente-duma/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=push_notifications

16. Dezember 2019

Frankreich: Zugeständnisse und Spaltungsversuche – Von Peter Wahl (makroskop.eu)

https://makroskop.eu/2019/12/zugestaendnisse-und-spaltungsversuche/

Die französische Regierung reagiert auf den großen Erfolg der Protestaktionen mit einigen Zugeständnissen, die zwar mehr als Kosmetik sind, aber zugleich auch die Protestbewegung spalten sollen. Gewerkschaften und alle Oppositionsparteien lehnen die Vorschläge ab und wollen ihre Aktionen fortsetzen.

Der französische Ministerpräsident Edouard Philippe hat am 11. Dezember Einzelheiten der Rentenreform vorgestellt, die der Anlass für die massivste Streik- und Protestbewegung seit 25 Jahren ist (siehe dazu meinen letzten MAKROSKOP-Artikel). Philipps Rede[1] und das Konzept sind ein spannendes Lehrstück dafür, wie unter den aktuellen Kräfteverhältnissen zwischen Kapital und Arbeit die Auseinandersetzung um die Reform eines grundlegenden Systems der Daseinsvorsoge verlaufen kann.

Die Logik des Konzepts beruht auf drei Elementen:
– der harte, neoliberale Kern der Reform wird beibehalten, nämlich die Erhöhung des Renteneintrittsalters bei gleichzeitiger Absenkung der durchschnittlichen Rentenhöhe;
– es gibt aber zugleich Komponenten, die einer zu radikalen Verschlechterung der Lebensqualität der Rentner – etwa auf deutsches Niveau – vorbeugen;
– der Übergang auf das neue System wird zeitlich so gestreckt, dass es gegenwärtige und zukünftige Rentner in mehrere Gruppen unterschiedlicher Betroffenheit aufspaltet.

Die Erhöhung des Renteneintrittsalters soll durch einen Trick erreicht werden: es werden einfach zwei Kategorien des Eintrittsalters eingeführt. So bleibt die bisherige gesetzliche Marke bei 62 Jahren, aber wer dann in Ruhestand geht, muss Abschläge in Kauf nehmen. Denn den vollen Anspruch erreicht man erst mit 64 Jahren, dem sog. Gleichgewichtsalter. Längere Zeiten bis 67 Jahre sind möglich und werden auch angerechnet. Neben dem Abschlag, der mit dem gesetzlichen Rentenalter verbunden ist, werden auch verlängerte Ausbildungszeiten und die höhere Volatilität der Erwerbsbiographien auf jeden Fall Druck machen, über 62 Jahre hinaus zu arbeiten. Für die Rentenhöhe wird, wenn das System vollständig in Kraft ist, ein Absinken eintreten, wenn auch nach derzeitigen Prognosen noch nicht dramatisch.

Zu den Zugeständnissen gehört, dass die Steuerung des Systems den Sozialpartnern, also Gewerkschaften und Unternehmerverbänden in die Hände gelegt werden soll, wobei das letzte Wort aber beim Parlament liegt. Das ist insbesondere relevant für die Bewertung des Punktesystems, nach dem die Renten zukünftig berechnet werden. Auch ist vorgesehen, dass Arbeitslosigkeit, Pflege von Angehörigen, Wirtschaftskrisen und andere potentielle Ausfallzeiten in dem Punktesystem berücksichtigt werden, und natürlich Mutterschaft und Elternzeiten. Schließlich sollen alle Einkommen bis zu 120.000 Euro jährlich in das System einzahlen, auch Selbständige, Abgeordnete und selbst Minister. Für Einkommen über dieser Grenze wird eine zusätzliche Solidaritätsabgabe von 2,8% ohne Auszahlungsanspruch vorgeschlagen, also ein Umverteilungselement von oben nach unten.

