Archive for November 12th, 2019

12. November 2019

Eindrücke von der A.M.O.K.-Parade (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E) in Berlin am 10. November 2019

A.M.O.K. PARADE – (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E) Berlin 10.11.2019

A.M.O.K. PARADE – Was die Bundeswehr braucht – (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E)

Eindrücke von der A.M.O.K.-Parade (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E) Berlin 10.11.2019

A.M.O.K.-Parade (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E) Berlin 10.11.2019

Szenen von der A.M.O.K.-Parade (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E) Berlin

Aussegnung des toten Soldaten – A.M.O.K.-Parade (Anti-Militaristisches-Oberjubel-K.O.M.I.T.E.E)

12. November 2019

Rewind bis 2015: Geld aus USA und Deutschland für Oppositionskampagne in Venezuela. US-Botschaft und deutsche Parteistiftungen finanzieren Verbreitung einer imaginären Wahlfälschung (amerika21)

https://kurzelinks.de/oj6u

12. November 2019

Russische Medien berichten über das Coop Anti-War Cafe Berlin

ScreenHunter 2981

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https://rusvesna.su/news/1573408340

https://ukraina.ru/interview/20191110/1025611188.html

Frage: Heinrich, erzähl uns von deinem Projekt „Es gibt keinen Krieg. Frieden mit Russland. “ Was ist ihr Wesen? Wann fängt es an? Wie ist es dazu gekommen? Und warum sind Sie in Berlin auf diese Initiative gekommen? Ich weiß, dass Sie Geld dafür sammeln. Wie viele haben es schon geschafft zu sammeln?

Wir haben hier bei mir im Antikriegscafé 2013/14 die extremen Entwicklungen in Kiew intensiv verfolgt. Alles was dort geschah wurde ganz offen von deutschen Politikern der CDU, der Christlich Demokratischen Union und von den Grünen unterstützt. In Kiew auf dem Maidan feuerten einige deutsche Politiker die Proteste sogar direkt an. Es waren ganz offensichtlich auch sehr viele Rechtsextreme auf dem Maidan. Die deutschen Medien unterstützten die extrem gewalttätigen Proteste, selbst viele „Linke“ applaudierten oder sie schwiegen. Als der deutsche Aussenminister und andere Diplomaten sich im Februar 2014 in Kiew mit der rechten Opposition und der Regierung trafen, handelte man einen Kompromiss aus. Nur am nächsten Tag geschah das Unfassbare: Ein Putsch, Schüsse, zahlreiche Tote und Verletzte, extreme Gewalt gegen die Polizei, der Präsident musste unter Todesgefahr fliehen und hier gab es fast nur Zustimmung in den Medien, jedenfalls keinen Protest.

Dann folgte am 2. Mai 2014 das schreckliche Massaker im Gewerkschaftshaus in Odessa, auch noch exakt am Jahrestag der Zerschlagung der freien Gewerkschaften Deutschlands durch die Nazis im Mai 1933. Es folgte der offene Krieg gegen die Zivilbevölkerung des Donbass, der Abschuss der Passagiermaschine MH17 und alles begleitet von massiv russophoben Kommentaren und unbewiesenen oder nachweislich falschen Schuldzuweisungen seitens der Mehrheit der deutschen Medien, oder wieder tiefes Schweigen. Und noch dazu wurden auch Intellektuelle, Künstler, und viele unter den Linken zunehmend russlandfeindlicher.

Die deutsche Geschichte schien sich zu wiederholen. Nach den Verbrechen Deutschlands im 2. Weltkrieg, nach dem faschistischen Überfall auf die Sowjetunion, zu der damals ja auch die heutige Ukraine gehörte, trotz 28 Millionen Todesopfern aus der Sowjetunion. Vergessen werden sollte die Tatsache, dass es ohne die Einwilligung der Sowjetunion 1990 gar keine deutsche Einheit gegeben hätte, denn London und Paris waren zunächst dagegen. Ausserdem wurde das Versprechen gebrochen, die Nato nicht nach Osten auszuweiten. Deshalb entschloss ich mich zu diesem Thema aktiv zu werden.

