Egon Krenz stellt neues Buch vor: Wir und die Russen 

von Dennis Simon, 12.07.2019
Der letzte SED-Chef Egon Krenz hat am Donnerstag sein neues Buch über das Verhältnis der Deutschen zu den Russen vorgestellt. Zudem ging er auf das derzeit angespannte Verhältnis zwischen beiden Staaten ein. Dabei kritisierte er die Bundesregierung.
Zu Beginn der Veranstaltung, die im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin stattfand, erklärte der letzte Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, dass es ihm nicht leichtgefallen sei, das Buch zu schreiben. Das Werk trage autobiographische Züge. Das Hauptthema des neuen Buches sind die Beziehungen zwischen der DDR und Moskau im Herbst des Jahres 1989.
Er betonte, dass ohne die Freundschaft zur Sowjetunion die DDR nicht 40 Jahre bestanden hätte. Trotz mancher Probleme in den Beziehungen zwischen beiden untergegangenen Staaten sei das Entscheidende, dass Russen und Deutsche viele Jahre in Freundschaft gelebt hätten. Die derzeitige Regierung untergrabe aber dieses Vermächtnis.
Hier zum Bericht auf RT:  https://deutsch.rt.com/gesellschaft/90131-egon-krenz-stellt-neues-buch/

„Ich habe Gorbatschow zu lange vertraut“ – Egon Krenz über Verhältnis DDR-UdSSR 1989
Tilo Gräser, 13.07.2019
Das Verhältnis zur Sowjetunion war in jeder Hinsicht für die DDR von existentieller Bedeutung. Ex-DDR-Staats- und Partei-Chef Egon Krenz hat in einem neuen Buch seine ungewöhnlichen Erlebnisse und Erfahrungen im Umgang mit den Russen öffentlich gemacht. Darin erzählt Krenz auch, warum Michail Gorbatschow Erich Honecker misstraute – und umgekehrt.
Hier zum Bericht auf Sputnik: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190713325428773-krenz-ueber-1989/

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