Die Übergangsregelungen sind jetzt so gestaffelt, dass vier große Gruppen entstehen:
– für die jetzigen Rentner und alle die vor 1975 ins Berufsleben eingetreten sind ändert sich nichts, ebenso wie für die Angestellten der Staatsbahnen SNCF und des ÖPNV – also die Speerspitzen der gegenwärtigen Streikbewegung – die vor 1985 in ihr System eingetreten sind;
– für jene die bis 2037 in Rente gehen, also heute 47-jährige und älter gilt bis 2025 ihr jetziges System, für die Zeit danach das neue;
– die dritte Kategorie sind die Jahrgänge ab 2004 – heute also 15 Jahre und jünger – für die dann vollständig das neue System gilt;
– viertens schließlich gibt es Ausnahmeregelungen für besonders belastete Gruppen mit hoheitlichen Aufgaben wie Polizisten, Soldaten, Feuerwehrleute, u.ä., die in ihrem jetzigen System bleiben können.

Es handelt sich bei den Übergangsregelungen also um Zugeständnisse für einzelne Gruppen, die darauf abzielen, die Streik- und Protestbewegung zu spalten. So ist dann auch eine der ersten Kritikpunkte aus der Opposition, dass hier die Generationen gegeneinander ausgespielt würden. Zudem handelt es sich bei dem Konzept noch nicht um einen fertigen Gesetzesvorschlag. Daher sind viele Details, in denen bekanntlich der Teufel zu stecken pflegt, offen. So ist z.B. unklar, ob sich die 2,8% Solidaritätsabgabe für die Einkommen über 120.000 Euro auf die gesamte Beitragssumme bezieht, oder nur auf den Betrag der über den 120.000 Euro liegt.

Insgesamt sind die Zugeständnisse mehr als nur kosmetischer Natur. Sie sind Ausdruck der gesellschaftspolitischen Kräfteverhältnisse. Die Bewegung der Gilets Jaunes im vergangenen Jahr und jetzt natürlich die jüngste Bewegung haben deutliche Spuren hinterlassen. Und selbstverständlich ist den Beteiligten bewusst, dass wir gegenwärtig weltweit ohnehin eine beispiellose Welle von Massenbewegungen erleben – von Chile, über Bolivien, nach Barcelona, Algerien, Irak bis nach Honkong. Bei allen Unterschieden ist ihnen gemeinsam, dass sie in einem Maße die Macht der Straße zeigen, wie das lange Zeit nicht mehr der Fall war.

Für Macron steht sehr viel auf dem Spiel. Die Rentenreform ist das Schlüsselprojekt für die zweite Hälfte seiner Amtszeit und wird beträchtliche Auswirkungen auf seine Chancen für eine Wiederwahl haben. Und auch für die Streiks und Protestaktionen spielen die allgemein-politischen Dimensionen des Konflikts ebenfalls eine große Rolle.

Protest geht weiter

Vor dem Hintergrund des langjährigen und tiefsitzenden Misstrauens in das politische System und mit der Stärke des Protests als Rückenwind ist es nicht verwunderlich, dass Gewerkschaften und Oppositionsparteien zum gegenwärtigen Zeitpunkt den Druck von unten noch nicht zurücknehmen wollen. Die Streiks sollen weitergeführt werden und für den 17. Dezember wurden wieder Demonstrationen angekündigt.

Zudem erhielt das Misstrauen neue Nahrung, als just während der Proteste bekannt wurde, dass der für die Reform zuständige Hochkommissar der Regierung, Jean-Paul Delevoye, als Berater für die Ausbildung privatwirtschaftlicher Versicherungsvertreter tätig war.[2] Da hilft es auch nichts, wenn er diese Nebentätigkeit noch am gleichen Tag niederlegt.

