Fall Epstein: Journalisten, die fraglos an Selbstmord glauben (Heise.de)

Kommentar: Der Fall bietet reichlich Stoff für Spekulationen, deshalb ist ein kritischer Journalismus gefragt

War es Mord oder Selbstmord? Im Fall Jeffrey Epstein zeigt sich wieder einmal eine Medienlandschaft, die sich sehr schnell an den einfachen „Wahrheiten“ ausrichtet und die Verlautbarungen der Behörden übernimmt. Am Zeit-Artikel „Jeffrey Epstein – New Yorker Verschwörung“ lässt sich exemplarisch aufzeigen, wie es aussieht, wenn Medien nicht sagen, was „ist“, sondern basierend auf ihren Glaubensüberzeugungen sagen, was sein soll.

Der Fall Epstein ist brisant. Das steht fest. Es geht um hochrangige Persönlichkeiten und sexuellen Missbrauch. Dass solch ein Fall reichlich Raum für Spekulationen bietet, ist offensichtlich. Gerade deshalb ist ein kritischer Journalismus gefragt. Was solch ein Fall nicht braucht sind Journalisten, die bereits nach kurzer Zeit vom Schreibtisch aus meinen, „Wahrheiten“ festzementieren zu können.

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