Der Krieg um Talente. Massenhaft wandern Fachkräfte aus östlichen EU-Ländern in den Westen ab — zum Schaden der Herkunfts- wie auch Zielländer. von Hannes Hofbauer (Rubikon)

20.07.2019

Wenn es an Migration geht, denkt man in der Regel zuerst an Menschen aus Afrika oder der muslimischen Welt. Wenig gesehen werden dabei die Probleme der Arbeitsmigration innerhalb Europas. Gerade bei einem Land wie Rumänien sind die Folgen fatal — wenn etwa fast 20 Prozent aller Einwohner „auswärts“ leben und beschäftigt sind. Dies führt zu einem erheblichen Brain-Drain, dem Verlust gut ausgebildeter Kräfte in den Herkunftsländern, was etwa die medizinische Versorgung gefährden kann. Die Staatshaushalte dort leiden vor allem unter dem Verlust von Lohnsteuereinnahmen. Unter den wohlhabenden westlichen Ländern hat sich geradezu ein Wettbewerb um diejenigen Migranten herausgebildet, die man für die eigene Volkswirtschaft als besonders nützlich erachtet: ein Kampf um die besten Köpfe.

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