Auch die Schützenhilfe für Macron aus Brüssel vom neuen Binnenmarktkommissar Thierry Breton, war eher kontraproduktiv: „Hier in Brüssel versteht jeder die Notwendigkeit der Rentenreform,“ sagte er in einem Interview. Er vertraue Macron, dass er Einschnitte trotz der starken Opposition auch durchführen werde.[3] Breton ist in Frankreich als knallhart neoliberaler Manger berüchtigt. So gab es unter seiner Ägide bei der französischen Telekom eine spektakuläre Serie von Selbstmorden, die der Arbeitshetze und dem Betriebsklima angelastet wurden. Um bei seiner Kür als EU-Kommissar nicht den Verdacht von Interessenskonflikten zu erregen, hat er vor Amtsantritt seine privaten Aktien verkauft. Erlös: 46 Millionen Euro (in Worten: sechsundvierzig Millionen).[4] Da ist die Rente sicher.

Bei der einhelligen Ablehnung vor allem des Tricks mit dem Gleichgewichtsalter stechen einige Stimmen hervor. An erster Stelle ist Laurent Berger, Vorsitzender der sozialdemokratischen Gewerkschaft CFDT, zu nennen, der sich jetzt in die Widerstandfront eingereiht hat. Ursprünglich hatte die CFDT die Streiks abgelehnt. Als dann aber nicht nur die Eisenbahnersektion, sondern auch viele Mitglieder an der Basis mit auf die Straße gingen, musste die Führung befürchten, ihren Einfluss auf den Gang der Dinge zu verlieren. In jüngster Zeit war es der CFDT gelungen, die Konkurrenz von der CGT bei den Mitgliederzahlen leicht zu überflügeln. Sie konnte dabei immer auf die massive Unterstützung aus dem Unternehmerlager und den großen Medien, darunter auch den linksliberalen, wie Le Monde, zählen. Das könnte mit der starken Rolle der CGT in der aktuellen Bewegung jetzt wieder gefährdet sein.

Auch alle Oppositionsparteien lehnen den Vorschlag der Regierung ab, die Linken, wie La France Insoumise und die KP sowieso, aber auch die PS (Sozialdemokraten), die Grünen, die konservativen Républicains bis hin zu Marine Le Pen. Prompt hat Finanzminister Le Maire mit einem Angebot reagiert. Es bestünde noch „Raum für Verhandlungen.“[5] Das zielt vor allem auf die CFDT, die damit für Gespräche geködert werden soll, während man gegenüber „der Straße“ auf ein Abflauen der Proteste hofft, das aber wegen der Weihnachtspause ohnehin unvermeidlich ist.

Seriöse Prognosen, ob und wie der Widerstand gegen die Reform weiter geht, sind nicht möglich. Wie das Zurückweichen Le Maires aber zeigt, ist die Auseinandersetzung keineswegs entschieden. Das Konzept, das der Regierungschef vorgestellt hat, wird definitiv nicht die endgültige Fassung sein. Weitere Zugeständnisse sind in Reichweite. Schon jetzt steht fest: es lohnt sich wieder, auf die Straße zu gehen – und zwar auch ganz handfest in Euro und Cent.

[1] https://www.gouvernement.fr/partage/11314-systeme-universel-de-retraite-le-projet-du-gouvernement
[2] Le Monde 11. 12. 2019.  S. 7
[3] https://www.europe1.fr/politique/retraites-a-bruxelles-tout-le-monde-comprend-la-necessite-de-cette-reforme-affirme-thierry-breton-3936239
[4] Le Monde, 16.11. 2019 S. 4
[5] Le Monde online 12.12.2019: https://www.lemonde.fr/politique/article/2019/12/12/reforme-des-retraites-bruno-le-maire-assure-qu-il-y-a-de-la-place-pour-la-negociation_6022589_823448.html

 

16. Dezember 2019

Nigeria: Jetzt massakriert Boko Haram auch Fulbe (Heise.de)

