Geschmacklose Kampagne gegen die Tageszeitung „junge Welt“ – Bezahlte Werbekampagne bei Facebook und Google gegen die einzige linke Tageszeitung Deutschlands

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Zur Zeit läuft eine geschmacklose und offensive Kampagne gegen die „junge Welt“, die einzige linke Tageszeitung in Deutschland.

Sicherlich ist es jedem zugestanden bisweilen Einwände gegen bestimmte Artikel oder Autoren dieser linken Tageszeitung zu haben, diese Einwände jedoch per bezahlter Werbung bei Google und Facebook öffentlich breitzutreten ist sowohl grenzwertig als auch schädlich zugleich.

Die jW bildet die Meinung einer breiten linken Bewegung ab, die man sicherlich nicht in allen Aspekten unterstützen muss. Aber die aufgestellten Behauptungen, die Zeitung werde allmählich zu einer weiteren TAZ, oder sie sei etwa von Antideutschen dominiert sind falsch oder zumindest völlig übertrieben.

Vielmehr sind und waren Berichterstattung und Analysen über die imperialistische Politik des Westens in der Ukraine, in Libyen, in Syrien, in Jemen, gegen Venezuela, gegen Russland und gegen China immer überwiegend klar und treffend.

Keine andere Zeitung hat beispielsweise so detailliert und durchgehend über inszenierten Terrorismus berichtet und hierbei so vieles grundlegend in Frage gestellt.

Dazu kommt die klare und notwendige Absage der linken Tageszeitung jW an das Mantra gewisser Kreise in den „alternativen Medien“, dass links und rechts angeblich Begrifflichkeiten der Vergangenheit sein sollen, und unter den heutigen Bedingungen keine Relevanz mehr hätten. Nicht zuletzt hat genau dieses Mantra den Rechtsrutsch der vergangenen Jahre noch verstärkt, und hat viele dazu gebracht die AFD zu wählen, weil man systematisch versucht den Unterschied zwischen links und rechts zu verwischen.

Persönlich kenne ich einige Freidenker, die ich sehr schätze und die hiermit eindringlich bitte, darauf hinzuwirken, dass diese unsägliche Kampagne gegen die jW ein Ende findet.

Die bestehenden Konflikte sollten ausdiskutiert werden. Es sollten Personen ausgewählt werden, die als Moderatoren vermitteln wollen.

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