Hier im Antikriegscafe organisierte ich eine wöchentliche Musikveranstaltung unter dem Titel „Frieden mit Russland“, startete den Videokanal AntikriegTV und veröffentlichte viele Filmbeiträge zum Thema, schrieb Artikel, gab Interviews und begann auch ein Plakat zu verbreiten, dass den Titel trägt: „Nie wieder Krieg. Frieden mit Russland!“ über einem Bild eines toten Soldaten vor dem Brandenburger Tor in Berlin und Hinweisen auf alternative Medienplattformen.. Tausendfach plakatierten wir es in Berlin und verteilen es seit 2014 immer auch am 9. Mai zum Fest am Tag des
Sieges vor dem sowjetischen Ehrendenkmal im Treptower Park.

Wir organisierten Kundgebungen, auch mit dem Plakatmotiv und verteilten tausende von Info-Postkarten. Wir machen massive Werbung für die Webseite der Kampagne und wichtigte alternative Medien. Und für deutsche, russische, lateinamerikanische, chinesische und alternative Webseiten aus Deutschland, aber auch aus den USA. Wir fordern mit dieser Kampagne dazu auf, sich umfassender zu informieren, über die bürgerlichen Medien hinaus, die wir ganz bewusst aber auch nicht dämonisieren, denn wenn auch sehr selten so gibt es auch hier manchmal noch Beiträge von kritischen Journalisten.

Am 8. und der 9. Mai finden alljährlich Gedenkveranstaltungen für den Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus und den Tag des Sieges im Jahr 1945 statt. Im Mai 2020 jähren sich diese Feierlichkeiten zum 75. Mal. Für die Wochen um diesen Jahrestag planen wir jetzt eine größere Plakataktion. Bislang gibt es Spendenzusicherungen in Höhe von 6000 Euro für mehr als 1000 Antikriegsplakate im Format A1, die von einer Werbefirma 2 Wochen lang platziert werden. Über die Kampagne gab es einen Bericht und ein Interview bei Sputniknews und sicherlich werden sich noch mehr Menschen der Spendenaktion anschliessen. Parallel werden wir selbst auch in der Stadt plakatieren. Bereits im Dezember beginnen wir mit einer Ausstellung „Frieden mit Russland“ im Antikriegscafé.

Wie geht es den Menschen in Russland und in Berlin heute? Warum haben die deutschen Medien und die politische Klasse eine negative Beziehung zum russischen Volk? Oder hat sich ihre Haltung bereits positiv verändert?

Die Massenmedien, Kinofilme, Musik- und Kulturbetrieb haben einen sehr großen Einfluss auf die Menschen, prägen Meinungsbilder. Im Westen sind es sehr wenige Personen und Konzerne, die diesen Einfluss ausüben. Und deshalb gibt es diese zunehmende Russophobie auch in der Bevölkerung, obwohl viele Deutsche trotz der russlandfeindlichen Medienkampagnen intuitiv verstehen, dass dies nicht gut und nicht klug sein kann. Die Medien und die politische Klasse haben ihre Russlandfeindlichkeit ja auch nach dem Krieg nie ganz abgelegt, nur unter Willy Brandt und unter Helmut Kohl gab es ein Art von politischen Tauwetter. Jetzt aber haben die alten Strukturen ihren Einfluss erneut weitgehend geltend gemacht.

Gleichzeitig sind die positiven öffentlichen Positionen der AFD zu Russland mit größter Vorsicht zu bewerten. Die AFD unterstützt nämlich zugleich die NATO und eine weitere massive Erhöhung der Rüstungsausgaben, man verehrt die deutsche Wehrmacht, und hält die 12 Jahre Nazideutschlands für einen „Vogelschiss“ (Vogelscheisse) der deutschen Geschichte. Und die Gedenkstätte in Wolgograd besucht die AFD aus Prinzip nicht. Die AFD hat zu viele rechtsextreme Positionen, um glaubhaft behaupten zu können, Freunde Russlands zu sein. Man muss natürlich feststellen, dass jegliche russlandfreundlichen Aussagen zunächst einmal grundsätzlich positiv sind. Nur muss auch man die Motive hinterfragen.

Immer wieder vermittele ich deshalb auch die Position der russischen Historikerin und Politologin Veronika Krascheninnikowa, die in mehreren Interviews und Artikeln den Standpunkt vertritt, dass Kontakte zu den Rechten in Europa, wie der AfD, FPÖ, Lega usw., den innen- und außenpolitischen Interessen Russlands klar widersprechen.