Unklar ist, ob der Überfall ein vereinzeltes Ereignis war oder der Auftakt zu einer neuen Offensive. Seit dem Amtsantritt des amtierenden nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari, der selbst ein Fulbe ist, waren die Dschihadisten in ihrem Ursprungsgebiet eher in der Defensive. Dafür beteiligten sie sich außerhalb Nigerias zusammen mit anderen dschihadistischen Gruppen an Angriffen und Anschlägen.

weiterlesen hier:
https://www.heise.de/tp/features/Nigeria-Jetzt-massakriert-Boko-Haram-auch-Fulbe-4615760.html

Siehe auch:
Mehrere hundert Demonstranten stürmten die französische Botschaft in Abuja, der Hauptstadt Nigerias, um gegen das zu protestieren, was sie als „Sponsoring“ der Boko-Haram-Aufständischen durch Paris bezeichnen.
https://wp.me/p1dtrb-fbY

16. Dezember 2019

Argentinien – Von der “verbrannten Erde” zum Wiederaufbau-Programm von Alberto Fernández (nachdenkseiten.de)

Buenos Aires, den 10. Dezember. Nach der Regierungserklärung des neuen Präsidenten und der Vizepräsidentin vor dem Parlament folgten Kolonnen zigtausender Transparente und Fahnen schwingender Menschen dem Weg Alberto Fernández‘ und Cristina Fernández de Kirchners zur Vereidigung im Regierungspalast Casa Rosada. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

weiterlesen hier:

Argentinien – Von der “verbrannten Erde” zum Wiederaufbau-Programm von Alberto Fernández

16. Dezember 2019

Sanktionen USA-Deutschland wegen russischem Gas!

16. Dezember 2019

Behörden in Venezuela verhindern geplanten Terroranschlag auf wichtige Militäreinrichtungen – Der Anschlag sollte von Mitgliedern der rechten Partei „Voluntad Popular“ unter der Führung von Leopoldo Lopez und Juan Guaido durchgeführt werden (Telesur)

Quelle:

Venezuela Stops Terrorist Plot Attack-Plan On Military Barracks

Der venezolanische Kommunikationsminister Jorge Rodriguez berichtet über geplanten  Terroranschlag am 14. Dezember 2019. Von Telesur.

Der venezolanische Kommunikationsminister Jorge Rodriguez enthüllte am Samstag Einzelheiten einer geplanten Terroroperation, die gegen das Hauptquartier von Gran Mariscal Sucre und das Zonenkommando Nr. 53 der Bolivarischen Nationalgarde im Bundesstaat Sucre verübt werden sollte.

Diese Operation sollte von Mitgliedern der rechten Partei „Voluntad Popular“ unter der Führung von Leopoldo Lopez und Juan Guaido durchgeführt werden und wurde von den Abgeordneten der Nationalversammlung von Venezuela, Janet Fermin und Fernando Orozco, organisiert.

„Nach einer terroristischen Operation wollten Leopoldo Lopez und Juan Guaido Waffen aus Kolumbien einsetzen, um venezolanische Militärstützpunkte zu stürmen“, erklärte der venezolanische Kommunikationsminister.

Aus dem Presseraum Simon Bolivar im Palast von Miraflores präsentierte der Kommunikationsminister Beweise für den terroristischen Plan, der zumindest im Bundesstaat Sucre ein „Blutbad“ mit unterschiedlichen Angriffshandlungen anstrebte und von mehreren bewaffneten Gruppen unterstützt werden sollte.

Rodriguez sagte, der Oppositionsabgeordnete Orozco habe mehrere Treffen mit Polizisten im Bundesstaat Sucre abgehalten, um sie für die Durchführung der Operation zu rekrutieren, darunter Sixto Salamanca alias Soublette 9 und Jose Miguel Yegüez alias Cazador. Sie befinden sich derzeit in Haft und ihre Aussagen enthüllen die Einzelheiten und die Personen, die an der gescheiterten Handlung beteiligt waren.

