Proteste bei denen intransparente Geheimdienste und Militärs (vornehmlich USA, NATO) eine Rolle spielen, wie in Hongkong auf Seiten der Protestierenden. In Chile oder Bolivien sind die Proteste eindeutig gegen neoliberale Militärregime der USA.

Kommentar via telepolis:

Es wird natürlich wie immer nicht erwähnt, dass bei den Protesten intransparente Geheimdienste und Militärs (vornehmlich USA, NATO) eine Rolle spielen, wie in Hongkong auf Seiten der Protestierenden. In Chile oder Bolivien sind die Proteste eindeutig gegen neoliberale Militärregime der USA.

Die Analyse wäre doch ganz einfach:

1. Wer gegen wen?

2. Wer hilft wem?

3. Wer hat das Gewaltmonopol?

4. Woher kommen die Waffen?

Ergebnis ist immer:

Die Reichen haben die bessere Armee. Waffen sind teuer und Soldaten wollen Sold. Alle Proteste werden von ausländischen Mächten mit angefeuert. In Hongkong ist die USA auf der Oppositionsseite gegen den einzigen noch verbleibenden Machtblock, der sie von der erstmaligen Weltherrschaft eines Imperiums in der Geschichte der Menschheit abhält. In vielen anderen Ländern, wo sie schon ihre Militärbasen haben, sind sie auf der Seite der Diktatoren gegen zivile, soziale Bewegungen. Ein Imperium wird immer von Oligarchen gelenkt.

In Bolivien und Chile sind wie zu Pinochets Zeiten gerade hunderte und tausende Menschen in Gefängnissen verschwunden. Die Gefängnisse dort sind schlecht. Es gibt Folter und die Frage, was mit den Gefangenen machen? Foltern (Leben, Willen zerstören) und „freilassen“ (weiter terrorisieren) oder verschwinden lassen für immer (ermorden)?

Hier in den Medien wird das wegberichtet von wegen „ungefähr 20 Menschen tot, vielleicht auch 30“. So beruhigt man sein schlechtes Gewissen, während dort Massenmord stattfindet! So war das auch damals als z.B. mit Operation Condor ca. 600.000 Menschen in Lateinamerika ermordet wurden. Das kam dann 30-50 Jahre später raus und verurteilt wurde quasi niemand. Es mischen sogar viele der alten Folterschergen jetzt wieder mit.

Dazu gibt es natürlich seit Jahren die üblichen Claqueure im Forum, die das alles gut heißen und die Diktatoren gut finden, dass die endlich mal gegen die bösartigen Indigenen durchgreifen, die den armen, reichen, weißen Männern (Investoren) ihr Eigentum gestohlen hätten wie in Venezuela, also den Koch-Brüdern und so. Wenn man z.B. die FDP-Parteistiftung verfolgt, was die in Lateinamerika machen, genauso wie die Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine, weiß man, wer das ist. Das sind die. Die kooperieren wie damals Mercedes Benz mit den argentinischen Militärdiktatoren und dortigen Faschisten, teils Nachkommen von Alt-Nazis, was ja auch für viele unserer „Konservativen“ zutrifft. Es sind die alten Rattenlinien.

Zum Schluss noch ein tolles Video von Ted Cruz, der auch in Kuba, Kolumbien, Nicaragua, Venezuela und Bolivien mitmischt:

Es würde mich nicht überraschen, wenn er in der Zukunft US-Präsident wird. Er ist noch verhältnismäßig jung und schon jetzt hochqualifiziert, wie man sieht. Sollte bei uns einmal ein Kanzler Höcke aufmarschieren, wird auch daran Ted Cruz seinen Anteil haben.

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