Die deutschsprachigen Medien Russlands finden deshalb unsere volle Unterstützung, weil sie so vielen kritischen Stimmen auch aus der Friedensbewegung eine Plattform geben und weil es ihnen gelingt auch immer mehr Politiker und Sympathisanten der bürgerlichen Parteien und der Linken in ihr Programm einzubinden oder sie zu interviewen. Das trägt massgeblich dazu bei die Dämonisierung der russischen Medien zu entschärfen.

Sporadisch muss man aber auch immer wieder Beispiele einer kontraproduktiven Unterstützung von Aussagen rechter Parteien und reaktionärer Meinungen in die russischen Medien feststellen. Zuletzt beispielsweise auch bei der Bewertung der Wiederwahl von Evo Morales in Bolivien und der Lage in Venezuela und Nikaragua. Bei Sputniknews kamen Kritiker der fortschrittlichen Länder Lateinamerikas zu Wort, die den Rücktritt von Morales
verlangten und auch Maduro und China massiv kritisierten.

Fatal ist es natürlich auch, dass es selbst in der deutschen Partei DIE LINKE, zu viele Stimmen gibt, die sich nicht auf die Seite Russlands stellen, was teilweise wiederum die gefährlichen Wahlerfolge der AFD erklärt.

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In Ihrem „Antikriegscafé“ in der Mitte Berlins werden Putins Reden auf Video abgespielt und mehrere Porträts von ihm hängen an den Wänden. Sie unterstützen Putin. Warum?

Weil in den deutschen Medien eine struktuelle Russlandfeindlichkeit vorherrscht , habe ich mich entschlossen diesem Feindbild ein anderes Bild des russischen Präsidenten entgegenzuhalten. Oliver Stone hat einen sehr guten Film über Putin produziert, der ihn als Menschen zeigt, als einen sehr klugen Menschen, überzeugend klug und sehr diplomatisch. Viele Besucher des „Antikriegscafé“ sind zunächst schockiert wenn sie meine Haltung gegenüber Putin realisieren. Es gibt keinen ähnlichen Ort in Berlin, viele haben das Gefühl es ist hier einzigartig und machen sich Gedanken. Immer wieder gibt es auch Zustimmung, ja Begeisterung, solche Standpunkte überhaupt vorzufinden. Natürlich insbesonders auch unter den russischen Gästen. Aber umgekehrt gibt es auch unter den Russen erschreckend viele Gegner Putins.

Vielen der skeptischen Touristen und Besucher erkläre ich meine Standpunkte und einige finden sie überzeugend. Ich unterstütze Putin, weil man der Respektlosigkeit vieler Deutscher für Russland, seine Menschen unbedingt etwas entgegensetzen muss. Dem moralischen Bankrott deutscher Russophobie muss vor dem Hintergrund deutscher Geschichte entgegengetreten werden.

Man muss nämlich verstehen, dass Russland zusammen mit China und mit der Mehrheit der Menschheit auf der richtigen Seite der Geschichte steht. Man muss wissen, dass ein Bündnis der Blockfreien, die NAM existiert. Das es den Tatsachen entspricht, dass 120 Staaten der Bewegung der Blockfreien, unterstützt von China und Russland eine Welt der friedlichen Koexistenz fordern, ohne Kriege, ohne Regimechange, ohne Sanktionen und ohne Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Kürzlich wurde dies in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas in einer
mehrheitlich verabschiedeten Abschlusserklärung der Konferenz der Blockfreien klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht..

Diese Länder repräsentieren auch ohne Russland und China bereits 55% der Weltbevölkerung. Ein weiterer Beweis für die Rolle der Blockfreien war jetzt auch das erste Russland-Afrika-Forum im Oktober in Sotschi. Staatschefs aus 47 afrikanischen Ländern, überwiegend Mitgliedstaaten der Blockfreien. Russland erklärte dass man bereit sei, sich an internationalen Bemühungen zur Förderung von Frieden und Stabilität auf afrikanischem Boden zu beteiligen, als „Ausgangspunkt für den Aufbau einer fairen Partnerschaft auf der Grundlage von Gleichheit und gegenseitigem Interesse“.

