Syrien- OPCW / „Einflusszonen“ / Russische Armee betritt ehemalige IS-Hochburg ar-Raqqa

Interessenskonflikt? NATO-Ausrüster beliefert OPCW, syrische Weißhelme und „Rebellen“ mit Gasmasken
Der britische Chemiewaffenexperte und antirussische Hardliner Hamish de Bretton-Gordon betreibt ein Nebengeschäft: Er verkauft Gasmasken. Zu seinen Kunden zählen Weißhelme und „Rebellen“ in Syrien – und die OPCW. Eine Spurensuche des ehemaligen Kriminalbeamten Jürgen Cain Külbel.
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„In Einflusszonen aufteilen“ – US-Außenministerium zahlt für Reform der syrischen Justiz Das US-Außenministerium beabsichtigt, bis zu 40 Millionen US-Dollar für ein Projekt zur Verbesserung des syrischen Justizsystems auszugeben. Es wird schnell klar: Den USA geht es bei dieser Sache um eine Unterteilung Syriens in Einflusszonen – und um das dortige Erdöl.
Das US-Außenministerium hat einen staatlichen Zuschuss für Entwürfe zur Verbesserung des Justizsystems in Syrien ausgeschrieben. In diese Reformen, in einem fremden Land auf einem anderen Kontinent, will die Behörde bis zu 40 Millionen US-Dollar investieren. Die US-Experten achten besonders auf Fragen der Sicherheit im nordöstlichen Teil der Syrischen Arabischen Republik, wo sich US-Soldaten aufhalten, sowie in anderen Gebieten, die nicht unter der Kontrolle von Damaskus stehen.
Die von RT befragten Experten waren sich einig: Washington lässt sich hier von dem Wunsch leiten, Syrien in Einflusszonen einzuteilen und – wer hätte es geahnt? – eine maximale Loyalität der Kräfte zu gewährleisten, die die Ölfelder in der Region kontrollieren.
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https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/95580-erstmals-nach-befreiung-russische-armee/
9.12.2019
Erstmals nach Befreiung: Russische Armee betritt ehemalige IS-Hochburg ar-Raqqa
Die Militärangehörigen verteilten 2.000 Verpflegungssätze unter der einheimischen Bevölkerung, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Auch Militärärzte trafen in der Stadt ein und boten allen Bedürftigen qualifizierte medizinische Hilfe an.
Dem Offizier des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien Wladimir Warnawski zufolge, ist die Infrastruktur von ar-Rakka infolge des Befreiungseinsatzes der US-angeführten internationalen Koalition beinahe komplett zerstört worden. Er sagte: „Tausende Zivilisten sind den wahllosen Luft- und Artillerieangriffen zum Opfer gefallen. Die Räumung von Trümmern und die Entminung der Stadt sind noch nicht beendet, es mangelt an Trinkwasser, Medikamenten und Lebensmitteln.“
Die Terroristen hatten ar-Raqqa im Frühling 2013 in ihre Gewalt gebracht. Mindestens 250.000 Einwohner waren aus der Stadt geflohen. Ein Jahr später wurde ar-Raqqa zur Hauptstadt des „Islamischen Staates“ proklamiert und wurde de facto zur Hochburg der Islamisten.
Im Oktober 2017 wurde die Stadt nach einem monatelangen Militäreinsatz der Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) unterstützt von den Luftstreitkräften der US-Koalition befreit. Bei den massiven Luftangriffen wurde der Infrastruktur ar-Raqqas schwerer Schaden zugefügt. Das syrische Außenministerium bezeichnete das Vorgehen der Koalition als  Völkermord.

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