Hier beispielsweise der Denkansatz des Autors Paul Linke, man solle die globalen Proteste vielleicht doch zusammenhängend verstehen:
„Unmut richte sich auch gegen die Regierungen, die sich traditionellerweise als linke Regierungen bezeichnen, wie in Nicaragua, Bolivien oder Venezuela, erklärt Gabriel. „Eben, weil sie den Fehler begangen haben, dass sie keine, nicht ansatzweise Systemveränderungen angepeilt haben, sondern sich auch dieser Instrumente bedient haben.“ Als „tieferliegenden Hintergrund“ für die Unzufriedenheit in den Ländern nennt der Forscher den Neo-Extraktivismus (Anm. d. Red.: Eine auf Rohstoff-Export und häufig auf Raubbau begründete Nationalökonomie): Viele lateinamerikanische Staaten hätten auf ihre Rohstoffe gesetzt, um „aus der Patsche“ herauszukommen.“
https://de.sputniknews.com/politik/20191116325996687-massenproteste-weltweit-zusammenhang/
Und auch bereits vor dem Putsch in Bolivien gab es bisweilen eine sehr tendenzöse Berichterstattung bei Sputniknews, dem russischen Sender mit Sitz in Berlin.
„Bolivien sagt Nein“: Proteste eskalieren – Warum Evo Morales gehen sollte
https://sptnkne.ws/AqFa
auch im Radio:
Warum Evo Morales gehen sollte – Interview mit Leo Gabriel LINK
Warum Evo Morales gehen sollte – Interview mit Ana Laura Rotschuh (Aktivistin)
gegen Ende des Videos spricht sie auch über Maduro, dem sie Egoismus vorwirft um permanent an der Macht bleiben zu können. LINK
und hier zwei ältere Beiträge von Leo Gabriel.
International – Venezuela , Leo Gabriel
youtube.com/watch?v=dQx_c9UbyN0&t=6s
International – Nicaragua , Leo Gabriel
youtube.com/watch?v=EQlSewooCrQ&t=3s