Das Antikriegscafé Berlin zu Gast in einer Talkshow des staatlichen russischen Fernsehens

Heinrich Bücker, 9.12.2019

Am 5. Dezember wurde ich als Gast in eine Talkshow des staatlichen russischen Fernsehens eingeladen. Der Sender mit dem Namen Zvezda (Stern) strahlt sein Programm landesweit aus. Das Thema der Talkshow war der Konflikt in der Ukraine in Bezug auf die Donbass-Region und dementsprechend wurden auch einige Fragen an mich gerichtet.

Aufgrund der zunehmenden antirussischen Berichterstattung in den deutschen Medien habe ich mich gern bereit erklärt an dieser Sendung teilzunehmen.

Hier der entsprechende Ausschnitt (Minute 32 bis Minute 38) aus der Talkshow, die man hier direkt sehen kann:

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Hier ein (im Deutschen) besser verständlicher Audiomitschnitt des Interviews:

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Russlands Medien finden deshalb unsere Unterstützung, weil sie in ihren deutsch- und englischsprachigen Programmen vielen kritischen Stimmen aus der Antikriegsbewegung eine Plattform geben. Hier in Deutschland gelingt es ihnen auch immer mehr Politiker und Sympathisanten der bürgerlichen Parteien und der Linken zu interviewen. Das trägt dazu bei die Dämonisierung Russlands zu entschärfen.

Eigentlich hätte ich in dem Interview noch die Position der russischen Historikerin und Politologin Veronika Krascheninnikowa vermitteln wollen, was zeitlich nicht mehr möglich war.

Die russische Politologin hat in mehreren Interviews und Artikeln den Standpunkt vertreten, dass Kontakte zu Rechten in Europa, wie der AfD, FPÖ, Lega und Rechtspopulisten, den innen- und außenpolitischen Interessen Russlands widersprechen. Zuletzt hat Frau Krascheninnikowa diesen Standpunkt im November auf einer Russland-Konferenz der Rosa-Luxemburg Stiftung in Berlin nochmals betont.

Minute 32.00 – 38.00
https://tvzvezda.ru/schedule/programs/content/201808241352-z30e.htm/2019126843-Yn71Y.html

https://www.youtube.com/user/tvZvezda/videos

https://tvzvezda.ru/

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