Um genau diese Ausgangspunkt zu untermauern haben wir im Antikriegscafe erst vor ein paar Monaten zusammen mit Aktivisten aus den USA einen „Globalen Appell für den Frieden“ (GlobalAppeal4Peace.net) veröffentlicht, um im Interesse des Weltfriedens, der internationalen Sicherheit und des friedlichen Zusammenlebens von unseren Regierungen die Einhaltung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen sowie die Einhaltung und Verteidigung der internationalen Grundsätze zu fordern. Der Appell wurde auch bei den Kundgebungen in New York während der Sitzung der UN-Vollversammlung im Oktober thematisiert. Zahlreiche internationale Organisationen, Politiker und Persönlichkeiten haben den Appell unterzeichnet, auch um mehr Bewusstsein innerhalb der Bewegungen für das „Bündnis der Blockfreien“ zu schaffen.

Wir hören von all diesen wichtigen Fakten mit einigen wenigen Ausnahmen nur in den Medien der Unterstützer der Idee eine „Multipolaren Weltordnung“, die wir deshalb allen immer wieder empfehlen. In den westlichen Medien hören wir auch selten die Ausführungen des russischen Präsidenten und Aussenministers. Und wir hören auch kaum die wichtigen Statements und Reden von US-Politikern wie Tulsi Gabbard oder Mike Gravel, beides jetzt Präsidentschaftskandidaten, oder von Dennis Kucinich und Ron Paul, beides ehemalige US-Kongressabgeordnete. Auch die Aussagen deutscher Politiker wie Jürgen Todenhöfer und Willy Wimmer, die erst kürzlich einen gemeinsamen Friedensappell an die deutsche Regierung gerichtet haben, werden in den Medien verschwiegen. Diese Politiker und viele andere mehr aus der Friedensbewegung sehen wir zumeist nur in den alternativen, unabhängigen Medien und vor allem in den russischen Medien, die eine sehr große Reichweite haben und die wir
deshalb unbedingt nutzen und unterstützen sollten.

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Sie unterstützen auch die DVR und die LPR, nicht die Ukraine, obwohl sie in Deutschland eher mit letzteren und nicht mit den Republiken Donbass einverstanden sind. In welcher Beziehung stehen Sie zu Ihrer Position?

Deutsche Politiker haben den Maidan unterstützt, um die Ukraine daran zu hindern sich hin zu einem Bindeglied zwischen Russland und dem Westen zu entwickeln. Um das zu verhindern wurden rechte, rechtsextreme, russophobe Kräfte in der Ukraine unterstützt. Nachdem diese mit massiver westlicher Unterstützung den Sturz der Regierung in Kiew herbeigeführt hatten, wurde sofort damit begonnen die russischstämmige Bevölkerung zu
provozieren und zu diskrimieren. Der Plan des Westens war es letztendlich ja auch die Häfen der Krim zu Marinestützpunkten der NATO zu machen. Moskau erkannte dies. kam den Plänen zuvor und die Krim kam zurück zu Russland und die dortige Bevölkerung unterstütze dies mit sehr großer Mehrheit.

Dann begann der brutale völkerrechtswidrige Krieg gegen die Donbass-Region im Osten der Ukraine, gegen die DVR und die LPR. Diese hatten sich zuvor als Konsequenz der aggressiven Politik gegen alles Russische zu selbstverwalteten Regionen erklärt. Deutschland, seine Politikerklasse und die deutschen Medien haben zusammen mit den USA eine sehr schmutzige Rolle gespielt.

5) Sie haben 2005 das Anti-War Cafe eröffnet. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein solches Café zu eröffnen? Warum gerade ein Cafe? Wer sind deine Stammgäste? Was sind ihre Überzeugungen? Was haben sie vor?

Vor 1933, also vor der Machtübernahme Hitlers war Berlin ein Stadt mit zahlreichen antifaschistischen Treffpunkten und es gab sogar die linken Massenmedien. Es gab linke Kneipen, die offen gegen die Nazis und gegen Krieg mobilisierten. Seit 1925 gab es auch ein Antikriegsmuseum in Berlin, das 1933 von den Faschisten gestürmt wurde, nur um zu einem berüchtigtem Treffpunkt der Nazis zu werden, wo sogar Gegner gefoltert wurden. Das Antikriegsmuseum wurde 1982 vom Enkel des Gründers wieder eröffnet.

2004 betrieb ich für ein knappes Jahr eine Antikriegsgalerie mit dem Titel „Bushtrash“ im legendären Kunsthaus Tacheles. Ich hatte einen großen Raum als Untermieter überlassen bekommen, konnte aber keinen festen Mietvertrag sichern. Auf der Suche nach einem neuen Ort im Zentrum Berlins stiess ich dann auf eine kleine Bar, deren Mietvertrag ich gegen Abstand übernehmen konnte. Das Coop Anti-War Cafe eröffneten meine Frau und ich wir zunächst zusammen mit zwei jungen Freunden aus Italien und aus Bulgarien, die aber nach einem Jahr ausstiegen um andere Sachen zu machen. Wir wollten einen Ort schaffen, wo politische Themen wie Krieg, Kriegsverbrechen, Propaganda offen und klar diskutiert werden können. Einen Ort vor allem für Besucher Berlins, für Künstler und Linke, einen internationalen Treffpunkt.

Alle die Frieden wollen sind hier willkommen. Wir bitten alle Besucher Fotos zu machen, wir veröffentlichen auch sehr viele Fotos mit Gästen im Internet. Unter dem Suchbegriff „Berlin Antiwar“ findet man viele Bilder und Artikel. Über die Jahre haben zahlreiche Ausstellungen, Veranstaltungen, Treffen hier stattgefunden. Antikriegs-Aktivisten aus der ganzen Welt und aus den USA sind hier gewesen, darunter auch Politiker. Wir nehmen an politischen Veranstaltungen und Kundgebungen in Berlin teil, zur Zeit in Solidarität mit den progressiven Bewegungen in Lateinamerika und dem Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Einige der Stammgäste des Antikriegscafe sind in der Partei DIE LINKE organisiert, einige unterstützen die Bewegung #Aufstehen der linken Politikerin Sahra Wagenknecht und in diesem Rahmen veranstalten wir ein wöchentliches Treffen und haben Kundgebungen gegen den Syrienkrieg und in Solidarität mit Venezuela organisiert. Andere Stammgäste sind in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen im Cafe aktiv. Und natürlich zählen Künstler, Musiker und Berliner Originale zu den regelmässigen Gästen.

Zusammen mit Friedensaktivisten aus den USA habe ich an mehreren internationalen Antikriegs-Konferenzen teilgenommen. World Beyond War (Eine Welt jenseits von Krieg) ist eine internationale Friedensbewegung, die weltweit 75000 Unterstützer hat, darunter 500 Organisationen. Das Antikriegscafe ist die offizielle Vertretung in Deutschland. Wir sind auch in Kontakt mit den vielen internationalen Gruppen, die unseren Aufruf „Multipolare Welt gegen Krieg“ unterzeichnet haben.

Es geht um Krieg oder Frieden. Jeder, der den Frieden unterstützt, steht auf der richtigen Seite der Geschichte. Für eine Welt jenseits von Krieg! Für Frieden mit Russland!

https://rusvesna.su/news/1573408340

https://ukraina.ru/interview/20191110/1025611188.html

12. November 2019

Lateinamerika Nachrichten

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https://kurzelinks.de/lateinamerika

12. November 2019

Assad-Interview über IS, Erdogan, USA, Migranten in Europa und vieles mehr

https://sptnkne.ws/AubW

12. November 2019

Bolivia coup led by Christian fascist paramilitary leader and multi-millionaire – with foreign support – By Max Blumenthal and Ben Norton (Grayzone)

https://thegrayzone.com/2019/11/11/bolivia-coup-fascist-foreign-support-fernando-camacho/

12. November 2019

US-Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez und Ilhan Omar verurteilen den Putsch gegen Evo Morales in Bolivien

„Die Menschen in Bolivien verdienen freie, faire und friedliche Wahlen“, sagte Ocasio-Cortez, „keine gewaltsamen Machtergreifungen.“

12. November 2019

US-Senator und Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders kritisiert Militärputsch in Bolivien

 

US-Senator Bernie Sanders war am Montag der erste demokratische Präsidentschaftskandidat für 2020, der Bedenken hinsichtlich des Militärputsches am Sonntag in Bolivien zum Ausdruck brachte , der den demokratisch gewählten Präsidenten Evo Morales zum Rücktritt zwang.

„Ich bin sehr besorgt über einen Staatsstreich in Bolivien, bei dem das Militär nach wochenlangen politischen Unruhen eingegriffen hat, um Präsident Evo Morales zu entfernen“, sagte Sanders in einem Tweet und fügte hinzu, dass die USA ein Ende fordern müssen Gewalt und Unterstützung der demokratischen Institutionen Boliviens. “

Die Äußerungen des Senators von Vermont kamen auf Druck seiner linken Basisbewegung, die dazu aufrief, die Ereignisse der letzten Tage im südamerikanischen Land zu verurteilen.

Sanders-Anhänger, die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (NY) und Ilhan Omar (Minnesota), prangerten den Putsch am Montag fest an.

„Die Menschen in Bolivien verdienen freie, faire und friedliche Wahlen“, sagte Ocasio-Cortez, „keine gewaltsamen Machtergreifungen.“

Die Fans begrüßten Sanders Unterstützung für Morales.

„Der weitaus größte Unterschied zwischen Bernie und dem Rest der demokratischen Kandidaten besteht darin, wie gut er sich auskennt und wie sehr er sich für die Art der internationalen Linksthemen interessiert, über die The Nation beispielsweise viel schreibt“, sagte der Reporter Matthew Zeitlin .

Für den Fall, dass Sie nicht mehr weiterkommen möchten

In scharfem Gegensatz dazu erklärte  US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für die Rolle des bolivianischen Militärs beim Putsch am Montag: „Die Vereinigten Staaten begrüßen das bolivianische Volk für die Forderung nach Freiheit und das bolivianische Militär für die Einhaltung seines Eides, nicht nur eine einzige Person zu schützen. aber Boliviens Verfassung. „

 

12. November 2019

Evo Morales im Asyl in Mexiko, Proteste und Gewalt nach Putsch in Bolivien. Regierungen in Lateinamerika kritisieren Staatsstreich, rufen zur Beendigung der Gewalt auf (amerika21)

https://amerika21.de/2019/11/233917/gewalt-bolivien-eskaliert

12. November 2019

NOTICIAS BOLIVIA 11/12 de noviembre 2019

boli

https://kurzelinks.de/ze0x

12. November 2019

International Solidarity: Coup Against Evo Morales in Bolivia widely condemned

World Leaders, Organizations Condemn Coup Against Evo Morales in Bolivia

By TelesurCuba’s government was also quick to reject the coup as President Miguel Diaz-Canel urged for “the world to mobilize for the life and freedom of Evo.” Mexico’s President Andres Manuel Lopez Obradorpraised Morales’ decision to put the people first over his mandate.

This comes as Morales was forced to resign Sunday after senior army and police chiefs called on him to do so following weeks of right-wing unrest and violence against his Oct. 20 elections victory, in what his government has called a coup by opposition forces in the country. Read more…

PSL Statement: We Condemn Military Coup; US Hands Off Bolivia

By Party for Socialism and LiberationThe Party for Socialism and Liberation strongly condemns the military coup in Bolivia, and extends our solidarity to the Bolivian people who are struggling to defend the massive gains won under the leadership of President Evo Morales in the face of this counter-revolution. U.S. imperialism is clearly the sponsor of the coup and we are outraged at this crime against Bolivian sovereignty and democracy.

The goal of the coup is to restore the absolute authority of the Bolivian elites who rule as clients of the United States. They despise the country’s Indigenous majority and want to eviscerate the rights of the working class. Read more…

Bolivia: President Evo Morales Resigns Amid Right-Wing Coup

By TelesurThe resignation comes after Morales proposed a dialogue process with the opposition parties but was rejected and even accepted the Organization of American States’ (OAS) call for new elections.

However, due to strong violent onslaughts against militants and leaders of the Movement To Socialism (MAS), intimidation of journalists, burning of residences and betrayal of political allies and members of the National Police, Morales and his Vice President decided to leave the government in order to prevent more violence. Read more…

U.S.-backed coup Deposes Evo Morales in Bolivia

By Marco TeruggiAs of 4 p.m. EDT on Nov. 10, President Evo Morales has resigned his office in Bolivia, pushed out by a counterrevolutionary coup d’état backed by Washington. After part of the police force joined the counterrevolutionary gangs and the heads of the Armed Forces advised him to resign, Morales took this step as the best of bad choices after consultation with the Bolivian Workers Confederation (COB) and other supporters of his government.

This has all happened in the 24 hours since Marco Teruggi wrote the article below, which was first published Nov. 9 by TeleSur, translated by Resumen Latinoamericano’s North America bureau and edited by Workers World. Read more…

US Coup Plot to Oust Bolivia’s Evo Morales

By Stephen LendmanEvo Morales was and remain’s Bolivia’s first indigenous president since elected in December 2005, taking office in January 2006.

In October, he was reelected for the third time, defeating challengers Carlos Mesa and Chi Hyun Chung, his popular support topping theirs combined.

His victory margin over lead challenger Mesa exceeded 10% to avoid a runoff. Read more…

“Exporting Democracy” to Bolivia

By Padraig McGrathOn October 23rd, Bolivian president Evo Morales gave a press-conference in which he stated that a right-wing coup d’etat was underway in the country. With victory practically assured in the first round of the presidential election, the returning incumbent claimed that widespread right-wing extremist violence was being used in an attempt to interfere with vote counting and certification of the election’s results. Read more…

Bolivia’s Presidential Election: Violence and Terror All Over the Country

By Edu MontesantiThe election process was peaceful last Sunday. But on the following day, a foreseen terror started. No matter the election results. Mesa incited street mobilizations, leading to violence at vote-counting stations: opposition protesters have burned ballots, buildings where counting was taking place, and Electoral Courts across the country.

As the Organization of the American States (OAS) and the Washington regime have questioned the legitimacy of the election results leading to the reelection of Evo Morales, several international observers have praised the legitimacy and transparency of the Bolivian electoral process. Read more…

Bolivia at the Crossroads: Choosing Between Continued Success or Handover to US Hegemony

By Peter KoenigThe United States has not stopped trying to change public opinion with false propaganda and making incredibly ludicrous promises to the population. For example, US Embassy people – maybe Fifth Columnists on US payroll, promised the population of the poor Yungas region of Bolivia, new and asphalted roads, if they didn’t support Evo Morales in the upcoming elections. There are also flagrant lies circulating, that Evo and his families had stolen hundreds of millions of dollars and deposited them in a secret account in the Bank of the Vatican.  Similar lies as are being spread about Nicolas Maduro, the Castro family, North Korea’s Kim Jong Un, the leaders of Iran and Syria and many more, who oppose the dictate of Washington. Read more…

12. November 2019

Lob für den österreichischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Peter Handke (nachdenkseiten.de)

11.11. 2019

Die Kampagnen gegen Peter Handke gehen weiter: “Warum Peter Handke vielleicht kein Österreicher mehr ist“ – solche fragwürdigen Thesen werden ganz aktuell über den österreichischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger verbreitet. Der Anlass für den Artikel ist der „Fund“ eines lange bekannten Ausweisdokuments. Die Motivation ist mutmaßlich die Diskreditierung eines Kriegsgegners. Von Hannes Hofbauer.

weiterlesen hier:

Lob für Handke

12. November 2019

USA dulden keinen Rivalen Vereinigte Staaten fordern von Israel, Handel mit China zu begrenzen. Absatzmarkt in Asien lockt Hightech-Konzerne. (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/366629.nahost-usa-dulden-keinen-rivalen.html

12. November 2019

Solidarität mit Bolivien! Evo Morales von Militär und Polizei zum Rücktritt gezwungen. Berlin und Brüssel billigen Staatsstreich (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/366592.der-kampf-geht-weiter-solidarit%C3%A4t-mit-bolivien.html

12. November 2019

Erklärung von US-Präsident Trump über Putsch gegen den bolivianischen Präsidenten Evo Morales. „Diese Ereignisse senden ein starkes Signal an die illegitimen Regime in Venezuela und Nicaragua.“

„Der gestrige Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales ist ein bedeutender Moment für die Demokratie in der westlichen Hemisphäre. 

Nach fast 14 Jahren und seinem jüngsten Versuch, die bolivianische Verfassung und den Willen des Volkes außer Kraft zu setzen, bewahrt Morales ‚Abschied die Demokratie und ebnet dem bolivianischen Volk den Weg, seine Stimmen zu hören. 

Die Vereinigten Staaten begrüßen das bolivianische Volk für die Forderung nach Freiheit und das bolivianische Militär für die Einhaltung seines Eides zum Schutz nicht nur einer Person, sondern der bolivianischen Verfassung. Diese Ereignisse senden ein starkes Signal an die illegitimen Regime in Venezuela und Nicaragua, dass Demokratie und der Wille des Volkes immer Vorrang haben werden. 

Wir sind jetzt einer völlig demokratischen, prosperierenden und freien westlichen Hemisphäre einen Schritt näher gekommen.“

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