Japanischer Dokumentarfilm über koreanische „Trostfrauen“ / Zwangsprostituierte im Zweiten Weltkrieg

ScreenHunter 2795

Von Trostfrauen im Zweiten Weltkrieg handelt der Dokumentarfilm „Shusenjo: The Main Battleground of the Comfort Women Issue“. Dieser euphemistischen Begriff wurde für Zwangsprostituierte in von Japan besetzten Gebieten verwendet.

Was in Deutschland seitens von Holocaustleugnern propagiert wird, nämlich geschichtsrevionistische Leugnung der tatsächlichen Verbrechen während der Herrschaft der Faschisten von 1933 bis 1954 gilt auch für Japan.

Hier werden Ereignisse wie das Massaker von Nanking, bestialischer Massenmord, verübt durch das japanische Militär in der chinesischen Stadt Nanking (1936/37) und das System der Zwangsprostitution koreanischer Frauen bis 1945 systematisch geleugnet.

Ein wichtiger Unterschied ist die Tatsache, dass die sogenannte Holocaustleugnung in Deutschland gesetztlich verboten ist, die Leugnung der oben angeführten Verbrechen der Japaner gegen China und Korea jedoch in Japan strafrechtlich nicht relevant sind. Sogar die japanische Regierung unter Abe unterstützt, wenn auch verhalten, derartige revisionistische Thesen. Neofaschistische Gruppen in Japan arbeiten sehr offen und lautstark mit dieser Leugnung.

Der japanische Regisseur Miki Dezaki hat 2018 einen Dokumentarfilm produziert, der das Thema der Zwangsprostitution aufgreift und die Diskussion neu entfacht hat.

Hier einige der Trailer und einige Artikel in englischer Sprache.

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