Er wies darauf hin, dass am 5. und 10. Dezember zwei Sitzungen stattfanden, an denen Orozco, Fermin und Salamanca teilnahmen, bei denen der von Guaido erteilte Befehl erteilt wurde, diese Operation in Sucre und auch im Bundesstaat Barinas durchzuführen .

„Orozco sagte in einem Video, dass, wenn einige Wachen oder Armeeangehörige getötet werden, dies ein Ereignis auslösen könnte, um den Korruptions- und Veruntreuungsskandal zu vertuschen.“ Orozcos Lösung für dieses Szenario besteht darin, zwei Kasernen einzunehmenum den den Korruptionsskandal zu vertuschen, in den Juan Guaido verwickelt ist “, erklärte der venezolanische Minister.

Rodriguez zeigte auch mehrere Videos, in denen der Abgeordnete Orozco zeigte, dass er Waffen zur Durchführung der Operation besitze und dass die Finanzierung ebenfalls aus Kolumbien stamme und von Guaido verwaltet werden sollte.

Abschließend erklärte Rodriguez, dass „wir zum Glück den Terroranschlag verhindern konnten und wir weiterhin Maßnahmen verhindern werden, die den Frieden der Republik bedrohen“, und er fügte noch hinzu, dass „das venezolanische Volk in Frieden und als Familie diese Weihnachtszeit verbringen wird. Destabilisierende Aktionen sind nicht erlaubt. “

Übersetzung ins Deutsche: Coop Anti-War Cafe Berlin

16. Dezember 2019

Mit der ersten Lieferung von Insulin wird Russland zum einzigen Zulieferer für Venezuela

Das russische Pharmaunternehmen Geropharm hat seine erste Insulinsendung nach Venezuela verschickt. Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon für Menschen, die an Typ-1-Diabetes mellitus leiden und ohne seine Verabreichung nicht überleben können. Die US-Sanktionen gegen Venezuela haben den Zugang zu traditionellen Lieferanten versperrt und für die venezolanische Bevölkerung ein sehr massives Probleme geschaffen.

In diesem Sinne wird Geropharm der einzige Anbieter dieses lebenswichtigen Medikaments in Venezuela sein. In naher Zukunft wird dem russischen Ministerium für Industrie und Handel zufolge genmanipuliertes Insulin für Patienten im ganzen Land verfügbar sein.

Die bis zu 200.000 Einheiten Insulin, die nach Venezuela exportiert werden, werden ausreichen, um den Bedarf von mehr als 166.000 Menschen mit Diabetes mellitus für einen Monat zu decken. In den Jahren 2019-2020 wird Geropharm mehr als fünf Millionen Produkteinheiten in das Land liefern. Der Versand erfolgt monatlich. Mit diesem Volumen kann das Medikament für mehr als 400.000 Venezolaner geliefert werden.

Nach Angaben des Ministers für Industrie und Handel Russlands, Denís Mánturov, wird die Umsetzung dieses Projekts ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Russland und Venezuela im humanitären Bereich sein sowie auch ein wichtiger Schritt für die Ausweitung der Exporte ausserhalb des Energiesektors.

„Im vergangenen Jahr haben wir diesbezüglich in Kuba, Kasachstan und Weißrussland erhebliche Fortschritte erzielt. Geropharm plant, in naher Zukunft weitere Verträge mit ausländischen Partnern abzuschließen “, sagte Geropharm-CEO Piotr Rodiónov.

Geropharm ist seit 2001 auf dem Arzneimittelmarkt vertreten. Das Portfolio umfasst Arzneimittel zur Wiederherstellung der Gehirnfunktionen, zur Durchführung von Diabetestherapien und andere Medikamente. Neben der Produktion betreibt es unabhängige wissenschaftliche Forschung und investiert in grundlegende Entwicklungen für die spätere Anwendung in der praktischen Medizin.

