Runder Tisch in Moskau: Diskussion mit Vertretern der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Moskauer Europa-Instituts u.a. über Ergebnisse der EU-Wahlen, Gründe rechtspopulistischer Erfolge und neue Ansätze linker Politik. Mit der russischen Politikerin Krascheninnikowa, Kritikerin einer Zusammenarbeit mit der AfD. (Rubikon)

An einem Runden Tisch diskutierten Vertreter der Rosa-Luxemburg-Stiftung, des Moskauer Europa-Instituts und interessierte Gäste über das Ergebnis der EU-Wahlen, die Gründe rechtspopulistischer Erfolge und neue Ansätze linker Politik. Eine feindselige Haltung gegenüber Russland, so einige Diskutanten, sei zu einer Art Identitätsersatz für das „neue Europa“ geworden. In den Ländern des ehemaligen Ostblocks habe der schnelle Wechsel zwischen Sozialismus und Kapitalismus zu sozialen Verwerfungen geführt, die die Menschen dort für rechtspopulistische Rezepte anfällig machten. Die Linke hat auf all das noch keine überzeugende Antwort gefunden und lässt ein klares Profil vermissen, mit dem Wahlen zu gewinnen wären.

weiterlesen hier:
https://www.rubikon.news/artikel/die-russland-ablenkung