Tulsi Gabbard verklagt Google auf 50 Millionen Dollar (Telepolis)

Der Konzern hatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin nach der ersten Fernsehdebatte das Werbekonto ihrer Kampagne gesperrt

Die samoanischstämmige Irakkriegsveteranin Tulsi Gabbard, die für einen Wahlkreis in Hawaii im Repräsentantenhaus sitzt, gehört zu den 20 chancenreicheren Bewerbern, die bei der US-Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr als Kandidat der demokratischen Partei gegen Donald Trump antreten wollen.

In der Vergangenheit setzte sich die Hawaiianerin unter anderem für die Wiedereinführung des Glass-Steagall Acts ein, der durch eine strikte Trennung der Unternehmen verhindern soll, dass Sparer ihr Geld verlieren, wenn sich Investmentbanker verspekulieren. Geldinstitute, die so groß wurden, dass sie systemrelevant sind, sollten ihrer Ansicht nach in kleinere Einheiten aufgeteilt werden. Außerdem war sie (anders als viele ihrer Mitbewerber) eine entschiedene Gegnerin des von Trump beerdigten transpazifischen Freihandelsabkommens TPP, das ihren Worten nach nur der Wall Street und nicht den amerikanischen Arbeitern genützt hätte.

Alleinstellungmerkmal: Keine Regime-Change-Kriege mehr

Die wichtigste Frage für die in den Jahren 2005 und 2006 im Zweistromland stationierte Soldatin ist aber nach eigenen Angaben die von „Krieg und Frieden“. Der von ihr im Kongress eingebrachte Stop Arming Terrorists Act würde es US-Regierungen verbieten, amerikanisches Steuergeld direkt oder indirekt für „Regime-Change“-Kriege im Ausland einzusetzen. Ein Krieg mit dem Iran, der in den letzten Monaten in den Bereich des Möglichen rückte, würde ihrer Erwartung nach noch sehr viel schlimmere Folgen haben als der im Irak.

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https://www.heise.de/tp/features/Tulsi-Gabbard-verklagt-Google-auf-50-Millionen-Dollar-4479954.html

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