Typ-1-Diabetes mellitus ist eine Autoimmun- und Stoffwechselerkrankung, die durch einen absoluten Insulinmangel im Körper gekennzeichnet ist. Betroffen sind in der Regel Jugendliche und Kinder, deren Bauchspeicheldrüse dieses Hormon nicht produzieren kann.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, María Zajárova weklärte, dass „letzte Woche die erste Charge Insulin mit mindestens 200.000 Einheiten nach Venezuela geliefert wurde“.

Darüber hinaus wurde in Russland erklärt, dass im nächsten Jahr im Rahmen der humanitären technischen Hilfe, die das südamerikanische Land wegen der US-Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade erhalten wird, voraussichtlich weitere 5 Millionen Arzneimittelpakete verschickt werden.

With the First Shipment Of Insulin, Russia Becomes The Only Supplier To Venezuela

Quelle-URL: Mundo Sputnik 

& Telesur

Übersetzung ins Deutsche: Coop Anti-War Cafe Berlin

16. Dezember 2019

Das Schlagwort von der „Gelben Gefahr“ – von Erhard Crome (Das Blättchen)

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http://bit.do/fkYK6

16. Dezember 2019

Russlands Außenamtssprecherin verurteilt Umgang mit Assange durch „Vorzeige-Demokratien“ (RT Deutsch)

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kommentierte gestern in Moskau den Gesundheitszustand des WikiLeaks-Gründers Julian Assange und verurteilte die politisch-motivierte widerrechtliche Behandlung des Journalisten. Sacharowa warf Großbritannien vor, „alle Gesetze und Rechte und Normen, die die Freiheit der Medien und die Sicherheit der Journalisten regeln und garantieren“ zu brechen, indem sie Assange unter so schlechten Bedingungen festhielten.

Der Fall von Assange veranschauliche ihr nach deutlich und auf abscheuliche Art und Weise die Doppelmoral jener westlichen Staaten, die in den Fall verwickelt sind oder seine Behandlung stillschweigend hinnehmen. Die Situation von Julian Assange ist eindeutig ein Verstoß gegen die geltenden Gesetze, Vorschriften und Normen, die die Freiheit der Medien und die Sicherheit der Journalisten durch die westliche Welt und insbesondere das Vereinigte Königreich regeln und garantieren, das behauptet, ein Vorbild für demokratische Normen zu sein.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie die Politik der „Doppelmoral“ im wirklichen Leben aussieht – ziemlich unansehnlich. Die Staaten, die andere über Menschenrechte und Meinungsfreiheit belehren und ermahnen, ignorieren die von ihnen deklarierten „Werte“ komplett, wenn es um ihre eigenen Interessen geht.

Sie sei besorgt darüber, dass die Briten und ihre Partner tatsächlich so weit gehen werden, dass er am Ende sterben würde. So traurig das auch klingen mag, stellt sich im Moment die Frage, wie weit die Briten und ihre Partner bereit sind, in dem Bestreben zu gehen, sich nicht nur an dem Journalisten zu rächen, sondern mit ihm tatsächlich abzurechnen. Und das alles nur deshalb, weil er seinen Job als Journalist professionell ausübte.

16. Dezember 2019

Russland und Syrien berichten von geplantem Giftgasangriff im Süden Idlibs (Heise.de)

Beschuldigt werden wieder einmal die Weißhelme, die mit Kämpfern der früheren al-Qaida-Gruppe HTS zusammenarbeiten sollen. Bahnt sich in Idlib etwas an?

weiterlesen hier:
https://www.heise.de/tp/features/Russland-und-Syrien-berichten-von-geplantem-Giftgasangriff-im-Sueden-Idlibs-4614490.html

16. Dezember 2019

Andere Art von Krieg. Völkerrechtswidrig: Einseitige Wirtschaftssanktionen gegen Syrien durch die USA und die EU – Von Karin Leukefeld (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/368805.wirtschaftskrieg-andere-art-von-krieg.html