Archive for November 28th, 2019

28. November 2019

Donald Trump unterschreibt Hongkong-Gesetze – China reagiert erzürnt

https://sptnkne.ws/A6ap

https://de.rt.com/21eq

28. November 2019

Putschisten ernennen Botschafter für USA Bolivien schickt Diplomat nach Washington. Soziale Bewegungen verurteilen Staatsstreich (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/367668.bolivien-putschisten-ernennen-botschafter-f%C3%BCr-usa.html

28. November 2019

Wieder landesweite Streiks in Chile. Regierung zieht Militär heran (amerika21)

https://amerika21.de/2019/11/234756/generalstreik-chile-militaer

28. November 2019

Abkommen zu Neuwahlen in Bolivien, Warnung vor politischer Verfolgung (amerika21)

https://amerika21.de/2019/11/234733/bolivien-frieden-neuwahl-verfolgung

28. November 2019

Deutschlands außenpolitischer Kurs der nächsten Jahre – Die EU und Deutschland sollen militarisiert, neue Flanken eröffnet, bestehende Konflikte zementiert werden. Ein deutlicher Ruck nach rechts. (RT Deutsch)

Zwei Reden und ein Gastbeitrag im Spiegel machten den Anfang. Inzwischen geht es Schlag auf Schlag. Die EU und Deutschland sollen militarisiert, neue Flanken eröffnet, bestehende Konflikte zementiert werden. Ein deutlicher Ruck nach rechts.

von Gert-Ewen Ungar

Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren: Die außenpolitische Ausrichtung der Bundesrepublik und der EU wird gerade für die nächsten Dekaden festgezurrt. Die Zeichen stehen auf Aggression. Überhaupt nicht zur Debatte stehen dabei eine Überwindung der Konfrontation gegen Russland und eine Kooperation mit China. Im Gegenteil, es ist offensichtlich, dass der Konflikt mit Russland und eine Eskalation der Konfrontation zu China nach dem Willen der deutschen politischen Akteure für die nächsten Jahrzehnte den eurasischen Kontinent bestimmen sollen.

Es geht in Richtung der Militarisierung in der Außenpolitik und der militärischen Konfrontation. Eine tatsächliche Analyse von subjektiv empfundenen Bedrohungen findet nicht statt. Es wird im Gegenteil ohne jede Differenzierung die Mär vom aggressiven Russland wiederholt und auch auf die angeblichen Expansionsgelüste Chinas verwiesen. In Bezug auf Russland wird das eigene, provokante Vorrücken unterschlagen, im Hinblick auf das aufstrebende China werden die politischen Weichenstellungen verschwiegen, die zum eigenen Abstieg geführt haben.

Zum Artikelhttps://deutsch.rt.com/meinung/94949-aussenpolitische-kurs-nachsten-jahre-deutschland-eu/

28. November 2019

Neuer Systemkonflikt zwischen dem Westen und China – Dr. Werner Rügemer

 

Der Aufstieg Chinas und die Krise des neoliberalen Kapitalismus – Unter diesem Titel hatte das Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. für den 11./12. Oktober zu einer wissenschaftlichen China-Konferenz nach München eingeladen. Vor dem Hintergrund des 70. Jahrestages der Gründung der Volksrepublik China und einer Zuspitzung des Handelskriegs zwischen USA und China beleuchteten zahlreiche Referenten die historischen und wirtschaftlichen Meilensteine des seit sieben Dekaden anhaltenden Aufstiegs Chinas. Mehr als 150 Teilnehmer bekamen einen Überblick vermittelt über die Aufbauphase einer modernen Gesellschaftsformation mit sozialistischen Charaktereigenschaften, die sich im Spannungsfeld der Besonderheiten eines Vielvölkerstaates als ehemalige besetzte Kolonie, als ein verarmtes großes Land mit bäuerlichen Strukturen zu einer global führenden Industrienation entwickelte.

Die vielfältigen zu überwindenden politischen und wirtschaftlichen Hürden erforderten für China den Aufbau von Ländergrenzen überschreitende Produktions- und Geschäfts-beziehungen. Diese sind inzwischen zu einer wachsenden Normalität für den sich weiter intensivierenden Weltmarkt geworden.

Der neue Systemkonflikt zwischen dem US-geführten Westen und der Volksrepublik China. Entwicklungslogiken und ihre globale Bedeutung

Werner Rügemer, Publizist und China Experte, stellte den „neuen Systemkonflikt zwischen dem US-geführten Westen und der Volksrepublik China, die Entwicklungslogiken und ihre globale Bedeutung“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Seiner Einschätzung nach muß der Aufstieg Chinas zur erfolgreichsten Volkswirtschaft insbesondere für die US-Regierung zutiefst provozierend sein. Doch habe die USA in interessegeleiteter Selbsterblindung ungewollt zu dieser Entwicklung beigetragen. Der US-geführte Westen befinde sich dagegen in ökonomischen, politischen und moralischen Krisen. Konfrontiert mit dem nachhaltigen Aufstieg Chinas würden die USA auch ihre militärische Aggressivität verschärfen – ein durchaus gefährlicher neuer Systemkonflikt. Und dies sei nicht nur für die direkt beteiligten Staaten bedeutsam, sondern für alle Teile der gesamten Menschheit.

weitere Beiträge werden in Kürze hier veröffentlicht.

Das Heft zur Konferenz kann man ab Anfang Dezember hier bestellen:
https://www.isw-muenchen.de/produkt/report-119/

%d Bloggern gefällt das: