Friedensfahrradtour mit IPPNW, 26.10., 10:30 Uhr, vor der US-Botschaft

mit größter Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die kriegerische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten. Aktuell treibt der völkerrechtswidrige Überfall auf kurdische Siedlungsgebiete in Nordsyrien zwischen 120.000 und 190.000 Menschen in die Flucht. Und immer noch droht ein Krieg gegen den Iran. Sowohl der gegenwärtige Einmarsch in Syrien als auch ein drohender Krieg gegen den Iran sind geeignet, die gesamte Region für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen, mit schwerwiegenden Folgen für den Frieden in der Welt. Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um die Kriege in der Region zu beenden und weitere zu verhindern.
Unsere Forderungen lauten:
  1. Kein Krieg gegen den Iran
  2. Keine Kriegsbeteiligung der Bundesregierung
  3. Einhaltung bzw. Rückkehr zum Iran-Atomabkommen
  4. Keine Sanktionen gegen den Iran
  5. Keine Waffenexporte in den Nahen und Mittleren Osten
  6. Sofortiger Stopp aller Waffen- lieferungen an die Türkei
Gemeinsam mit der IPPNW und vielen weiteren Unterstützern wollen wir am kommenden Samstag (26.10.) ein öffentliches Zeichen setzen:
Bei der Friedensfahrradtour zwischen den Botschaften der USA und des Iran werden wir Friedensfahnen gut sichtbar durch die Straßen von Berlin und vor die Botschaften tragen. Vor den Botschaften der USA und des Iran wird es zudem ein Straßentheater und eine kurze Kundgebung geben. Die Fahnen stellen die Veranstalter (IPPNW). Wer will, kann seine eigenen Fahnen mitbringen.
Uhrzeit: 10.30-13.30 Uhr
Start: US-Botschaft, Pariser Platz, 10117 Berlin
Zwischenstationen:Bundeskanzleramt, Botschaft der Türkei Botschaft von Saudi-Arabien
Ziel: Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin
Aufstehen bereitet sich am kommenden Donnerstag, den 24.10, 19:00 Uhr im Anti-War-Café, in der Rochstraße 3 (Mitte) auf die Veranstaltung vor.
Jeder ist herzlich Willkommen. Wir würden uns um jede Unterstützung freuen, um am Samstag stark und sichtbar Teil dieser wichtigen Veranstaltung zu sein.
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