Die Kriegsfolgen wiegen immer noch schwer, Besserung ist nicht absehbar. Es heißt, es gebe kaum eine serbische Familie, die keinen Angehörigen verloren habe – auch wegen der Spätfolgen. Neben den Clusterbomben wurden laut offiziellen NATO-Angaben in Serbien inklusive Kosovo sowie Montenegro etwa 15 Tonnen Uranmunition verschossen. Hinzu kommen die vier Jahre zuvor in der bosnischen Serbenrepublik (Republika Srpska) vor allem gegen Brücken eingesetzten Geschosse. Die Dunkelziffer liegt seriösen Schätzungen zufolge drei Mal so hoch.
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